Die Pandemie, der Blogger und die Espresso Krise

Eine Pandemie kann man überstehen. Mit Geduld, Disziplin und etwas Feingefühl. Schwierig wird es aber, wenn der richtige Espresso fehlt. Dann wird alles zum Problem,  und die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden sind in Gefahr. Das Protokoll einer Krise. Fast autofrei.

Sehr archaisch - Kaffeekocher von Bialetti
Sehr archaisch – Kaffeekocher von Bialetti

Es begann mit dem ersten Lockdown. Restaurants und Bars schlossen. Das Frühstück beim Italiener und der traditionelle Espresso waren von nun an unerreichbar fern. Pandemie ist die eine Sache. Sie ohne guten Espresso zu bewältigen eine gänzlich andere. Mir war klar, dass sämtliche Kaffeevollautomaten in meiner Reichweite den Espresso beim Italiener nicht würden ersetzten können.

Eine Lösung musste her. Schnell, denn der Espressoentzug zeigte schon erste Auswirkungen in Form von Übellaunigkeit.

Das Drama nimmt seinen Lauf

Mein Beruf ist digital. Seit über 30 Jahren – bevor das Wort Digitalisierung überhaupt populär wurde. Vermutlich liegt darin der Grund, dass ich privat analoge Dinge bevorzuge. Analoge Autos zu Beispiel, womit dieser Artikel schon wieder nicht autofrei ist. Natürlich suche ich eine analoge Siebträgermaschine. Eine ohne KI, die mir den Espresso optimiert.

Ich finde eine,  die zu mir passt. Analog, entworfen von Architekt Luca Trazzi. Die FrancisFrancis! X1 wird auf einer großen Plattform günstig angeboten. Rot ist sie, auffällig, bringt Farbe ins Leben. Ich kann nicht nein sagen und drücke den Bestellknopf.

Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahne und vermutlich nur irgendwo in der Blockchain dokumentiert ist: die Maschine ist nicht neu. Sie wurde bereits repariert, neu verpackt und wird als Neuware verkauft. Aber das bekomme ich alles erst sehr viel später mit.

Perfekter Espresso

Am Anfang läuft alles gut. Die X1 zaubert einen Espresso in die Tasse, der nicht besser sein könnte und mir ein Lächeln ins Gesicht. So geht Krise, und was kann passieren, wenn der Nachschub an Koffein gesichert ist? Ich mag meine kleine, analoge Maschine, die noch nicht einmal ein Reinigungsprogramm hat. Ja, sie braucht ihre Zeit zum Aufheizen, aber die bewusste Zubereitung von Espresso ist doch von Natur aus eine archaische, entschleunigte Angelegenheit.

FrancisFrancis! in Rot und der Beginn der Espresso Krise
FrancisFrancis! in Rot und der Beginn der Espresso Krise

Die Krise beginnt nach einigen Wochen. Sie geht als Espresso Krise in die Annalen meines Lebens ein. Die X1 macht Ärger, sorgt für Kurzschlüsse und lässt die Sicherung rausfliegen. Dann tötet sie ihr Manometer, zaubert aber weiterhin perfekten Espresso.

In der Hoffnung auf einen Austausch kontaktiere ich die Plattform, von der ich die Maschine erworben habe. Dort hat man keine X1 mehr im Programm, bietet aber die Rücknahme und die volle Erstattung des Kaufpreises an. Das ist fair, denn immerhin habe ich seit einem halben Jahr meinen Espresso mit ihr gekocht. Anderseits hänge ich an der Maschine. Und stelle fest, dass es nirgendwo mehr rote FrancisFrancis X1 zu kaufen gibt.

Unlogisches Handeln

Normalerweise bin ich sehr strukturiert und pragmatisch. Liegt mir etwas am Herzen, dann neige ich leider zu unlogischem Handeln. Ich möchte die X1 nicht hergeben, und überlege mir eine Reparatur. Also rufe ich bei Illy Kaffee an, der Heimat von FrancisFrancis! Ich finde eine Telefonnummer in München, und ich erfahre hautnah,  wie ein Großkonzern funktioniert.

Denn, keine Überraschung, in München geht niemand ans Telefon. Auch Illy lagert aus und optimiert. Abläufe und Gewinn natürlich. Ich lande, positive Überraschung, in Italien. Der Kontakt ist italienisch herzlich, positiv. Illy repariert, wenn ich es möchte. Ohne Kosten. Ich erhalte eine Mailadresse für meine Reparaturanfrage und, nur als Sicherheit, eine weitere Münchner Telefonnummer.

