BAIC X55. Das kompakt SUV aus China.

Auf der Fahrt nach Schwallungen, dem Importlager von Indimo, war ich mir unsicher,  was mich erwarten würde. Jetzt steht er vor mir, der BAIC X55. Und ich bin enttäuscht – ein bischen zumindest, denn das SUV sieht überhaupt nicht nach China aus. Ganz im Gegenteil !

Der typische Senova Grill soll an Saab erinnern
Der typische Senova Grill soll an Saab erinnern

Die Front trägt, wie bei allen BAIC Senova Modellen, den Kühlergrill mit den stilisierten Tragflächen. Das soll, so schrieb mir ein chinesischer Freund, an Saab erinnern. Ob es das tut, oder nicht, lasse ich einmal offen. Es sieht auf jeden Fall gefällig aus und gibt dem Auto ein freundliches, europäisches Gesicht, so wie auch das restliche Design. An den C-Säulen ist ein dekorativer Turbo Aufkleber zu finden, am Heck trägt der X55 LED Rückleuchten.

Technik DNA von Mitsubishi, Opel, Mercedes

Der Blick unter die Motorhaube zeigt einen übersichtlichen, aufgeräumten Maschinenraum. Ein 1.5 Liter Turbo Motor von Mitsubishi, Steuergeräte europäischer und japanischer Lieferanten, alles routiniert und gekonnt angeordnet. Der Exoten-Effekt bleibt aus, und das hat einen Grund. Im BAIC steckt Mitsubishi, Mercedes, Opel. Das Lenkrad im Innenraum, als Beispiel, ist Opel. Die elektrische Servolenkung kommt in vielen Modellen aus Rüsselsheim zum Einsatz, die Liste könnte man jetzt noch weiter fortsetzen.

Ein Blick in den Innenraum. Unser Testfahrzeug hat Stoffsitze mit farblich abgesetzten Nähten, eine 6-Gang Schaltung und ein Entertainment System. Ausserdem Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera, Android und Iphone Anbindung und die ganzen anderen Komfortmerkmale,  die man eben so braucht. Der Innenraum erscheint routiniert verarbeitet, die verwendeten Materialien sind keine Überraschung. Das Gehirn ordnet das Ambiente als europäisch ein. Wer sich mit geschlossenen Augen in einen BAIC X55 setzt, der wähnt sich in einem Kia, Mitsubishi oder Opel. Aber niemals in einem Auto aus China.

Der Eindruck hält an, wenn man den Startknopf drückt. Der BAIC setzt sich in Bewegung und zuerst fällt die Steifigkeit der Karosserie auf. Das kommt einigermaßen überraschend, denn damit hätten wir nicht gerechnet. Auch das Fahrwerk, der Importeur bekommt Fahrzeuge nach US Spezifikation, fühlt sich überraschend straff und gleichsam komfortabel an. Unebenheiten werden geschluckt, Kanaldeckel weggefiltert. Auch auf der Landstrasse fährt der X55 unspektakulär und sehr europäisch, der Test auf der Autobahn steht noch aus. Wir testen beherzt das ABS und ESP, lassen den X55 jenseits des öffentlichen Strassenverkehrs im Kreis fahren. Alles macht einen gutmütigen, sicheren Eindruck. Die Abstimmung passt, würde aber noch etwas Feinschliff vertragen.

Ach ja, ein Nightpanel

Das SUV aus China ist erfreulich leicht zu fahren. Die Servo ist spielerisch zu bedienen, die Kupplung leichtgängig, die Schaltwege aber zu lang. Bei der Abstimmung im Zusammenspiel von Motor und Getriebe fehlt noch etwas Feinarbeit. Der aufgeladene Motor, mit seinen 136 PS, kämpft wacker aber erfolglos gegen rund 1.4 Tonnen Leergewicht. Der X55 hat keine sportlichen Ambitionen und ist ein braver Vertreter seiner Art. Vom Turbo ist nichts zu spüren, aber das hatten wir auch nicht erwartet.

Das Entertainment ist ebenso einfach zu bedienen. Bluetooth, Car Link, Iphone und Android Anbindung sind an Bord. Die Grafiken des Monitors sind nicht unbedingt der letzte Stand, aber guter Durchschnitt.  Die Rückfahrkamera zeichnet nette Linien und funktioniert wie erwartet.

