Umfrage – Fahren Sie schon ein Elektroauto?

Das Elektroauto infiltriert auch die Saab Szene. Leise und kaum wahrnehmbar nehmen die Autos mit dem Stecker Garagen und Carports in Besitz. Alte Saab müssen weichen, was im seltenen Fall ein kompletter Abschied ist. Reduktion ist das Wort der Stunde. Ein oder zwei Saab raus, ein Elektroauto rein. Das Cabriolet darf bleiben. Als Auto für den Sommer und von nun an zuständig für den emotionalen Teil.

Saab 9-3 ePower - rein elektrisch
Saab 9-3 ePower – rein elektrisch

E-Auto plus Saab

Der Wechsel auf ein Elektroauto geschieht nicht selten. Wöchentlich bekomme ich Mails zum Thema, die Zukunft scheint E-Auto plus Saab Hobby zu sein. Das ist vielleicht gut für die Umwelt, sicher gut für die Autoindustrie. Schlecht ist es für die Werkstätten, die immer seltener einen Saab zu Gesicht bekommen. Weil die Kilometerleistung kontinuierlich abnimmt und der Trend nicht zu stoppen ist.

Um ehrlich zu sein, selbst bei mir wird das Elektroauto zum Thema. In den nächsten Monaten müssen zwei Firmenwagen ersetzt werden und jetzt startet die Diskussion. Verbrenner, Hybrid oder rein Elektrisch? Ein altes Auto ist in beiden Fällen keine Option, wie also entscheiden?

In die Überlegung hinein tröpfelt das Gift der Subventionen und der Steuervorteile. Die staatliche Förderung ist gewaltig, es winken 10 Jahre Steuerfreiheit und es müssen nur 0,25 % des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Kann man da ablehnen? Man kann es wahrscheinlich nicht. Tatsächlich wird es schwierig, wenn man einem Mitarbeiter erklären muss, warum er weiterhin 1 % vom Listenpreis versteuern sollte, wenn da eine andere Möglichkeit winkt.

Eine Ladestation ist projektiert und wird im Herbst stehen. Die Option eigenen Strom zu produzieren habe ich ebenfalls, mehrere Nebengebäude wären für Fotovoltaik Anlagen geeignet. Es ist der Vorteil des Landlebens, wo man einen eigenen Ladeanschluss und grünen Strom einfacher realisieren kann, als in der Großstadt.

Alles anders als früher

Komplett ungeklärt ist die Frage, welche E-Autos in die Auswahl kommen. Was ich nicht möchte, ist ein Batterieauto der 2 Tonnen plus X Klasse. Nach meinem Verständnis die falsche Lösung, zu viel Verbrauch an Rohstoffen, zu viel Gewicht. So kann nachhaltige Mobilität nicht aussehen. Ich gehe auf die Suche. Kompakt, möglichst leicht, vertretbare Reichweite und ein schlanker Verbrauch, das sind die Parameter.

Ich habe keine Ahnung, wohin mich die Suche führen wird. Tatsächlich ist alles anders als früher. Autokauf war immer ein emotionsgeladenes Ding. Selbst dann, wenn es nur um einen Firmenwagen ging. Vielleicht wäre Emotion vorhanden, gäbe es einen elektrischen Saab zu kaufen. So viel Subjektivität darf sein.

Aber ohne Saab? Wo ist die emotionale Seite? Nüchtern betrachtet sind Elektroautos mobile Endgeräte. Die Entscheidung für das jeweilige Produkt ist ähnlich emotionslos wie der Kauf eines MacBook Pro oder eines Tablets.

Bis zur endgültigen Auswahl sind es noch einige Monate. Aber andere Saab Fans haben schon ihre Entscheidung getroffen und fahren auch rein elektrisch. Mich würde interessieren, wie hoch der Anteil unter den Lesenden bereits ist.

Hier die Umfrage:

Frage 1: Fahren Sie schon rein elektrisch?

Fahren Sie schon ein Elektroauto?

  • Nein (89%, 284 Votes)
  • Ja (11%, 34 Votes)

Total Voters: 318

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Frage 2: Durfte der Saab bleiben, wurde der Bestand reduziert, oder fahren Sie jetzt ohne Saab durch das Leben?

Fahren Sie trotzdem noch Saab?