Während ich auf eine Rückmeldung von Illy warte, bereite ich meinen Ersatzplan vor. Denn auch in der Espressokrise muss der Nachschub gesichert bleiben.

De Longhi - kann die Espresso? Nicht wirklich!
De Longhi – kann die Espresso? Nicht wirklich!

Ein Irrtum

Der Plan ist einfach. Eine kleine, günstige Maschine soll die Zeit ohne X1 überbrücken. Im Anschluss habe ich eine andere Verwendung für sie. Eine De’Longhi Dedica Style EC 685.BK wird bestellt, und schon beim Auspacken ahne ich den Irrtum. Plastik wohin man greift. Wie soll dieses Ding Espresso machen?

Die De’Longhi ist programmierbar, aber auch wie man sie einstellt – es kommt nur ein schreckliches Gemisch in die Tasse. Sie überlebt keine 24 Stunden bei mir. Dann ist sie eingepackt und als Retoure unterwegs.

Analoger Kaffee

Was tut man in der Not? Es gibt immer noch den bewährten Kaffeekocher von Bialetti. Italienische Tradition, und jetzt wird die Zubereitung komplett archaisch. Aber es funktioniert, entschleunigt und ist ein Genuss. Natürlich ist das Ergebnis kein Espresso im wirklichen Sinne.

Zwischenzeitlich hat sich der Reparaturdienst von Illy gemeldet. Natürlich ist auch er outgesourct, nicht in München und auch nicht in Italien, sondern bei mir um die Ecke. Tatsächlich ist bei mir zwischenzeitlich die Vernunft zurückgekehrt. Ich verzichte auf die Reparatur und schicke die X1 zur Gutschrift zurück. Irgendwie fehlt mir das Vertrauen in eine Reparatur einer bereits reparierten Maschine.

Die spanische Idee

Scheinbar ist 2020 mein spanisches Jahr. Auf der Suche nach einem Ersatz für die X1 lande ich schon wieder in Barcelona. Nach einem Saab aus Katalonien auch eine Espressomaschine? Ascaso stellt Siebträger-Maschinen her, deren Konzept mir gefällt. Edelstahl statt Messing, eine eigene Brühgruppe anstelle eines Boilers.

Nicht weit von mir gibt es einen Ascaso Partner. Einkaufen in Zeiten der Pandemie funktioniert – zumindest theoretisch. Das es in der Praxis scheitern wird, hat andere Gründe. Ascaso Partner Hommel hat ein ausgefeiltes Hygiene-Konzept, Beratung erfolgt nach Terminvereinbarung.

Das Team ist motiviert und orientiert und mag Ascaso. Der Espresso schmeckt hervorragend, die Beratung ist intensiv,  und ich finde schnell meine bevorzugte Maschine. Die Preise sind gut, so wie im Internet. Die Maschine nehme ich mit, sage ich.

Scheitere aber umgehend.

Corona trifft einige Branchen hart. Andere profitieren. Wohnmobile als Beispiel verkaufen sich extrem gut. Küchen auch. Und eben auch Geräte wie Espressomaschinen. Eine neue Ascaso 2020? Keine Chance. Die Lager bei Hommel sind leer, die beim deutschen Importeur auch. Liefertermin irgendwann 2021. Enttäuscht ziehe ich ab.

Der zweite Versuch - in Schwarz und mit traumhaftem Espresso
Der zweite Versuch – in Schwarz und mit traumhaftem Espresso

Denn zu diesem Zeitpunkt ist es Ende Oktober, und ich überbrücke den Espressobedarf mit meinem Bialetti Kaffeekocher. Ewig geht das nicht. Meine Frau hat meine Espressokrise verfolgt und kann das Krisengeschehen irgendwann nicht mehr sehen. Sie rät mir zur Bestellung einer weiteren X1. Andere Farbe halt, sagt sie.

Frauen können so pragmatisch sein

Ja klar. Warum nicht? Dann halt schwarz, Hauptsache analog und perfekter Espresso. Ich habe noch einen Illy Gutschein, die Maschine wird noch etwas günstiger. Ein paar Tage später landet hier eine schwarze FrancisFrancis! X1. Eine ganz andere Seriennummer als die alte Maschine,  und sie verhält sich von Anfang an anders.

