NEVS bewegt sich in Richtung Eigentümerwechsel

Verändert sich etwas bei den Saab Hinterlassenschaften in Trollhättan? NEVS bewegt sich möglicherweise in Richtung Eigentümerwechsel, lässt CEO Stefan Tilk wissen. Das Unternehmen habe konkrete Vorschläge von Industrieinvestoren. Aktuell sei man im Dialog mit Evergrande, es geht um die Zustimmung zum Verkauf. Und: man nähere sich einer Lösung.

NEVS vor Eigentümerwechsel
NEVS vor Eigentümerwechsel

Bekommt NEVS einen neuen Eigentümer?

Seit Monaten möchte sich NEVS von der Evergrande Gruppe lösen, die aber hält (bisher) an dem schwedischen Unternehmen fest. NEVS sei wichtig für die automobilen Pläne, hörte man immer wieder aus China. Zwischenzeitlich hat sich die Situation grundlegend geändert. Evergrande steht faktisch unter staatlicher Aufsicht, Komitees der Administration bereiten die Restrukturierung des Konzerns vor.

Die Frage, was mit der Automarke Hengchi und den automobilen Ambitionen geschehen könnte, ist offen. Peking verweigert für die Produktions-bereiten Fahrzeuge die Lizenz, und schafft damit Tatsachen. Die Marke Hengchi liegt aktuell auf Eis. Was nicht für alle Zeiten so bleiben muss.

NEVS CEO Tilk ist aktuell zuversichtlich, dass NEVS in diesem Frühjahr den Eigentümerwechsel vollziehen wird. Das sagte er zu Sveriges Radio. Das Unternehmen hatte zuletzt fast die Hälfte der Belegschaft entlassen müssen, stellt jetzt aber in einem kleineren Umfang wieder neues Personal ein.

2 thoughts on “NEVS bewegt sich in Richtung Eigentümerwechsel

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    Sango und Sono …

    fallen mir zu NEVS ein. Hat mit Saab zwar nur noch mittelbar zu tun, aber ein wenig gespannt bin ich schon, ob und wie NEVS sich vielleicht von Evergrande lösen.

    Vielleicht verfolgt Evergrande Interessen in Sachen Sango und NEVS kann sich nur unter Verzicht auf verschiedene Patente und Rechte befreien?

    Und dann sind da die Werke von NEVS und eventuelle Produktionslizenzen in China. NEVS stand ja schon mal in den Startlöchern, so wie jetzt auch Evergrande selbst …

    Ich blicke nicht mehr durch. Evergrande, NEVS, Sono Motors …
    Wie viele Modelle stehen oder standen da jetzt schon in Summe in der Pipeline? Das sind doch mindestens 10, oder?

    Sango, Sion und mind. zwei 9-3 NEVS EV sind ja schon alleine 4. Dazu noch eine breite Palette an Hengchis …

    Alles dreht sich. Auch Baukräne. Werke schießen aus dem Boden. Aber nichts bewegt sich. Alle Bänder stehen still. Keines dieser Autos fährt. Das ist historisch in dieser Dimension und globalen Konstellation wohl ohne Beispiel …

    Man denke an die Chaos-Theorie. Irgendwo auf der Welt schlägt ein Schmetterling mit den Flügeln und verursacht Jahre später irgendwo auf dem Globus einen Sturm …

    GM schlägt Saab eine Tür zu und heute? Heute das vorstehend beschriebene Szenario in zuvor ungeahnter Dimension. Und irgendwie hängt beides zusammen – auf so komplexe Art und Weise, dass sich ein Zusammenhang, wenn überhaupt, wohl nur noch der Chaos-Forschung erschließt.

    Ich schließe daraus, dass kein Manager dieser Welt in der Lage ist, das Chaos zu beherrschen, welches mit einer globalen Verteilung von Patenten, Eigentum und Anteilen, Produktionsstätten, Auftragsfertigung, Zulieferern und Absatzmärkten über verschiedene Rechtsauffassungen und politische Systeme hinweg, ganz zwangsläufig einhergeht. Und wenn sie noch so gerne das Gegenteil beteuern, aber dieses Spiel beherrscht kein Mensch, kein Aufsichtsrat, kein (Anteils-) Eigener, keine Administration, kein Gericht, keine Regierung und kein Parlament. Der persönliche Vorteil, egal in welcher Rolle und Position, stellt zuverlässig und für jeden einzelnen in einem wachsenden Konstrukt das Maximum des Überschaubaren dar …

    Ein Nebeneffekt der Globalisierung, den niemand bedacht hat, dass sich auch die Komplexität persönlicher Interessen globalisiert, multipliziert und ins Unüberschaubare wächst.

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    The fundamental question – what are these people doing there?
    Where are the results of their work – finished cars?

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