30 Jahre Saab

Die bisher längste Saab Geschichte unserer Leseraktion kommt von Bernd. Die Story hat Überlänge, 30 Jahre Saab, da gibt es was zu berichten. Also: vorher einen Kaffee oder Tee holen, und dann in die Welt von Saab eintauchen. Die passende Lektüre für einen winterlichen Sonntag. Ich bin heute mit dem 9-3 im Schnee unterwegs, wir lesen uns morgen wieder.

Mein Name ist Bernd, komme aus und wohne in Nürnberg und in meinem Führerschein, den ich mit 18 gemacht habe, steht als Prüfungsdatum 7.6.76. Wie alt ich bin kann jeder selbst ausrechnen.

Saab 900 Monte Carlo Cabriolet
Saab 900 Monte Carlo Cabriolet

Mein erstes, eigenes Auto war ein Käfer. Das war damals so. Aber dann begann vor 30 Jahren meine Leidenschaft zu SAAB.

Der Grüne Troll

Es ist das Jahr 1985 – nach meinem Abschluss als Ingenieur bin ich im Rahmen eines Uni-Industrie-Förderprogrammes zu 50% im schwäbischen Allgäu gelandet. Die anderen 50% (der Zeit) bin ich weiterhin in Erlangen an der Uni beschäftigt und so pendele ich regelmäßig die knapp 350km zwischen Dutzendteich und Bodensee hin und her. Mein mittlerweile zum Rallyefahrzeug mutierter Käfer Bj. 71 ist mehr auf Beschleunigung denn auf Langstreckenfahrten ausgelegt und so suchte ich ein langstreckentaugliches Fahrzeug.

Mein Vater fuhr ganz früher auch nur Käfer – wie damals so üblich. Aber beeinflusst durch die vielen Urlaube in Dänemark, Finnland und Schweden waren es zuletzt immer Volvos wie der 140, auf dem ich Fahren lernte. Aber den Volvo fand ich zu schwerfällig und zu kantig. Folglich suchte ich bei der anderen schwedischen Automarke. Tatsächlich fand ich unter der Rubrik SAAB eine Anzeige: 99 EMS, Bj. 75 in Silber, Alu, 2 Jahren TÜV für nur 2.700,- DM. — war aber leider schon weg.

Saab 99 - der gruene Troll
Saab 99 – der gruene Troll

Darüber stand ganz unscheinbar: Saab99TI,80/86, Ex., 6900,- und eine Telefonnummer. Also mal angerufen. Eine Damenstimme erklärte mir dann am Telefon dass sie den Wagen für Ihren Sohn verkaufen musste, der wohl beim Schmuggeln erwischt worden sei und nun das Geld brauche um aus den Kittchen zu kommen. Außerdem hatte der Wagen mal einen Unfall vorne links der nur behelfsmäßig repariert worden war, aber sonst wäre alles Top und der Wagen sofort fahrbereit. Außerdem wohne sie nicht weit weg…
Mein Vater riet mir damals natürlich sofort ab – verdächtig! Wahrscheinlich ein krummes Geschäft, usw. Aber ich wollte den Wagen wenigstens mal sehen.

Also hingefahren und da stand dann er: ein 99 Turbo Sedan Bj. 80, nur 70.000 km, mit Front und Heckspoiler, mit Ronalfelgen, mit (nachgerüsteten) elektrischen Fensterhebern und in einem tiefen Dunkelgrün metallic. Das stellte sich später als eine BMW Farbe heraus, aber egal. Als ich dann noch eine notariell beglaubigte Vollmacht für den Verkauf sowie die Belege für alle Kundendienste und Ersatzteile gesehen hatte war der Kauf beschlossene Sache. Und am 30.05.1985 kam ich so zu meinem ersten SAAB!

Der Graue I.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten mit dem Umgang eines Turboloches begann eine schnelle Zeit. Bei fast jeder Fahrt ins Allgäu wurde die Bestzeit unterboten – und damals war die Autobahn noch nicht durchgehend fertig! Erste Urlaubsfahrten nach Frankreich oder Norwegen bestätigten auch die Reisetauglichkeit für 4 Personen. Ich glaube zwar, dass ich damals die Antriebswellen, bzw. Gelenke so oft tauschen musste wie andere den Aschenbecher leerten, aber das Gefühl wenn man auf der Autobahn am Berg einfach alle hinter sich ließ war es einfach wert.

Inzwischen hatte der grüne Troll etwas über 123 tkm auf dem Tacho und ich hatte ihm noch eine dicke Grundig Stereo Anlage spendiert. Als wir so an der roten Ampel standen, mein grüner Troll und ich, und ich die Kassette wechseln wollte tat es ein heftigen Schlag – und wir standen mitten in der Kreuzung, die zum Glück sonst leer war.