Ja, sie hat eine lange Vorheizzeit. Und sie kann nur Espresso, alles andere muss man selbst machen. Aber der Espresso, der ist perfekt.

Espressokrise überwunden. Und die Pandemie schaffen wir auch noch.

16 thoughts on “Die Pandemie, der Blogger und die Espresso Krise

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    @ Ebasil,

    schwieriges Thema. Es kommt eben auch viel Kultur nach. 70 Jahre für eine Generation sind 100 für die nächste und so weiter. Einem ist Loriot noch immer unersetzlich und unerreicht. Ältere Semester trauern aber noch immer um Karl Valentin, der großen Einfluss auf Loriot hatte, unersetzlich und noch immer unerreicht sei …

    Welchen Stellenwert hätte heute Astrid Lindgren, wenn ein Wilhelm Busch schon alles für alle Zeit gesagt hätte?

    Es ist schon auch gut und richtig, dass jede Generation ihr Recht auf zeitgenössische Themen und kulturelle Protagonisten immer wieder neu ausübt, für morgen neue Klassiker schafft.

    Interessant ist die Frage, wie ein beständig wachsendes, kulturelles Erbe bei begrenzter (Aufnahme-) Kapazität vermittelt oder zumindest verfügbar und erlebbar bleiben sollte?
    Und welche Rolle der ÖR dabei übernehmen könnte und vielleicht längst übernommen haben sollte?

    Lehrer sind ja auch nur Menschen. Dass diese häufig nicht mehr in der Lage sind, kreative Eigenleistungen der Kinder zu honorieren oder auch nur zu erkennen, sagt vermutlich viel mehr über unsere Gesellschaft insgesamt aus, als über irgendeine Berufsgruppe im Speziellen.

    Und um so trauriger ist es ja …

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    Volvaab – tauriger Karneval

    Ja, das ist traurig! In zweierlei Hinsicht: 1. Dass leider alle nur Fertig-wegschmeiß-Plastik-Kostüme nach den gleichen Hollywoodfiguren u.ä. kaufen (was sagen die Fridays for Future Kids eigentlich dazu?), ist wirklich sehr zu bedauern. Auch das pädagogische Versagen der Lehrer.

    Wir feiern hier ja keinen Karneval, aber als Kinder natürlich auch. Da bin ich als ganz Kleine einmal als Rotkäpchen im selbstgenähten Dirndl-Kleidchen und rotem Käppi mit kleinem Weidenkorb, selbstgemachtem Saft und selbstgebackenem Kuchen drin gegangen. War eine schöne Sache. Wie auch mein späterer Auftritt unter einem, ebenfalls selstgenähten, Betttuch mit Spinnenfiguren drauf usw. und rasselnden Ketten. Abgesehen davon, dass ein kleiner Junge vor Angst furchtbar geweint hat, war das auch ein tolles Kostüm. Damals kaufte niemand fertige Kostüme – und auf dem platten norddeutschen Land jedenfalls gab es sowas auch gar nicht zu kaufen.

    Sehr traurig finde ich aber 2. auch, dass die jüngere Generation einschl. der Lehrer Tim und Struppi nicht kennen. Ihre Eltern haben sie offenkundig nicht herangeführt. Noch schlimmer ist nur, dass das auch für Loriot gilt. Die Generation 30 abwärts kennt ihn fast gar nicht.Was für ein Verlust!

    Wenn ich zB daran denke, dass ich als Kind selbstverständlich die ganzen Wilhelm-Busch-Alben verschlungen habe – obwohl der damals schon seit 70 Jahren tot war und aus einer ganz anderen Epoche und Gesellschaft stammte.

    Wir verlieren sehr viel! Aber vielleicht muss das so sein? Nein, jedenfalls bei Loriot darf es nicht sein!

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    @ Tom & Ebasil,

    vor ein paar Jahren sind Tim & Struppi tatsächlich im Saab zum Schulfasching gefahren.
    Von Tim & Struppi habe ich ein gutes Foto, dass ich dem Blog gerne e-maile.
    Toms Artikel sind ja immer wieder überraschend und vielleicht würde es zufällig passen?

    P.S.
    Kein Lehrer hat das Kostüm erkannt und mein Sohn – kreativ zwischen lauter Cowboys, Super- und Batmännern, Storm Troopern und Darth Vadern unterwegs – musste sich wiederholt erklären …

    … mit einen Zipfel Tolle auf dem Kopf, Knickerbocker an den Beinen und einen originalen Struppi unter dem Arm.

