Citroën öffnet die Auftragsbücher für die neue C4 X und ë-C4 X in Frankreich

Eine der elegantesten Neuerscheinung der letzten Zeit ist der Citroën C4 X. Ein sachter Hauch von einstiger Avantgarde ist auszumachen, der Citroën ist definitiv kein Mainstream. In Frankreich hat die Marke in der letzten Woche die Auftragsbücher geöffnet und die Preise bekannt gegeben. Es können sowohl Verbrenner als auch eine rein elektrische Version bestellt werden.

In Deutschland soll es hingegen nur die elektrische ë-C4 X geben. Für diese Entscheidung scheint es einleuchtende Gründe zu geben.

Citroën ë-C4 X - ein leichter Hauch der Avantgarde
Citroën ë-C4 X – ein leichter Hauch der Avantgarde

Deutschland ist für Citroën Elektroauto Land

Denn der C4, das etwas konventionellere Derivat der Citroën Mittelklasse, verkauft sich als Elektroauto in Deutschland offensichtlich um einiges besser als die Verbrennermodelle. Laut Citroën Deutschland greifen 65 % der Kunden zum elektrischen Antrieb, nur jeder dritte neue C4 setzt auf den traditionellen Verbrenner.

Mit dem ë-C4 X, der etwas mehr in Richtung Design und Avantgarde adressiert ist als die Varianten ohne das große X, könnte die Rechnung ebenfalls aufgehen.

In Frankreich allerdings ist der C4 X ab 27.650,00 € als 100 PS Benziner zu haben. Optional steht ein weiterer Benzinmotor mit 136 PS in den Listen, ebenso ein gleich starker Diesel. Rein elektrisch bleibt es ebenfalls bei maximal 136 PS und einer Reichweite von 360 Kilometern nach WLTP.

Elegantes Fließheck - aber keine Heckklappe
Elegantes Fließheck – aber keine Heckklappe

Interessant ist, dass Citroën damit einen Respekt Abstand zum Nobel Ableger DS einhält. Die neue DS 3 hat den Zugriff auf das modernere Technikpaket, sie ist mit 156 PS stärker, fährt weiter und ist natürlich auch teurer.

Die Mission von Citroën begreift sich allerdings als bezahlbare Mobilität für alle. Deshalb liefern ë-C4 X und C4 X eine Portion Nutzwert in Form eines großen, 510 Liter fassenden Kofferraums. Dem nach Empfinden der Redaktion alleine die Heckklappe zum kompletten Glück des gallischen Fließhecks fehlt.

Immer, elektrisch und auch beim Verbrenner, verwöhnt die Marke die Passagieren mit den unglaublichen Advanced Comfort Sitzen und der wunderbaren Advanced Comfort Federung.

Preise für die ë-C4 X in Frankreich

Für Interessenten lohnt es sich einen Blick auf die Preise für die neue ë-C4 X zu werfen. Die Preisliste in Frankreich ist nur unter Vorbehalt mit möglichen deutschen Preisen zu vergleichen, gibt aber eine ungefähre Ahnung von dem, was auch hier aufgerufen werden wird. Abziehen muss man, zu besseren Vergleichbarkeit, die Prämie für Elektroautos von 5.000 € (2023).

Großes Frachtabteil mit 510 Litern
Großes Frachtabteil mit 510 Litern

Die ë-C4 X startet mit der Ausstattung “Feel” bei 39.950 € inklusiver lokaler Steuern, die hochwertige Ausstattung “Shine” notiert bei 42.350 €, “Shine Pack” kostet 43.450 €.

Das “Shine Pack” lässt als Premium Ausstattung so gut wie keine Wünsche mehr offen. Das Paket beinhaltet unter anderem Semiautonomes Fahren nach Level 2 und eine Alcantara Ausstattung. Sämtliche weiteren Features, die man vielleicht ebenfalls gerne in eine ë-C4 X packen würde, liefert im Vorfeld die “Shine” Ausstattung, die auch ein farbiges Head-up Display, die intelligente Smart Pad Unterstützung, und “My Citroën Drive Plus” der letzten Generation beinhaltet.