Der Peugotfahrer, der uns hinten fast ungebremst reingefahren war, hatte wohl mit seiner Beifahrerin geschäkert und die Ampel wie auch uns völlig ignoriert. Zum Glück war keiner verletzt – außer vielleicht der Stolz des Peugotfahrers, dessen Auto ich nach dem Aufnahme durch die Polizei noch nach Hause geschleppt habe. Am grünen Schwedentroll war eigentlich nur ein kleiner Knick jeweils in den hinteren Kotflügeln und die Heckbeleuchtung war ausgeschossen. Aber tatsächlich wäre es ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen. Zum Glück war der Gutachter sehr verständig und hat es so optimal ausgerechnet dass eine Reparatur machbar war.

Mein SAAB-Händler hat denn auch die Reparatur übernommen und mir als Ersatzfahrzeug während der Dauer einen odoradograuen 900 Turbo 16 zur Verfügung gestellt.

Der graue 900 I
Der graue 900 I

Dieser Wagen war ursprünglich als Vorführauto gedacht, wurde dann aber das „Leihauto“ für die Kunden. Meinen grünen Troll hatte ich dann nach mehreren Wochen wiederbekommen, aber welcher Schock: Die grüne Inneneinrichtung war plötzlich rot!

Beim Schweißen und Richten war es zu massiven Brandflecken in den Polstern gekommen. Und so hat man meine etwas abgenutzte gegen ein zugegebener Maße neuwertige, aber eben rote Innenausstattung getauscht. Noch knapp weitere 50tkm habe ich den Zustand ausgehalten, bis mir der Händler – wohl auch ein wenig mit schlechtem Gewissen – ein interessantes Angebot unterbreitete: Den grauen „Leihwagen“ mit knapp 100tkm, aber nur gerade mal ein knappes Jahr alt, im Tausch gegen den grünen Troll und eine faire Aufzahlung. Das war dann Anfang 1987 der Umstieg auf die großen SAAB Limousinen.

Der Graue II.

Inzwischen hatten nicht nur wir (meine damalige Freundin-jetzt Frau und ich) uns an den Komfort, die Leistung und das eigenwillige Aussehen gewöhnt, sondern auch unsere Umgebung. Meine Co vom Rallyefahren fuhr bereits einen babyblauen 900 Sedan mit TRX Felgen und mein bester Freund mit dem ich seit der 5.Klasse zusammen war fing auch schon an, der Marke mit dem Greif nach zu schauen.

Das lag wohl sicherlich auch daran, dass sich seine italienischen Plüschbomber weder in den gemeinsamen Urlauben in Schweden noch beim Skifahren in den Alpen so richtig wohl fühlten und zickten. Als wir denn mal gemeinsam zum bereits bekannten SAAB Händler fuhren um nach einem passenden Objekt zu suchen stand da plötzlich ein grauer 900 Turbo S mit vollem Airflowkit im Vorführraum. Fast neu. Wirklich ein Vorführwagen. Oder doch ein Verführwagen?

Der Graue II
Der Graue II

Aber leider eine Hausnummer zu teuer für meinen Freund. Da musste ich helfen! Wir hatten uns mit Prospekten eingedeckt und auf dem Heimweg kam mir dann eine verrückte Idee: „Was hältst Du davon: Ich verkaufe Dir meinen 900 Tu16 und ich nehme den „S“ vom Händler?“ Wir beide waren uns über den Preis relativ schnell einig, denn ich wusste ja was mein Freund ausgeben wollte. Jetzt musste ich nur noch den Händler überzeugen, dass seine Preisvorstellung nicht meinen Vorräten entsprach…

Aber es kam wie es kommen musste: Der Händler überzeugte mich von seinem Preis. Aber was tut man nicht alles für seine Leidenschaft. Bereut habe ich im nach hinein nur, dass der neue „S“ keine Lederausstattung hatte – aber das war wohl auch der Grund für den „relativ“ niedrigen Preis. Auf jeden Fall waren unsere zwei Grauen schon damals ein Hingucker – selbst auf unseren Urlauben in Schweden. Randnotiz: Gekauft hatte ich den ersten Grauen mit knapp 100Tkm, weitergegeben mit ca. 200Tkm. Bei ca. 350Tkm ging er an den Schwager meines Freundes, der ihn dann wiederum an einen Fan mit 480Tkm abgab – alles mit der ersten Maschine, dem ersten Turbo, dem ersten Getriebe!

Der Briefkasten

Auch wenn es heute ungerecht scheint, aber das „Manko“ der fehlenden Lederausstattung ließ sich durch die Power oder das Fahrverhalten nicht wett machen. Natürlich ist meine persönliche Bestzeit von 5 1/2 Stunden von Nürnberg zur Fähre nach Kiel bis heute ungeschlagen, aber meine damalige Verlobte, jetzt Frau, hatte ja Recht wenn Sie meinte es hieße Urlaubsreisen und nicht Urlaubsrasen! Was war also die Alternative?

