Hängepartie

Jeder von uns kennt diese Situation ! Man wartet auf die Entscheidung eines Freundes, Geschäftpartners…und während man wartet, wird die Zeit lang und länger. Wenn es um die Saab Zukunft geht, sind wir Spezialisten im Abwarten und Hoffen.

Mattias Bergman, NEVS CEO @ 2014 saabblog.net
Mattias Bergman, NEVS CEO @ 2014 saabblog.net

Im Prinzip üben wir uns seit 3 Jahren darin und waren der Meinung, dass wir diese Phase bereits überwunden hätten und die Saab Zukunft gesichert wäre. Wir haben uns geirrt !  Die aktuelle Lage ist eine Hängepartie…für alle Beteiligten.

Und die letzte Woche hatte es in sich. Von Spekulationen halten wir uns – wie angkündigt – fern, ebenso von den täglichen Wasserstandsmeldungen. Zwei Saab-Interviews gab es letzte Woche in Schweden. Ein Grund für einen kurzen Blick in Richtung Norden.

Mikael Östlund spricht mit dem Svenska Dagbladet

Die zeitlich befristeten Arbeitsverträge wurden bei NEVS, wie angekündigt, nicht verlängert, womit nach den 100 externen Beratern auch 72 weitere Kräfte in den nächsten Wochen ihre jetzige Beschäftigung verlieren werden. Für die Mitarbeiter eine harte Zeit. Denn viele hatten bereits das Saab Ende 2011 durchlebt, entsprechend nachvollziehbar sind die Befürchtungen jetzt.

Oft sagen Gesichter und Gesten mehr als 1.000 Worte. Während am Mittwoch Pressechef Mikael Östlund dem Svenska Dagbladet ein Interview zur “pengar-krisen” gab, sah man im Hintergrund die Mitarbeiter das Werk verlassen. Vor die Kamera wollte keiner, aber die Gestik und die Gesichter sagen eines: Frustration.

Und auch Östlund sieht an diesem Tag nicht besonders gut aus. Die Anspannung ist ihm ins Gesicht geschrieben. Es ist auch für ihn eine Hängepartie.

Mattias Bergman spricht mit dem Schwedenradio

Die Verhandlungen über die Saab Zukunft mit zwei asiatischen Herstellern laufen erfreulich. So NEVS CEO Mattias Bergman einen Tag später zu Victor Jensen vom Schwedenradio.

Die Gespräche werden mit zwei Parteien geführt. Mit einem Unternehmen, das als Aktionär einsteigen könnte, als auch mit einem Interessenten, der in eine Entwicklungspartnerschaft mit der Phönix Plattform investieren würde. Mit diesem Teilhaber wären Produkte, basierend auf der Plattform möglich, die einen anderen Markennamen tragen würden als den Saab Schriftzug.

Alle Verhandlungen sind intensiv und liegen im Plan. Bergman ist der Hoffnung, dass alles reibungslos im Verlauf diesen Monats abgeschlossen sein wird. Bis die Verhandlungen beendet und die Verträge unterzeichnet sind, reduziert NEVS weiterhin die laufenden Kosten. Was auf der anderen Seite, wie Bergman zugibt, ein zeitlicher Rückschlag bei der Entwicklung der Phoenix Plattform ist.

Namen möglicher neuer Aktionäre werden nicht genannt. Zumindest nicht offiziell. Aber beide möglichen Vertragspartner kennen die Verhältnisse vor Ort gut. Der eine von Besuchen 2012 und 2014, der andere unterhält ein Büro in Trollhättan.

Vertrauen in die Zukunft – die Schweden sind entspannt.

Vertrauen in die Verhandlungsführung bei NEVS zu fassen ist nicht einfach. Zu präsent sind uns allen die Erfahrungen der Spyker Zeit. Und wenn ich Sätze höre wie “die Zukunft sieht toll aus, wir müssen nur die aktuelle Krise bewältigen“, dann geht bei mir die Alarmlampe an. Okay, wir sind vorgeschädigt aus der Victor Muller Ära. Ich gebe es zu.  Vor einer Woche habe ich geschrieben, die Situation sei nicht vergleichbar mit 2011. Das gilt immer noch. Wir sollten dem bevorstehenden Umbruch, der tiefgreifend werden könnte, eine Chance geben.

In Schweden sehen die Leser der Auto-Motor-Sport die Lage bei NEVS überraschend entspannt. In einer Befragung, zur Kündigung der zeitlich befristeten Arbeitsverträge, ist die breite Mehrheit der Meinung, dass NEVS die Krise meistern wird.

Die Schweden als Vorbild? Vielleicht. Allen Lesern und Saab Fans einen entspannten Start in die Woche!

