1.2 Millionen Verlust. Pro Tag.

In Schweden wirft der im Januar 2017 in Vänersborg beginnende Prozess gegen Victor Muller und gegen frühere Saab Manager seine Schatten voraus. Die endgültige Aufarbeitung der Insolvenz der Saab Automobile AB hat begonnen. Dagens Nyheter hat zum größten Insolvenzfall jüngerer schwedischer Geschichte tausende Mails und umfangreiche Unterlagen ausgewertet.

Saab Independence Day 2011
Saab Independence Day 2011. Bild: Saab Automobile AB

22 Monate im Besitz von Spyker, das steht für 22 Monate mit tiefroten Zahlen. Oder konkret ausgedrückt, für 11.000.000 Schwedenkronen Verlust. Pro Tag. Dagens Nyheter lenkt den Fokus auf die Monate Februar und März 2011. Der Beitrag wurde in Teilen übersetzt und beginnt mit der Beschreibung der Lage am 23. Februar 2011.

In Trollhättan feiern 3.800 Saab Mitarbeiter Independence Day. Nordfelds Konditori in Vänersborg liefert 372 Torten mit dem Design des 9-3 Cabriolets der Independence Edition. Der Songwriter Thomas Ledin spielt auf einer Bühnen seinen Hit “Just nu”. Victor Muller hält eine flammende Rede am Hauptportal.

Muller und Jonsson feiern, aber einen Tag später holt die Manager die Wirklichkeit ein. Die Temperatur in Trollhättan fällt auf minus 12 Grad. Lieferanten mahnen immer dringlicher ausstehende Rechnungen an, die Telefone stehen nicht still. Man beschließt,  keine Anrufe mehr zu beantworten.

Drei Wochen später erklärt ein Manager der Finanzabteilung die Situation für unhaltbar. In einer Mail rät er “die Telefone aus der Wand zu reissen, und Zahlungsanweisungen des (eigenen) Managements bis auf weiteres zu ignorieren“.

Was passierte im März und April 2011 hinter den Werkstoren?

Olof Sahlgren, Chefankläger aus Göteborg, hat 3 Jahre die Lage untersucht. Mit Hilfe von Befragungen, externer Gutachten und Tausenden von internen Mails kam er zu dem Schluss,  dass die Situation im Frühjahr 2011 ohne Hoffnung war. Das Management aber glaubte an eine Wunderfinanzierung aus China oder Russland. Die Voruntersuchung umfasst 4.658 Seiten und beschuldigt führende Manager, darunter Jan Ake Jonsson und Victor Muller, der Wirtschaftskriminalität und des Betrugs.

Die Befragung der Beteiligten seien schwierig gewesen. Chef-Juristin Christina Geers habe während einer 78 minütigen Vernehmung im Februar 2015 ganze 45 Mal den Satz “kein Kommentar” geäussert. Andere Befragte hätten auffallend oft “ich kann mich nicht erinnern” oder “ich weiß nicht” gesagt.

Die Untersuchungen zeigen, dass die Schwierigkeiten schon mit dem Kauf begannen. Als Schlussfolgerung sieht Sahlgren Saab als konkursreif im Frühjahr 2011, spätestens jedoch mit dem Produktionsstop am 6. April 2011.

Saab Mitarbeiter unter Druck

Die Situation war unerträglich, vor allem für die Mitarbeiterinnen der Finanzabteilung. Sie bekamen die schreckliche Situation täglich mit voller Wucht zu spüren. Schließlich wurden die Türen abgeschlossen, Lieferanten vom Gelände verwiesen, Telefonate nicht mehr angenommen.

Im April 2011 präsentierte Saab in Genf das Phönix Concept. 2.000 Quadratmeter Standfläche, 13 Fahrzeuge. Aber die Presse interessierte sich mehr für die Schwierigkeiten in Schweden als für die Studie. Muller, sichtlich verärgert, stellte den Produktionsstop als ein Missverständnis dar. Verursacht durch einen Lieferanten, der schon bezahlt worden sei.