Als Mitglied im TOP (Take – OFF Programme) erhielt ich regelmäßig das SAAB- EuroMagazin. So auch die Ausgabe 01 von 1991. Darin war ein zwei seitiger Bericht über den Star von SAAB auf dem Genfer Auto-Salon des Jahres: SAAB 900 Turbo 16 S Cabrio Monte  Carlo Limited. Dieses Auto hatte nach meiner Meinung alles was man sich damals nur wünschen konnte: S-Power, Das Aero-Kit, die Leder Sitze, ein 4x20W Grundig made for SAAB, die futuristischen Felgen vom 900 EVO 16V und eine extrem ausgefallene Farbe: Monte Carlo Gelb!

Das er „kein“ Dach hatte, also ein Cabrio war, machte das ganze nur noch aufregender. Ich hätte nie im Traum dran gedacht mal wirklich vor einem zu stehen, denn es sollte ja nur 300 Stück weltweit geben. Aber als ich meinen Grauen II. im März zum regelmäßigen Kundendienst brachte stand da die Nummer 49 von 300 im Ausstellungsraum. WOW.

Wie mir der Händler erzählte war das Auto für einen Kunden bestellt worden, aber der hat sich seitdem nicht mehr gerührt. Den Grauen II hatte ich nicht mal 2 Jahre – was würde dazu meine bessere Hälfte sagen? Aber ich musste ihr davon berichten und so fuhren wir am Samstag gleich noch einmal hin. Der Umstand dass unser „S“ Stoffsitze hatte, die gerade jemand suchte, und auch nur relativ wenige km drauf waren verdankten wir ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Und so kamen wir zu unserem fahrenden „Briefkasten“. Denn meine Arbeitskollegen meinten, ich sollte immer die Fenster geschlossen halten, damit die Leute keine Briefe einwerfen….

Saab 900 Monte Carlo Cabriolet
Saab 900 Monte Carlo Cabriolet

Egal: Es war unser erstes Auto mit „0“ km! Nach nur knapp 3000 km zum Einfahren ging es zum ersten großen Urlaub nach Värmland. Wir waren voll gepackt – damals nahmen wir noch Verpflegung fast für den ganzen Urlaub mit – und brummelten gemütlich ‘gen Kiel.

Wir hatten genügend Zeit eingeplant und so erschreckte uns der Stau am Elbtunnel auch nicht sonderlich. Hinter einem Taxi, in der mittleren Röhre, war dann Stillstand. Fast.

Denn der Kleintransporter hinter uns wollte noch ein bisschen weiter. Und so gab es diesmal zwei Schläge: einmal hinten und einmal vorne. Jetzt waren wir der Grund für einen Stau. Wir haben uns beide angeschaut – alles OK! Motor war aus, aber es qualmte nichts. Und der Taxifahrer vor uns stieg auch schon aus und wollte anfangen was zu sagen, sah dann aber das Auto hinter uns und blieb stumm. Auch da stiegen die Passagiere gesund aus – Vater und Sohn eines kleinen Handwerkbetriebs – und fingen sofort an sich tausend Mal zu entschuldigen. Also kurz: Blechschaden vorne und hinten, ein Frontscheinwerfer schwer angeschlagen, aber alles fahrtüchtig.

Nach Aufnahme durch die Polizei – gleich hinter dem Tunnel, damit der Verkehr weitergehen konnte – ging dann die Fahrt weiter bis zur Fähre. Ein Spießrutenlauf, denn die vorbeifahrenden Leute deuteten immer auf uns, bzw. die Haube, die aussah wie halb offen. Wir hatten dann doch noch einen schönen Urlaub, auch wenn wir seitdem nur mit sehr viel Abstand zum Vordermann die Tunnel durchfahren.

Winter99

Wieder in der Heimat angekommen wurde unsere gelbe Nr. 49 professionell gerichtet und wieder gerade gezogen. Wir erhielten sogar noch ein Brief von den Unfallverursachern, in dem sie sich noch einmal entschuldigten und hofften dass wir trotzdem noch einen schönen Urlaub hatten – fand ich nett.

Das 900 SAAB Cabrio ist absolut wintertauglich. Mit Sitzheizung, einer polarkreistauglichen Heizung, dem dicken Stoffdach und vernünftigen Winterrädern lassen sich selbst Skiausflüge in die Berge souverän durchziehen. Aber irgendwie war mir unser fahrender Briefkasten für Matsch und Salz zu schade. Natürlich hätte ich mit meinem Rallye-Käfer, von dem ich mich immer noch nicht trennen konnte, fahren können. Aber wer schon einmal Käfer im Winter gefahren ist weiß dass die Frontscheibe nur deshalb so nahe beim Fahrer ist, damit man mit der bloßen Hand ein kleines Sehloch in das vereiste Sichtfeld bekommt. Denn Heizung: Fehlanzeige!

