Das Club Abo – wie Geely mit Lynk & Co die Autoindustrie verändern will

Chinesische Autohersteller stehen nicht unter dem Generalverdacht,  kreativ zu sein. Ein europäisches Denken, das überholt ist. Was Geely mit Lynk & Co überraschend konsequent erprobt, steht für ein frisches Denken. Dass dahinter jemand steht, der schon für Saab gute Ideen hatte, überrascht kaum. Wird das Club Abo erfolgreich sein, könnte…

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9 thoughts on “Das Club Abo – wie Geely mit Lynk & Co die Autoindustrie verändern will

  • Ich sehe fuer dieses Abo Modell ein Zukunft fuer Firmen die damit Ihre Leasingvertraege einwechseln koennen. Fuer Privat Fahrer bin ich nicht sicher das es schnell ein Spitzenreiter wird.

  • @Schwarzer Saab So betrachtet gebe ich Ihnen völlig Recht. Der Wertverlust bei Neufahrzeigen ist extrem hoch. Dann geht die Rechnung schon anders auf. Zu Gunsten von Lynk.

  • @Alter Schwede Ist das teuer? Das war auch mein erster Reflex. Dann habe ich auf die Volvo Website geschaut. Ein XC40 Plug in Hybrid kostet nackt gut 50k. Vermutlich rollt keiner unter 60k vom Hof des Händlers, eventuell sogar mehr denn die Preise bei Volvo sind gesalzen. Rechne ich den Wertverlust der ersten beiden Jahre, dann sind die 500 € im Monat für den Volvo kompatiblen Lynk fair und preiswert.

    Man muss das wirklich von der Geld verbrennenden Neuwagen Perspektiv aus betrachten, und sich klar werden, wie viel Geld man wirklich in kürzester Zeit damit schrottet. Wie gut, einen alten aber bezahlten und wertstabilen Saab zu haben.

  • Ich finde 500,-€ im Monat, zuzüglich Spritkosten, schon recht hoch. Letzten Endes sprechen wir immer noch von einem Auto, dass von A nach B bringen soll. Emotionen und Individualisierung nicht gewünscht bzw. möglich. Ich finde das langweilig. Darüber hinaus, welcher durchschnittliche Haushalt ist dazu bereit oder in der Lage so viel Geld aufzubringen?

  • Ähnliche Ideen hatten wir schon beim Daimler in den frühen 1990er Jahren. Da war ich mit der Basisidee der Zeit zu weit voraus.

    Für Nutzfahrzeuge haben wir es, was ich unter dem Titel ‚Renting‘ in Belgien entwickelt und ausprobiert hatte, dann unter dem Namen ‚Charterway‘ verfeinert und in ganz Europa ausgerollt.

    Die reine Abo-Idee hat jedoch damals nicht wirklich funktioniert.

  • …nette Idee für städische Hipster die nicht verstehen können das der SAAB ( oder wahlweise andere normale Kfz) wintertauglich und sofort verfügbar sein muß um bei Schnee und Eis aus dem Dorf zur Arbeit zu kommen. Das der Roller es schaft mich zur nächsten Clubstation zu bringen wage ich zu bezweifeln. Schon normal Autoverleiher scheitern im ländlichen Raum. Es wird noch lange Zeit dabei bleiben das die Städter die “Vorzüge” der Lebensmittelindustrie und wir auf dem Land die der Automobilindustrie schätzen dürfen. Erst letzens wurde ich durch eine Doku über Starbuks und dessen Sinn und Zweck aufgeklärt, seit dem ist mir dieses so tolle städtische Leben noch fremder. Ich freue mich wenn die Nachbarin mit frisch gebackenen Rababerkuchen kommt und ein paar Stücke als Gegenleistung für den Rababer aus unserem Garten abliefert, meist wird der dann gleich gemeinsam bei frisch gemahlenen und gebrühtem Kaffee verkostet,…und ach ja der SAAB steht in der Garage 😉

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  • Ist echt interessant und gut recherchiert. Die Frage ist, zieht das? Bei Lynk stellen sie offensichtlich die Gemeinschaft in den Vordergrund. Eine schöne neue digitale Welt, ohne Grenzen und Barrieren. Jeder kann alles haben, wenn er dafür zahlt. Das eigentliche Produkt (Auto) bleibt im Hintergrund.

    Ich glaube, das würde mit einem starken Brand einschlagen. Würde Apple das tun, sie hätte die nächste Maschine zum Gelddrucken aufgestellt. Aber Lynk? Ich sehe das nicht. Nicht in westlichen Ländern. Aber ich kann mich komplett täuschen. Der Schlüssel könnte der Service im Hintergrund sein. Das, was bei Autos meistens weniger Spaß macht.

    Wäre der perfekt aufgestellt, Auto vor die Haustüre bringen und holen, keine Werkstatt mehr von innen sehen. Tausch des Autos gegen das neueste Modell vor Ort, dann wäre das richtig gut und ein Game Changer.

  • Die beschriebene Veränderung lässt Spannung aufkommen…, in der Tat ist das Konzept mieten statt besitzen ein interessantes. Es passt in die Zeit und spart Ressourcen. EIN Thema, von vielen Themen, der zukünftigen Wandlung ist damit abgehakt. Wenn die 500€ Monatsmiete realistisch sind und in Hauptstädten die hauptsächliche Kundschaft zu finden sein soll, bitte sehr. 6000€ per anno!!! Da ist die BVG (in Berlin) mit 903€ per anno ja deutlich preisfreundlicher. BEQUEM muss dann wohl extra betrachtet/bezahlt werden. Ist aus meiner Sicht auch ok.
    Eine Städte bieten die Öffis sogar für 365€ per anno. Wenn dann die Taktung ebenfalls stimmt, wäre obiges Angebot aus China keine Alternative für mich…

  • Warum müssen alle neuen, ach so coolen Präsentationen hektisch sein? Ich habe mir die Mühe gemacht und das auf der Lynk HP angeschaut, habe aber kein ganzheitliches Bild vom Fahrzeug bekommen. Klar, da wird gelockt, da soll man/frau ja in diesen Club gehen und dann bei einem Cüpli schnell ein Auto ordern. Wie das Autos aussieht, wie es sich fährt, ist doch Nebensache, geht doch um Coolness und digitalen Touch. Und ist das Auto noch Schwarz, dann ist alles im Butter.

    Nun, ich bin zu alt und zu uncool für diese neue Art. Fahre ich halt weiterhin Saab…..

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