Leben mit zwei Saab 9-3s im Jahr 2019

Da hier seitens des Blog gefragt wurde, wie es sich so mit Saabs im automobilem Alltag lebt, will auch ich hier meinen Beitrag für den Blog schreiben, wie ich Saab Fan wurde habe ich ja schon geschrieben, Berichte über Treffen hab ich auch schon geschrieben, jetzt möchte ich schreiben, wie sie wahrgenommen werden, wie man sie bewegt und wie sie versorgt werden.

Leben mit Saab. Beide Saab 9-3
Leben mit Saab. Beide Saab 9-3.

Wahrgenommen, ich denke mal ein normaler Saab 9-3 II//9-3III fällt noch nicht besonders im Straßenbild auf, die Autos sehen optisch immer noch jung aus, die Designlinie vom Facelift könnte so noch beinahe in einem Showroom von Neuwagen stehen. Unter uns Saab Fans fallen die Autos natürlich schon auf, da bleibt kaum ein Saab verborgen, bei einigen Saabs die man sieht kennt man auch den Besitzer und kennt sich von der Werkstatt und von Saabtreffen, was aber nicht heißen soll, dass Saab Besitzer oft eine Werkstatt aufsuchen müssen. Es ist eher so, dass man gerne in die Werkstätte fährt um zu plaudern, nette Saab Fahrer zu treffen und dem Saab Gutes zu tun. Tust du dem Saab gutes, wird er dir mit viel Fahrfreude danken.

Bei Freunden, Bekannten und Außenstehenden ist das sehr gemischt. Viele sind neugierig, und fragen wie das so ist eine vermeintlich tote Marke zu fahren. Ein Bekannter, der auch lange versucht hat ein Auto eines mittlerweile nicht mehr existenten britischen Hersteller zu fahren, hat es mangels Ersatzteilversorgung aufgegeben und ist zu einem lebenden französischen Hersteller gewechselt. Er kann es sich nicht vorstellen, dass die Saabs immer noch so gefahren werden, und die Marke noch so viele Anhänger findet. 
Freunde die tendenziell am Automobil interessiert sind, haben auch Interesse an Saab gefunden, interessieren sich sogar für einige Fahrzeuge und die Treffen. Von manchen bekomme ich sogar Fotos von Saabs geschickt, wenn sie einen Saab gesehen haben. Kürzlich schickte mir eine Freundin sogar ein Foto von einem 9-3 mit griechischen Kennzeichen in, den sie in Wien zufällig entdeckt hat.

Bewegt werden können die Saabs immer noch Probleme. Gott sei Dank gibt es in Österreich keine Dieselfahrverbote und somit kann auch der Diesel ohne Einschränkung gefahren werden. Eine Zeitlang war der Dieselpreis fast so hoch wie Super Plus, das hat die grundsätzliche Freude an der Sparsamkeit des Diesel betrübt, aber mittlerweile haben sich die Preise von Benzin und Diesel wieder angeglichen. 
Das Gefühl ein mittlerweile altes Auto zu bewegen hat man nicht, naja kaum.

Wenn man mal die Gelegenheit hat ein von der Größe vergleichbares neues Auto zu fahren spürt man natürlich, dass die Entwicklungszeit nicht halt gemacht, vieles greift sich moderner, Anzeigen sind präziser, bunter. Digital eben. Alles piepst, Warntöne von allen Seiten. Spätestens, wenn der Spurhalteasisstent die erste Baustellenmarkierung nicht erkannt hat und wild zu piepsen beginnt, macht man sich Gedanken ob man denn das alles braucht.

Jegliche Verbesserung zur Verkehrssicherheit ist natürlich wünschenswert, aber alle Systeme haben natürlich ihre Grenzen, und wenn man einem das Gepiepse nervt und man alles ausschaltet, stellt sich die Frage wieso man das mit sich führt. Fahren muss man immer noch selber und nicht der Computer.

In einem Saab ist alles klar strukturiert, es ist alles deutlich und angenehm leicht ablesbar und bedienbar. Wenn man ein Navi eingebaut hat wirkt auch das Cockpit eines 9-3II oder 9-3III optisch nicht antiquiert. Keine Anzeige wird vom Lenkradkranz abdeckt. Das Nightpanel erleichtert so manche lange Nachtfahrt wie ich schon mal geschrieben habe. 
Ein Virtual Cockpit schaut im Showroom nett aus, ist im Alltag aber nur eine Spielerei und Ablenkung.