  • Ja, der (die) Saab darf (durften) bleiben! (86%, 115 Votes)
  • Der Saab Bestand wurde reduziert! (7%, 10 Votes)
  • Nein, der (die) Saab musste gehen! (7%, 9 Votes)

Total Voters: 134

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Frage 3: Sie fahren noch nicht rein elektrisch? Planen Sie den Umstieg auf ein Elektroauto?

Planen Sie den Umstieg auf ein Elektroauto?

  • Für mich ist ein Elektroauto kein Thema (70%, 211 Votes)
  • Ich habe mich noch nicht entschieden (23%, 69 Votes)
  • Ja, innerhalb der nächsten 3 Monate (4%, 12 Votes)
  • Ja, innerhalb der nächsten 6 Monate (4%, 11 Votes)

Total Voters: 303

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33 thoughts on “Umfrage – Fahren Sie schon ein Elektroauto?

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    Gerade aus der Presse entnommenen, dass in Kürze mit einem Benzinpreis mit einer 2 vor dem Komma gerechnet wird.
    Wo führt das alles noch hin?

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    Der Daumen runter, den ich gegeben habe gilt der Anschaffung eines Elektroautos !
    Alle anderen Sachen die sie angeschafft haben sind schon OK.
    Das spiegelt der Daumen halt nicht so wieder.
    Ich mag das Elektroauto halt nicht …..
    Das hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun….

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    Saab bringt immer noch Sympathie zu Tage. Ohne einen Neidfaktor zu haben. Und genau das hat mir immer an Saab gefallen! Mann wusste, ok billig sind die nicht, aber sie erzeugten auch keinen Neid. Dazu kam eine Linienführung die über Dekaden hinaus zu gefallen wusste und weiß. Für mich leider „nur“ noch als Sommerfahrzeug. Eigentlich Sonnenfahrzeug :-), Wolke in Sicht und schwups steht er in der Garage! Bekloppt ich weiß. Aber ich hoffe ihn so noch lange genießen zu können.
    Der Tages/Firmenwagen ist längst ein anderer. Und er ist auch toll und ich bin super zufrieden. Den Charme eines Saabs hat er nicht, wie auch;-), aber dafür kann er viele interessante Dinge die mich begeistern. Und neue Technik kann spannend sein.

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    Bei genauer Betrachtung ist ein E – Auto im Fahrbetrieb sauberer als ein Verbrenner, weil es keine Abgasanlage hat.
    Man muss aber berechnen, wie viel CO2 über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeuges entstehen.
    Da die Stromerzeugung immer noch zur Hälfte mit fossilen Brennstoffen (Gas, Öl u. Kohle) geschieht,
    wird sich die CO2 – Bilanz nicht verbessern.

    Auch die Herstellung der Akkus ist sehr Energie – und CO2intensiv.

    Allein für die Herstellung einer Batterie könnte man einen Verbrenner 8 Jahre lang oder ca. 150.000 km fahren.

    Ich könnte noch mehr aufzählen was aus meiner Sicht dagegen spricht.
    Deswegen werde ich bis auf Weiteres meine SAAB – Flotte pflegen und bewegen.

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    Alle denken beim Thema Elektroauto über Subventionen, Reichweite und Lademöglichkeiten nach, was auch grundsätzlich sicher richtig ist ! Aber was ist mit Gesundheitsschäden ? Man sitzt ja schließlich auf einem magnetischem Feld , dass bei 800 V Autos dauerhaft krebserregend ist. Auch wie sieht es mit einem möglichen Brand aus?, der nur sehr schwer gelöscht werden kann! Was ist mit Einfahrtsverboten in Tiefgaragen ?
    Für mich kommt ein Elektroauto in seiner jetzigen Form nicht in Frage. Ich bleibe bei meinen Saabs !

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      Moderne Autos, ganz egal ob Verbrenner oder E-Auto, sind was den Elektrosmog betrifft gleich „schlimm“.

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        Hier geht es um ein starkes magnetisches Feld ! Ich rede nicht vom Mildhybrid mit 48 Volt.
        Viele Lokführer die die Baureihe 103 gefahren sind , hatten später Schilddrüsenkrebs , da ein Führerstand zu nah am Trafo steht.
        Bei einem Elektroauto sitze ich quasi auf dem Akkupaket !

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          Wir waren beim Thema Elektrosmog schon mal weiter. Mitte der 1980er war das ein ernstes Thema für Ford, die mit „Elektrosmog freien“ Fahrzeugen warben. Irgendwann verschwand das Thema, immer mehr Steuergeräte und längere Kabelstränge zogen ein. Alte Saab, bis auf den 9-5 NG, sind da relativ harmlos unterwegs. Der Vorteil eines kleinen Herstellers, der immer knapp bei Kasse war.

