Mit dem Saab unterwegs im Coronaland

Dienstag, kurz nach 8 Uhr. Auf den 9-3 Aero wartet der TÜV Termin. Die rund 60 Kilometer Autobahn nach Frankfurt sind normalerweise geprägt von dichtem Verkehr, Stau. Nicht besonders erfreulich in der Regel, aber an diesem Tag ist alles anders! Die ersten Meter auf der A3 zeigen die Strecke ungewöhnlich leer. Ich ahne, es beginnt die Fahrt durch das Coronaland. Wo eigentlich Pendler in Richtung Frankfurt fahren sollten,  dominieren heute zu 90 % LKW.

Hanauer Landstrasse Frankfurt
Hanauer Landstrasse Frankfurt

Freie Fahrt, die an diesem Tag keine Freude macht. Obwohl das Wetter perfekt ist, die Sonne scheint und Temperaturen frühjahrsmild sind. Der Turbo schnüffelt begeistert Morgenluft, meine Stimmung bleibt verhalten. Von der fast leeren A3 wechsele ich auf die A45. Sie ist ähnlich frei, auch ab Hanau wird es in Richtung Frankfurt nicht voller. Der Saab rollt mit 140 bis 150 dahin, unwillkürlich vermisse ich die Mitglieder der “Ich habe es eilig” Fraktion. Die Raser, Drängler, Hektiker, sie glänzen mit Abwesenheit. Auf der rechten Spur Gütertransporte, links ein paar Transporter und Kleinwagen. Zwischendrin der alte Saab.

Kurz vor Frankfurt-Fechenheim ein Chrysler Towncar, endlich eine kleine Abwechslung. Noch ein Individualist unterwegs. In  Frankfurt etwas mehr Verkehr, aber doch sehr übersichtlich. Corona hat das Land im Griff, was erst ein Anfang sein dürfte. Immer mehr Firmen verlagern die Arbeiten in das Home-Office oder fahren die Produktion ganz herunter. Wer daheim bleiben kann, der sollte es tun. Nur so kann die Infektionskette unterbrochen werden. Viele machen das, und selbst auf den Straßen rund um die Werkstatt von Saab Service Frankfurt ist der Verkehr etwas reduziert.

Im Coronaland ist das Virus immer da

Vor 9 Uhr, nach entspannter Fahrt, bin ich am Ziel in Fechenheim. Mehr als ein halbes Dutzend Fahrzeuge bekommen an diesem Vormittag TÜV oder auch ihre H-Zulassung. Der Hof ist voller Saabs,  auf den ersten Blick ist alles wie immer. Auf den zweiten nicht!

Das Virus begleitet mich weiter, die Stimmung ist indifferent und schwer zu beschreiben. Und COVID-19 beeinflusst auch hier die Abläufe. Der Türgriff zur Serviceannahme wird immer wieder desinfiziert, aus Sorge und Verantwortung. Vorbildlich, Kunden und Mitarbeiter sollen gesund bleiben. Abstand halten ist in Coronaland angesagt.

Vor dem TÜV wird der Aero in der Werkstatt inspiziert, noch ein paar Extras erledigt. Die Abnahme selbst ist kein Problem. Mängelfrei natürlich, nicht schlecht für ein 20 Jahre altes Auto. Der Service in Frankfurt ist toll, so wie immer. Da wäre noch die Inspektion, die eigentlich fällig wäre. Vielleicht nächste Woche, verabreden wir. Falls es keine Ausgangssperren gibt, so wie in anderen europäischen Staaten. Das Virus, es beeinflusst uns, obwohl die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung erst in den kommenden Tagen richtig greifen werden. Planen auf Sicht. Etwas,  woran wir uns gewöhnen müssen.

Wir müssen uns an die neue Lage gewöhnen

Die Auffahrt auf die A45 ist gesperrt, in Richtung Süden geht es über das Frankfurter Kreuz und die A3. Auf der Autobahn ist jetzt etwas mehr Verkehr. Das erinnert mich an die Sommerferien, mit reduziertem Verkehr und weniger Stau. Hat das Virus doch noch nicht alles unter seiner Kontrolle? Sogar ein paar Mitglieder der Fraktion “Linke Spur” sind unterwegs, sie haben komplett frei Fahrt, umso mehr wir Frankfurt hinter uns lassen.