Aber die Realität hinter den Werkstoren war eine andere. Die Kassen waren leer und die Verbindlichkeiten erdrückend. Auch bei GM war Saab im Rückstand. Die Verträge wurden von den Amerikanern gekündigt und Saab war bereits seit dem 1. März auf Barzahlung gesetzt.

Muller hatte keinen direkten Vertrag mit der Saab Automobile AB. Er stellte geleistete Dienste über seine karibische LAT Holding, deren einzigster Vermögenswert eine Luxusjacht war, in Rechnung. Während die Lieferanten weiterhin auf Geld warteten,  wurden insgesamt 18 Rechnungen von Mullers LAT Holding auf Curacao zeitnah bezahlt. Oft direkt abgezeichnet von Jonsson wurden an LAT 7 Millionen Kronen und eine zusätzliche Bonuszahlung von 1.5 Millionen Kronen überwiesen.

Die Situation zum Jahresende 2010.

Die Lage war äusserst ernst. Das Jahr 2010 hatte mit einem Verlust von 3.7 Milliarden Kronen (388 Mio €) abgeschlossen. Schuld daran waren die sich äusserst schwach entwickelnden Verkäufe, die mit 28.280 Autos noch nicht einmal die Hälfte der Planung erreichten. Im Hintergrund standen die unerwartet großen Probleme,  die Produktion nach dem Kauf anlaufen zu lassen. Dazu Schwierigkeiten in der Ausweitung der Distribution und mit dem Neuaufbau einer Administration nach der Trennung von GM.

Und es wurde schlimmer…und schlimmer…und immer schlimmer. Die ersten Monate des Jahres 2011, so beschreiben es die Insolvenzverwalter, waren “sehr turbulent“.

Bei Opel und GM waren 220 Millionen Schwedenkronen an Verbindlichkeiten aufgelaufen. GM stellte eine Vertragsverletzung fest und kündigte daraufhin die Vereinbarung. Opel Deutschland und GM stoppten umgehend alle Lieferungen und Dienstleistungen und setzten Saab ab 1. März auf Barzahlung.

Ohne Geld keine Teile – ohne Teile keine Autos. Ohne Autos keine Einnahmen. Keine Einnahmen – keine weitere Auszahlung des EIB Kredits. Ein Teufelskreis hatte begonnen. Muller setzte alles auf die Karte Antonov, der mit seiner Snorras Bank fast eine Milliarde Kronen bei Saab investieren wollte.

Der umstrittene russische Geschäftsmann wurde von GM und der EIB akzeptiert. Nicht aber in Stockholm vom Finanzministerium und der Reichsschuldenverwaltung. Letztere war nervös geworden, denn sie bürgte für den an sehr strenge Auflagen gebundenen 400 Millionen € EIB Kredit. Dieser war nur teilweise ausbezahlt, die nächste Tranche von 29 Millionen € stand an.

Das erwartete Geld war bei Saab bereits fest eingeplant. Am 6. April, spät am Abend, zog die Reichsschuldenverwaltung die Notbremse. Sie lehnte Antonov ab, eine Woche später stoppte die EIB die Auszahlung des Kredits.

20 Jahre. 4,8 Milliarden € Verlust.

Am 5. April wurde die Bilanz für 2010 veröffentlich. Weder der Produktionsstop, noch das gestörte Verhältnis zu GM wurden erwähnt. Im Gegenteil. Die Beziehung zwischen Saab und GM wurde als “default” bezeichnet.

Sahlgren sieht darin einen Versuch,  die Wirklichkeit zu vertuschen. Er wird von den Konkursverwaltern unterstützt, die es als “bemerkenswert” sehen, dass nicht besser über die wirkliche Lage informiert wurde.

In den GM Jahren, zwischen 1990 und 2010, hatte Saab einen Verlust von 46.7 Milliarden Kronen (4.8 Milliarden €) eingefahren. Aber während zur GM Zeit Saab ein passables Steuersparmodell war, wurde es zur Spyker Zeit richtig heftig. Während der 665 Tage verlor die Saab Automobile AB 7,7 Milliarden Kronen (805 Millionen €). Das entspricht 11.580.000 SEK pro Tag. Oder einer halben Million Kronen jede Stunde während der Zeit, als Victor Muller am Steuer war.