Da es diese Autos nicht mehr geben wird fährt man auch achtsamer und gelassener. 
Kurze Strecken, also das klassische „Brötchen vom Bäcker ums Eck holen“ werden nach Möglichkeit nicht gemacht, für Stadtfahren werden die Öffis genutzt. Man nutzt auch nicht jedes Tempolimit voll aus, oft reicht es mit bisschen über 100 und Tempomat auf der Autobahn zu fahren. Man kommt fast genauso schnell ans Ziel nur hat man weniger verbraucht, weniger Materialverschleiß und kommt entspannter ans Ziel. Mit einem Saab trägt man so viel zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei. Was aber auch nicht heißt, dass man nur herum schleicht, manchmal will man halt doch den Druck des Turbos spüren und ausfahren. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich auch einen vernachlässigten Saab wie Paul retten und ihm ein zweites Leben geben. Kandidaten gäbe es leider einige, wenn man in so manche Verkaufsanzeige schaut. Die Autos würden es verdienen.

Bleibt noch zu schreiben, wie die Autos versorgt werden. Bisher gibt es keine Versorgungsprobleme, man bringt das Auto zur Saab Fachwerkstatt zum jährlichen Service, kriegt bei Bedarf sogar einen Saab als Ersatzauto was einem umso mehr freut und kann das eigene Auto, wenn es fertig ist wieder abholen. Ersatzteile, die man bei einem älteren Auto doch mal braucht, sind lagernd oder in kürzester Zeit verfügbar und sind preislich im normalen Rahmen. Bei Sonderwünschen hoffe ich auf die Hilfe der Saabcommunity, die sich gegenseitigen Erfahrungsaustausch liefern kann.

Wenn man im Internet in Foren liest und von Freunden hört, wie sie teilweise in Markenwerkstätten bei Garantiefällen behandelt werden, oder wenn für ein 5-7 Jahre altes Auto eines großen Herstellers ein spezielles Ersatzteil nicht lieferbar ist, dann freut man sich umso mehr am eigenen Saab und weiß die Kompetenz der Saab Werkstatt zu schätzen. Wie schon mal geschrieben, in unserem Fall ist das Saab Himberg. Hier werden die Saabs bestens betreut.

Adaptierungen für die Saabs stehen momentan keine an. Einzig die Dichtung an der Heckscheibe sollte bei der Limousine mal erneuert werden, diese löst sich langsam ab. Seit dem die Softlacktasten erneuert wurden, wird auch hier besonders achtsam umgegangen. Da beide Autos noch unter der 200 000 km Marke sind, hoffe ich, dass sie beide noch lange ohne Probleme gefahren werden können.


Danke an Ken-Daniel für die Saab Geschichte am Sonntag. Wie fährt es sich im Alltag mit einem älteren Saab? Was erlebt man, wie reagieren Freunde, Kollegen und die Familie? Mit Nachsicht, Begeisterung oder Mitleid? Wie hält man den Saab am Leben, was erlebt man mit Ersatzteilen und Werkstätten, wie optimiert oder restauriert man den alten Schweden?

Ein weites Themenfeld für die “Saab Geschichten 2019!”. Herausfordernd, aber auch interessant. Wie sieht es bei den Fans aus, wie stark schlägt das Saab-Herz im Alltag? Schreibt es uns, es lohnt sich!

Wir bedanken uns für jeden veröffentlichten Artikel mit einer exklusiven Saab-Scania Bordmappe.

47 Gedanken zu „Leben mit zwei Saab 9-3s im Jahr 2019

  • Sehr schön, und dann auch noch beide Saab in rot!

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  • Wunderbar geschrieben. Mit einem Saab ist man halt gut angezogen, sage ich immer. Besser sind natürlich zwei Sääbe! Bis hoffentlich bald Ken-Daniel.

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  • Hallo Ken-Daniel, danke für deinen Saab-Beitrag und die Bilder.
    Folgende Fragen hätte ich: Sind beide Saabs gleich motorisiert?
    Wenn ja, warum zwei gleiche oder ähnliche Saabs? Zufall oder wegen der Familie
    oder wegen der Farbe? Warum nicht Cabrio und Combi?