Kurz nach dem Rodgau wird es wieder einsam. Ungewöhnlich für einen Dienstagvormittag und irgendwie bedrohlich. Vor der Fahrt ins Büro noch ein kurzer Zwischenstopp bei der örtlichen Metzgerei. Ein zweites Frühstück, etwas für die Nerven. Die Parkplätze sind fast alle leer, eine Dame hat gerade den Kofferraum ihres Wagens beladen. Jetzt desinfiziert sie, am Auto stehend, ihre Hände mit einem Tuch. Coronaland. Die Szene des Tages, vorbildlich!

Tücher zur Desinfektion sind Pflicht

Seit einigen Tagen habe ich auch solche Tücher im Auto. Hände und Lenkrad desinfizieren nach jedem Einkauf, eine hilflose Geste vielleicht. Aber sie beruhigt, gibt das Gefühl,  nicht ganz wehrlos zu sein gegen einen unsichtbaren Gegner. Ein Feind, der unser Verhalten über Nacht verändert hat. Abstand halten, keine Hände schütteln, das alles funktioniert plötzlich und wie auf Knopfdruck. Freunde rufen an, fragen wie es geht, eine neue Fürsorglichkeit macht sich breit.

Deutschland ist Coronaland und wird es einige Zeit bleiben. Was können wir tun?

Vernunft, Verstand, Verantwortung

Es ist Zeit für Vernunft und Verstand. Die Maßnahmen greifen in die private Wohlfühlzone ein, und da wird es bei manchen Menschen schwierig. Ein anderer Lebensstil, das bewusste Runterfahren sozialer Kontakte. Nicht nur,  um sich selbst zu schützen. Es geht um die chronisch Kranken und die älteren Mitbürger. Menschen, die ein eingeschränktes Immunsystem haben und für die ein Kontakt mit dem Virus tödlich enden könnte. Wir können sie schützen, wenn wir unseren Egoismus hinterfragen und uns unserer Verantwortung bewusst sind.

Deutschland hat mit dem Robert Koch Institut (RKI) Virologen von Weltrang. Ihrer Expertise darf man vertrauen, nicht den Trollen in den sozialen Netzwerken,  die Verschwörungstheorien in die Welt herausposaunen. Krisen sind Prüfungen für uns alle. Danach, wie wir sie überstehen und wie sozial wir uns verhalten, werden uns spätere Generationen beurteilen!

Natürlich braucht die Welt in dieser Situation sicher keinen Auto-Blog. Wir werden die Lesenden aber nicht alleine lassen und trotzdem weiter schreiben. Solange wir ein Thema finden. Bei aller Vernunft und allen Zumutungen, die auf uns zu kommen, darf etwas täglicher Luxus weiterhin sein.

17 thoughts on “Mit dem Saab unterwegs im Coronaland

  • Herzlich gelacht, Herbert Hürsch, vielen Dank! schon Ihr erster obiger Beitrag zu Hamstern und Hamsterinnen traf es auf den Punkt!
    @Tom: Ein gewisse permanente Vorratshaltung ist definitiv zu empfehlen! Was nicht geht, ist in Zeiten der Unsicherheit weitere Unordnung zu schüren, nur weil man oder frau die eigene Unsicherheit mit der vermeintlichen Kontrolle über den neu erworbenen Vorrat zu kompensieren sucht…

  • Da es hier ja irgendwie auch um Autos geht, ist vielleicht das interessant: https://pbs.twimg.com/media/ETZEreoXsAAfC8M.jpg

    Allerdings kann einem das Lachen im Halse steckenbleiben, wenn man dann so etwas lesen muss: https://rp-online.de/nrw/panorama/coronavirus-in-aachen-wuerselen-einbrecher-stehlen-klopapier-aus-auto_aid-49668311

    Andererseits dürfte nun klar sein, was die deutsche Seele zum Kochen bringen wird. Wer auch immer als erstes den Zugang zu Toilettenpapier erschweren oder rationieren sollte, wird sich einem Aufstand ungeahnten Ausmaßes gegenüber sehen.
    Man muss sich das mal vorstellen, die Bundeswehr wird im Inneren eingesetzt werden, um das Plündern von Lagern mit Toilettenpapier zu verhindern.