Als Besonderheit gibt es ein Nightpanel, dessen Bedieneinheit sich aber ungünstig in der Nähe des Lichtschalters versteckt. Da hat man bei BAIC den Hintergrund nicht so ganz begriffen. Ausserdem findet man im Auto ein Handbuch, dessen Layout Saab Fahrern sofort bekannt vorkommen wird.

BAIC X55 Fazit

Der BAIC X55 ist Einheitsware in der beliebten 4.40 Meter Klasse. Er fährt sich so nüchtern und sachlich wie ein Mitsubishi, Opel, Kia. Was für BAIC / Senova als großes Kompliment zu verstehen ist, aber für alle Europäer, Japaner und Koreaner eine ernste Warnung sein sollte. Die Sache mit den geschlossenen Augen war mein voller Ernst. Sie zeigt, wie verdammt nahe chinesische Autobauer dem Rest der Welt gekommen sind, und wie frustrierend wenig Charakter moderne Fahrzeuge anderer Marken transportieren.

Der X55 wird in Deutschland niemals einen Vergleichstest gewinnen. Moderne Assistenzsysteme fehlen dem SUV.  Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Denn das SUV aus China bewegt sich in etwa auf dem guten Standard eines 2010er Modelljahrs, wenn man europäische Marken als Massstab nimmt.

Die Technik ist übersichtlich, nicht exotisch, und vermutlich sehr zuverlässig. Die Karosserie machte auf uns einen verstörend steifen Eindruck, die Verarbeitung ist routiniert mit kleinen Nachlässigkeiten. Der BAIC X55 hat leichte Schwächen in der Abstimmung von Motor und Getriebe. Allerdings fragen wir uns, ob Kunden in diesem Preissegment das überhaupt bewerten. Denn mit 18.450 € ab Lager des Importeurs liefert der X55 viel Auto in einem preissensiblen Segment.

Der Import aus China steht noch am Anfang. Noch begrüssen den BAIC Fahrer chinesische Schriftzeichen beim Start, noch sind etliche Beschriftungen am Auto chinesisch. Das ließe sich leicht und schnell ändern, und wahrscheinlich wird der X55 in einigen Monaten noch mehr europäisiert sein. Sein Design ist es bereits und Potential in seinem Marktsegement hat er auch.

Der X55 und das Saab Thema

Wäre die Frage zum Abschluss. Ist der X55 irgendwie ein Saab? Ist er nicht, schon der etwas müde Motor von Mitsubishi verhindert jedes Saab Gefühl. Der größere Bruder des X55, der BAIC Senova X65 hat einen 2.0 Liter Saab Turbo unter der Haube. Im Februar oder März soll er in Deutschland verfügbar sein, und wir werden ihn testen. Zuvor fahren wir noch ein anderes SUV. Den BJ40 mit 2.3 Liter Saab Turbo.

32 Gedanken zu „BAIC X55. Das kompakt SUV aus China.

  • 28. November 2016 um 12:22 PM
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    Lieber Tom, bei allem Respekt. Warum schreibst du überhaupt über diesen china-crap. schade um die seiten dieses blogs. ist doch völlig egal ob die materialien ok sind, ob die Lenkung von Opel ist. oder ob der grill an saab erinnert(fast schon amüsant, wie man sich da krampfhaft an was vergangenes festklammert…) es ist was es ist : eine völlig stillose Kopie einer bereits im original stillosen Fahrzeuggattung. und das ewige Herumgedingse mit dem nightpanel: mein cadillac eldorado von 1992 hatte bereits exakt ein “nightpanel”. nur hieß es da schlicht: display on/off. bei saab wurde es dann als große Errungenschaft hochstilisiert. einige zeit später denn, korrigiert mich bitte, 92′ hat es sowas bei saab noch nicht gegeben 🙂

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    • 28. November 2016 um 1:01 PM
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      Warum? Weil es eben kein “china-crap” (mehr) ist. Und weil uns ab und zu der Blick über unseren Saab Tellerrand sehr gut tut. Und weil BAIC in China die Saab Karte spielt. Ich denke das sind Gründe genug dafür.

      Die gewünschte Korrektur: GM hat bei Saab abgekupfert. Das Night- oder Blackpanel war schon vor dem Einstieg der Amerikaner für den 901 Nachfolger fertig.