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    Antwort
    • Hallo, der Combi ist ein Benziner XWD, die Limousine ein Diesel. Der Diesel wurde vor 9 Jahren gegen einen 9-5 eingetauscht, der Combi vor drei Jahren zu uns als Ersatz für einen Subaru. Wollten einfach einen Combi haben. Ein Cabrio könnte vielleicht noch dazu kommen. Das beide rot sind ist ein Zufall, aber ein rotes Cabrio würde jedoch gut dazupassen.

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      Antwort
      • Den XWD hätte ich auch gerne.

        Aber ich erkenne auch die Qualitäten des 9-3 II. Cool und funktional finde ich beispielsweise, dass noch nicht auf Teufel komm raus alles in Wagenfarbe lackiert ist …

        Wie soll man eine Tür öffnen, ohne dass ein Ehering den lackierten Türgriff zerkratzt? Und denken unverheiratete Rechtshänder immer daran, den Wagenschlüssel in die linke zu nehmen, bevor sie nach der Fahrertür greifen?

        Früher war ganz sicher nicht alles besser. Aber umgekehrt ist auch nicht jeder letzte Schrei tatsächlich auch ein echter Fortschritt …

        Wie dem auch sei, schöne Autos. Alle beide und jedes auf seine Art.

        Antwort
        • Über die Schutzleisten an den Türen erfreue ich mich auch in engen Garagen oder wenn man mal eng an einen Zaun parken muss. Und ich vermisse die geschützte Ladekante aus unlackierten Kunststoff, die die Vorfacelift Combis haben. Beim Facelift hat man das ja weggelassen.

          Antwort
  • Viel Farbe zum Wochenende!

    Sehr schön geschrieben, vielen Dank! Das Laserrot ist eine tolle Farbe! Finde ich für den SportCombi einfach genial (fürs Cabrio wäre es mir immer zu knallig gewesen und man kennt rote Cabrios mit schwarzem Verdeck anderer Marken aus irgendwelchen amerikanischen Filmen der 80er). Sehr schön fand ich auch immer das Weinrot Metallic des 900 II (gab es das beim 9-3 I eigentlich auch noch?) und viele Blautönein Metallic (Kosmos, Saphir bzw. Fusion, Fjord usw.). Schade, dass in D – entsprechend dem dortigen Interesse – oft nur so „muschelige“ (oder gar keine, sprich schwarz, weiß, silber) Farben angeboten wurden!

    Mein absolutes Traumauto in herrlichem Blau, das Einzelstück 9-3 2.0T Aero Griffin Cabriolet Sky Blue Edition
    Erstzulassung: 04/2012, steht momentan übrigens bei Leitner zum Verkauf, siehe mobile.de. Leider habe ich gerade zufällig nicht 😉 60T€ übrig und außerdem wäre es wahrscheinlich auch nicht das richtige, um es mitten in der Großstadt zu fahren. Aber vielleicht passt es ja zu einrm Mitleser aus dem Blog? 🙂

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    Antwort
  • 2 schöne Saab in guten Händen

    Unbeschwerte Saab-Lektüre zum Sonntag, die man gerne liest. Vielen Dank Ken-Daniel.
    Und vielen Dank auch an Saab Himberg, dass sie tatsächlich noch Teile vorhalten und diesen durch und durch von positiven Erfahrungen geprägten Leserbeitrag dadurch mit ermöglicht haben. Hut ab vor so viel Engagement.

    Leider kann und darf ich das so nicht als allgemeingültig für alle ehemaligen Saab-Händler bestätigen. Meine Chrombrille SC war langjährig bei einem, der schon früh dazu übergegangen ist, keine Teile mehr vorzuhalten. Ein Blick in die (leeren) Regale des Lagers war vom Büro aus möglich.
    Für jeden Service wurden 2 Tage zum Standard gemacht. Tag 1 erfolgte dann Nachmittags ein Anruf, in dem es im Idealfall hieß, dass man den Wagen am späten Nachmittag von Tag 2 planmäßig abholen könne …
    Es kam aber auch vor, dass man noch eine Kleinigkeit entdeckte, nochmals ein Teil bestellte und der Wagen erst am Ende von Tag 3 fertig war.