    Wer jetzt keine Angst vor der Zukunft hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Das blöde ist halt, dass man diese Angst nicht wegen eines Virus haben muss, sondern wegen den angeblich Vernunftbegabten, die mit einem hier leben …

  • Die Stimmunf hat der Autor sehr schön eingefangen. Auch bei uns wird der Verkehr immer weniger und die Menschen hoffentlich vernünftiger. Hoffentlich, denn nur so gehen Ausgangssperren an uns vorbei.

  • P.S. Hamster

    Wenn die Hamsterkäufe dem Zweck dienlich wären, das Bad in der Menge und Kontakte zu reduzieren, würde ich nicht so auf dem Typus herrumreiten.

    Es ist aber genau das Gegenteil zu beobachten und festzustellen. Die Supermärkte sind so voll wie kurz vor Weihnachten und Corona freut sich darüber.

    Schuld sind leere Regale und letztlich die Hamster. Das Toilettenpapier übernimmt die Rolle des ausverkauften Blaukrauts und frischen Grünkohls …

    Man muss viele Supermärkte aufsuchen, bis man endlich alles für das große Fest zusammen hat. Einen nach dem anderen. Überflüssige Kontakte und eine Durchmischung Infizierter mit anderen sind die Folgen.

    Ein Bekannter war schon vor Tagen – und zwar an einem einzigen – in 6 (!) Supermärkten, ohne (!) Toilettenpapier zu bekommen. Und ich hatte gestern eine Frau hinter mir an der Kassenschlange, die sich mit einem irren Grinsen drei Zehnerpackungen an die Brust presste …

    Was für ein Fest ! ! !

    Hätte das Virus ein Hirn und eine Schlafphase, würde es sich Nacht für Nacht in den Schlaf lachen – vor lauter Freude über die Hamster, denn ohne sie würden wir nur alle 3 Tage einen Supermarkt besuchen. Und nicht etwa 3 bis 6 Märkte täglich (ein Faktor von 9 bis 18).

    Wie kann und darf es sein, dass uns eine hirnlose DNA, die irgendwo zwischen Materie und Leben siedelt, welche nichtmal den Status eines Einzellers besitzt, strategisch so weit überlegen ist?

    Liebe Leute,
    hört auf eure Mutti. Wenn ihr das Hamstern nicht lasst, dann gibt es Ausgangssperre. Das hat Mutti gestern deutlich gemacht. Ich mag sie nur bedingt, aber wo sie recht hat, hat sie recht …

  • @ Tom,

    so oder so ähnlich war mein Kommentar auch gemeint. Ich gehe jede Wette ein, dass 80 bis 90% der Hamster schon vor ihren Einkäufen genug im Haushalt hatten, um 10 bis 14 Tage ohne Mangelerscheinungen zu überstehen.

    Dass Garnelen und Zander im Tiefkühler oder was auch immer in den Schränken und Regalen lagert, hat leider kaum einen Hamster davon abgehalten, eine Überflussgesellschaft quasi über Nacht in ein gewisses und gleichzeitig noch immer sehr, sehr luxuriöses Chaos zu stürzen.

    Selbstverständlich ist auch der Wunsch meiner Kinder nach Papas Pizza ein Luxusproblem. Dennoch oder auch genau deshalb einen herzlichen Dank an alle Hamster, die Chaos und Probleme schon befeuern, bevor sie einen guten Grund dafür haben. Das ist bestimmt sehr hilfreich.

    Dass ein Großteil der Einkäufe früher oder später in den Müll wandert, halte ich zudem für gesetzt. Ich habe einfach viel zu viele Einkaufswagen gesehen, in denen sich auch leicht verderbliche Lebensmittel in absolut grotesker Höhe aufgetürmt haben …

    Mancher Lenker dieser Wagen trug übrigens einen grünen Mundschutz (die in letzter Zeit wohl gerne aus Krankenhäusern gestohlen werden). Das ist Survival of dem Frechesten.

    Kann und darf jeder für sich selbst bewerten, aber mich widert das massiv an.

    Dafür tanke ich endlich mal wieder gerne.
    Das ist ja auch schon was.

  • Keine Kontakte nutzen, die Nachricht der Verantwortlichen ist ganz einfach: Bleibt zu Hause!