          Was die Hochvolt Pakete angeht, müsste eigentlich jedem klar sein, dass hier eine mittelfristige Gefahr für die Gesundheit lauert. Eine Diskussion darüber findet aber nicht statt.

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    Ich verfahre nach dem Motto, dass das umweltfreundlichste Auto das ist, das nicht mehr produziert werden muß. Im Idealfalle ein Saab – natürlich.

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      Und ganz nebenbei: ich fahre Saab als daily driver und gebe im Juli meinen Dienstwagen ab! Ich bin dann als selbstständiger wider dem Trend unterwegs. Der Saab führt regelmäßig zu interessanten Gesprächen mit den Kunden.

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        Kann ich nur bestätigen! Ein alter Saab weckt Sympathien! Dann gehen wir in Sachen Firmenauto, mit einem zeitlichen Unterschied, den gleichen Weg.

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          Tom, ein (recht) NEUER aber auch! 😉

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          Starke Entscheidung und ein sympathisches Statement!
          Mein 9-5 SC kommt an.
          Wobei er wohl doch gegen ein Cabrio getauscht wird mittelfristig. Es ist nur noch nicht raus ob 9-3 I oder II.

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        Genauso ist es bei mir:
        Ich bin auch „Selbstständiger“ und mein 2011´er Drömbil (übrigens mein einziges Auto) ist mein geliebter „Daily Driver“.
        Und auch ich kriege von Kunden (oder auch nur mal Leuten an Tankstelle) ab und an „Reaktionen“ zu meinem Wagen (und alle bisher immer positv).

        Ich hab den Wagen Ende 2014 extra gekauft, um ihn noch möglichst lange fahren zu können (und eben nicht auf E-Autos oder Wagen mit „Leuchtkino“ umsteigen zu müssen!).

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    Ich fahre 2 Bio Power und hoffe auf die E-Fuels und auf ein ewiges SAAB Leben und das der SAAB 900 auch E-Fuels vertragen wird. Die jetzige Batterie technology verschlimmert nur die Gesamtsituation und vergrößert Rohstoffengpässe. Es muss in die Forschung investiert werden, um E-Fuels konkurrenzfähig zu produzieren inkl. Kooperation mit Nordafrika für die Wasserstoffgewinnung,

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      Wir brauchen mehr Diversität bei den Lösungsansätzen. Da stimme ich mit Ihnen überein. Aber muss es überhaupt E-Fuel sein?

      Ist es denn effektiver, die Solarenergie technisch photovoltaisch als ganz direkt, ohne Umwege und eher archaisch photosynthetisch zu nutzen?

      Mein BioPower hat sich auch ohne E-Fuel mit zu 85% rein pflanzlichem Sprit immer sehr wohl gefühlt.

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    Verfolge das Thema seit gut 4 Jahren. TG-Stellplatz könnte elektrisiert werden, von der WEG ohne Gegenstimmen genehmigt. Noch sind alle 42 Plätze ohne Stromanschluß, die Akzeptanz ist also gleich Null.

    Was mich persönlich abhält, wurde hier schon erwähnt: es fehlen vernünftige Fahrzeuge aus der Mittelklasse. Ferner schreitet die Entwicklung mit noch zu großen Schritten voran, womit ein heute angeschafftes E-Auto in 5 Jahren technisch veraltet und kaum noch was wert ist. Die Ladeinfrastruktur hält nicht mit, die „Umsonst-Fraktion“ nervt, ebenso wie die Ladepunktblockierer. Und auch ganz wichtig: der Saab gefällt mir immer noch sehr gut und macht einfach immer noch jede Menge Spaß.

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    Der Staat sollte nur kompakte Elektroautos fördern und keine Luxusgüter. Ein kleineres Auto reicht für die täglichen Fahrten. Wenn umdenken, dann bitte richtig. Für weiter Strecken gibt es die Bahn mit einer sehr guten Umweltbilanz.

    Außerdem noch die guten, alten Verbrenner von Saab, mit enormer Reichweite. 🙂 Fest steht, meinen Saab gebe ich nicht her, ein (kleines) Elektroauto kommt in den nächsten Monaten und löst einen deutschen Mittelklassewagen ab. Der ist jünger als mein Saab, aber eben nicht so gut.