    Und das alles, wie gesagt, schon kurz nach der Saab-Insolvenz. Da hat ein Unternehmer seinen Cash-Flow und die Bilanzen optimiert – aber nicht den Service und die Kundenbindung. Muss er wissen. Ich fahre meinen Saab weiter, bin jetzt aber woanders. Alles gut.
    Traurig macht mich aber der Gedanke, durch schlechten und gleichwohl teuren Service könne auch der eine oder andere Markenwechsel angeregt und die Preise für gebrauchte Saabs negativ beeinflusst worden sein …

    Antwort
  • Danke für diesen Bericht. Ich fahre selber einen 9-3 zu meiner vollen Zufriedenheit. Einzig die erwähnten unschönen „Lackspuren“ an den Tasten und das veralternde Navi hätte ich gerne aufgebessert.
    Gibt es dafür eine Quelle?

    Antwort
    • Für Facelift 9-3 hat Saab Lafrentz ein Navi im Programm. Für Pre-Facelift Modelle sieht es schlecht aus.

      Antwort
      • Danke an Ken-Daniel für den schönen Bericht. Ich kann alles gut nachvollziehen, da auch mein Leben von zwei Saab 9-3 || Kombi begleitet wird. Ich nenne sie meine zweieiigen Zwillinge, da sie von der Erstzulassung her nur zwei Tage auseinander sind. Ansonsten beschränken sich die Gemeinsamkeiten natürlich auf die Marke, die Form und das Übliche,was einen Saab 9-3 || ausmacht. Der eine ist rot mit AHK, normaler Ausstattung, ohne großartige Extras. Er hat den kleinen 1.8 l Benzinmotor mit 122 PS. Ein wunderbares Auto für den täglichen Gebrauch, das ich auch geschäftlich nutze. Ein ganz braver ‚Arbeiter‘ mit nicht alltäglichem Design, das man von früh bis abends auf den Straßen sieht. Durch ihn hat mich auch der Initiator eines Saab Stammtisches im Münchener Osten,f auf einem Parkplatz angesprochen.
        Der zweite Saab, der erst vor einem halben Jahr dazukam, ist quasi das Gegenteil davon. Er ist der ‚ Wolf im Schafspelz ‚ , ein Aero Modell. Stahlgrau metallic, alles an Ausstattung, was wohl 2005 zur Verfügung stand, inkl. wunderbarem, robustem zweifarbigem Leder, und dem 2.8 l V6 Turbomotor mit Hirschtuning. Für mich ist dieser Wagen ein erschwinglicher Traum, der einen alles was er kann und bringt spüren lässt. Sprich er bügelt nicht alles, was einen sportlichen, schnellen Wagen ausmacht, mit irgendwelchen ‚ Helfern ‚ elektronischer Art, weg.
        Ich nehme ihn für Fahrten in’s Gebirge etc. Das ist für mich ein Traum mit diesem Wagen. Und wenn es denn mal sein muss, kann ich ihn jederzeit, wie seinen ungleichen ‚ Zwilling ‚ als Kombi nutzen. Das ist allerdings nur in Ausnahmefällen angebracht, da sich die beiden nicht nur in der Motorisierung, sondern auch in deren Durst stark unterscheiden.
        So, das war ein kurze Beschreibung, meines Lebens mit zwei Saab 9-3 || Kombi.
        Gruß an alle !

        Antwort
        • ein 1,8i 9-3 als Combi würde mir selbst auch gefallen, weil der günstig im Unterhalt ist (motorbezogene Versicherungssteuer = KFZ Steuer) und der auch im Kurzstreckenbetrieb nicht so leiden würde.

          Antwort
        • Klingt gut.
          Klingt nach einem kleinen Fuhrpark, der von Vernunft bis Spaß, von Funktion bis Luxus alles abdeckt …

          Noch zwei, drei Sätze mehr und ein paar schöne Bilder dazu und schon wäre dieser Kommentar ein ausgewachsener Leserbeitrag! So wie es ist, ist es ein Kommentar, den ich auch sehr gerne und mit Vergnügen gelesen habe. Vielen Dank also.

          Antwort
        • Also durchweg positive Erfahrungen mit der dem 1.8i? Was hat er gelaufen?

