Bericht zur Saab Session Slovakia 2021

Die alljährliche Saab Session Slovakia fand bereits zum 10. Mal statt und so waren wir alle froh, dieses Jahr zum Jubiläum wieder im größeren Rahmen unserer schönsten Leidenschaft nachgehen zu können. Nachdem vergangenes Jahr der Situation bedingt, die Saab Session nur in kleinerem Rahmen stattfinden konnte, fand sie auch dieses Jahr wieder in Vrsatec statt, es konnten jedoch wieder alle Teilnahme-willigen Fans aus 9 verschiedenen Ländern eintreffen.

Saab Session Slovakia 2021
Saab Session Slovakia 2021

Saab Fans aus der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Österreich, Polen, Rumänien, je ein Auto aus der Schweiz, aus Deutschland und aus der Ukraine trafen sich über das Wochenende vom 15-17 Oktober. Wie immer ist der Freitag grundsätzlich der Anreisetag, denn manche haben ja eine sehr lange Fahrstrecke. Die Fahrt von Wien aus verlief problemlos, selbst an der Grenze gab es bei der Hinfahrt keine Verzögerungen mehr.

Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden Fahrt traf ich beim Hotel ein. 

Diesmal gab es für die Teilnehmer zwei Hotels, die nebeneinander lagen. 
Das Ankommen dieses Jahr war besonders schön, traf man doch auf viele Bekannte, die man fast 2 Jahre lang nur virtuell gesehen hat, so waren die Begrüßungen zueinander alle sehr herzlich.

Saab auf dem Hotelparkplatz
Saab auf dem Hotelparkplatz

Nach dem Abendessen wurde dann bis spät in die Nacht geplaudert, man ließ die vergangenen zwei Jahre Revue passieren und freute sich auf den morgigen Tag. 

Der nächste Morgen begann kurz vor 9 Uhr in der Früh.

Als Erstes wurde die fußläufig erreichbare, in die Hügellandschaft eingebettete, Burgruine Vrsatec, die oberhalb des Dorfes Vršatské Podhradiec liegt, besichtigt. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Blick über das weite Tal.

Blick auf die Burgruine
Blick auf die Burgruine

Anschließend ging es zurück zu unseren Autos, wo zwischenzeitlich einige Tagesgäste ein trafen. 
Wir reihten uns in einer Schlange ein. Die Organisatoren fuhren voraus, um Kreuzungen und Kreisverkehre zu sperren.

Dann fuhr das erste Auto talwärts ab und der erste Teil der Ausfahrt begann. Die 2-Takter dürfen immer als Erstes fahren. Wir fuhren durch die aufsteigende Morgensonne durch Illava, bis in die Kurstadt Trencianske Teplice.

Burgruine Vrsatec
Burgruine Vrsatec

Wir parkten auf einem großen Parkplatz ein, schließlich mussten doch um die 70 Fahrzeuge auf mehreren hintereinander liegenden Reihen verteilt werden. Nachdem einparken konnte dann jeder für sich durch die Fußgängerzone des Kurortes schlendern, vorbei am Kurpark sowie den alten Badehäusern.

Anschließend gab dann im für uns reservierten Restaurant ein Mittagessen. Dort ergab sich dann auch zum Teil die Möglichkeit, die neuen Teilnehmer kennenzulernen, mit denen tolle Saab-Gespräche geführt werden konnten.

Kurort Trencianske Teplice
Kurort Trencianske Teplice

Nach dem Mittagessen trafen wir uns wieder auf dem Parkplatz ein, es ergab sich nun die Zeit sich in Ruhe die Autos der Teilnehmer anzusehen. Es fanden sich wieder die verschiedensten Baujahre ein, von 96, Sonett, das „Sonntags-Cabrio“, die Autos, die jeden Tag bewegt werden und einem 9-7X war wieder alles vertreten.

Besondere Aufmerksamkeit fand wie immer die Toppola des ungarischen Teilnehmers.

Historische Wehrtechnik am Flugplatz
Historische Wehrtechnik am Flugplatz

Nach den obligatorischen Fotos begaben sich die Teilnehmer wieder in ihre Autos und es wurde auf das erneute Abfahrtsignal zum weiteren Programmort gewartet. Nach einigen Augenblicken erfolgte das Signal, und es konnte sich wieder eine schöne, bunte Saab-Kette durch die herbstliche Landschaft bilden.

