Ein Tempolimit, um fossilen Energieverbrauch zu reduzieren?

Die Frage nach einem generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen treibt uns schon länger um. Doch durch den Krieg in der Ukraine steigen die Preise für fossile Kraftstoffe konstant auf täglich neue Rekordwerte. Wenn möglich fährt man so Energie-sparend wie möglich und reduziert seine Fahrten generell. Immer öfter kommen nun Forderungen, ein sofortiges Tempolimit einzuführen. Als Reaktion auf die Rohstofflage, die steigenden Preise und um Herrn Putin weniger Geld in die (Kriegs-) Kasse zu spülen.

Hohe Spritpreise

Tempo 100 auf Autobahnen ist nicht neu

Ich gehöre zu jener Generation, die sich noch dunkel an die erste Ölkrise erinnern kann. Das war im Jahr 1973 und brachte 4 autofreie Sonntage. Außerdem gab es, und das ist heute weitgehend vergessen, ein Tempolimit. Auf Autobahnen galt maximal Tempo 100, auf Landstraßen durfte man mit höchstens 80 Sachen unterwegs sein. Die Beschränkungen waren auf 6 Monate befristet.

Dann galt die Ölkrise als überstanden, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern war schnell verdrängt, und (fast) alles lief weiter wie zuvor. Bis dann, nur 6 Jahre später, überraschend die nächste Ölkrise an die bundesdeutsche Haustüre klopfte.

Seitdem hat sich nicht enorm viel verändert. Natürlich sind unsere Autos generell mit einer effizienteren Technik im Vergleich zu 1973 ausgestattet. Deren Vorteile verspielen wir zum Teil wieder, indem wir uns immer schwerere und größere Fahrzeuge vor die Garagen stellen. Und wir gehen mit Rohstoffen um, als ob sie unendlich vorhanden wären.

Jetzt kommt die Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen erneut in Gange. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der Tatsache, dass Deutschland (und seine Regierung) vermutlich nicht den Mut aufbringen, völlig auf russisches Öl zu verzichten. Eine Reduktion des täglichen Bedarfs wäre ein gangbarer Weg, um die täglichen Überweisungen in Richtung Moskau etwas herunterzufahren.

Russische Öl-Importe um ein Drittel reduzieren

Greenpeace hat einen Katalog mit Sofortmaßnahmen veröffentlicht, um den deutschen Ölverbrauch um 10 – 12 % zu senken. Im Ergebnis würden durch die Umsetzung ein Drittel der russischen Importe wegfallen. Kernforderungen sind Tempo 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstraßen. Eine freiwillige Homeoffice-Nutzung und der Verzicht auf jede zweite private Autofahrt gehören ebenfalls dazu.

Ist das durchsetzbar? Was man im Kriegslärm nicht vergessen darf, sind zwei Dinge. Für den Bundesfinanzminister sind die enorm hohen Kraftstoffpreise ein Fest. Jeder Besuch an der Tankstelle füllt die Kassen. Mehr als die Hälfte dessen, was der Autofahrer zahlt, geht für diverse Steuern und Umweltabgaben an den Staat. Und der Kraftstoffpreis ist jetzt annähernd dort, wo die grüne Regierungspartei ihn schon immer sehen wollte.

Welche Auswirkungen haben die gestiegenen Kraftstoffpreise im Straßenverkehr? Aktuell –  ist man auf der A3 im Raum Frankfurt unterwegs – spürt man nicht viel davon. Die Mehrheit fährt wie immer im Bereich der Richtgeschwindigkeit mit 130 km/h. Aber die üblichen Verdächtigen, bei denen es immer besonders eilt, räumen sich nach wie vor ohne Skrupel die linke Spur frei.

Wäre ein Tempolimit eine Option, um wenigstens einen kleinen Solidarbeitrag als Reaktion auf den Überfall der Ukraine zu leisten? Mit Tempo 100 über die Autobahn, damit die Überweisungen an die russischen Ölkonzerne reduziert werden? Und soll das Tempolimit nur temporär für die Dauer des Krieges gelten?

Oder möchten wir die Tempobeschränkung für immer akzeptieren? Um die Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern generell zu reduzieren?

Saab Fahrende gehören sicher nicht zur Linken-Spur-Fraktion. Ältere Autos werden in der Regel umsichtiger und Ressourcen-schonender bewegt. Was denken die Lesenden über die Situation? Stimmen Sie ab und sagen Sie Ihre Meinung!

Ein Tempolimit um fossile Energie zu sparen?

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Tempolimit nur temporär oder generell?

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36 thoughts on “Ein Tempolimit, um fossilen Energieverbrauch zu reduzieren?

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    Mich erinnert die deutsche Diskussion um das Tempolimit sehr an die amerikanische zum Thema Waffengesetze. Es sind meistens Befindlichkeiten einzelner, als auch von Lobby’s die dagegen sprechen. Fakten wie Umweltschutz, Sicherheit auf Straßen, werden hier relativiert. Das Tempolimit wird oft, genauso wie der Waffenbesitz, als eine der wenigen letzten Freiheiten gesehen. Solange wir Jahrzehnte lang diskutieren, ob und wie wir die Umwelt retten (ja in diesem Fall geht es nicht um die Umwelt, sondern um Russland) und welcher Sektor damit anfangen sollte, sind wir nicht bereit die Umwelt zu retten. Und das ist sehr schade und höchst Verantwortungslos.