Der Artikel basiert auf einer Veröffentlichung von Dagens Nyheter, weite Teile wurden aus dem Schwedischen übersetzt. Bloggers Meinung im Laufe des Tages in Tom`s Rückspiegel.

37 Gedanken zu „1.2 Millionen Verlust. Pro Tag.

  • 20. September 2016 um 11:01 AM
    Permalink

    Harte Story. So viel Drama hinter verschlossenen Türen. Damit hätte ich nicht gerechnet.

  • 20. September 2016 um 11:20 AM
    Permalink

    Hoffe man fragt das Finanzministerium in Stockholm auch warum mann so lange gezoegert hat eine entgultige Entscheidung zu nehmen? Unter Spyker wuerde mindestens eine aktive Entwicklungsstrategie entschieden die so viele Jahren davor gefehlt hat. Heute zu Tagen werden auch investitionen aus China als Falsch und nicht noetig beurteilt. Aber was macht mann sonnst in Europa? Sparen, sparen, sparen und damit alles kaput sparen. Hoffe Mueller und alle andere Manager lassen Sie nicht tun.

    • 20. September 2016 um 8:30 PM
      Permalink

      Genau Kochje. Ich bin der pseudo von Monique on Saab United meine frau und beide saab Liebhabers fur saab…Wir sind beide raus mit IP adresse. Ich can gar nicht ihre commentaire lesen on saabs united.

      • 23. September 2016 um 11:16 AM
        Permalink

        Hans, Ich werde fragen ob man “Monique” wieder aktivieren kann. Auch ich habe beim Wechsel nach Saabklubben Schwierigkeiten gehabt mich wieder an zu melden. Dies ist jetze geloest. Gruesse aus Belgien.

  • 20. September 2016 um 11:33 AM
    Permalink

    Traurig das bei SAAB das rumgeeiere bis heute so weitergeht, keine klare Richtung und ne Menge leere Worthülsen….
    Traurig vor allem für die Mitarbeiter und die Region.
    Ich hoffe irgendwann mal auf einen professionellen Finanzinvestor der vielleicht
    auch das Vertrauen von SAAB AB haben könnte.
    Interessant wäre auch mal zu wissen wie SAAB AB heute über SAAB Automobile denkt…

    • 20. September 2016 um 10:30 PM
      Permalink

      Im fall eine lotto
      gewinn

  • 20. September 2016 um 11:42 AM
    Permalink

    “Weder der Produktionsstop, noch das gestörte Verhältnis zu GM wurden erwähnt. Im Gegenteil. Die Beziehung zwischen Saab und GM wurde als „default“ bezeichnet.”
    “Default” verstehe ich als Verzug bzw. Zahlungsausfall. Das ist in diesem Kontext doch ziemlich eindeutig…

    • 20. September 2016 um 11:56 AM
      Permalink

      “Default” wird bei DN als Standard interpretiert, wir haben das übernommen.

  • 20. September 2016 um 12:56 PM
    Permalink

    Leider hat der schwedische Staat damals nicht rettend eingegriffen, was sich mir bis heute nicht erschließt. SAAB den Bach runter gehen zu lassen ist so, als ob man in Stuttgart beim Daimler die Schlüssel rum dreht.

    • 20. September 2016 um 1:39 PM
      Permalink

      Nee, das ist nicht so. Daimler macht Gewinn, aber Saab Cars hatte schon die Jahre davor hohe Verluste gemacht. Das zu kompensieren, ist nicht Aufgabe des Staates/Steuerzahlers.

      • 20. September 2016 um 2:12 PM
        Permalink

        Naja Opel hatte doch auch Staatshilfen erhalten. Außerdem werden auch andere Industriezweige vom Staat und somit durch Steuergelder subventioniert. Bsp. Braunkohleindustrie…und in Schweden wird das wahrscheinlich nicht anders laufen.
        Entsprechend hätte man Saab schon unter die Arme greifen können, hat man bei Volvo schließlich auch getan.