    Da muss das geselligste Individuum durch, und es wäre gut würde die Nachricht beherzigt. Denn die Konsequenz, die bei Nichtbeachtung kommen wird, ist ein angeordnetes Ausgehverbot. Wollen wir das?

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  • Man sollte nicht pauschalieren, das wäre zu einfach. Eine gesunde Vorratshaltung, so wie sie unsere Eltern und Großeltern noch praktizierten, ist zu empfehlen und ein Stück Eigenverantwortung. 10, 14 Tage nicht zwingend außer Haus gehen zu müssen, ist in der aktuellen Lage nicht verkehrt. Mit den kleinen possierlichen Hamstern hat das nichts zu tun…

    Was nicht geht, ist unreflektiertes Einkaufen großer Mengen, die am Ende nicht verbraucht werden können. Dieses Verhalten kann auch ein Ausdruck aktueller Überforderung bei einer schwer einzuschätzenden Lage sein.

  • Sehr geehrte Frau Hamster,
    sehr geehrter Herr Hamster,

    bitte denken, kaufen und handeln Sie doch ein wenig antizyklisch. Das eine oder andere Börsenpapier ist inzwischen so billig wie Klopapier. Benzin ist ebenfalls günstig wie ewig nicht.

    Auch hätte ich gerne eine Packung, Salz, Mehl und Hefe. Wirklich nur jeweils eine. Schade, dass Sie darauf keinerlei Rücksicht nehmen.

    Sie haben zu viel Geld und meine selbstgemachte Pizza ist Ihnen vollkommen egal?

    Okay, dann interessieren Sie sich vielleicht für Desinfektionsmittel? Das bekommen Sie in der E-Bucht für 45,- €. Ich will doch bloß ein wenig Mehl, Salz und Hefe. Das kann doch nicht zu viel verlangt sein? Wieso müssen Sie das zu Hause bis unter die Decke stapeln?

    Schlechte Nachricht für Sie:
    Ich werde Ihnen den Kram nicht abkaufen. Auch kein Desinfektionsmittel. Denken, kaufen und handeln Sie antizyklisch und es geht uns allen besser …

    Wenn ich daran denke, wie viele der Hamsterkäufe in den nächsten Tagen (6 Kg Bananen?), Wochen (Fleisch und Milch) oder Monaten und Jahren entsorgt werden wird, dann möchte ich Sie (Frau und Herrn Hamster) eigentlich schon heute dafür ohrfeigen …

  • @ Heijo Red
    Moin, geehrter Blogger!
    Deutlich Widerspruch zu folgen Thesen: Leute das geht garantiert in die falsche Richtung … es läßt sich nicht aufhalten …und Deshalb nutzt weiterhin Eure Kontakte in der engsten Familie bei engen Freunden und lasst Euch auf gar keinen Fall Kirre machen´ !
    Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen, aber ich muss Ihnen deutlich widersprechen.
    Prof. Drosten, Virologe von der Charitè Berlin und Berater der Bundesregierung in der jetzigen Zeit (mit anderen Virologen vom Robert-Koch-Institut) treffen z. Zt. weiterhin die Aussage, das die Tröpfcheninfektion der Hauptansteckungsweg ist. D.h. der persönliche Abstand (2m) ist irre wichtig! Die Virologen sagen auch, die Bevölkerung wird zu 60-70% befallen werden. Ferner wird auch kommuniziert, das der Befall der Bürger über eine “längere Zeit” in Anspruch vonstatten gehen wird. Soweit die klaren Ansagen von den Virologen und der Regierung aus Berlin.

    Natürlich gilt es (weiterhin!) zu verhindern, dass Risikomenschen infiziert werden bzw. das die Eigeninfektion so lange wie möglich verhindert wird!
    Grund: Die Infektion wird sonst ein logistisches Problem!!!

    -Wir haben zu wenig Schutzmaterialien in einigen Klinken zum Selbstschutz.
    -Die Beatmungskapazitäten sind nicht “unendlich” steigerbar.
    -Keiner möchte bei seinen Angehörigen erleben, das unter “notfallmedizinischen Gesichtspunkten” entschieden wird, WER an das Beatmungsgerät angeschlossen wird! Der 60-zig Jährige oder (!) der 80-zig Jährige.
    -Ferner arbeitet das med. Personal in den “Schwerpunktgebieten des Virusbefalls” am physischen Limit.
    -Med. Personal wird jetzt (!) schon aus dem Ruhestand rekrutiert, um die Situation vor Ort abzuarbeiten.