Als ich wieder einmal den SAAB Händler meines Vertrauens besuchte stand da als Kundenfahrzeug ein weißer 99i, ein Viertürer mit blauer Plüschbestuhlung – etwas ungepflegt. Er hat mich sofort an unseren ersten SAAB erinnert – nicht der Pflegezustand , aber die Form.

Der Winter 99
Der Winter 99

Aber ich wollte ja nur unser Post-Cabrio zum Kundendienst abgeben. Oder? Ich hab dann doch mal den Werkstattmeister angesprochen und der meinte, dass an dem Wagen der Kundendienst neu gemacht worden war, der Besitzer aber jetzt gerade über den Neukauf eines anderen verhandelt. Ich bin dann also in den Verkaufsraum und hab mal ein bisschen gewartet. Und das Warten sollte sich lohnen. Am Abend war unser Fuhrpark um ein Winterauto erweitert und einen Satz relativ neue Winterreifen gab’s noch dazu.

Nach einem Wochenende mit Sonax Superpolish und fettem Muskelkater fehlte am Heck nur der Schweden-Elch-Aufkleber für das perfekte Aussehen. Zum Glück war in der Tiefgarage bei meinem Vater noch ein Stellplatz frei und so wechselten sich der Weiße99 und der Rallyekäfer unregelmäßig ab. Das Cabrio hatte ja seine Garage bei unserer Wohnung. Noch.

9000CSE

Denn den Stellplatz in der Tiefgarage viel dann plötzlich weg und nachdem das mit den zwei Hauptautos und dem Käfer etwas teuer wurde war es an der Zeit sich nach einem Alljahresauto umzuschauen. Unsere Freunde hatten in der Zwischenzeit den 900TU16 gegen einen der ersten 900-II Turbo mit Sensonic gewechselt. Bei einem gemeinsamen Weihnachten in Schweden war die beheizte Rückbank einfach ein Traum. Aber irgendwie fehlte mir das Besondere der alten 900er Serie. Auch fand ich das neue Armaturendesign zunächst einmal gewöhnungsbedürftig.

Zum 50 jährigen Jubiläum von SAAB gab es ja aller Orten Veranstaltungen von den lokalen SAAB Händlern und so fuhren wir zu solch einer mit unserer gelben Nr. 49. Ein überaus netter, aber auch professioneller Verkäufer, kam sofort auf uns zu gerauscht, lotste uns auf einen VIP Parkplatz und bot uns neben Häppchen und Getränken auch Probefahrten mit den verschiedenen Modellen an. Nun, den 900 – II kannte ich schon von meinem Freund, also mal einen 9000 Aero testen. Nach der kleinen Runde – einschließlich Autobahn – war aber der Aero vom Tisch: zu schnell (zwar nicht für mich, aber…). Als krasses Gegenteil wählte ich dann einen metallic roten 9000 CSE mit 2,3 Ecopower Maschine. Ich muß gestehen: Leise, sanft gefedert und trotzdem nicht schwammig, Platz im Innenraum ohne Ende. Und noch der typische SAAB Style.

Saab 9000 CSE
Saab 9000 CSE

Als wir von der zweiten Tour zurückkamen stand auch schon wieder der netter Verkäufer bereit und lud uns zu einem Gespräch im Zelt ein: wie das Fahrzeug sich fährt? Ob man an einem Wechsel denke? Also das volle professionelle Programm. Wenn ich in die Preisliste für das Fahrzeug mit der ganzen Ausstattung schaue wird mir heute noch anders. Auf jeden Fall fing er an zu rechnen und als wir noch von unserem 99er Wintermobil erzählten grinste er noch mehr und so kam am Ende raus:

Tausche zwei gebrauchte, einer mit reparierten Unfallschaden und einer schon volljährig, gegen einen Vorführwagen mit nicht einmal 1000 km. Es war bis heute unsere angenehmste Reiselimousine!

Der schwarze Jet

Wie schon erwähnt war mein Hobby Motorsport, speziell das Rallye fahren. Leider wird es nie zu den Fähigkeiten eine Walter Röhrls reichen, auch wenn ich zumindest am gleichen Tag Geburtstag habe. Nachdem der erste Rallyekäfer in die unendlichen Rostgründe gegangen war und sein Nachfolger nur – bereits leistungsgesteigerte – 30 PS besitzt und an Oldtimerrallyes in der Klasse für Nachkriegsfahrzeuge starten darf sollte zumindest das Alltagsauto wieder ein bisschen sportlicher sein. Bei jenem freundlich professionellem Händler stand dann ganz unvorhoft ein schwarzer 9-3 Vollturbo der ersten Serie. Mal wieder mit Allem außer Schiebedach. Nur wenige km. Und es kam zu dem Wechsel in die nächste SAAB Generation.

Saab 9-3
Saab 9-3

Zu dem Zeitpunkt begann mich das erste Mal das Tanken zu stören. Eigentlich das Bezahlen danach, denn die Pferdchen unter der Haube wollten gefüttert werden. Aber Berufsbedingt hatte ich andere Gedanken, bzw. Sorgen. Und so fuhren wir noch ein weiteres Jahr nicht zu schnell, sondern flogen nur zu tief.