        • 20. September 2016 um 5:51 PM
          Permalink

          Weiss nicht, inwiefern/wieviel der schwedische Staat Subventionen auszahlt. Allerdings wurde die Möglichkeit der staatlichen Intervention ja damals in den Medien diskutiert. Einen Kommentar aus der Politik, an den ich mich erinnere, ist, dass die schwedische Wirtschaft im Moment (d.h. 2011) sehr gut läuft, daher muss man sich nicht um Saab Cars (mit ca. 4.000 Mitarbeiten nicht so riesig). Die anderer Sache ist, dass eigentlich jedem vernünftigen Beobachter klar war, dass Saab Cars ein Fass ohne Boden war. Das ist ja offenbar nicht nur GM klargeworden, sondern auch Koenigsegg und anderen Firmen, die sich Saab angeschaut haben. Man kann froh sein, dass es NEVS überhaupt gibt, sonst hätte sich wohl kein Investor mehr gefunden.

  • 20. September 2016 um 3:42 PM
    Permalink

    Dann hätte auch Antonov Saab nicht retten können. Das Geld wäre in 90 Tagen aufgebraucht gewesen. Und bei einem Jahresverlust in der Größenordnung, wie hätte das selbständig geändert werden sollen.

    damit wird auch klar, warum wohl jeder Saab-Fahrer das Gefühl hat, viel Auto fürs Geld zu kriegen. Sponsored by SAAB AB, und später by GM.

    • 20. September 2016 um 4:20 PM
      Permalink

      Antonov war zu wenig Geld, das ist klar. Es hätte einen Eigentümer mit richtig viel Geld gebraucht. So wie bei Volvo, wo Geely mittlerweile über 12 Milliarde US Dollar investiert hat.

      • 20. September 2016 um 4:54 PM
        Permalink

        da bin ich ja mal gespannt, ob das ganze Geld wieder zurück kommt

        • 20. September 2016 um 4:56 PM
          Permalink

          Das ist wohl eine Art Langzeitwette. In 10 Jahren sieht man ob sich die Investition rechnet. Aktuell sieht es ja so aus.

          • 21. September 2016 um 7:49 PM
            Permalink

            Tom Investoren starten mit 5 Rennjahre. Auch mit schwere Investitionen und verkaufen nach 7 Jahren nur Geldgewinn das personal ist secondaire. .

      • 20. September 2016 um 9:57 PM
        Permalink

        Volvo und Saab sind zwei marke.

    • 20. September 2016 um 5:57 PM
      Permalink

      Viel Auto fürs Geld? Heute als Gebrauchtwagen, ja, wenn man sich das Auto an sich anschaut. 2009 als Neuwagen, nein – siehe mein Blogartikel und der Preisvergleich Saab 9-3 zu Volvo V50. Wobei ich mich daran erinnere, dass Volvos in Deutschland deutlich teurer waren als in Schweden. Aber auch neue Saabs waren doch teuer in D, oder? Marke mit Premiumanspruch für Ärzte und Architekten, oder wie war die Legende?

  • 20. September 2016 um 4:53 PM
    Permalink

    Startphasen sind immer teuer, bei SAAB mit der Konstelation immer noch von GM abhängig zu sein wohl besonders. Für die Ünbernahme fehlt aber wohl ein Polster um Probleme puffern zu können.

    Zur GM-Zeit würde ich die Verluste wohl eher der kreativen Buchführung des Konzerns zuordnen. Gewinne mit Lizenzen abschöpfen und keine für die weltweit eingesetzte Sichheits- und Turbotechnologie zahlen.