Text & Bild: tom@saabblog.net

 

25 Gedanken zu „Hängepartie

  • 2. Juni 2014 um 11:02 AM
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    Der eine Asiat von 2012 und 2014 Toyota ? Wär mal nicht das Schlechteste .Der Andere mit Büro in Trollhättan ?

  • 2. Juni 2014 um 11:13 AM
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    Hallo zusammen,
    ich bin auch zuversichtlich! Vor Allem wenn man sich die community anschaut… Habe am Samstag in Stuttgart nicht weniger als 3 (drei) 901 cabrios gesehen, einen 9-5NG und zwei 9-3 SC!!!!
    Ein wunderbarer Tag… ;-))

  • 2. Juni 2014 um 12:05 PM
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    Wer ein Büro in Trollhättan unterhält ist dann wohl kein Geheimnis. Die breite Leserschaft wird dies dennoch nicht wissen – also bitte dieses offene Geheimnis ruhig mal lüften.

    Der andere (womöglich der anstehende Miteigentümer) wird vermutlich Mahindra sein – hier gab es ja einige Besuche in 2012 und auch in diesem Jahr sollen Delegationen vor Ort gewesen sein. Mahindra wäre nach wie vor mein Wunsch-Kandidat!

  • 2. Juni 2014 um 12:13 PM
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    Das Votum der Schweden ist eindeutig – wow. Da sollten wir uns ganz ruhig zurücklehnen und abwarten und SAAB fahren 🙂

  • 2. Juni 2014 um 1:05 PM
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    Ich fahre SAAB! 🙂
    Nur mit dem ruhig zurücklehnen hab´ ich mittlerweile so meine Schwierigkeiten …..

    • 2. Juni 2014 um 1:14 PM
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      Die “ruhig-zurück-lehnen-Phase” wird nicht allzu lange dauern. Es wird eine schnelle Einigung geben, was auch politisch gewollt ist. Der Druck ist hoch, am 14. September wählen die Schweden einen neuen Reichstag. Arbeitsplatzverluste kann sich die Regierung nicht leisten.

      • 2. Juni 2014 um 1:26 PM
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        dann sollte der staat wenigstens diesmal einen rettenden geldkoffer parat haben – für den fall der fälle 😉

  • 2. Juni 2014 um 1:49 PM
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    Es sollte in der Tat nicht auf die lange Bank geschoben werden! Eine schnelle Entscheidung ist bei allen willkommen, besonders bei den Mitarbeitern!!

  • 2. Juni 2014 um 2:02 PM
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    Ich weiß nicht, mir kommt das alles so vor als wollte man ein totes Pferd noch ewig reiten. Wieder eine Geldspritze…wie lange das diesmal hält? Mit konventionellen Autos ist NEVS nicht überlebensfähig und bei Elektromobilität ist denen mittlerweile sogar VW voraus…und das heißt schon was.
    Mag zwar sein, dass die “irgendwas” entwickeln ob jetzt schon oder erst wenn es neue Investoren gibt? Sprich, die geben nur Geld aus und nehmen nichts ein. Die paar Wagen die die bisher verkauft haben decken wahrscheinlich nicht mal die Stromkosten der Werkshallen…Darauf zu hoffen, dass denen die Chinesen ein E-Mobil aus den Händen reißen, wenn es denn wirklich irgendwann mal kommt…scheint mir alles sehr dünn.

    • 2. Juni 2014 um 2:38 PM
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      Es geht allen Beteiligten darum die Zukunft langfristig zu sicher und die Marke neu aufzubauen. Es kann nur positiv sein, wenn ein starker Partner einsteigt der über den entsprechenden industriellen Hintergrund verfügt und die Mittel hat. Und jedem ist klar, dass über Jahre investiert werden muss bevor Einnahmen in etsprechender Höhe entstehen. Bei Jaguar & Land Rover war es ähnlich…

      • 2. Juni 2014 um 3:04 PM
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        Die Zukunft langfristig sichern wollen die mindestens schon seit drei Jahren…meiner Meinung nach bedarf es nicht nur eines starken Partners sondern auch Produkte die gekauft werden. Bei Jaguar und Land Rover war die Ausgangslage eine etwas andere. Die konnten seelenruhig konventionelle Autos entwickeln die sich auch verkauft haben. NEVS ist historisch in einer Übergangsphase. Rein mit konventionellen Fahrzeugen wird es nicht reichen und rein mit elektrischen wohl auch nicht. Da fehlt das praktische Know-how. Leider ist keine der beiden Techniken bei NEVS so stark, dass er die Verluste, oder noch nicht vorhandenen Gewinne, der anderen Seite ausgleichen kann.