Saab auf dem Flugfeld
Saab auf dem Flugfeld

Die wichtigsten Kreuzungen wurden wieder gesperrt und so konnte die Saab-Kette ohne Unterbrechung zum Flugplatz von Slavnica gelotst werden. Wir durften uns zum Teil neben den historischen Flugobjekten einparken, es wurden auch hier zahlreiche Fotos gemacht und wir konnten auf der Startbahn und der Landebahn auch einigen Sportflugzeugen bei Start und Landeanflügen beobachten.

Flugplatz mit alten Flugzeugen
Flugplatz mit alten Flugzeugen

Von dort aus hatte dann jeder wieder bis zum Abendprogramm im Hotel die Zeit frei zur Verfügung. Daher fuhr ich mit dem deutschen Teilnehmer zur Klamm Manínska tiesňava. Eine äußerst beeindruckende Schlucht, zwischen deren zwei Felsmassiven sich eine kleine Straße bildete, die zum Teil über Holzbrücken führt. Die Manínska tiesňava = Manín-Klamm ist ein ca. 0,8 km langes Engtal zwischen den beiden Orten Považská Teplá und Záskalie im Bezirk Považská Bystrica.

Unterwegs in der Klamm
Unterwegs in der Klamm

Die auf ca. 380–390 Metern liegende Sohle der Klamm nimmt der Bach Manínsky potok ein, welcher hier die Kalkstein-Formationen der Sulover Berge (Súľovské vrchy) zwischen Veľký Manín auf 891 Metern der und Malý Manín auf 813 Metern vom Osten her trennt. Mit einer Breite von nur wenigen Metern an ihrer schmalsten Stelle gilt die Manín-Klamm als die engste Schlucht der Slowakei.

Für Fahrzeuge ist die Straße mit Gegenverkehr erst passierbar, seit in den 1930er-Jahren die Sprengung eines Felsens den Bau eines Straßenwegs ermöglichte. 

Anschließend fuhren wieder in unsere Hotels zurück.
Die Teilnehmer, die im großen Hotel untergebracht waren, konnten die Annehmlichkeiten des Hotels, wie der Schwimmhalle und der Sauna nutzen.

Saab Klassiker vor dem Hoteleingang
Saab Klassiker vor dem Hoteleingang

Anschließend gab es das Abendessen mit dem anschließenden Abendprogramm. Es wurden die drei schönsten Saabs prämiert, für die wir Teilnehmer abstimmen konnten. Dann gab es noch Preise für die jüngste Teilnehmerin, der Saab mit dem höchsten Kilometerstand und der ukrainische Teilnehmer bekam den Preis für die weiteste Anreise.

Danach ging es in den gemütlichen Teil über. Da es im Hotel ein Piano gibt, gab meine Mutter sogar spontan ein kurzes Ständchen. 
Bis spät in die Nacht wurden dann wieder Benzingespräche geführt.

Wallfahrtsort mit Ausblick
Wallfahrtsort mit Ausblick

Der Sonntag wurde dann je nach Teilnehmer wieder gemütlicher angegangen. Die Teilnehmer, die eine weite Heimreise hatten, fuhren schon früh morgens ab, wir verabschiedeten einander mit der Hoffnung sich im nächsten Jahr wieder treffen zu können. Die übrig gebliebenen Teilnehmer blieben noch beim Hotel und dann teilten sich zwei Gruppen auf und jeder besichtigte dann noch Sehenswürdigkeiten des Programms.

Ich fuhr in der einen Gruppe dann zum Wallfahrtsort Butkov. 
Vom Parkplatz aus ging über einen kleinen Fußmarsch auf den Berg hinauf. 
Oben angekommen, auf über 700 m Höhe, hatten wir dank des guten Wetters wieder eine sehr gute Aussicht auf das Tal und das unten liegende Steinbruch.

Ich verabschiedete mich dann von den restlichen Teilnehmern und jeder machte sich dann auf den Heimweg.
Es war wieder eine äußerst gelungene Saab Session, wo wir ein weiteres Mal die Saab Fahne hochhalten konnten.

One thought on “Bericht zur Saab Session Slovakia 2021

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    Schöner Parken

    Das Foto vor dem Hotel ist mein Lieblingsbild. Die Vier sind auch farblich ein tolles Sortiment. Ein automobiles Bonbonglas mit Sonett im Vordergrund. Echt lecker …

    Danke, Ken-Daniel. Es war mir ein ganz großes Lesevergnügen.

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