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      Danke.
      Das trifft sehr gut, finde ich. Ein schöner Beitrag. Andere Gleichnisse haben sich mir ganz und gar nicht erschlossen …
      Was hat ein Tempolimit etwa mit Beleuchtung, nächtlicher „Lichtverschmutzung“ zu tun?
      Warum muss erstmal in ganz Deutschland das Licht ausgehen, bevor man ein Tempolimit auch nur andenken darf?

      Das ist so, als könne man seine Bierpullen so lange weiter in die Landschaft schmeißen, wie da auch Wasserflaschen liegen. Die eine Untat legitimiert die andere.

      Sie hätten Ihren wertvollen Kommentar früher abgeben sollen. Ich denke, er hätte die Diskussion maßgeblich und positiv beeinflusst. Aber besser spät als nie. Vielen Dank also!

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    Da haben Sie etwas nicht verstanden. Wer redet denn überhaupt von 300 km/h? Ich bin auf dem Arbeitsmarkt nicht wertlos, das Gegenteil ist der Fall!. Existenängste sind mir fremd. Das ist nicht der Punkt. Ich trage dazu bei das es großen Teilen der Bevölkerung in Deutschland gut geht. Ich erfülle Erwartungen die auch Sie erwarten. Egal, verstehen Sie eben nicht. Habe ich mir denken können. Herr Volvo??

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      Mir macht einfach Angst, wenn jemand den Druck spürt, schneller fahren zu müssen (!) …

      So habe ich Ihre Argumentation und den Verweis auf die Rentner verstanden.

      Übrigens spart man durch schnellere Fahrt. erstaunlich wenig Zeit. Oft steht man noch an der Zapfsäule und erblickt auf der BAB einen LKW, den man eine halbe Stunde zuvor überholt hat.

      Es gibt eine gültige Faustformel, nach der ein 10% höheres Tempo rund 30% mehr Leistung (und entsprechend mehr Energie) fordert. Diese Formel können Sie auch innerhalb der Saab-Welt leicht nachvollziehen. Ein 9-5 2.0t hat 150 PS und schafft damit Tempo 210. Ein gehirschter Aero hat 300 PS und schafft bei Vollgas nicht etwa 420, sondern „nur“ 259 …

      30% mehr Sprit, für 10% mehr Tempo. Da kann man schon ins Grübeln kommen, wie schnell es denn sein muss oder darf – sei es nun, um weniger Geld nach Russland zu überweisen oder im Namen von Mensch und Umwelt.

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      P.S.

      Hier noch ein schönes Rätsel, das sehr gut zum Thema passt …

      Sie fahren in einem Rennwagen eine gemächliche Runde mit 100 Km/h die Stunde im Schnitt, um die Strecke zu erkunden.
      Wie schnell müssen Sie die zweite Runde fahren, damit Sie nach 2 Runden einen Schnitt von 200 Km/h gefahren sind?

      Die richtige Antwort haut Sie komplett aus den Socken. Garantiert …

      Sie müssten die zweite Runde nämlich tatsächlich unendlich schnell und in 0,0 Sekunden fahren. Nur dann hätten Sie den Schnitt von gerade einmal 200 Km/h erreicht. Die Zeit dafür haben Sie nämlich auf der ersten Runde bereits vollständig verbracht.

      Eine schöne Kopfnuss, finde ich. Sie zeigt sehr deutlich und eindrucksvoll, wie albern es ist, am Vollgas zu hängen …
      Es ist scheißegal, wie schnell Ihr Auto oder wie wichtig Ihre Person, wie wertvoll Ihre Arbeits- oder Freizeit wohl ist. Sie können hier genauso gut einen Strich ziehen und einfach akzeptieren, dass Sie niemals so viel Gas geben könnten, wie Sie müssten, wenn man denn mit mehr Gas überhaupt etwas positives bewirken könnte ….

      Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Sie ein Rentner oder gesellschaftlich überaus wertvoll sind. Fest steht aber, dass die Welt an Ihrem durchgedrückten Gaspedal ganz sicher nicht genesen.wird. Wenn Sie da zu einer anderen Sichtweise gelangen, dann ist das mit Selbstüberschätzung wohl noch milde diagnostiziert ….

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        Super konstruktive Kommentare. Klasse, gut an den vielen Daumen nach oben zu sehen. Klasse, der Beste sind Sie, da habe ich keinen Zweifel.

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          Jo, Herr Johl.

          Das war dann wohl ein konstruktiver Kommentar von Ihnen?
          Es ist nicht so, dass hier Kommentare für ein Limit keine Zustimmung erhalten hätten. Bleiben wir doch lieber bei der Sache und dem pro und contra.

          Die Daumen jucken mich nicht. Lesen Sie die Kommentare und machen Sie eine Strichliste, wie viele Verfasser sich mit einem Tempolimit (welcher Höhe auch immer) dauerhaft oder temporär anfreunden könnten. Da stehen Sie mit Ihrem kategorischen Nein ziemlich isoliert da.

          Die Daumen? Ich selbst habe keinen einzigen gesetzt. Schon ewig und drei Tage nicht mehr. Ein Daumen ist kein Argument, kein konstruktiver Beitrag, kein Dialog und ist vollständig undifferenziert. Sie waren da bestimmt trotzdem sehr fleißig?
          Wenn die Argumente fehlen, tut das richtig gut und die Statistik, der man gerne glauben mag, kann man selbst fälschen.