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    Vor zwei Jahren PV aufs Dach gesetzt und E-Auto gekauft. Saabs behalten! E-auto erledigt alles bis 40/50 Kilometer – darüberhinaus müssen die Saab ran – und das tun sie ohne klagen (ich kenne da von namhaften deutschen Herstellern mit viel jüngeren Wagen auch anderes) – auch mit 150.000 ++++tkm auf der Uhr ohne wehklagen und mit einem vernünftigen Verbrauch. Und am Wochenende wird auch auf kurzen Strecken mit dem 900S gebummelt.

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    Als abhängig Beschäftigter ohne Möglichkeit an einen subventionierten Dienstwagen zu kommen ärgern mich die umfangreichen finanziellen Anreize des Staates für derartig kurzlebige Luxusspielzeuge – denn das sind die meisten dieser Fahrzeuge. Und bei den Stecker-Hybriden muss man in der täglichen Nutzung schon fast Betrug unterstellen, weil sie praktisch nie rein elektrisch betrieben werden.

    Sollte es, durch den Ausfall des Alltagsautos einer Neuanschaffung kommen, wäre das wohl ein elektrischer Opel Corsa, da er nach oberflächlicher Analyse einen tragbaren Kompromiss aus Größe, Reichweite und Preis darstellt – allein, es fehlt im städtischen Raum schlicht die heimische Lademöglichkeit.

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    Ähnliche Gedanken auch bei mir.

    Ein kleines EV bietet im Alltag und auf Kurzstrecken viele Vorteile für Mensch & Umwelt. Es bräuchte auch keine große Ladeinfrastruktur. Für den Alltag reicht auch eine Steckdose über Nacht.

    Für Langstrecken sehe ich das aber nicht. Kombis der gehobenen Mittelklasse haben heute teils cw-Werte besser 0,30 und kommen außerorts bei schwedischer Fahrweise auf fabelhafte Verbrauchswerte. Wäre dann auch noch Ökosprit im Tank …

    Wir hätten eine ganz andere Diskussion.

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    ….aber schon Ove konnte die Freude über das iPad bei dem Mädchen nachvollziehen, „..das ist wie einen neuen SAAB zu bekommen“.
    Da unsere SAABe aber noch genügend Kilometerpolster haben schau ich, noch, zu. Mein Problem würde dann beginnen wenn ich mit meinen Verbrennern nicht mehr in die Innenstadt zum Kunden darf. Also hoffe ich das ich noch mindestens 5 Jahre mit meinen SAABen hinkomme und dann die Technik ausgereifter ist. Von Emotionen zu reden ist grad wirklich schwer, mit Abstrichen vielleicht ein Polestar oder ein Tesla, vielleicht noch der iPace von Jaguar, aber wirklich froh machen die alle einen SAAB-fahrer nicht. Vielleicht gibt es ja in 5-Jahren wieder E-SAAB aus Trollhättan, Herr Warming muß nur liefern!

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      Mit den iPads bin ich halt abgeklärt. Mich verfolgen die Dinger täglich 🙂

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    Auch bei uns lässt es die Wohnsituation nicht zu. Hätten wir die Möglichkeit zum laden, dann hätten wir ein kleines EV. 100 Kilometer am Tag schafft ein kompaktes EV ohne Probleme, das wäre für uns und die Fahrt zur Arbeit und Einkaufen optimal.

    Einen Saab würden wir langfristig behalten, ohne geht nicht. Da hängt eben das Herz dran!

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    Würde unsere Wohnsituation anders aussehen, dann würde wohl noch ein Cabrio dastehen und daneben vielleicht ein kleines E Auto wie ein E UP, um die Alltagswege elektrisch erledigen zu können. Es ist für den Verbrenner nicht gut 7km zu fahren und dann wieder den Motor auszumachen, dem E Motor ist es egal.
    Mommentan aber gibt es nur einen Gemeintschaftsparkplatz ohne Steckdose, daher bleibt es bei den zwei Saabs.

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    Wir haben uns vor 3 Monate eine 9,9 KwP PV Anlage mit 5.0 KW Speicher gekauft. Tolle Sache!
    Und wenn ich noch im Arbeitsprozess wäre, 50 und mehr km fahren würde pro Tag, ja dann hätte ich mir noch eine wallbox und ein Elektroauto zugelegt.