  • 2. Juni 2014 um 3:37 PM
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    Das Problem ist wohl auch das außer der Plattform nichts Zukunftsträchtiges da ist.Bei Jaguar und Land Rover gab es ein paar verkaufbare Modelle und Fordgene mit , mit dem man fürs erste was anfangen konnte , bis man selber was Neues auf die Beine gestellt hat . Deshalb kann das bei Saab nur mit einem großen Konzernregal funktionieren auf das man Zugriff bekommt.

    • 2. Juni 2014 um 3:54 PM
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      Genau. Der Trumpf ist die Plattform, alles andere ist eine Spur härter als bei JLR.

  • 2. Juni 2014 um 4:11 PM
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    Das mit dem Zugriff auf ein großes Konzernregal hat in der Vergangenheit auch nichts gebracht. Ich denke, das Saab wenn überhaupt nur noch eine Chance hat, wenn man sich auf seine Wurzeln besinnt. Das Geld ist die eine Sache. Aber solange der Einfluss der Asiaten so groß ist wie jetzt, wird das nichts mehr mit Saab. Wie es funktionieren kann zeigt doch Volvo. Den Eigentümerwechsel zu den Chinesen nimmt man doch gar nicht mehr wahr. Dies liegt aber auch daran, das der Einfluss auf die Marke (Design und Technik) europäisch geprägt ist. Die Leute bei Volvo haben gewusst das dies der richtige Weg ist. Saab ist leider eine einzige Baustelle. Ich kenne jemanden der dort arbeitet. Die Leute vor Ort wissen selber nicht was morgen passieren wird. Dies sind sehr schlechte Voraussetzungen für eine planbare Zukunft. Ich fahre selber seit ca. 16 Jahren Saab, habe mich aber damit abgefunden, das es keine neuen Saabs mehr geben wird. Leider.

    • 2. Juni 2014 um 6:07 PM
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      …den Eigentümerwehsel zu den Chinesen nimmt man doch gar nicht mehr wahr. Diese Bemerkung ist im Falle Volvo angebracht – aber der Einfluss der Asiaten ist doch auch bei Volvo (positiv) vorhanden.

      Warum sollte dies bei SAAB nicht funktionieren?

      Sollte es mit Mahindra klappen, hätte ich großes Vertrauen in die dortigen Manager.

      • 4. Juni 2014 um 4:17 PM
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        Volvo’s Entwicklung ist positiv? Schau dir mal die Verkaufszahlen von Volvo an und deren finanzielle Ausstattung. Geely lässt die am ausgestreckten Arm verhungern.
        NEVS macht das schon nicht so verkehrt. Zwei Partner – egal welche – die über genügend finanzielle Mittel verfügen sind sicher gut. Über Mahindra wird ja schon lange spekuliert. Und wenn man den Gerüchten Gllauben schenken darf, wird hier eher geklotzt als gekleckert.

  • 2. Juni 2014 um 7:36 PM
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    Ich finde nicht , das das mit dem Konzernregal in der Vergangenheit nichts gebracht hätte . Ich fahre einen 9-3 aus dem Jahre 2006 mit z.Bsp.einem australischen Motor aus besagtem Konzernregal und diese Liste liese sich mit Spurstangen und vielem mehr fortsetzen , und trotzdem ist es ein echter Saab der mir Freude macht , sonst hätte ich mir schon lange was anderes zugelegt. Es sind nicht immer die Zutaten sondern auch die richtige schwedische Verpackung , Verfeinerung und Würze.

    • 3. Juni 2014 um 4:42 PM
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      Hallo Peter,
      na klar ist dein Wagen ein echter Saab, und trotzdem hat die Übernahme durch GM nicht für das Überleben gereicht. Soll heißen ein großer Konzern alleine reicht zum Überleben einer Firma noch lange nicht. Merkwürdig finde ich, das die Leute die heute nach Neuwagen schreien, zur GM-Zeit keine kaufen wollten. Wären die Verkaufszahlen rentabel gewesen, hätte GM sich bestimmt nicht von Saab getrennt.
      Hoffen, das sich was positives bei Saab ergibt tun wir alle. Nur realistisch scheint es nicht zu sein. Leider

  • 2. Juni 2014 um 7:40 PM
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    Hej ! Nun sollten doch mal die rosaroten Brillen abgenommen werden.
    Ich sehe das so,wie Daniel beschrieben hat. Auf was wollen wir hier eigentlich warten? Seit 3 Jahren haben alle die Verantwortung getragen haben, die– große Firma– mit der sogenannte Geldspritze gesucht.
    Es hat keiner Geld zu verschenken u. die Produktionszahlen sind einfach lächerlich. Auch NEVS muss verdienen. Schon zu den ‘goldenen Zeiten’ von SAAB waren die Umsatzzahlen nicht so üppig und man hat kaum noch schwarze Zahlen geschrieben. Die Welt wartet nicht auf SAAB. Deutschland wurde noch nicht einmal in den Mund genommen von NEVS. Ich hänge ,wie alle anderen hier an dieser Marke, aber man muss langsam loslassen können. Unsere Händler haben kaum noch zirkulierende Autos auf dem Hof und ewig hohe Tachostände und Stabilität lässt sich auf Dauer nicht mehr verkaufen. Dazu kommt noch— keine Aussicht auf Neuwagen—-. Hochachtung vor meinem Händler, der kämpft bis zum Umfallen. Grüße aus dem Norden !
    Vielleicht kommt ja doch noch in Licht…..