Blui of Nine

Irgendwie wurde ich mit dem schwarzen 9-3 nie richtig warm – irgendetwas fehlte. Vielleicht war es die Farbe, oder auch die zu sanft abgerundete Form. Oder das Fehlen von irgendwelchen Macken. Als wir wieder Mal so bei unserem netten Profi-Verkäufer vorbeischauten – es war, glaube ich, im Rahmen eines Werkstattfestes – fragte er ob ich mit unserem SAAB zufrieden wäre. Er meinte wohl ob ich mit SAAB zufrieden wäre, aber ich berichtete ihm mein Leid mit dem nach meiner Meinung nicht mehr zeitgerechten Spritverbrauch. Aber er wäre kein Profi gewesen wenn er da nicht sofort etwas aus der Schublade gezaubert hätte.

Blui of Nine
Blui of Nine

Ein 9-3 limited Edition mit dem SAAB Flugzeug Logo in den Sitzen. Mit einem Sportfahrwerk ab Werk. Und mit der „kleinen“ Maschine mit „nur“ 150 PS. Zugelassen auf den Sohn des Händlers. Wir gingen dann x-mal um unseren schwarzen den ich am Wochenende poliert hatte. Aber entdeckte sofort die Randsteinmacken in den Alufelgen, die eine abgerissene Halterung vom Heckspoiler (Ja – ich weiß: da gibt es einen Griff zum Runterziehen in der Heckklappe, aber wer nimmt den schon), Wasser in einem Nebelscheinwerfer, Kratzer auf der hinteren Stoßstange. Zum Glück war da aber der Vollturbo auf den er wohl scharf war. Jedenfalls ergab sich wieder ein Tausch.

Das Kennzeichen haben wir diesmal behalten. Und in Anlehnung an die TV Serie Voyager bekam er den Namen „Blui of Nine“ – auch wenn es erst der achte SAAB war. Bei einem Sicherheitslehrgang, veranstaltet vom SAAB Moments Circle auf dem ADAC Gelände in Augsburg, glänzte Blui durch sein Sportfahrwerk beim Slalomfahren oder beim Ausweichtest. Es waren aber auch einige neue 9-3 II dabei, die zeigten was ein ESP oder TCS möglich machen. Während ich nach zwei 360° Kreiseln vorsichtig von der Schleuderplatte schlich spurteten die neuen 9-3er nach einem kleine Schlenker mit dem Hintern locker durch – faszinierend!

Victor

Inzwischen war der uns bekannte Profihändler zu einem anderen Händler gewechselt. Damals gab es wohl recht unterschiedliche Ansichten bezüglich den Vorgaben für das Design der Ausstellungsräume und deren Kosten, was einige Händler zum Markenwechsel trieb. Ich war auf den Namen im Rahmen einer Anzeige für eine neue SAAB Niederlassung in Nürnberg gestolpert. Also fuhren wir mal vorbei. Er hat sich sehr gefreut uns zu sehen, und so ging der nächste Kundendienst an dieses Autohaus. Ich war noch zwei- dreimal dort, weil irgendeine Kleinigkeit mal wieder nicht ging, oder weil ich noch die erhöhte Mittelarmlehne wollte. Jedenfalls bekam ich als Ersatzfahrzeug einen 9-3 Vector Sport Combi. Einen 2.0T Automatik. Mit Tiptronik, Navi, alles elektrisch und einem hammermäßigen Soundsystem! Der Wagen war zuvor auf SAAB Deutschland zugelassen gewesen und hatte im Prinzip wirklich alles außer der Bezeichnung AERO. Man muss kein Hellseher sein um zu erraten was als nächstes passierte: ein intensives Gespräch mit dem netten Verkaufsprofi und die Erkenntnis: Der Satz: „das wird der letzte sein“ wird völlig überschätzt!

Der Wagen fuhr sich souverän einfach. Das eingebaute Navi hatte seine Bewährungsprobe in Stockholm wo es uns auch durch die vielen Stadttunnel und Staus schnell und sicher manövrierte – andererseits war das ja ein Heimspiel. Alles ging so locker und selbstverständlich dass selbst meine sonst eher selten autofahrende Ehefrau freiwillig das Lenkrad übernahm und die ganze Strecken quer durch Schweden fuhr. Unser Victor, wie er inzwischen hieß, war so unaufregend das es nicht einmal ein ordentliches Foto von ihm gibt. Das Fahren wäre schon auch fast langweilig gewesen wären da nicht die über 200 PS gewesen.