          Es gibt in D schon langjährig eine Mehrheit für ein allgemeines Tempolimit auf der BAB. Das ist Fakt. Diskussion und Entscheidung kranken einzig an der „richtigen“ Höhe. Das verzerrt ganz erheblich die Diskussion und die Mehrheitsverhältnisse …
          Deutlich über 50% würden 130 versus unbeschränkt zustimmen. Und dann nimmt die Zustimmung sukzessive ab. Noch immer rund 50% würden 120 versus unbeschränkt zustimmen. Bei 110 deutlich weniger und bei 100 fast nur noch Bahnfahrer ….

          Schade, dass man mit Ihnen das Thema nicht sachlich diskutieren kann. Die Lobby freut sich, baut und verkauft EVs und Verbrenner sehr gerne nach Ihrem Maßstab – unbeschränkt und unbegrenzt …

          Viel Spaß mit den vielen Daumen, die Sie damit sammeln. Ist für einen guten Zweck und gut für das eigene Ego. Und es ist super konstruktiv …

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    Es war dunkel im Osten, in der DDR. Wenig gut beleuchtete Straßen und keine leuchtende Reklame. Das war nicht immer so schön. Heute allerdings leuchtet alles im Überfluss. Werbung, Leuchtreklame, egal wann, die ganze Nacht durch. Egal. Darüber redet keiner. Und ich gebe den Vorrednern auch Recht was das Heizen der Räume anbelangt. Es gibt sicher auch viele Rentner hier unter den Saabfahrern, die Zeit haben und sich nicht um Kinder kümmern müssen, nicht mehr einen verantwortungsvollen Beruf nachgehen und nicht jeden Morgen sehr früh pünktlich auf der Arbeit sein müssen und den Tag dann organisieren müssen, ein Team führen müssen und auch nicht nachts raus müssen. Herzlichen Glückwunsch an alle die es geschafft haben oder es noch nie mussten. In dieser aber auf Zeitdruck ausgerichteten kapitalistischen Gesellschaft ist ein Tempolimit nicht das was wir brauchen. Anfangen sollte man bei dem sinnlosen Verbrauch von Ressourcen, nicht soviel dauerhafte Leuchtreklame, Reduktion der Heizung und auch Reduktion, besser Verzicht auf Fleisch. Die die zügig fahren müssen um pünktlich ihren Beruf ausüben zu können ( natürlich wenn die Autobahnen frei sind) sollen das bitteschön auch weiter dürfen. Wenn ich im Urlaub in Dänemark bin (mit Verweis auf den oben stehenden Beitrag), dann kann ich auch gerne sehr langsam mit 100 unterwegs sein. Nein, ich bin absolut gegen ein Tempolimit. Die Verkehrsunfallzahlen waren 2021 übrigens auf den niedrigsten Stand.

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      Interessantes Weltbild. Mir persönlich sind 100 auch zu restriktiv. Das schrieb ich schon. 120 sind für mich das Minimum auf Autobahnen. Noch lieber wären mir 130 …

      Gelten 130 kann ich nach Tacho problemlos auch 140 fahren. Die StVO droht da weder mit Haft, Punkten, noch horrendem Bußgeld …

      Hätte ich, wie es bei Ihnen anscheinend der Fall ist, einen Job, den ich nicht mehr ausüben könnte, nur weil auf der BAB auch noch die letzten freien Kilometer im Tempo limitiert werden, dann würde ich mich ernsthaft fragen, was genau ich da eigentlich für wen mache?

      Kann doch nicht Ihr Ernst sein, dass Sie auf dem Arbeitsmarkt wertlos würden, wenn Sie auf den paar Kilometern, wo es noch geht, nicht mehr mit 300 Km/h unterwegs sein dürften …

      Und wenn es so wäre, wäre es das beste Argument pro Tempolimit ever. Es kann und darf nicht sein, dass Existenzängste unsere Fahrweise bestimmen. Wir sind doch keine wilden Tiere – hoffe ich zumindest …

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      Hmm – vielleicht ist die viel wichtigere Frage, solche Annahmen wie ‚mein Beruf ist wichtig‘ und ‚das ist verantwortungsvoll‘ zu überdenken und das gemeinsamer auszumachen, als bisher Gelebtes oder so Verinnerlichtes stets so weiterzutun.
      Und: niemand schreibt uns vor, auf Zeitdruck ausgerichtet zu sein. Da ist nicht das große Monster ‚Gesellschaft‘, das uns vorschreibt, was wie zu sein hat – Gesellschaft sind wir, die diese bilden. Und genau die – wir also – sind die, die verändern, wenn uns was stört, anstatt im Mangel und dem Beschweren zu bleiben, dass die Zeiten hart und die Zeit sowieso wenig seien. WIR haben das in unseren Händen, das zu ändern. Und das dann bitte möglichst eigenständig und frei von selbsternannten Erziehenden, die vorher nichtmal gefragt haben, ob ich überhaupt deren Kind sein will…

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        Ich will nicht …

        Ich will nicht schon wieder kommentieren!
        Es nervt mich selbst. Aber Thema (seit 30 Jahren ohne Lösung heiß diskutiert) und Kommentare sind einfach so verdammt spannend …