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      Meine Situation ist ähnlich. Das derzeit produzierte und geförderte Auto kann eigentlich so nur eine Brückenlösung sein. Ich muß nicht mehr arbeiten, kann also fast alles mit dem Fahrrad erledigen(kein E-Bike). Der Baumbestand um unser Haus ist hinderlich für eine Solaranlage. Evtl denke ich über ein Heizkraftwerk nach, oder eine Windkraftablage z.B. von Skywind. Meine SAAB werden aber leider wegen meines Budgets auf Dauer halbiert werden müssen. Auch ein Hausarzt hat nur ein erheblich schmaleres Budget.

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        Bäume vs. Photovoltaik

        Schön für Sie und die Umwelt, dass Sie Schattenspender und Kohlenstoffspeicher haben.
        Der mikroklimatische Effekt ist enorm. Zur Beschattung kommt noch die Verdunstung aus der immensen Oberfläche von Blättern oder Nadeln. Ich renaturiere meinen Garten mit allem, was auch im nahegelegenen Wald wächst, der deutlich kühler als mein Garten ist und ohne Bewässerung auskommt.
        Das globale Klima ist auch nichts anderes, als die Summe aller Mikroklimata …
        Das denkt sich wohl auch mancher Nachbar und schließt Klimaanlagen an seine Photovoltaik an. Tagsüber werden Markisen elektrisch aus- und Jalousien elektrisch zur Hälfte heruntergefahren, im Haus das elektrische Licht angeschaltet und draußen Sonnenschirme aufgeklappt. Auch nur einen einzigen Baum sucht man in dem völlig überhitzten Steingarten vergeblich – nichtmal ein Obstbaum steht da. Dafür aber Heizpilze, falls es abends dann doch kühl wird …

        Die reine CO2-Bilanz eines Baumes mag ernüchternd sein. Es braucht viel Holz, um das CO2 von 10.000 km mit einem Verbrenner wieder zu binden. Aber die Effekte sind vielfältig und nicht zu unterschätzen.

        Man tut tatsächlich etwas für das Klima. Und etwas CO2-neutrales Brennholz fällt auch ab, wenn man seinen Grundbesitz lieber natürlich gestaltet, als ihn technisch zu überformen.

        Aber das muss der Nachbar noch lernen. Meiner hat sich ernsthaft beschwert, dass einer meiner Bäume (eine junge Eiche, die dort vermutlich ein Eichhörnchen vor Jahren gepflanzt hat) enorm gewachsen sei und ab 16:00 einen Schatten auf seine Markise werfen würde. Die technisch aufwendige Anlage hätte knapp 10.000 € gekostet und sei ja nun quasi nutzlos. Ob ich den Baum nicht fällen könne, wollte er wissen …

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      Bei 5 downvotes frage ich mich was falsch ist an meiner Aussage?

      Die PV Anlage? Der Speicher?
      Eine Wallbox plus El. Auto?

      Das ich nicht mehr im Arbeitsprozess bin kann mir wohl niemand ankreiden.

      Ich verstehe es nicht?

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        Ich verstehe das auch nicht. Das Thema scheint sehr emotional besetzt zu sein.

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        Voting – Down & Up

        Ist ja leider nicht das erste Mal, dass es da sehr merkwürdig zugeht. Ich war auch und mehrfach betroffen.
        Sehr auffällig und schon albern war damals, dass es im Sekundentakt und im „Dialog“ geschah.

        Es scheint Leser zu geben, die verschiedene mobile oder stationäre Endgeräte nutzen, um sich selbst und eigene Kommentare mehrfach zu „loben“ und andere Meinungen mehrfach zu „strafen“ …

        Im Extremfall könnten alle Daumen runter, die sich aero50 für einen unverfänglichen Kommentar eingefangen hat, von einer einzigen Person stammen.

        Ich wäre ja dafür (falls das technisch machbar ist), den Daumen runter ganz einfach abzuschaffen.

        Manipulative und emotional aufgewühlte Leser könnten sich und ihre eigenen Kommentare dann zwar noch immer mehrfach selbst loben, aber die Diskrepanz zwischen Up & Down wäre schlagartig halbiert und das Voting doppelt objektiv. Es reicht doch zu sehen, ob und wie viel Zustimmung ein Kommentar bekommt. Ist sie gleich null, hätte niemand manipuliert und niemand dem Kommentar zugestimmt. Perfekt und völlig ausreichend.

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          Wir beobachten seit einigen Wochen generelle Dislikes für gewisse Kommentatoren. Egal was diese schreiben. Ich denke, der Sache ist beizukommen. Ab sofort muss man zum Voting eingeloggt sein.

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            Gut & richtig so. 1.000 Dank.

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