Humla

Der Fuhrpark unsere Freunde, die mit dem grünen 900-II, hatte sich in der Zwischenzeit um einen alten Fiat vermindert. Und dann kam Polly! Polly ist silberfarben, hat einen Softturbo, kein festes Dach und ist eines der letzten 9-3 I Cabrios. Bei den gemeinsamen Wochenendausfahrten durch die fränkische Umgebung durften abwechselnd mal die Mädels und dann die Jungs hinten sitzen. Im Gegensatz zu unserem damaligen Cabrio Nr. 49 schien uns der Kofferraum aber erheblich geschrumpft. Definitv, wenn das Dach geöffnet war. Aber das offen fahren war immer wieder ein Genuß!

Irgendwann machte SAAB Deutschland Werbung für das Lime Yellow Cabrio. Endlich mal wieder eine nicht alltägliche Farbe. Also ab zum Händler und eine Probefahrt organisiert. Das Fahrzeug war zwar nicht Lime yellow, aber ein 9-3 Cario mit der 1,8t Maschine. Das fuhr sich nicht schlecht! Genauso mühelos und selbstverständlich wie unser Victor. Daheim habe ich gleich den PC angeworfen und im Konfigurator unsere Wunschversion zusammengestellt – Ooops! Danach habe ich den PC wieder ausgemacht und habe mich schmollend in die Oldtimer Zeitschrift vertieft.

Das war dann zufällig ein Cabrio-Spezial Heft und enthielt einen mehrseitigen Bericht über ein SAAB Cabrio. Im Internet entdeckte ich dann ein Monte Cabrio mit der Nr.57. Laut Anzeige mit einem generalüberholten Motor und Getriebe, neu aufgebaut bei einem Händler dessen Namen mir aus früheren Motorsporttagen bekannt war. Noch während es Anrufs haben wir einen Termin ausgemacht – Ausflugsfahrt mit Aussicht auf SAABs. Als wir dort ankamen war ich einerseits begeistert von der Vielzahl alter 900 und 9000. Aber der Anblick der Nr.57 schockiert mich schon: Lack ausgeblichen, Frontscheibe wie sandgestrahlt, Sitzleder brüchig, Dach gerissen, km Stand knapp 200T.

Wie sich herausstellte war das der Originalzustand des Fahrzeugs, das aus Italien stammte, und erst wenn es einen Käufer gibt würde die Restaurierung beginnen.

Wir haben uns dann bei mehreren Tassen Kaffee noch großartig unterhalten, über die ausgestellte Sonett und das 99er Rallyefahrzeug, und nach dem ich ihm dann noch die Fotos von unserem Elbtunnelcrash gezeigt hatte begann er noch einmal den Taschenrechner zu bearbeiten. Am Ende einigten wir uns auf einen Preis, der zwar über dem ursprünglichen Betrag lag, den wir ausgeben wollten, der aber auch deutlich unter dem ersten Aufruf.

Über den Winter wurde dann das Auto fachmännisch zerlegt und alles wie besprochen erledigt: Motor, Getriebe, Dach, Sitze überholt und die Karosserie neu lackiert einschließlich einer Schicht Klarlack. Anfang März war es dann soweit: die Nr. 57 bekam TÜV und eine deutsche Zulassung. Wir sind dann am Wochenende mit einem Einweg-Mietwagen ins Allgäu gefahren und wollten unser zweites gelbes Cabrio abholen. Es gab jedoch noch technische Probleme, so war z.B. etwas am Lenkgetriebe undicht und so Kleinigkeiten wie das Einrasten des Blinkerhebels gingen auch nicht. Wir haben dann einen Ersatzwagen zum Nachhause fahren bekommen und warteten wie auf Kohlen auch noch auf den Brief. Denn Anfang Juli wollten wir unseren Freunden nach Schweden folgen. Zwei Tage vor dem Abreisetermin kam dann aber der Hänger mit einer fahrbereiten Nr. 57 und der Brief!

Monte Carlo Nummer 57
Monte Carlo Nummer 57

Es gab dann wunderbare gemeinsame Ausflüge und am Ende fuhren wir mit „Humla“, schwedisch für Hummel, zum SAAB Treffen nach Ljungbyhed. Dort hatten wir uns mit meinem Schrauber Kollegen und SAAB Fan verabredet, der mit seinem 96V4 und seinem Sohn gekommen war. Leider war es wettertechnisch ein sehr nasses Treffen, aber auch ein sehr gelungenes mit Rennen und schönem Abendprogramm. Und unsere Humla stand stolz in der Reihe der 900 und leuchtete mit zwei weiteren Montes um die Wette.

Dagobert

Unsere Nr.57 hat diesmal von Anfang an ein Saisonkennzeichen bekommen – Mai bis Oktober – und gleichzeitig eine schöne Wintergarage. Denn durch Zufall hatte mein Mitschrauber und 96er Fahrer eine leerstehende Lagerhalle entdeckt die zu Mieten war. Und so war im Sommer Cabrio fahren angesagt während Herbst bis Frühjahr Victor zum Einsatz kam.