        Sie, Herr Saabansbraten (cooler Name übrigens), sind wahrlich ein Philosoph und eine echte Bereicherung. Wir kommen nicht immer gemeinsam auf einen Punkt, aber ich bilde mir ein, dass meine Intentionen den Ihren gar nicht so unähnlich sind. Wer weiß das schon genau? Ich schätze Ihre nachdenklichen Kommentare und Fragen jedenfalls sehr. Musste ich einfach mal so loswerden …

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    Jeder kann doch sofort selbstständig Tempo 100 auf den Straßen fahren. Einfach den Tempomat einschalten und dann klappt das. Warum müssen andere bestimmen, wie schnell jeder fahren darf? So einfach muß nicht jede Freiheit eingeschränkt werden. Am sparsamsten ist mein Saab natürlich mit 90 im Windschatten eines LKW. Doch möchte ich nicht gleich Punkte und Fahrverbote kassieren, wenn ich nachts etwas schneller fahre. Und jedes sportliche Fahren wird an der Zapfsäule genau dokumentiert. Mir scheint, jetzt wolle Organisationen wie Greenpeace und Deutsche Umwelthilfe unter dem Deckmantel Putinkrieg wieder neue Verbote für alle Autofahrer durchsetzen. Letzendlich wollen sie individuelle Mobilität massiv einschränken. Die Menschen sollen in Massenverkehrsmittel gepresst werden. Die Verbote bleiben meist für immer, selbst wenn es in ein paar Jahren mehr als genug synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff-Fahrzeuge gibt. Das erlebe ich täglich in Stuttgart: Es fing mit 80km für die Luftreinhaltung an, dann kam Tempo 60. inzwischen ist 40km oder 30km auf Hauptverkehrsachsen der Trend.

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    100 km/h wäre schon eine schiefe Nummer. Wenn ich da an die 1000km von Basel nach Kiel denke die ich im Juni bewältigen möchte, würde ja ewig dauern.
    120 oder 130 km/h müssten es schon sein, das könnte ich mir auch dauerhaft vorstellen.

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      …das wird „ewig“ dauern…
      Um HH gibt es genug Baustellen die den Verkehr arg „einschränken“. Evtl. hilft Planung einer vermeintlich günstigen Tages- oder Nachtzeit ;-). 1000 km BAB sind kein „Vergnügen“ mehr. Dieser Zustand ist aber auch schon länger vorhanden. Und ja, Nervigkeit auf der BAB ist auch relativ.

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        … vor Hamburg graust es mir demnächst schon wieder ….
        Und meine Mutter (um die 80) hat extra „meinetwegen“ ihren Urlaub auf einer Nordseeinsel um 1 Woche verkürzt, damit ich sie vor den ganzen Urlaubbeginnen (SH,NI,HB) wieder abholen kann ….

        Hatte es schon öfter so:
        Hinfahrt (durch Hanburg)ganz ganz früh morgens ca. 3.25 h …
        Gleich Strecke zurück (nur wenige Stunden später) ca. 6,5 h …. und das größtenteils nur wegen Hamburg

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    Ich wäre dafür, sofortige Putin-Überweisungs-Reduktion. Das klingt ganz gut.

    Aber bitte nur für eine gewisse Zeit, nicht für die Ewigkeit festlegen.

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      Hej,
      meine Erfahrungen mit ca 30.000 gefahrenen km in Dänemark und ca 8.000 gefahrenen in D zeigen mir eindeutig, dass ich um 15% einsparen kann (Diesel) . Hinzu kommt, dass ich entspannter unterwegs bin, weil der Verkehr schwimmt. Ich habe mit einem solchen Limit nur gute Erfahrungen gemacht.
      Grüße, Hubert

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    Moin zusammen … mal generell meine „einfachen“ Gedanken dazu (mit etwas „Vorlauf“)

    … ich kann mich noch an meine Jugend erinnern ….
    Da hiess es immer: „Türen zu, wir heizen nicht fürs Treppenhaus!“
    Und ich erinner mich auch noch daran, das es (besonders beim Opa im EG) in vielen Räumen kühl war und man meist immer überall im Haus Pullover anhatte, nur zB in Küche und Wohnzimmer war es wärmer (vielleicht kommt daher meine Wohlfühtemperatur von max 18-19°C).
    Heute haben fast alle meine Bekannten überall in ihren Wohnungen „T-Shirt-Wetter“ von ca. 23-24°.

    Später hab ich vorm Abi in BWL-Leistung schon „gelernt“, dass zB Kosten für Energie eigentlich alle eher „falsch“ berechnet sind und sie (besonders auf Kosten zukünftiger Generationen) „heimlich subventioniert“ sind (durch Umwelt-, versteckte- und „Reparaturkosten“, etc.).
    Nachvollziehbare Bsps gibts heute ja auch genug (Stichwort „Endlager“ von Atommüll, Ewigkeitskosten, etc.)

    Ich wär früher eigentlich gerne schnell gefahren (wenn ich entsprechendes Auto gehabt hätte).
    Nun hab ich ein schnelles Auto (schwedischen Mexikaner aus 2011; der auch noch viele Jahre mein „Daily“ bleiben soll), fahr aber damit am liebsten gemäßigt (demnächst wieder an Küste und zurück an 1 Tag).

    Tendenziell finde ich zu viel Beschränkungen immer eher doof, aber ich könnt bei Tempolimit (und anderen Dingen) sehr gut damit leben!
    (und auch hier wieder Bsp aus Bekanntenkreis: mehrere wollen vor ihrem Haus am liebsten eine Tempo30-Zone „wegen der Kinder und generell“; ist so eine Zone aber woanders und diese Bekannten nutzen die Strecke oft zur Arbeit oder nach Hause, finden sie diese Beschränkung da genau an dieser Stelle oft „vollkommen schwachsinnig“).