    Der Staat sollte aber nur eingreifen wenn die Firma wirklich unverschuldet in eine Zwangslage gekommen ist und die Strukturen auch die Rückzahlung zulassen. Der Staat mit seinen Steuerzahlern wird auch schnell erpressbar immer weiter nachzulegen. Eine Mischung aus privatem Geld des Eigentümers, des Staates und der Belegschaft bei offenen Büchern für die drei Geldgeber. Bei aller Freude über meinen 9-5NG und das Mueller ihn noch auf die Straße gebracht hat, muß erkennbar bleiben das der Inhaber hinter dem Projekt steht und erst die Lieferanten bezahlt und dann sich selbst.

    • 20. September 2016 um 5:53 PM
      Permalink

      Genau. Muller und Ivanov waren einfach wie naive Schuljungen, die schöne Autos bauen und Spass haben wollten. Als dann das Geld ausging, kam bei Muller schnell der Realitätsverlust, den hat er wohl bis heute.

      • 20. September 2016 um 5:53 PM
        Permalink

        Antonov, nicht Ivanov

      • 20. September 2016 um 7:59 PM
        Permalink

        Nein Arndt seine Altern ware sehr sehr erfolgreich in der maritime Weissmuller firman und Victor selbst in fashion marke MC Gregor, Dièse Schuljungen brauche wir um etwas Aub zu starten. Der swedes sind xenophobe. Seine persönliche Verlust in Saab war sehr wenig.

    • 21. September 2016 um 8:29 PM
      Permalink

      Die Politiker folgen der lobbys. In Belgien sind Audi. Volvo cars und trucks in production. Gm und ford sind nach 50 Jahren nach Spanien und der Turkey mit eu geld. Volvo cars Ghent ist bereits fertig fur das C Ma plat form was !.7 Jahre dauerte. Und fiele Zulieferant arbeit Losung.. Das also bedeutet das nevs ist und der alte 93.plat form to start. Tom nennt die invest von geely in volvo.. Aber wir sind froh in Belgien Volvo cars und trucks zu bauen. wir haben auch Saab gebaut.

  • 20. September 2016 um 5:06 PM
    Permalink

    Ich denke, da kamen letzlich die drei “üblichen Dinge” zusammen, die bei derartigen Rettungs- und/oder Übernahmeaktionen oft auftreten:

    1. Fehlender Gesamtüberblick über die genaue Höhe der Verbindlichkeiten und deren Fälligkeitstermine.

    2. Übereuphorische Absatzvorstellungen, obwohl man retrograd eigentlich hätte wissen müssen, dass auskömmliche (erheblich höhere!!!) Absatzzahlen nicht von Heute auf Morgen zu erzielen
    sind.

    3. Keine verwertbaren Sicherheiten, die man aus der Unternhemenssubstanz noch hätte aktivieren können.

    Es wäre bei einer derart brenzligen Übernahmesituation besser gewesen, wenn zunächst dröge aber kenntnisreiche Buchhalter über den Finanzszatus geguckt hätten, Mit der Autobegeisterung ist das so eine Sache. Da gehen schnell ´mal die Pferde durch und die Kontoauszüge schlummern längere Zeit unbeachtet im Schrank. Klappt dann der Vertriebs- und Absatzplan nicht so, wie man es sich vorstellt, dann gehen in solchen Fällen fix die Lichter aus. Ich befürchte, NEVS scheint ähnlich zu agieren. Wenn das so sein sollte, dann wäre das Endergebnis in absehbarer Zeit das gleiche.

    • 20. September 2016 um 7:29 PM
      Permalink

      Einverstanden viele Leute haben saab verknallt.Aber nicht Victor Muller. Nevs hat saab verknallt mit geld in der banken. Fast drei Jahren standstill nicht capable .Und ohne Kommunikation.

  • 20. September 2016 um 5:17 PM
    Permalink

    Verlust war immer das problem mit saab und zu teuer in seine klasse mit gm teile.Man sohlte ein mio autos verkaufen um break even zu erreichen dixit CEO Volvo ex Saab scania. Nevs has geld in die banken aber macht keine production in Sweden. Der 95 sport Combi solte mit der sedan kommen. Victor Muller startet der production of the new 95 und ein nues platform und design Nevs kommt mit die alte 93 und Victor Muller platform. Wie ist hier die bad guy. Ceo Vw geht mit pension und 50 mio euro. Und lasst vw hintersich mit milliard claims.