Im Herbst 2009 schien es mir das SAAB bald dicht gemacht würde. Bei Victor war der Kundendienst fällig und so bin ich mal wieder zu meinen alten SAAB Händler gefahren, der immer noch die Fahne hoch hochhielt. Dort hab ich mich mit Prospekten eingedeckt und da hatte es uns der 9-3 X angetan. Zum einen wegen dem etwas höheren Fahrwerk und dann wegen den Anbauteilen aus Chrom und Plastik. Vielleicht weil es ein kleines bisschen an die Aerobeplankung erinnerte. Nach langen Überlegungen wurde dann die Allradvariante gestrichen, da wir weder an einem Berg noch auf dem Land leben. Also kam somit nur der Diesel in Frage. Und der lag bei den Beschleunigungswerten bei 60 auf 100 fast 2,5 Sekunden unter dem Wert für den Benziner.

Dass der Treibstoffverbrauch auch noch 4 Liter geringer war und Diesel zudem im Preis unter Benzin liegt erleichterte die Wahl. Natürlich sind wir wegen einer Probefahrt zum Händler, aber der hatte nur einen „einfachen“ TDI der entsprechend laut war. Im Internet hatte ich schon den Konfigurator rauf und runter gequält und leider gab es tatsächlich keine Option Schiebedach mit Diesel… Egal – wir wollten einen „letzten“ SAAB, ehe es keine mehr gab. Und so bestellten wir kurz nach Weihnachten das erste Mal einen SAAB aus dem Prospekt. Ungesehen und ungetestet. Drei Monate mussten wir noch warten, aber kurz nach meinem Geburtstag kam dann der Anruf: das Fahrzeug ist auf dem Hänger zum Händler!

Victor hatten wir schon vorher abgegeben, da es dafür einen Interessenten gab und so hatte ich wieder dasselbe Kennzeichen reserviert. Am 24. März 2010 war dann Zulassung und Übergabe der Schlüssel und der einzige dem Händler bekannte 9-3X in rot begann die Straßen in Deutschland zu erforschen.

Dagobert
Dagobert

Unser erster großer Ausflug ging dann auch gleich zum SAAB-Festival in Trollhättan. Natürlich wurden dabei auch die schwedischen Schotterstraßen ausgiebig getestet, und trotzdem reichte jeweils eine Tankfüllung über 800km. Weil er so geizig mit dem Treibstoff umging und auch wegen der roten Farbe hieß unser 9-3X nur noch Dagobert. Jetzt war es wirklich schwierig zu entscheiden mit welchem SAAB man unterwegs sein wollte.

Natürlich war die Nr. 57, Humla, bevorzugtes Ausflugsgerät bei Sonnenschein, bzw. Dagobert im Winter das einzige Fahrzeug. Aber der Reisekomfort, Zuladung, Soundsystem und Spritverbrauch stellen einen im Sommerurlaub vor die Wahl der Qual.

Der rote Troll

Für das internationale SAAB Treffen 2011 in Finnland war die Entscheidung eindeutig: Humla durfte zurück an den Entstehungsort, denn die Cabrios waren ja in Uusikaupunki zusammengeschraubt worden. Begleitet wurden wir von meinem Mitschrauber, seiner Frau und einem himmelblauer 96V4, Baujahr 79. Nachdem in dem Fahrzeug die höchste Leistungsstufe von original SAAB Sports eingebaut ist wurde die Fahrt stets ein Suche nach der nächsten Tankstelle. Was die Reise an sich entschleunigte. Das Fahren selber mit dem Höllengerät war eher das Gegenteil. Wir haben dann auf dem Rückweg quer durch Schweden extra unbefestigte Wege gesucht was dann das Grinsen beim Fahrer nur noch breiter werden ließ.

Wieder daheim fand ich zufällig eine Anzeige im Lokalteil für einen 96V4. Da mein Hallenmitmieter stets auf der Suche nach guten Ersatzteilen war habe ich die Dame mal angeschrieben. Sie schickte mir dann auch gleich ein paar Fotos, auf denen ein ziemlich verwitterter, roter 96 zu sehen war, der aber Ronalfelgen hatte. Auf die war mein Kollege scharf. Ich habe dann also noch einmal angerufen, erfahren, dass das Fahrzeug seit 5 Jahren abgemeldet und seit zwei Jahren vor einer Scheune steht und da jetzt weg muss. Wir haben uns dann auf einen Preis geeinigt der im Wesentlichen dem Wert der Felgen entsprach. Wir holten das Auto mit einem Hänger und schoben es erst einmal in die Ecke unserer unbeheizten Halle und warteten bis die Außentemperaturen es wieder zuließen den Wagen ohne Erfrierungen waschen zu können.

Was unter dem Moos und Staub zum Vorschein kam war ein Traum jedes Scheunensuchers: Der rote Troll war bis auf einen schlecht reparierten Unfallschaden auf der Fahrerseite fast rostfrei. Die komplette Dokumentation vom Kauf über die sofortige Erstbehandlung mit Dinol bis hin zum seitlichen Einschlag bei Schnee und der Abmeldung war vorhanden.

