Saab Trollhättan News: Saab Zulieferer geben nicht auf

Der Saab-Tag hat ruhig begonnen und ich werde heute wenig im Büro und am Mac sein. “Slowly Blogging” ist für heute und Freitag angesagt, denn es sind andere Dinge die ich gut zu Ende bringen muss , und die mir wichtig sind. Die lokale Zeitung in Trollhättan hat heute den kleinen Sonnenstrahl am Horizont veröffentlicht. Die Zulieferer von Saab, so schreibt man, haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Egal ob Lear, der Lieferant für die Sitze, DHL oder Trollhättan Terminal. Sie alle haben die Erwartung auf erneute Einstellungen nach der Saab Krise. Sitze Lieferant Lear ist aktuell zu 100 % abhängig vom Volvo Werk in Uddevalla, wo bereits die Schließung feststeht. Eine erneute Produktion für Saab wäre die Rettung.

Es ist ein kleiner, aktueller Lichtstrahl, aus Trollhättan. Die Saab-Gerüchteküche ist momentan recht ruhig, aber besser keine Nachrichten als schlechte Nachrichten.

Eine andere Nachricht kommt von Saab Partner BMW. Die Müncher, in Zukunft (hoffentlich) Plattform und Motorenlieferant, schmieden weitere Allianzen. Für Toyota wird man Diesel Motoren liefern, vermutlich für einen Diesel Hybriden der Japaner. Und auch bei der Batterieentwicklung rückt man enger zusammen.

Viel lieber hätte ich gelesen, dass BMW an Saab Dieselmotoren liefert, famose Antriebstechnik für den Saab 9-5 oder den Nachfolger zum Beispiel. Oder dass ein kleiner Saab auf Mini Plattform kommt. Aber, was nicht ist, das kann ja noch werden.

Vielleicht BMW als starker Partner für Saab ? Gut, das ist persönliches Wunschdenken, aber eine Option für die Zukunft. Bald ist ja Weihnachten, dann werden Wünsche wahr. 🙂

Text: tom@saabblog.net

7 Gedanken zu „Saab Trollhättan News: Saab Zulieferer geben nicht auf

  • BMW wäre in vieler Hinsicht mein Wunschpartner für SAAB gewesen. Die Motoren sind viel, viel besser als GM und die Zukunftspersketiven bei BMW besser als die in Rüsselsheim.

    BMW und SAAB wären zwei innovative Marken mit völlig unterschiedlichem Klientel, BMW würde damit neue Käufergruppen ansprechen können.

  • Der 3,0 liter Diesel wäre genial.
    Zumindest ist er das im BMW 3-er, würde sich auch super im 9-4x und 9-5 machen!

    • Ja wenn man den Motor quer unter die saabische Haube bekommen könnte wäre das eine nette Vorstellung.

  • Anscheinend hat VM dagegen die Hoffnung schon aufgegeben und mal wieder einen rausgehauen (vielleicht wieder per SMS :-)). Er glaubt nicht daran, dass GM den Deal mit den Chinesen absegnet und versteht auch nicht warum die Chinesen weiterhin Geld (für die Löhne?) in Saab pumpen wollen. Seiner Meinung nach sei das rausgeschmissenes Geld. Ist er nur beleidigt weil er im Gegensatz zu Guy Lofalk nicht an den Gesprächen mit GM teilnehmen darf oder hat er wirklich die Hoffnung aufgegeben?

    • Sind diese Aussagen wirklich von Victor Muller?

      Es könnte doch auch sein, dass ihm jemand etwas “unterjubeln” will!

  • Das was VM da öffentlich über seine Firma sagt finde ich schon recht “harten Tobak”.
    Zumindest sollte man nach Aussen in seiner Firma doch mit allen am gleichen Strang ziehen und wenn schon nicht überschwänglich positive dann doch wenigstens neutralere Aussagen tätigen. Naja ….

    Was mich ernsthaft mal interessieren würde (und ich auch schon öfter gesucht und gefragt habe):
    Gibt es irgendwie bzw irgendwo eine etwas ausführlichere Biografie/Information über VM?
    Wikipedia D gibt nicht viel her, Wikipedia EN auch nur wenig mehr (das gleiche wie bei Saab selber) …

    Mich würd ernsthaft mal seine “Lebensgeschichte” kurz zusammengefasst interessieren.
    Wie kommt man vom Juristen über u.a. “Off-Shore” und “Klamotten” zu Autos?
    Wie kam es zu der ja wohl engen Verbindung mit/zu VA?
    Wie kann er selber so viel Kapital investieren (schon vorher familiär vermögend, selbsterarbeitet, “selbstermanaged” oder “selbsterspekuliert”)?
    etc …

  • Und wir hier in Hamburg dachten bisher immer, dass die Ausrichtung auf chinesische Investoren durch den persönlichen Einsatz von VM zustande kam…

    Dies ist wohl anscheinend doch nicht so – denn die GM-Problematik hätte er dann bereits im Vorfeld erkennen können und sich entsprechend anderen Investoren zuwenden müssen.

    Oder ist ihm hier ein grober Fehler passiert?

    Wie dem auch sei – er hat ja verlauten lassen, dass er für den Fall der Fälle noch eine andere Lösung parat hat. Diese Lösung müßte nach dem ganzen hin und her dann aber tatsächlich unanfechtbar sein – sonst bräuchte er im Grunde auch nicht mehr anzutreten!!

    Joachim

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