    Ich finde (was so auch bei einigen Bekannter ist) die Einstellung „ja schrecklich, aber was soll ich allein dagegen tun“ oder „.. sollen die anderen doch erst mal was machen“ o.ä. nicht gut.
    (ein Bekannter hält sich für sehr sozial und umweltbewusst, findet FFF aber lächerlich, fliegt 2-3x zum Sport in den Urlaub (und 1-2x für Familie ins Ausland), rast wie ein Irrer wenn möglich und freut sich alle 2-3 Jahre über seinen neuen Leasing-AMG-Merci).

    Ich pers. bin aber eher der Meinung, das jeder mit allem was er tut, entsprechend „verantwortlich ist“ (auch bei allem anderen, wie zB auch Berufsentscheidungen, Umgang mit „radikalen“ Personen im Bekanntenkreis, Aktien, etc).
    Und das bedeutet eben auch mal – wenn man „kritisch“ sein will – u.U. eigene Unannehmlichkeiten oder Ein- bzw Beschränkungen.
    (so kaufe ich nicht mehr bei Amazon, nichts von Nestle, Müller Milch, Tönnies uvm; macht zwar etwas mehr Aufwand, ist es mir pers. aber Wert).

    Um zum Beitragsthema zurückzukommen (und auch ganz unabhängig vom Ukraine-Krieg):
    Fast alle anderen Länder haben doch Geschwindigkeitsbegränzungen.
    Und oft ist dort das Fahren entspannter als auf zB bundesdeutschen Autobahnen (Stichwort „Autobahn“ USA).
    Von daher (und besonders auch im Sinne der Umwelt und zukünftiger Generationen) kann ich mit einem Tempolimit sehr gut leben!
    (und auch höhere Benzinkosten würde ich notfalls in Kauf nehmen … müsste ich meine liebgewonnenen Gewohnheiten halt etwas anpassen … und ich glaube, das ist es, was an solchen Themen nur viele stört)

    So, nun darf auf mich „eingedroschen“ werden …. 😉

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      Dresche?

      Aber wer, wieso und weshalb? Das sind sämtlich zutreffende Beobachtungen und gültige Gedanken. Schon allein die Frage nach der Strickjacke oder dem Norwegerpullover in Nebenräumen ist genial und bringt Zeitgeist und Irrsinn auf den Punkt …

      Wer heute einen kühlen Keller hat, der im Winter nur mit Filzpantoffeln und Pullover betreten oder als Werkraum genutzt werden kann, gilt als Umweltsau. Dabei fühlen sich Äpfel dort ohne weitere Energiezufuhr monatelang wohl …
      Wer aber 24 Grad im aufwendig isolierten Erdloch hat und dort noch mit A+++ Kühlgeräten gegen Heizung und Isolation schwitzend im T-Shirt um seine Zwiebeln kämpft, gilt als mustergültig. Die Energiebilanz beider Szenarien würde ich ja gerne mal sehen.

      Wie viel Energie spart ein zweiter oder dritter Kühlschrank gegenüber nur einem Kühlschrank? Wie viel Energie spart die eine oder andere Kellerheizung gegenüber einem ungeheitzten Keller? Wie viel Energie spart ein isolierter Keller, gegenüber einem unisolierten? Warum darf ein Keller nicht einfach kalt sein und einen zweiten oder dritten Kühlschrank sparen?

      Ist nicht „effizient“ genug. Kriegt weder ein A+++ Label noch KfW-Förderung. War aber trotzdem irgendwie ganz genau so gut und richtig.

      Wir sind auf einem überregulierten Pfad des Wahnsinns …

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        Danke für deine „positive“ Antwort. 🙂

        Aber du siehst: mein Beitrag gefällt so eben auch doch nicht allen. 😉

        2 weitere Bsp zum „generellen“ Thema:

        Früher als „Steppke“ bin ich mit meiner Mutter zu Metzger „nebenan“ (wirklich nur ca. 100m) gegangen und wir haben SCHEIBENWEISE etwas Wurst (meist max nur 2 oer 3 unterschiedliche) gekauft.
        Heute gibts billigst „tausende“ Wurstsorten „kiloweise“ im Kühlschrank (leider ab und an dann auch bei mir .. da hilft auch kein „Bio“ oder „aus Region“). 🙁
        Und? War es früher wirklich so viel schlechter?
        Mein bester Freund ist selbstständiger BauIng.
        Sein Vater war Beamter, seine Mutter hat in div. „Läden“ gearbeitet.
        Die hatten immer „nur“ 1 Auto, fuhren nur alle paar Jahr „größerer“ Urlaub, hatten ganz normale Wohnung (und konnten 2 Kinder im Studium eben nur „bedingt“ unterstützen).

        Er findet heute aber, dass er sein Leben kaum bewerkstelligen kann und meint, er bräuchte mind. ca. 10.000,- € !?!?!?!?!?!?!?!?
        Er hat aber u.a. riesiges Fachwerkhaus (mit Grundstück, Nebengebäuden, „Grillhäuschen“, etc) , 2 Autos, div vierstellige Mountainbikes für Sohn, Trecker, div. Hobbies, macht öfter Urlaub (gern auch Flug), hat zB auch 3 Kühlschränke, etc).