Nach gründlichem Reinigen und Wechsel aller Flüssigkeiten (Öl, Benzin, Frostschutz) sprang die Maschine auch nach mehreren Versuchen an und lief halbwegs rund. Und der Lack ist immer noch original – nur poliert!

Inzwischen hat der rote Troll eine intensive Lackreinigung bekommen, eine moderate Erneuerung der Innenauskleidung sowie Schalensitze, einen Überrollbügel, Hosenträgergurte, Rallyefedern und –dämpfer. Momentan wird ein SAAB-Motorsport Tuning Stufe 2 Motor vorbereitet mit bleifrei Köpfen; eine Simmons Anlage und eine Differentialsperre liegen auch schon bereit. Außerdem gibt es noch eine original Bosch-Lichterfront, den Halda Tripmaster und die Leselampe aus meinen Altbeständen der Rallyezeit. Wahrscheinlich werde ich damit nie durch die Wälder brechen wie die Werks –SAABs, damals als ich noch Streckenposten bei der Metz Rallye war. Aber allein das Gefühl beim Einsteigen und Anlassen ist aller Mühe wert.

Alles Sonett?

Aber einen SAAB habe ich noch unterschlagen. Anfangs auch meiner Frau, was zu einer kleinen Krise führte. Aber ich konnte nicht anders. Ein SAAB – Sonett III Puzzle!

Ich hatte sie einem lokalen Händler abgekauft, der das SAAB Geschäft damals aufgegeben hat.

Sie war von einem amerikanischen Soldaten, der in die Heimat zurückging, als Anzahlung für einen Neuen in Deutschland geblieben. Ein schwedischer Austausch-Monteur hat sich dann an die „Restaurierung“ gewagt, ging dann aber auch in die Heimat wieder zurück. Und so blieb die „Nette“ jahrelang in einer Garage stehen bis der Händler Platz brauchte und sie mir anbot. Leider war nur das Heck wirklich fertig – der Rest in Kisten.

Voller Enthusiasmus begann ich die fehlenden oder defekten Teile zu sammeln und gab alles zu einem vermeintlichen Kunststoff-Karoserie Spezialisten. Er hat dann wohl einige Rostelemente im Plastik ausgetauscht, aber das Chassis vergammeln lassen. Nach drei Jahren und etlichem Stress wegen der Bezahlung kam sie wieder zurück und wartet auf noch immer auf Zuwendung. Aber Ende wird alles gut.

Und wenn es noch nicht gut ist dann sind wir noch nicht am
– ENDE –

11 Gedanken zu „30 Jahre Saab

  • Eine großartige Geschichte. Vielen Dank dafür. 🙂

    Da wird die ganze Entwicklungsgeschichte (zumindest der Viertakt-Ära) von Saab mal aus Kundensicht erzählt und das ist wirklich aufschlussreich. Und die richtige Würze erhält die Geschichte durch die eingestreuten Episoden einer langen und immer noch belastbaren Liebe.

    Ich hoffe im besten Sinne auf eine „never ending Story.“

  • Herrliche Sonntagslektüre, vielen Dank!

  • Das war eine wirklich lange Geschichte, aber so schön und kurzweilig geschrieben, danke daür!

  • Ein Traumwagen folgt auf den anderen…schöne Geschichte und trotz der Länge sehr kurzweilig geschrieben. Dankeschön.

    • Das stimmt, toll geschrieben und kurzweilig. Die empfohlene Tasse Kaffee fand ich eben kalt vor – beim lesen ganz vergessen 🙂 .

  • Eine wunderbare Trollgeschichte! DANKE für diese Mühe und Möglichkeit der Teilnahme an dieser ungewöhnlichen (mal wieder…) Liebe zu SAAB. Auch mein Kaffee wurde kalt, so gebannt habe ich gelesen… 😉 Weiterhin viel Freude an den SÄÄBen und dem „Projekt“ Sonett…

  • Ich muss zugeben das ich den roten 9-3x „gestalkt“ habe und mir ein Foto geschossen habe. Ich fand die Farbe großartig passend zu diesem Auto.Blitzeblank stand er da und da konnte ich nicht anders als mal eine Runde rum zu schleichen.

  • So tolle Geschichte ich bin echt baff ! Einfach toll…. Danke

  • Tolle Geschichte! Vielen Dank am Teilhaben! Um den roten 93x beneide ich dich sehr….., so einen möchte ich auch noch neben meine drei anderen Saab stellen! Aber wo bloss gibt es noch einen roten 93x??
    Gruss aus der CH

  • Vielen Dank für Eure so positiven Kommentare!

    Gruß aus Franken
    …und bei dem SAAB Festival2010 habe ich auf dem Gelände von ANA noch mindesten zwei weitere rote 9-3X gesehen.

  • Vielen Dank für die tolle Geschichte!

Kommentare sind geschlossen.