          Antwort
        • Du kannst den 1.8i also mit bestem Gewissen empfehlen?

          Antwort
          • Ja, und wenn man was passieren sollte, lässt sich das leicht beheben.

          • Hallo Stefan,
            Bis gestern war ein Saab 1.8t mit 150Ps (2004) als Limo, sozusagen meine erste grosse Liebe sowie meine Freude nach und vor der Arbeit.
            Bei 50k km hab ich ihn gekauft, mit 260k km verkauft.
            Es sind nur Kleinigkeiten ausserplanmässig ersetzt worden (CD Wechsler, Scheibenwischermechanik, Benzinpumpe, Lenkservo, Seilzug der Vordersitze).

            Über die hohe Qualität und Fahrspass bin ich jetzt noch positiv erstaunt.
            Bis jetzt sind folgende Komponente noch Erstausrüstung:
            – Motor
            – Getriebe
            – Anlasser
            – Turbo
            – LIMA
            – komplette Auspuffanlage inkl.Lamda
            – Kupplung
            – alle 4 Stossdämpfer
            – alle 4 Radlager
            – alles weitere….

            Würde ich ihn wieder kaufen?
            Aber ganz sicher!
            Ich habe mich nur aufgrund des Parkplatzproblems wegen der Neuanschaffung eines Saab Sportcombi 1.9ttid davon getrennt. Den hatte ich zwar schon im 2018 gekauft und bereits LIMA und ARG Venti ersetzt (das übliche Dieselproblem halt)…
            Ja der neue Diesel (Jahrgang 2008, vollausstattung) hat einen tollen Durchzug und ein moderneres Armaturenbrett, mehr aber auch nicht!
            Ich vermisse den guten alten Benziner! Warum? Der hatte Persönlichkeit, einen geschmeidigen Motor, war sehr leise, das Fahrgefühl passte einfach. War stets zuverlässig und verbrauchte zwischen 7.5 – 8.1 l/100km Normal Benzin.

            Ich bin ein leidenschaftlicher Saab Fan und werde diesen Samstag ein Cabrio 2.0 (2004 Aero) testfahren. Ggf.kaufen.
            Es dürfte ebenso der 1.8t sein!
            Dann sind es wieder 2 tolle Saabinchen auf meinem Hof, die mir mein Leben weiterin versüssen werden.

            Herzliche Grüsse!
            Serge

      • Gibt es zum Navi eine nähere Information?

        Antwort
        • Von meiner Seite leider nicht. Ein Besuch in Kiel, verbunden mit einem Artikel über das Navi, steht zwar auf der Wunschliste. Mehr aber nicht. Lafrentz postet öfter über das Navi auf FB. Vielleicht ist das hilfreich?

          Antwort
          • Vielleicht kann sich da die neugewonnene norddeutsche Korrespondenz aus Hamburg drum kümmern ?! 😉 Ein Besuch bei Lafrentz stünde eh auf dem Zettel !

        • Ich habe mir im letzten Jahr bei Lafrentz das Navi nachrüsten lassen und kann heute oder morgen gern über meine Erfahrungen dazu berichten, falls gewünscht (bin im Moment aber leider gerade in Eile).

          Antwort
          • Ich glaube das würde etliche Leser interessieren, das Thema wird immer wieder nachgefragt und bewegt. Vielleicht können Sie an Tom einen kurzen Bericht schicken? Das Thema geht sonst hier unter befürchte ich.

  • Mut zur Farbe! Rote Autos sind im Normalfall so nicht mein Ding. Den beiden 9-3 steht sie sehr gut, wie ich auch finde Saab hatte bei diesem Farbton immer ein gutes Händchen.

    Gibt es eine Fortsetzung des Artikel, vielleicht 2020? Ich würde mich freuen!