    Wie soll die Lage denn erst aussehen, wenn die Infektionskurve rasant steigt??? Das möchte hier keiner lesen….

    Daher: Information tägl. auf dem aktuellen Stand unter https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html
    In diesem Sinne, bleiben Sie ALLE gesund, meiden sie Panik und Angst. Informieren sie sich stattdessen bei seriösen Quellen.
    Gesund Grüße aus dem Norden!

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  • Ich hoffe auch, dass alle aufpassen können und gesund bleiben. Die momenante Situation ist nicht lustig, aber wenn wir uns jetzt alle an die Maßnahmen halten, dann geht das hoffentlich vorbei.
    Ich bedanke mich auch beim Saabblog, der uns weiter Artikel liefert, die man jetzt alle in Ruhe lesen kann und wer weiß, vielleicht findet ja jetzt der eine oder andere Leser die Gelegenheit auch seine eigenen Saabgeschichten für den Blog zu schreiben.

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  • ´´NEUE LAGE IM DEUTSCHEN LAND´´
    ´TOM du hast vollkommen Recht´ in dem was Du beobachtet hast´ … als einer der wenigen´ der unterwegs war´ und es hautnah mitbekam´ wie schnell sich auch ein Industrie-Land wie die BRD innerhalb ganz kurzer Zeit gezwungen sieht´ die öffentlichen allgemeinen Geschäfts-als auch Gemein-Tätigkeiten so stark einzuschränken´ das man meint es müsste etwas passiert sein´ das die Menschheit veranlasst hätte sich zu verkriechen (wie in den Kriegsjahren wo die Leute Luftschutz-bunker aufsuchten´ um sich vor den Bombenabwürfen zu schützen) ´ ! ´Ich glaube das sich in den letzten beiden Wochen für viele gerade die Welt auf den Kopf stellt´ und viele begreifen worauf es nur verstärkt wieder ankommt´ ! ´Das die Leute zwar mit der nötigen Vorsicht (2 Meter Abstand O.K.´ Hände regelmäßig waschen evtl. auch desinfizieren wer das darüber hinaus unbedingt für nötig hält O.K.´) vor gehen´ sich aber nicht dadurch beirren lassen´ und Ihre engsten familiären oder Freundeskreise gar nicht mehr in direktem Kontakt begegnen sondern nur noch digital oder per Telefon an deren Leben Anteil nehmen wollen´ ! ` Leute das geht garantiert in die falsche Richtung … es läßt sich nicht aufhalten … in der BRD werden 70 % infiziert werden über die Zeit … und danach weitest gehend´s Imun dagegen werden´ aber weiter andere anstecken mit dem Virus´ ! ´Deshalb nutzt weiterhin Eure Kontakte in der engsten Familie bei engen Freunden und lasst Euch auf gar keinen Fall Kirre machen´ ! ´ Denn damit ist niemandem geholfen … uns als Individuum nicht´ als geselliger Mensch der die Kontakte benötigt´ (momentan wie gesagt so eingeschränkt das die Verbreitung sich nicht zu schnell verbreitet)´ und auch der Allgemeinheit nicht´ denn diejenigen die ´´meinen in 3 Monaten wäre das meiste überstanden´´ haben wohl NICHT verinnerlicht das uns diese Thematik noch sehr viel länger begleiten wird´ ! ´Ich denke dann geht es erst richtig los … und wird für die nächsten 2 Jahre unser Handeln und Tun bestimmen´ ! ´Denn solange kein Impfstoff zur Verfügung steht gibt es keinen Weg mit dem Virus den Kampf aufzunehmen´ es werden sich immer neue Gruppen infizieren die wieder andere Gruppen infizieren´ so wird es sich darstellen´ ! ´ Manchmal überkommt mich das Gefühl´ woher ist mir diese Problematik bekannt´ hmm und da muss ich unwillkürlich an die Zombie-Filme der 80er Jahre denken´ eine Fiktion und unreal hoch 3´ !! ´Aber was wir jetzt erleben ist REAL und deshalb müssen wir lernen damit so umzugehen´ das unser soziales Umfeld darunter nicht leidet … bei aller Vorsicht natürlich´!!
    ´´KÜMMERT EUCH UM DEM ANDEREN – – LASST SIE NICHT ALLEIN MIT IHREN SORGEN´!!
    ´´SEID BEREIT EUCH ZU ENGAGIEREN´ – – IN EUREM PERSÖNLICHEN UMFELD´!