Vergleicht man Preise und Ausstattung mit den Angeboten den Marktbegleiter, dann ist die ë-C4 X interessant eingepreist. Eine Prise mehr an Stil und Individualität unter dem Doppelwinkel schenkt sie kostenfrei dazu. Für alle, die es jetzt schon etwas genauer wissen möchten, haben wir die französische Preisliste hinterlegt.

In die Ausstellungsräume der Händler fährt die C4 X Familie erst zum Anfang des kommenden Jahres. Dann wird auch die Deutschland der neueste Citroën Beitrag zu haben sein.

Mit Medienmaterial von Citroën Communication

5 thoughts on “Citroën öffnet die Auftragsbücher für die neue C4 X und ë-C4 X in Frankreich

  • Das Design spricht mich absolut an. Es ist eigenständig, trägt nicht überheblich auf und zeigt Eleganz. Die C4 X gefällt mir jedes Mal besser, danke für das Update!

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  • Der Doppelwinkel auf dem Heck …

    sieht um Längen besser aus, als das arty farty DS-Logo. Die Trennung in 2 Marken verstehe ich noch immer nicht. Der Citroën sieht gut aus. Schade, dass die Heckklappe nur ein Kofferraumdeckel ist, aber sonst? Wozu sich mit einer “Übermarke” von sich selbst distanzieren? Die Segmentierung der Modelle hätte man problemlos unter einem Dach über die Modellbezeichnungen “C” und “DS” auch hinbekommen.

    Spirituosen für Verbrenner

    E85 war hier ja immer wieder Thema. Vorwiegend in Kommentaren der Lesenden. Es soll in F ja eine zirka 10-fach größere Verbreitung genießen, als jemals in D. Zudem großteils heimisch aus Abfällen, etwa des Weinbaus, relativ CO2-neutral produziert. Vor dem aktuellen Hintergrund sollte man ferner meinen, das Brennstoffe aus nachwachsenden Roh- und Abfallstoffen an Bedeutung gewinnen würden …

    Ist das für Citroën/DS ein Thema? Gibt es überhaupt französische Neuwagen, die E85 können? Oder ist E85 in F der Stoff, den umwelt- und kostenbewusste Gebrauchtwagenbesitzer in ihre teils nachgerüsteten Kisten tanken?

    Fragen über Fragen …

    Bei mir feiert Spiritus/Ethanol gerade eine gewisse Renaissance – leider nicht im Saab BioPower, aber immerhin im Haushalt. Ist unter anderem der beste aller Grillanzünder, weil absolut rußfrei und bei korrekter Handhabe auch völlig gefahrlos. Grill, Lagerfeuer, Öfen und Feststoffherd lassen sich zügig und rauchfrei (!) anheizen und entfachen. Ethanol ist ein richtig gutes Zeug.

    Im Saab wäre es mir lieber, die Mengen wären ganz andere und das Signal an Putin oder Katar wäre deutlicher. Wäre schön, wenn man als Verbraucher derlei Signale literweise senden könnte. Leider in D nicht möglich. Immerhin kommt mir kein Milliliter einer fossilen und rußenden Anzündhilfen mehr ins Haus.

    Heute gibt es übrigens Ente. Keine 2CV, aber Barbarie und Freiland – ohne Strom, fossile Energie oder Zündhilfen, ohne Putin oder Katar …

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  • Ja, wenn das “e” nicht wäre. Wir benötigen irgendwann Unterstützung für unsere Sääbe, die immer älter werden und denen ich zukünftig den Winterbetrieb ersparen möchte. Die C4 X wäre optisch voll unser Ding, aber die fehlende Auswahl, kein Hybrid, kein Diesel, macht die Entscheidung echt schwer.

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  • … so sehr ich ja eigentlich seit Jahrzehnten ein absoluter Kombi-Fan bin (oder war?)…

    Ich finde ja, dass so ein “spießiges” Fließheck die ideale (auch für Umwelt, etc) Lösung für die allermeisten Autos ist.

    … und wenn ich dran denke, was alles im “Schlund” unserer 9000`er verschwand (Kühlschrank, Gefrierschrank, Waschmaschine, Möbel, etc…..)

    So einen C4 X finde ich gar nicht schlecht … mit den “e” hadere ich ja immer noch ….

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  • Die C4 X ruft doch eigentlich nach einer Heckklappe – dann wäre sie noch interessanter. Das Design ist toll, der Verzicht auf die Heckklappe nicht.

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