    Antwort
    • Erstaunlich, wie viele Kommentare und Gedanken die Farbe generiert …

      Aber ich kann das gut nachvollziehen. Beim Gang um ein rotes Auto rollen sich oft die Zehennägel hoch, sobald man am Heck angekommen ist und feststellen muss, wie sehr sich Rücklichter und Wagenfarbe beißen …

      Hier ist das anders (siehe erstes Bild) und das ist wohl auch das Geheimnis. Beim 9-3 II bilden Lack und Rücklichter eine Einheit. Ich habe mal eine rote 9-5 Chrombrille SC gesehen, bei der das auch so war und war überrascht, wie gut ein rotes Auto aussehen kann, wenn der Farbton bewusst und exakt gewählt ist und mit den Rück- und Bremslichtern harmoniert. Ich war hellauf begeistert …

      Beim 9-3 III hier oder einem roten 9-5 NG im gleichen Farbton stellt sich diese Frage zwar gar nicht mehr (geänderte Rücklichter), aber es war gut und richtig von Saab, da keine neuen Farbexperimente einzugehen. Wenn rot, dann richtig rot.

      In punkto Form und Farbe kann man den SAAB-Designern wenig vorwerfen, als Käufer und Fahrer wenig falsch machen. Das macht es auch leichter, sich heute auf dem Markt gebrauchter SAABs umzusehen. Danke SAAB.

      Antwort
      • und so unterschiedlich sind die Geschmäcker, ich hätte eigentlich lieber Rücklichter die sich farblich absetzen wie zum Beispiel die Faceliftrücklichter. Manche haben sie ja umgerüstet.

        Antwort
        • Beides ist gut und schließt sich nicht gegenseitig aus …

          Da bin ich missverstanden worden. Die (Licht-) Farbe von Brems-, Rücklichtern und Katzenaugen ist weitgehend genormt. Ich wollte nur gesagt haben, dass es schöner ist, wenn sich der rote Kunststoff von Heckleuchten und die Autofarbe nicht beißen.

          Die Weiß- und Klarglasoptik der Heckleuchten späterer Modelle hat das Problem ohnehin erledigt. Über die Frage, ob ich die eine Lösung besser als die andere finde, habe ich gar nichts gesagt. Um ehrlich zu sein, auch noch gar nicht darüber nachgedacht …

          Antwort
    • Anna Maria hat absolut recht. Der eine meiner beiden 9-3 || Kombis ist ja, wie schon erwähnt, auch rot. Die Farbe steht ihm sehr gut.Die Farbe hat, speziell wenn er frisch gewaschen ist, immer noch eine enorme Intensität und Brillianz. Da wird mir immer nicht geglaubt, daß er schon 13 Jahre auf dem Buckel hat. Ich mache aber nichts Besonderes. Zu meinem zweiten, sportlichen und gleich altem 9-3 || Kombi 2.8 finde ich, paßt sein stahlgrau metallic irgendwie besser. Im direkten Vergleich, macht aber bei meinen zwei Saabs, die ja exakt gleich alt sind, das Rot den besseren Eindruck. Die schwarzen Kunststoffverkleidungen, in den Türgriffmulden sind wirklich sehr effektiv, und sehen, wie die anderen, schwarzen Adaptionen, zu dem Rot gut aus. Meine beiden haben auch die angesprochene Ladekantenverkleidung, die ich wirklich zu schätzen weiß.
      Wie schon erwähnt, finde ich den 1.8i mit 122 PS einen super alltagstauglichen Wagen, der aber etwas Drehmoment vermissen lässt. Man kann halt nicht alles haben.
      Eine Baujahr Kaufempfehlung kann ich nicht geben. Da fehlt mir die Erfahrung. Toi, toi, toi, vielleicht hatte ich mit 2005, bei beiden bis jetzt Glück.
      Den roten 1.8 i habe ich jetzt knapp 3 Jahre. Der letztes Jahr fällige Auspuff war speziell für diesen Motor nicht ganz leicht zu bekommen. Mehr war noch nicht. Allerdings hatte er bei Kauf erst 120.000 km auf der Uhr. Zahnriemen war 5000 km zuvor gemacht worden.
      Den 2.8 turbo habe ich erst 1/2 Jahr. Diesen ließ der Erstbesitzer alle Jahre, bis ihn kaufte, beim Saab Autohaus Bauer in München warten, bzw. reparieren. Er meinte, er war sehr zufrieden. Alle Rechnungen sind vorhanden. Das Autohaus scheint aber im oberen Preissegment angesiedelt zu sein. Beim 1.8i kann man bestimmt aufgrund des noch einigermaßen einfachen Aufbaus, einiges in freien Werkstätten machen lassen. Beim 2.8 turbo weiß ich noch nicht. Beim 1.8 i konnte ich z.B. links vorne, mit einigem Gepfriemel, die Standlichtbirne selbst wechseln. Das schaffe ich beim gleichen Auto, mit dem 2.8 Motor nicht, da alles völlig zugebaut ist. Hat jemand einen Tipp ? Im Netz habe ich noch nicht geschaut.
      Ich wollte eigentlich nur kurz antworten. Jetzt ist’s schon wieder so viel geworden. Meine Saabs sind mir halt an’s Herz gewachsen.