        Ich hingegen finde generell, dass sich in den letzten Jahren (oder Jahrzehnten) so maßlos unsere Ansprüche gehoben haben (und ich nehm mich da LEIDER hier und da nicht aus; siehe teils auch oben oder Tinnef wie „maßkonfektionierte“ Hemden aus Polen), dass wir oft das Auge für wirklichen „Bedarf“ verloren haben. Wir leben generell gesehen in D schon nicht sooooo schlecht/schlimm.

        Ich bemühe mich die letzten Jahre generell „etwas besser“ zu werden.
        Hier und da gelingt es mir, hier und leider (und wohl in Mehrheit) wahrscheinlich immer noch nicht nicht. 🙁

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          Ja, die Wurst 😉 …

          Und der Einzelhandel. Es hat sich viel verändert und Sie wecken Erinnerungen. Früher war nicht alles besser, aber manches war gut so, wie es war …

          Als Steppke wohnte ich vorstädtisch. Eine kleinststädtsche Einkaufsstraße von ca. 1,5 Km Länge in ca. 500 m Entfernung vom Elternhaus. Alle Läden dort waren somit max. 2 Km entfernt und es gab dort schlicht und ergreifend absolut alles. Die Geschäfte waren hochspezialisiert. In einem gab es nur Kartoffeln (3 oder 4 gute Sorten, auch mehlig) und Eier. In einem anderen nur Farben & Lacke, oder nur Schrauben, Bolzen, Muttern & Nägel, dafür aber in jeder erdenklichen Form & Größe (inkl. Zollmaßen). Und so weiter …

          Hin- und Rückweg betrugen je nach Geschäft mind. einen und max. 4 Km. Als Steppke bin ich fast täglich in diese Straße geschickt worden oder hatte dort eigene Anliegen. Etwa ein Modellauto in 1:87. Es gab alles. Und es gab alles fußläufig!

          Heute wohne ich wieder in Nähe dieser „Einkaufsstraße“, zufällig in ähnlicher Entfernung zu deren anderem Ende. Und es gibt dort fast nix mehr. Keine Schrauben, keinen Lack, keine Leisten, kein Sport- oder Schuhgeschäft, keine Tannenbäume oder LKW für die H0-Modelleisenbahn, keine Leuchtmittel, kein gar nix mehr. Dafür ein gastronomisches Überangebot von fragwürdiger Qualität an heißem und fettigen Scheiß. Wer „Thai“ essen möchte und thailändisches Basilikum, Minze, frischen Koriander, Galgant, Zitronengras und feine Streifchen von frischen Limettenblättern sämtlich für überflüssig hält, wer für weniger gerne mehr zahlt, wird sogar fündig.

          Für Einkäufe hingegen ist man zwingend auf ein Auto oder Versand angewiesen. Da geht zu Fuß (hier) fast gar nichts mehr. Man muss schon die Super- und Baumärkte anfahren. Und sei es nur, um dort festzustellen, dass man gar nicht bedient wird, dass der persönliche Wunsch nach Lack, Holzprofil oder dem Maß von Schrauben nicht ins „Beuteschema“ passt.

          Und um wieder auf die Wurst zu kommen …
          Es gibt da in Supermärkten erstaunlich gutes Zeugs. Das wird dann aber in 60 bis 80 g Packungen verkauft und es kommt mehr Plastik als Fleisch auf den Markt. Das ist furchtbar. Der Fleischer an der Theke, der den Wunsch nach Qualität, nach Diversität und somit ein ganzes Sortiment an Aufschnitt für eine ganze und genußreiche Woche sorgfältig und sortenrein in Wachspapier falten und das ganze Sortiment in einem einzigen, sehr dünnwandigem Beutel über die Theke reichen konnte, hat uns sehr viel Müll erspart und war gar nicht so schlecht …

          Ich persönlich kaufe zunehmend ganze Salamis. Das reduziert den Müll ein klein wenig. Bei anderem Aufschnitt wird es aber schwierig. Käse am Stück geht auch ganz gut und problemlos. Aber jenseits von Salami und hartem Käse?

          Der Irrsinn von Verpackungen und Abfall, sowie veränderter Strukturen im Einzelhandel schlägt voll durch. Erst muss ich mit dem Auto fahren, um überhaupt ein Angebot zu erreichen, das es zuvor mit großer Selbstverständlichkeit auch fußläufig gab. Dann muss ich, um es überhaupt wahrzunehmen, fast beliebige Mindestmengen und deren jeweiligen Aufwand an Verpackungsmaterial schlucken. Kochschinken unter 200 g und nicht in 20 bis 40 g Plastik eingeschweißt, ist je nach Supermarkt einfach nicht verfügbar. Und so weiter …

          Früher war nicht alles besser, aber so mancher „Steppke“ hat früher verdammt viel CO2 und Verpackungen eingespart. Es kann nicht gänzlich falsch sein, sich auch daran einmal zu erinnern.

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    Notgedrungen

    Bei dieser Fragestellung stimme ich für ja und wenn schon denn schon – zu gleichen Teilen aus Überzeugung und wider einem gesunden Augenmaß …

    Für ein Tempolimit und dessen Beibehaltung bin ich schon allein deshalb, weil es elektrische Übermotorisierung von 2 bis 3 Tonnen schweren Batteriegeschossen vollständig überflüssig macht.