    ´NUR MIT DER EINSTELLUNG´ KÖNNEN WIR BEI DER GANZEN KRISE´ AUCH NOCH ´POSITIVE ASPEKTE SEHEN´!!

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  • Herzlichen Dank für den Hinweis auf den Partikelfilter. Wird der Blog berichten, wenn dieser verfügbar ist und wo man ihn bekommen kann? Der Blog ist weiterhin eine verlässliche, seriöse und interessante Informationsquelle – und, ja, auch eine ein bisschen ablenkende Unterhaltung, was wir z.Z. alle gut gebrauchen können.

    Braucht man einen solchen Filter denn aber fürs Auto ernsthaft? Die Atemtröpfchen hängen ja wohl nicht auf der Fahrbahn, wo nur geschlossene Fahrzeuge rumfahren, wartend in der Luft herum, oder?

    Herzlichen Dank auch für die perfekt eingefangene surreale Stimmungslage. Auch die Bezüge zu den untergegangenen Wirtschaftsunternehmen (Neckermann) haben nicht nur etwas Melancholisches, sondern leider einen enorm aktuellen Bezug. Ganz schlimm wird es ja jetzt u.a. auch für die kleinen Restaurants und natürlich für die kleinen Einzelhandelsgeschäfte (für zB Karstadt natürlich auch), die ja ohnehin wegen des Internets schon so zu kämpfen haben. Das widerliche Amazon, das hierzulande keine Steuern zahlt (und bei dem ich u.a. deshalb schon Jahre nicht mehr bestelle und früher auch nur, wenn etwas Wichtiges nirgendswo sonst zu bekommen war) stellt tausende neue Mitarbeiter ein. Echt pervers!

    Ich hoffe sehr, dass nach der Krise nicht nur der Einzelhandel gefördert, sondern der Internethandel mit Einzelhandels-Neuwaren endlich mit einer Klimaabgabe für diese ganze Hin- und Herschickerei belegt wird, zB Aufschlag von mind. 25 Prozent auf jeden Artikel, was sowieso schon längst hätte passieren müssen. Sonst haben wir nur noch trostlose Städte mit leeren Geschäften und verfallenden Häusern, wie die meisten deutschen Dörfer und Kleinstädte es ja schon längst sind.

    Lasst uns nach dem Ende der Krise, das hoffentlich in absehbarer Zeit eintreten wird, alle verstärkt beim örtlichen Einzelhandel einkaufen!

    Dem Blogteam und allen Lesern wünsche ich weiterhin alles Gute und Gesundheit!

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  • Danke Tom!!!

  • Grade jetzt in der Coronazeit ist der SAAB Blog eine willkommende Abwechslung.

    Danke dafür!!!

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  • Die Pollenfilter helfen leider nicht. Aktuell entwickelt die Industrie entsprechende Systeme, allen voran Volvo Eigentümer Geely. In 30 Tagen soll ein System Produktions-bereit sein, das 95 % der in der Luft befindlichen Partikel filter die größer als 0,3 sind. Darunter fallen auch die Atemtröpfchen, auf denen das Coronavirus gerne reist.

  • Mein alter 9000er (auch mein 9.3er) hatten bereits den Partikelfilter (auch Pollenfilter genannt). Nun weiß ich nicht, ob der den Covin-19 rausgehalten hätte, ab er es war immer beruhigend so etwas “an Bord” zu haben. Heute besitzen das viele Autos, SAAB war seiner Zeit aber oft voraus und hat Innovationen geschaffen, vor allem auch als Vorbild für andere Hersteller, das wird leider heute oft vergessen. Und “kör alltid bra” 😉

  • Vielen Dank für Deine klugen Worte in dieser verheerenden Situation. Und Danke für deinen Blog, macht bitte immer weiter.

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