      Antwort
    • „Mut zur Farbe“

      Dem 932 SC vor Facelift steht das knallige Laser Red wirklich richtig gut (ebenso wie dem 931 CV), meine Freundin fährt so einen Kombi. Und ein Beißen mit den Heckleuchten ist ausgeschlossen, sie sind Eis-weiß…

      Antwort
  • Welches Baujahr wäre denn eine Empfehlung für einen 93 II/III?
    Ist der 1.8i dabei die beste Wahl für einem daily Driver?

    Antwort
    • der Blog empfiehlt den 1,8t, denke aber das man auch den 1,8i sehr gut als Daily Driver nutzen kann. Die Wartungskoten sind günstig. die 122 PS sind auch in der KFZ Steuer nicht hoch.

      Antwort
      • Der 1.8t ist sicher das saabiger Fahrzeug 🙂 Allerdings sehe ich nichts was gegen den 1.8i sprechen würde. Kostengünstiger kann man keinen 9-3 fahren. Empfehlenswert sind Fahrzeuge ab Modelljahr 2008.

        Antwort
      • Länderspezifisch

        Der Vollständigkeit halber: Steuern und Versicherung sind länderspezifisch. Bei einer Bemessung nach Hubraum sind die Kosten für i und t identisch.
        In D wird die Steuer im Wesentlichen noch immer nach Hubraum bemessen. In Italien wurde einst die Versicherung mal nach Hubraum bemessen und wird das sogar vielleicht immer noch? Das weiß ich nicht …

        Aber ein Bekannter holte sich mal vor langer Zeit einen Volvo Kombi aus Italien, der schon einen „kleinen“ aber potenten 2,0 Turbo hatte, der für dieses Modell in D nie erhältlich war und erklärte mir das damit, dass in Italien die Versicherung bis 2,0 wesentlich günstiger als darüber sei. In D wurde das gleiche Auto mit 2,3 Litern aber weniger Ladedruck verkauft. Die deutsche Version war trotz größerem Motor sogar etwas schwächer und hing auch schlechter am Gas, wenn ich das richtig im Kopf habe. Der italienische Volvo war der spritzigere.

        Andere Länder, andere Sitten …

        Antwort
        • somit ist für Deutschland der 1,8t dann wohl attraktiver, wenn die Steuer gleich ist, außer man bekommt ein attraktives Angebot für einen 1,8i
          Gabs nicht aus steuerlichen Gründen für einige Länder nicht auch Aeros mit kleinerem Hubraum? Davon war ja hier schon mal was zu lesen.

          Antwort
          • Gut möglich. Kann mich an einen entsprechenden Artikel hier zwar nicht erinnern, aber vielleicht war es wie für Volvo von mir beschrieben – also den 9000 und 9-5 I als 2,0 statt 2,3 Liter Aeros für entsprechende Märkte …

            Würde mich weniger wundern als damals der Volvo mit unbekanntem Motor. SAAB hatte 2,0 ja schon im Regal.

            Ein attraktives Angebot für einen SAAB 1,8i ist überall auf der Welt immer ein guter Grund 😉
            Und früher oder später gibt es auch in D ein Tempolimit auf der Autobahn …

          • Ich habe hier einen deutschen Aero Prospekt für 9-3 und 9-5, von 2006. Darin ist der kleinste angebotene Hubraum 2.3 Turbo.

          • In Italien gab es den 9000 Aero nur mit 2 Liter Motorisierung. Ob auch den 9-5 ist mir nicht bekannt.

          • @ Christoph Blum,

            korrekt. Es geht in dem Dialog aber um andere Märkte, vom deutschen abweichende Rahmenbedingungen und daher möglicherweise abweichende und marktspezifische Spezifikationen …

          • Danke Tom!