  • 20. September 2016 um 6:07 PM
    Permalink

    Wäre mal interessant zu wissen wie viel Geld NEVS zur Zeit jeden Tag verbrennt. Nach wie vor wird dort auch nichts produziert. Wohl gibt es Entwicklungsaufträge, wohl gibt es Einnahmen aus Vermietungen und die einzige Produktion sind wohl die zugekauften Elektrotransporter. Aber auch für die musste man den Kaufpreis bezahlen und der Bau des Chinawerkes will ja auch bezahlt sein. Man hat ja gesehen was chinesische Verträge wert sind, wenn man bei diesen Pseudokommunisten in Ungnade fällt und neue politische Köpfe auftauchen. Mal sehen wie lange NEVS noch ohne Produktion vor allem in Schweden Geld verbrennen kann. Produziert wird ja nun wie berichtet wurde vornehmlich in China.

    • 20. September 2016 um 7:52 PM
      Permalink

      und wohl einige Teile für die Ersatzteilversorgung. Aber das kann auch nicht viel ausmachen.

    • 20. September 2016 um 8:53 PM
      Permalink

      id.

      • 20. September 2016 um 9:18 PM
        Permalink

        Unsere neue saabs sind vorbei die moment geely war in stockholm fur drei tage mit die solvent leute.. Sie kaufte volvo.

    • 21. September 2016 um 4:21 PM
      Permalink

      Ja das ware interessant. Aber nevs Cashflow sitzt in die……?.. Tom vielleicht und sein saab Kenntnis und komunkation ist der top.

  • 21. September 2016 um 10:10 AM
    Permalink

    Eine abenteuerliche Story! Diese Details sind mir neu. Aus dem Stoff könnte man einen Film machen.
    Schade – unter richtiger Führung, Strategie und Investitionen schon Jahre zuvor hätte SAAB wahrscheinlich auf Dauer erfolgreich sein können. Opel hat unter dem alten GM Missmanagement ebenfalls gelitten und wäre fast an MAGNA verkauft worden. Durch beherztes Eingreifen und Unterstützung der deutschen Regierung wurde Opel über die schwere Zeit geholfen. Das Schweden hätten das auch machen können. Bei SAAB gab es zuletzt einen Plan und tolle Modelle waren in der Pipeline. Siehe 9-4x, 9-5NG SC und ein neuer 9-3. Alles wirklich sehr bedauerlich!

    • 21. September 2016 um 5:18 PM
      Permalink

      Richtig Olaf aber das abenteuer geht weiter.Warum ist tht drei Jahre in der wiesen . Warum ist kontrakt work bei valmet automotive in Finland. magna in Austria und der BMW mini in born nl ein success und nicht in tht. weil die potential dar was und in die Planung. Arger und frustration was nevs nicht konnte.

  • 21. September 2016 um 4:07 PM
    Permalink

    Hoffentlich wird NEVS nicht auch soviel Geld verbrennen. Was Chinesen alles so machen, hat man am Hahn Flughafen gesehen. Nur wenige sind wirklich solvent wie Geely bei Volvo und erkennen die Zeichen der Zeit (SUV-Welle, Hybrid vor E-Autos)…

  • 21. September 2016 um 6:43 PM
    Permalink

    Ein Detail, aber dennoch die Frage, wie es Saab überhaupt geschafft hat, zwischen Ende Mai und Anfang Juni die Produktion wieder aufzunehmen. Wie ich damals las, war das offenbar im Zusammenhang mit dem Besuch eines potentiellen chinesischen Investors. Und was wurde da produziert? Stimmt es, dass (fast) alle 9-3 Griffin während dieser Zeit produziert wurden? Wieviele? Und was noch?

    • 21. September 2016 um 9:34 PM
      Permalink

      Arndt zwischen ende mai und Anfang Juni passiert nichts. Das alles ist history.

Kommentare sind geschlossen.