    Aktuell gelten zumindest abschnittsweise 80, 100 und sogar 120 auf Bundesstraßen. 120 gerne auch auf der BAB, etwa mit dem Verweis auf Lärmschutz, fehlende Standstreifen, Steigung, Gefälle, Kurven, whatever …

    Für mich wäre 120 für Autobahnen dann auch so etwas wie der Sweet Spot für ein allgemeines Tempolimit. Und es wurde ein positives Waldsterben auslösen (Schilderwald).

    Ein ähnliches Waldsterben brächten auch allgemeine 80 auf Bundesstraßen mit sich. Dann aber bitte auch die gut ausgebauten Abschnitte berücksichtigen und dort, wo heute 120 erlaubt sind, in Zukunft 100 zulassen. Das wäre mein persönliches Ideal für dauerhaft gültige Limits auf Landstraßen und Autobahnen. Sehr schwedisch, witzigerweise …

    Was ich vermisse und woran ich ständig denken muss, sind die in Deutschland vollständig abgewürgten Biokraftstoffe. Es gibt die gesetzlich verordneten Beimischungen, von 5 bis 10%, aber wie wir alle wissen, können Benziner und Diesel problemlos mit 85 oder gar 100% pflanzlichem Sprit betrieben werden. Dass dieser Pfad abgewürgt wurde, schmerzt vor dem Hintergrund einer Abhängigkeit von Putins „Fossilien“ gleich doppelt. Es tut aber auch allein umwelt- und klimapolitisch weh, wenn wir forst-, land- und hauswirtschaftliche Abfälle nicht so vollständig wie irgend möglich für Ethanol und Biogas verwerten.

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      Das unterschreibe ich gerne mit. Vor allem das mit dem Schilderwald. Und an Einmüdungen wir dann aber auch 80 zugelassen statt 70. Und: Lkw sollten dann auf der Landstraße auch 80 fahren. Dann geht’s flüssiger.

      Was die Biokraftstoffe angeht: ich hätte nicht gedacht, nochmal froh über einen SAAB BioPower zu sein. Ende März geht es in die Schweiz per Auto. Mit einer Tankfüllung Super 98 komme ich bis Scheibenhard in Französien, wo ich E85 auftanken kann. Ob es dahingehend nochmal eine Veränderung in Deutschland gibt? Momentan scheint vieles möglich zu sein, ich staune ja über mancherlei positive Aktivitäten.

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    Nun grundsätzlich möchte ich immer noch selber entscheiden was ich mache. Wenn es gesetzlich geändert wird, haben wir eh alle keine Wahl. Außerdem sind ja mehr oder weniger alle Länder mit großem Ölvorkommen problematisch. Norwegen mal abgesehen. Ist aber wieder eine andere Geschichte.
    Ich verfolge seit einiger Zeit einigen extremen Langstreckenfahrern, einmal einen Tesla und dann den Mini Fahrer, der schon auf seinem Skoda Fabia 1,2 Mio Kilometer drauf gefahren hat und jetzt 640 000km auf dem Mini hat, alles mit minimalem Verschleiß. Das kommt durch ressourcen schonende Behandlung zu Stande, die ja auch uns Saabfahrer mangels Nachschub wohl sehr am Herzen liegt. Bei Distanzen von nicht länger als 150km und wenn Zeit vorhanden ist mache ich das schon seit einiger Zeit so, dass ich in der rechten Spur mit 85-105 fahre, je nachdem wie die LKWS oder Busse vor mir fahren. Da spare ich doch einiges an Sprit, muss fast nie bremsen und der Zeitverlust zu den österreichischen 140-150 sind relativ gering. Längere Distanzen als 150km jedoch ohne Abstandstempomat und weiteren Hilfsmitteln ermüden dann doch. Aber so oft fahre ich diese momentan eh nicht. Vor einer Woche noch extra zur Tankstelle gefahren, um den Diesel ganz voll zu tanken, da hat der Liter „noch“ 1,59€ gekostet. Jetzt sind es dort 1,99€. Seit dem steht das Auto in der Garage. Dank flächendeckendem Parkpickerl in Wien jetzt fahren wir in der Stadt nur noch öffentlich, so wird ein wenig Sprit gespart.
    Wenn ich jetzt an meiner Tankstelle ums Eck vorbeikomme, bin ich mittlerweile froh, dass der Sprit nicht auf 2€ eingestiegen ist, sonder noch immer bei 1,99€ steht. Aber wer weiß wie lange noch?

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    …ich bin dagegen, wenn es einmal klappt dann machen wir es als nächstes um kein Geld in die Kriegskasse der Scheichs, der Texaner oder wem auch immer zu spülen. Oder nur um grüne Ideologien durchzusetzen!
    Wer will kann ja langsam fahren…..

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      Ein Thema was neben höherer Energieeffizienz für ein Tempolimit spricht ist hier noch nicht betrachtet worden.
      Autonomes fahren!
      Wenn das die Zukunft werden soll, werden wir um ein flächendeckendes Tempolimit nicht herumkommen. Ob man es will oder nicht. Die Geschwindigkeitsunterschiede auf den Spuren der Autobahn sind in Deutschland enorm. Das macht das automatische fahren noch komplexer. Für die Autohersteller muss es eine einheitliche europäische Regelung geben.
      Und das könnten z.B. 130km/h max. auf der Autobahn bedeuten.
      Mal davon abgesehen das man mit einem Elektroauto ohnenhin nicht so schnell fahren sollte um die Akkusreichweite zu schonen.
      Ich für meinen Teil fahre schon gerne schnell.
      Aber Reisen nach Frankreich und Dänemark zeigen dass die Reichweite eines normalen Diesel bei 130 KMH deutlich steigt.
      Ich könnte mich dran gewöhnen und es gibt viele gute Gründe dafür.