    • 2. Juni 2014 um 8:31 PM
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      Die Händler hatte ich noch nicht mal mehr im Blick. Ein Teil der ehemaligen Händler wird wohl nicht mehr zu Saab zurückkommen, selbst wenn das noch mal was geben sollte.
      Einer der bekanntesten Händler in Europa, die Hirsch AG in St. Gallen verkauft jetzt offiziell Lamborghini und Bentley. Einen Hinweis auf Saab gibt es nur noch ganz versteckt. Der Ableger Hirsch-Ruckstuhl in Kloten ist jetzt offiziell Volvohändler. Bis auf ein kleines Saablogo an der Fassade und für die Saabkundschaft ein Saab Briefkopf, erinnert da nichts mehr an Saab.
      Auch in Deutschland haben einige Händler umgesattelt und können/wollen nicht einfach wieder zurück.
      Auch bei den hier oft erwähnten Werkstätten in Kiel und Bamberg würde mich mal interessieren wie lange die nur mit Werkstattleistungen und dem Verkauf von (Rest)Gebrauchten durchhalten. Diese Frage können andere hier sicher besser einschätzen.

      • 2. Juni 2014 um 9:06 PM
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        Es gibt in Deutschland immmer noch etliche engagierte Saab Werkstätten, nicht nur in Kiel und Bamberg. Frankfurt, Berlin, Rostock, Leinfelden, Bonn, mir fallen etliche ein. Die meisten haben mittlerweile eine zweite oder dritte Marke mit in das Angebot genommen. Nur Kiel ist einer der letzten Betriebe, die nur Saab machen. Dort hat man eine ganz spezielle Marktlücke erkannt und genutzt.
        Die Kunden konzentrieren sich immer mehr auf diese Betriebe, die volle Werkstätten haben. Im Gegenzug haben viel Opel Betriebe das Saab Schild abgeschraubt.

  • 3. Juni 2014 um 9:22 AM
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    Sicher sind die engagiert. Hirsch macht seine Sache auch immer noch klasse wenn man seinen Saab dort vorbei bringt. Aber gerade in Deutschland ist man, selbst wenn es neue Fahrzeuge geben würde, in einigen Regionen komplett vom Markt abgeschnitten weil der nächste FSH >100km entfernt ist. Für verstrahlte Fans der Marke mag das kein Problem sein, aber Neukunden die sich vielleicht zum ersten Mal der Marke nähern wollen sicher ein no go.

    • 3. Juni 2014 um 9:31 AM
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      Das Problem ist bekannt, daran wird positiv gearbeitet. Im nächsten Artikel geht es um die Regionen ohnen Service-Stützpunkt 🙂

  • 3. Juni 2014 um 10:52 AM
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    Ist schon ein Problem dieses grobmaschige Netz . Bei mir sind es immerhin auch schon 30 Km zum nächsten Saab Service. Obwohl ich mich bei diesem Saabbetrieb sehr gut versorgt weiß , lasse ich doch das meiste bei einer freien Werkstatt in meiner Stadt vor Ort machen .Hat auch einen tollen Service wie z.Bsp. kostenloser Ersatzwagen diese freie Werkstatt .Aber für manche Dinge braucht es eben doch die Markenwerkstatt und ich bin froh , dass in meinem Fall das Autohaus Roth auch weiterhin fest zur Marke steht.

  • 3. Juni 2014 um 7:26 PM
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    Naja warten wir mal ab. Mich würde aber auch mal interessieren, wer der 2. Interessent ist, der ein Büro in der Nähe hat.

    Ich kann nur hoffen, dass die Inder und die Japaner (???) produktiver und entscheidungsfreudiger sind. Ich wundere mich nämlich nicht mehr wirklich, dass die Gelder aus China nicht so fließen, wie sie fließen sollten. Ich arbeite mittlerweile öfters mit chinesischen Kollegen, die sich permanent rigoros an die vorgegebenen Prozesse halten und dadurch sämtliche Arbeiten (vor allem die Entwicklung) ausbremsen.

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