    Mich hat es betrübt, dass niemand seine Eigenleistung erkannt und honoriert hat, seine Idee und seinen Wunsch. Im Folgejahr wurde Haddock erwogen, aber für ein Lichtschwert und eine Plastikmaske verworfen. Beides und ein Umhang längst im Müll. Ist doch traurig, oder?

    Struppi hat er natürlich noch immer.

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    Es gibt da eine sehr interessante Seite: http://www.glenmarch.com
    Dort sind für viele Automarken und über Jahre die erzielten Auktionspreise gelistet. Man kann sich da beinahe Stunden verweilen und staunen was teilweise für Preise erzielt worden sind. Wohl bemerkt, das sind tatsächliche Preise und nicht irgenwelche Fantasien. Man sieht auch welche Lots nicht verkauft wurden, die sind dann mit „unsold“ markiert.

    Der teuerste Lancia wurde am 21.8.2016 in Pebble Beach versteigert. Ein Aurelia Spider Amercia erzielte den Rekordpreis von USD 2.007.500,00 !

    Saab sind leider keine gelistet 🙁

    Wohl aber Koenigsegg. So erzielte am 29.9.2019 der Koenigsegg one einen Preis von CHF 4.600.000,00 ! ( ob man dann so ein Fahrzeug überhaupt noch bewegen kann oder will ? )

    Schöne Adventszeit an alle und bleibt gesund!

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    Hans S., Volvaab, Lancias, Tim, Struppi, Haddock usw.

    Bevor der wunderschöne Lancia Appia Lusso Vignale (was für eine herrliche Farbkombination!) gehen muss, wird aber noch das Versprechen an Tom eingelöst, gell? 😉 Und wir, die neugierige Saab-Blog-Fangemeinde, hätten gern ein paar Fotos davon … 🙂

    Bei der Suche nach o.g. Lancia von Hans bin ich dann auch auf das rasante Hergé-Auto (mit den klappernden „Haddock-Ventilen“ :-)) aus dem Fall Bienlein gestoßen, das von Volvaab als Lancia Aurelia B 20 GT identifizierte rasante weinrote Modell. Ein silbergrauer Bruder (oder Schwester) kostet jetzt die Kleinigkeit von ca. 160.000 Euro. Wie ich dabei staunend feststellen musste (bzw. durfte), gibt es aber noch mehrere wesentlich teurere Lancia Aurelia aus den 50ern, bis ca. eine Viertel Million Euro!!! Tja, das sind italienische Lebensart und Schönheit …

    P.S. an Tom: Klappt es mit dem Saab-Tim-und-Struppi-Beitrag? Bin gespannt wie ein Flitzebogen! 🙂

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    @ Hans S.,

    wahrlich ein feines Auto. Ich bin da ganz bei Ihnen. Auch insgesamt eine feine Marke. Die klassischen Fronten mag ich ganz besonders. Oder auch, dass und wie innovativ ältere Lancias technisch waren.
    Die Liste an Weltpremieren im Fahrwerks- und Motorenbau ist ja sehr, sehr beeindruckend. Wirklich schöne Autos.

    Ihnen ein gutes Wochenende.

    P.S.
    Passend: Ich mache gerade Lasagne. Und dabei denke ich darüber nach, ob und wann ich meinen P164E auf drei 45er Webervergaser um- und aufrüste …

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    @ebasil, der Lancia ist auf mobile.de ausgeschrieben, er steht also zum Verkauf.

    Helles blau metallic und ein weiss/beiges Dach, innen rot in Stoff und Kunstleder, Weisswand Reifen runden die schöne Ausstrahlung ab.

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    Hans S. – Lancia

    Das Fahrzeug war mir bisher nicht bekannt (war ja auch vor meiner Geburt), deshalb habe ich es geg…lt – was für eine Schönheit!! Wahnsinn! 🙂

    Was für eine Farbe hat das Schmuckstück denn? Und auch mit andersfarbigem Dach? Das war damals ja sehr in Mode und mir gefällt es sehr gut – auch obwohl oder gerade weil es einen Cabrio- oder Hardtop-Look imitierte.