  • 28. November 2016 um 12:24 PM
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    Der Preis ist die eine Seite. Die Sicherheit würde mich auch mal interessieren. Und die Langlebigkeit ist wahrscheinlich nicht mehr wichtig heute. Man wechselt ja auch Handys aller zwei Jahre spätestens.
    Wenn man bedenkt, das ein durchschnittlicher Neuwagen in der Produktion so viel Energie benötigt, wie eine 4 köpfige Familie in fast 10 Jahren.
    Wo bleibt da die Nachhaltigkeit?
    Die Frage die sich mir stellt ist eher-
    Wann verstehen wir es endlich Dinge mit Nachhaltigkeit zu produzieren?
    Etwas was hält und im Alltag durch Ausfall nicht nervt???
    Wenn man mal mit Kindern Abends irgendwann stehenbleibt und die dann frieren, nützt der beste LED- Blinker nix.
    Da steig ich lieber in meinen 97er Anny und der fährt wenigstens- und man erinnert sich auch noch nach Jahren an ihn!
    Und da brauch ich nicht warten, bis die Software als aktuelles Update aufgespielt wird.

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    • 28. November 2016 um 1:18 PM
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      Unter dem Blech steckt in erheblichem Umfang Mercedes Struktur. Ich gehe von einer guten Bewertung im Crashtest aus, der größere X65 hat sehr gut abgeschnitten. Nachhaltigkeit ist natürlich ein ganz anderes, sehr wichtiges Thema. Ein 9k ist nachhaltig.

  • 28. November 2016 um 12:33 PM
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    Danke für diese Eindrücke! 🙂
    “Aufregend” sieht anders aus. Aber soll vielleicht auch gar nicht… 😉
    Bin gespannt, was mit den 2.0 und 2.3 Liter SAAB Motoren passiert…

  • 28. November 2016 um 12:46 PM
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    Erinnert äußerlich leicht an den Hyundai ix35, wie ich finde.
    Für mich ist der BAIC X55 von dem was ich sehe, eine stark zusammengeschustertes Fahrzeug. Das Opel-Lenkrad allein ist schon recht verstörend. Ich glaube nicht, dass sich ein solches Fahrzeug, bei dem man deutlich die Anleihen anderer Hersteller sieht, auf dem europäischen Markt durchsetzen kann.
    Allein das Preisargument kann womöglich einige Interessenten zum Kauf bewegen. Das Fahrzeug in nur irgendeinen Zusammenhang mit einem Saab zu bringen, sehe ich nicht im Geringsten.
    Auch wenn ich die (überzogenen) Kommentare einiger Vorredner dann doch nicht ganz verstehen kann. Für mich ist dieser Beitrag allemal interessanter als viele Leserbeiträge oder Oldtimer-Beiträge 😉

    Btw: Ich finde den Grill mit dem Emblem recht schrecklich, daran wird die chinesische Herkunft dann doch sehr deutlich.

    • 30. November 2016 um 10:38 AM
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      Das Opel-Lenkrad das im Baic so störend sein soll ist genau das gleiche, das im 9-5 NG verbaut ist. Stört es auch im 9-5? Soll noch einer sagen der Baic X55 hätte nichts mit Saab zu tun.

  • 28. November 2016 um 1:08 PM
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    Schon spannend wie sehr die Eindrücke auseinander liegen. Ich finde das Design nicht besser oder schlechter als beim Mokka oder ASX. Ausserdem ist es interessant wie weit die Chinesen doch mit ihren Autos sind.

    @Tom: Diese Berichte sind wichtig und machen den genial coolen Blogmix aus. Wir lieben alle unsere SAAB`s. aber die Welt dreht sich weiter. Es ist wichtig mit einem Bein in der Gegenwart zu stehen 😉

    • 28. November 2016 um 1:19 PM
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      Danke! Wir werden weiterhin unseren Mix halten so wie er war!

    • 28. November 2016 um 1:31 PM
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      ja das hastvollkommen Recht. Dann bitte Berichte über Marken die für einen Saabliebhaber Alternativen sein könnten( Jaguar, Volvo). und nicht über dieses stillose Suv-Geschwür.

      • 28. November 2016 um 2:12 PM
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        Woher weiß der eine Saabfahrer, was der andere jenseits von SAAB gut zu finden hat?

        Volvo leuchtet mir persönlich wegen der geteilten Herkunft und auch der Fluktuation der Ingenieure und Entwickler innerhalb beider Marken ja sofort ein, aber bei Jaguar wird es dann schon beliebig …

        Der eine Saabfahrer schielt auf den Engländer, der nächste auf den anderen Schweden und der dritte schielt nach Italien auf den jüngsten Alfa. Ein vierter will ein Tesla und ein fünfter sagt Ade zum automobilen Individualismus und würde gerne einen Fahrbericht über einen Skoda Oktavia hier sehen. Und so weiter …

  • 28. November 2016 um 2:16 PM
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    Spannender als dieser Fahrbericht werden die beiden anderen. Mal schauen, wie sich die guten alten SAAB-Motoren in den fremden Fahrzeugen machen!