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        Autonomes Fahren setzt 5G flächendeckend voraus. Bis wir das erreicht haben, wird es dauern, befürchte ich. Aber ja, es wird sich generell etwas ändern, schon alleine durch die Option des autonomen Fahrens.

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          Hatte ich so noch gar nicht auf dem Schirm, ist aber natürlich richtig. Andererseits ist damit aber jetzt schon klar, dass es autonomes Fahren flächendeckend nie geben wird. Wozu auch, so wenig wie es einen Anspruch auf flächendeckendes Mobiltelefonieren gibt (es gibt bei 5G zwar Versorgungsauflagen, allerdings keine 100%), gibt es einen auf flächendeckendes autonomes Fahren.
          Vielleicht wenn die Bundeswehr mal darauf angewiesen ist, bis dahin ist aber vermutlich das Sondervermögen schon aufgebraucht …

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            Sollte die Bundeswehr jemals einen flächendeckenden G5-Standard benötigen, schaffen wir sie am besten komplett und ganz schnell ab …

            Wer zu Land, zu Wasser oder in der Luft ohne Schnulli lokal oder global sofort die Orientierung verliert, ist keinen Cent mehr wert. 100 Milliarden € zusätzlich schon gar nicht. Und es sind Sonderschulden (!), nicht etwa ein (angehäuftes) „Sondervermögen“ …

            Man muss aktuell verdammt genau hingucken, wer da wieso, weshalb und warum was wie genau ausspricht …

            Der, die, das. Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm! Sesamstraße ist jetzt aus, denkt Euch selber mal was aus!

            Ich hoffe doch sehr, dass unsere Verteidigung nicht schon heute so abhängig und fragil ist? Vielleicht sollte man sich schnell nochmals alles auf Wikipedia verfügbare „analoge“ Wissen zu Navigation und Ballistik runterladen und mehrfach ausdrucken? Wer weiß? Vielleicht sind wir schon an diesem Punkt?
            Sie machen mir Angst 😉

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              Das mit Vermögen bzw. Schulden hängt halt vom Blickwinkel ab: Für die Bundeswehr ist es schon ein Vermögen, für die Bürger handelt es sich um Schulden. Wenn allerdings Unvermögen auf Vermögen trifft, wird es sich demnächst wohl um Vermögen auf dem Konto von Beratungsfirmen handeln, würde ich vermuten.
              Und wenn man schon autonome Drohnen möchte, sind autonom fahrenden Militärfahrzeuge jetzt nicht so weit hergeholt. Da die Anforderungen für militärische Autonomie im Kampf nicht unbedingt das Einhalten von Fahrstreifen & Vorfahrtsregeln erfordern werden, können diese Fahrzeuge dann im zivilen Umfeld nicht autonom fahren, oder müssen sich dort zumindest irgendwie einbinden, oder gleich das zivile System dafür nutzen.
              Dann reden wir aber vermutlich nicht mehr von 5G, sondern schon von 36G, um noch einen kleinen Wortwitz einzubringen …

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                😉

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      …grüne Ideologien…
      Fakt ist, alle (!) Bereiche des öffentlichen- und privaten Lebens dürfen sich UMWELTfreundlich verändern.
      Sonst wird das nix.
      Die (evtl. heißgeliebte) „mobile Metallkiste“ sollte auch ihren Betrag leisten. 😉

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        solange E-fuels, E85, E100, Autogas, Thoriumreakroren, CO2 Abspaltung und nicht genannte andere technische Lösungen in die Energiewende eingebaut werden bleibt das was grad passiert für mich Ideologie. 🙁
        Auch wenn ich gegen ein Tempolimit bin bin ich bekennender Langsamfahrer, ich denke zu über 90% meiner Fahrstrecken. Genieße es aber auch mal über die 200km/h zu gehen, wenn die Strecke frei ist, oder die Urlaubsfahrt an die Ostsee mit 150-160 Reisegeschwindigkeit auf der AB abzuspulen.

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          ..also muß heißen das solange…technische Lösungen …nicht in die Energiewende eingebaut werden

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            Okay, da haben wir uns überschnitten 😉

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          Den Kommentar verstehe ich nicht …

          Wollten Sie schreiben, „solange (…) und nicht genannte andere technische Lösungen NICHT in die Energiewende eingebaut werden (…).“?

          So würde es für mich einen Sinn ergeben und ich es ähnlich sehen. Die Energiewende braucht mehr Diversität, eine ganze Vielfalt an Lösungen, um sie sinnvoll zu vollziehen – um sie überhaupt vollziehen zu können. Wir brauchen eine ganze Palette an sowohl technischen, als auch an natürlichen, biologischen Lösungen. Allein mit Wind, Sonne und Batterien geht es nicht. Das ist längst eine gesicherte Erkenntnis. Für Hard-Core-Ideologen sind solche Forderungen aber noch immer quasi Gotteslästerung und die Erde ist eine Scheibe. Wer über den Tellerrand von Sonne, Wind und Batterien hinausguckt, ist ein Ungläubiger und ein Ketzer …

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