            Jetzt passt wieder alles zusammen. Erstaunlich und naheliegend zugleich, dass nationale Unterschiede im Versicherungswesen einen solchen Einfluss auf die automobile Technik haben …

            Historische Fahrzeuge aus Italien sind ja berühmt für eher kleine aber feine Motoren.
            Da wurden gerne mal kleine 6- oder gar 8-Zylinder entwickelt, deren Hubraum man in anderen Ländern möglichst eher in einen 4-Zylinder zu quetschen versucht hat. Vielleicht gibt es auch da einen Zusammenhang zur Bemessungsgrundlage durch das italienische Versicherungswesen?

          • Die Steuerrichtlinien zogen früher in Italien eine 2 Liter Grenze. Alles darüber war „Luxus“. Daher die kleineren Motoren. Es gab ja richtige Ferrari Kunstwerke mit „nur“ 2 Litern Hubraum.

          • Tom, nochmals Dank.

            Phantastisch, was man hier alles erfährt, erfragen kann und darf. Macht Spaß, macht klug …

        • Und in Österreich nimmt man möglichst den kleinsten Motor um die Steuer niedrig zu halten, auch sind Firmenwagen beim Sachbezug eingeschränkt und dürfen nicht mehr als 121g/km Co2 ausstoßen.

          Antwort
  • Habe einen schwarzen 9.5 Kombi Aero mit 50000 km und ein 9.3 Viggen Hirsch Performance mit 276 PS. So ist Saab fahren himmlisch. Letzterer ist übrigens mit 111000 km im Bestzustand zu verkaufen. Suche ein 900 er 16 S Cabrio mit unter 150000 km.

    Antwort
    • Balls of Steel

      Man muss ein verdammt harter Knochen sein, um sich bei diesem traumhaften Trio überhaupt für das eine oder andere Duo zu entscheiden. Wie haben Sie das bloß angestellt? Eine Münze mit drei Seiten können Sie ja nicht geworfen haben …

      Antwort
  • wonderful article…Saabs get better with age. We drive. our 2011 9-3X Combi on long (800Km) round trip drives several times a month…total is now just short of 200,000km. Other than new front wheel bearings and front strut, no problems except A/C compressor last week. The dealer provided a loaner for the weekend of a brand new Chevrolet Blazer. We couldn’t wait to get our Saab back. We have Navigation but don’t use it, because Waze and Google Maps on iPhone are better….to bad, the iPhone doesn’t connect to the navigation panel.

    Antwort
  • Hallo,

    vieles richtiges ist gesagt worden und vielen Dank für den schönen Artikel.

    Mich begleitet im Alltag ein 9-3 II SC (2009), ein absolut zuverlässiges Auto. Im vergangenen Jahr ist ein 9-3 I CV dazu gestoßen – ich würde es zu den „geretteten“ zählen, dessen Rettung nicht ganz günstig ist, aber dafür erfreut das Auto.

    Eine Frage an den Verfasser / die Gemeinde:
    1) „Vergammelte“ Heckscheibendichtung: Das Problem kenne ich an einer 9-3 II (2004) Limousine ebenfalls. Kann mir jemand helfen, ob ein Tausch notwendig ist und was dieser etwa kostet?
    2) Sind die Tasten für das Bedienfeld der Klimaanlage mittlerweile irgendwo einzeln zu bekommen, oder nur im Set?

    Ich danke im voraus und wünsche allen einen schönen Abend.

    Antwort
    • HELFEN …

      … würde ich gerne umfassender, kann ich aber nur im Rahmen meines begrenzten Wissens.
      Apropos Rahmen, ja gammlige Dichtungen von Heck- oder Frontscheiben gehören unbedingt ersetzt.
      Ansonsten hat man früher oder später Wasser im Innenraum, Schimmel, elektrische Probleme und möglicherweise auch strukturelle Schäden an A- und/oder C-Säule …

      Antwort
  • Hallo Herbert,

    vielen Dank,d ann werde ich mich mal auf dei Suche nach den Dichtungen rundum die Heckscheibe machen und bin auf die Kosten gespannt…

    Einschönes Wochenende, wenn es soweit ist 🙂

    Antwort

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