  • 28. November 2016 um 2:33 PM
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    Bonjour
    Je possède un scooter Keeway chinois depuis 12 ans il a 20000 km, il fonctionne toujours très bien, j’ai aussi une SAAB 9.3 flex fuel dont je suis enchanté. Je n’hésiterais pas à acheter un matériel chinois la prochaine fois car l’Europe et la France, n’ont pas gardé la technique et l’intelligence de savoir faire de leurs mains des choses merveilleuses.

  • 28. November 2016 um 2:44 PM
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    Ich halte den Beitrag ebenfalls für überflüssig. Zumal vor wenigen Tagen noch mitgeteilt wurde, sich zukünftig nicht mehr mit Fremdfabrikaten beschäftigen zu wollen. Außer NEVS. Da haben wir aber schnell den Faden verloren. Viel Arbeit und Zeit die, m.E. , nicht notwendig gewesen wäre.

    • 28. November 2016 um 2:50 PM
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      Ich muss mich da mal selbst zitieren: “Was nicht kommen wird, auch darüber haben wir nachgedacht, ist die dauerhafte Präsenz einer weiteren Marke auf dem Blog.” So wird es auch bleiben. Den Blick auf andere Marken wird es in Abständen immer mal geben.

  • 28. November 2016 um 2:55 PM
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    Ist das nicht ein Borgward? Oder umgekehrt?

  • 28. November 2016 um 3:04 PM
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    Das mit der SAAB-DNA ist auch so eine Sache: Mein 9-5 Aero SC aus 2007 hatte einen Turbolader von Mitsubishi, ein Getriebe von Aisin (Toyota / Borg Warner), ein Navi von Denso (auch Toyota) und etliche Fahrwerksteile von GM.

    Der B235R-Motor war noch SAAB. (Doch auch dieser wurde in der letzten Ausbaustufe bei Opel konstruktiv verfeinert und durch einen Oelsensor zur Beseitigung des Oelschlamms ergänzt).

    Das Produkt war jedoch in der Summe ganz ok, wenn auch technisch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.

    Die “reine SAAB-Konstruktion” gab es schon lange nicht mehr. Wer ursprünglichen SAAB-Getriebe kennt, wird wahrscheinlich darüber sogar froh sein.

  • 28. November 2016 um 3:21 PM
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    Ja, was wird aus dem Blog wenn es nichts über Saab zu schreiben gibt. Natürlich muss man auch mal über den berühmten Tellerrand schauen , aber ist es ein BAIC wert?

    • 28. November 2016 um 5:56 PM
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      Vielleicht ja, vielleicht auch nicht. Aber es ist es wert Dinge auf dem Radar zu halten. Ausserdem ist es nicht so, dass wir keine spannenden Saab Meldungen parat hätten 😉 Morgen mehr!

    • 28. November 2016 um 9:28 PM
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      Egal ob es BAIC wert ist. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte von SAAB. Das ist alles.

  • 28. November 2016 um 4:18 PM
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    Na das ist ja eine nette Diskussionsrunde hier. Ich denke es tut uns allen gut, wenn die Blogger einen erfrischenden Blick jenseits der SAAB Welt wagen. Zum einen sind die Themen immer unkonventionell gut gewählt, zum anderen hat im konkreten Fall BAIC die Rechte an SAAB Eigentum gekauft.

    Vielleicht ist nicht jeder Kommentator geistig rege genug für solche Ausflüge, und fühlt sich etwas in der heilen Welt gestört. Das kann auch sein.

    • 28. November 2016 um 10:25 PM
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      Stimme dir zu, es geht um die Beobachtung, was aus Saab-Resten wie den Motoren geworden ist und den Produkten dieser Firma BAIC, kann man mal bringen so’n Beitrag.

      China steht sowieso wegen NEVS im Fokus und bleibt es auch. Die Info über die neue Volvo-Marke Lynk fand ich ebenfalls lesenswert.

      Die Entwicklung der E-Mobilität sollte auch weiterhin beobachtet werden, nicht zuletzt um zu sehen wie das Umfeld on NEVS aussehen wird.