    P.S.: Nach den geg…ten Fotos würde ich hier ganz klar auf „Coupé“ tippen. 😉 😉

    Beste Grüße und ein schönes, schwedisch-italienisches Wochenende! 🙂

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    @Volvaab Driver, Lancia Appia Lusso Vignale Baujahr 1960, ist weder Coupe noch Limousine, irgend ein Zwischending. Sehr selten, bei nur rund 470 Stk. gebauten Fahrzeugen sind sie heute beinahe verschwunden. Dabei haben sie die feine Lancia Technik der 50er/60er mit an Bord. Da ist der kleine V4 Motor aus Leichtmetall und da ist die Lancia eigene Voderradaufhängung, wie sie z.B. auch die schönen Aurelia Coupes verbaut haben. Und natürlich mit einem Weber Doppervergaser bestückt!

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    Espresso – ein wuderbares Thema! Gerade in diesen Zeiten, die etwas bescheiden sind. Das wärmt das Herz und ist das, was ich auf einem Autoblog nie erwarten würde! Danke und weiter mit den überraschenden Themen – Bitte!

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    @ Hans S.,

    ist nicht Ihr Ernst, oder? Wunderschön …
    Können wir vielleicht unsere Fuhrparks tauschen? Ich biete aktuell 2 Autos und 9 Fahrräder …

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    Geschichten die das Leben schreibt sind einfach die besten! Quasi analog!

    Und Tom, wenn du mal stilecht in einem schönen alten Lania beim Italiener vorfahren möchtest, ich hätte da einen, nicht Italiener, aber einen Lancia, namens Appia Lusso Vignale!

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      @Hans S. Ja, Hans ich möchte. Wie könnte ich da auch nein sagen? In den besseren Zeiten, die hoffentlich kommen. Ich habe ja eine bekannte Schwäche für italienische Autos und einige bekomme ich nicht aus dem Kopf. Es könnte möglich sein, dass es 2021 Zuwachs in dieser Richtung gibt. 😉

      Spoileralarm: Morgen kommt noch einmal Italien auf den Schirm. Am späten Nachmittag – Reinlesen lohnt!

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    Saab und Espresso passen einfach zusammen!
    Freut mich, dass es andere anscheinend auch so sehen! 😉

    Ich habe seit Jahren ein inniges Verhältnis mit gleich zwei „heissen“ Damen:
    – meiner SAABine (so nennen ein paar Kumpel mein Dickschiff aus 2011)
    – meiner Rancilio Silvia (meine kleine Espressomaschine, immer begleitet von ihrem Freund Rocky, der Rancilio-Mühle)

    P.S.:
    Meine Lieblings-Espresso ist übrigens seit Jahren der „Paradiso“ (als Bohne; hat Kona-Anteil) von Fausto Kaffee (fausto-kaffee.de).
    Und ich überlege mir z.Z. die „Geliebte Silvia“ durch eine jüngere, neuere demnächst zu ersetzen.
    Zur Auswahl stehen ihre „große Schwester“ Rancilio „Silvia Pro“ oder eine Xenia aus Brandenburg (https://xenia.coffee). 😉

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    Habe gute und langjährige Erfahrungen mit je einer Mühle und Maschine von Isomac …
    Beide sehr pragmatischer italienischer Maschinenbau. Die Gehäuse abgekanteter und für Schalter, Manometer, Schrauben etc. gebohrter Edelstahl. Rundungen und andere als rechte Winkel finden sich auch, aber nur dort, wo eine Unterlassung zu einer ästhetischen Zumutung geführt hätte.

    Designobjekte sind das nicht. Aber gute, analoge und augenscheinlich handwerklich hergestellte Werkzeuge für gute Espressi …

    Ciao

    Ein P.S. für Teetrinker
    Mein Wasserkocher ist auch ein Italiener ähnlichen Charakters. Die Marke weiß ich nicht. Vor 14 Jahren bei Manufactum gekauft, scheint er unkaputtbar. Keiner seiner zahlreichen Vorgänger war annähernd so durabel, obwohl die letzten schon das gleiche Geld gekostet hatten. Bei denen ging die Form wohl über die Funktion, die Funktion nur knapp über die Garantie hinaus. Bella Italia. Da gibt es noch analoge Marken und Produkte. Da fällt mir ein, auch mein Herd ist ein Italiener ähnlichen Charakters. Es geht nix über gutes Werkzeug und nix hilft besser wider die Wegwerfgesellschaft …

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    Ein unerwarteter Artikel, der mich zum schmunzeln und zum nächsten Kaffee brachte…

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