  • 28. November 2016 um 4:47 PM
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    Vielleicht sollte der Kommentar vom französischen Saab-Blog-Leser an dieser Stelle übersetzt werden: “guten Tag, ich besitze seit 12 Monaten einen chinesischen Keeway-Motorroller, er hat jetzt 20 tkm und funktioniert immer sehr gut. Ich habe auch einen 9-3 flex-fuel, der mich begeistert. Ich werde das nächste mal nicht zögern, ein chinesisches Produkt zu kaufen, denn Europa und Frankreich haben weder die Technik noch die Intelligenz, hervorragende Dinge herzustellen.”

    • 28. November 2016 um 7:28 PM
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      Englisch hätte sicherlich jeder verstanden. Aber so sind sie, die Franzosen 😉

  • 28. November 2016 um 5:49 PM
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    Schade. Ein langweiliges Auto, das genauso schlecht gestaltet ist wie die Japaner und allen voran Opel etc. Kann man getrost vergessen und sich von SAAB verabschieden. Ich jedenfalls geben meinen jetzt mit 303 Tkm ab. Tschüß zusammen.

  • 28. November 2016 um 7:41 PM
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    Ich finds super habt Ihr mal was in die Richtung angeschaut :top:
    Nevs ist auch für mich aber interessanter wie baic.
    Tom du musst dich absolut nich rechtfertigen für das was du hier schreibst! i

  • 28. November 2016 um 7:50 PM
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    Es ist schon teilweise erschreckend, was man hier liest. Dann verlasst doch nicht nur Saab sondern auch den blog. Ich persönlich finde es immer wieder gut Tom wenn Du uns wirkliche Saabfans mit all den Sachen vertraut machst, die auch nur irgendwo oder irgendwann eine Verbindung mit Saab hatten oder haben. In einer Autozeitung erfahre ich das nicht. Das bedeutet ja nicht gleich, dass man von dem Fahrzeug begeistert sein muss, es geht einfach um die Information.
    Weiter so!!

  • 28. November 2016 um 8:45 PM
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    der Blick über den Tellerand ist schon ok, auch die Entwicklung das Saab zerschlagen wurde und die Überreste ein munteres Eigenleben entwickeln ist spannend. Erinnert mich an das Dessauer Bauhaus das von den Nationalsozialisten geschlossen wurde, die vertriebenen Bauhäusler verbreiteten danach die Ideen der Moderne in der ganzen Welt. Wenn also in 10 Jahren auf der ganzen Welt SAAB in den Autos versteckt ist,..wäre doch toll. Vorallem wenn es dann auch wieder welche aus Schweden gibt ! 😉 …und im Auto ist die Leitgedanke des Bauhauses “Design folgt der Funktion” nirgens so konsequent umgesetzt worden wie bei SAAB

  • 29. November 2016 um 3:33 AM
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    Das war mal ein etwas anderer Test. Ich fand ihn gut und vollkommen ok, auch wenn das Fahrzeug nicht meinen Geschmack trifft. Wir SAAB Fans sind eben anders als andere. Darum wird halt hier auch mal ein BAIC getestet und kein Opel,BMW oder Mercedes. Bin auf die anderen beiden gespannt. Schon aus dem Grund weil sie nicht mit einer Steckdose um die Ecke kommen.
    Fazit: Tom toller Bericht zu einem nicht so tollen Auto. Danke das du ihn getestet hast.

  • 29. November 2016 um 5:31 PM
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    Ich lese auch diese erste Bewertung gern und finde sie interessant! Und das ganz unabhängig von irgendwelchen Saab-Einflüssen. Wir sollten uns an frühere Zeiten mit den ersten Kia und Hyundai Modellen zurück erinnern und mit wie viel Spott diese Marken auch in den Medien teilweise überzogen wurden. Davon ist heute nichts mehr festzustellen und die beiden Marken sind aktive Marktteilnehmer und Konkurrenten geworden! Nicht nur über den Preis, sondern weil die Asiaten schnell gelernt haben! In ein paar Jahren wird es normal sein, dass auch chinesische Hersteller auf unserem Automarkt eine gewichtige Rolle spielen werden.

    Also danke für den Test und ich lese auch gern von Chinesen mit 2.0 oder 2.3 Liter Saab Motoren 😉

  • 29. November 2016 um 5:38 PM
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    Ein guter Bericht , man kann nur dazu lernen. Ob man den Wagen kaufen würde , ist eine andere Frage . Danke
    Grüsse
    U.G. Breske

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