Einmal Nordkap und zurück. Die Lofoten.

Von Narvik ging es dann entlang der E6 auf die Lofoten. Gleich hinter Narvik befährt man eine imposante Brücke. Norwegen und Brückenbau, ja, das passt. Man bezahlt natürlich auch immer ganz schön für die Bauwerke. Die meisten sind mautpflichtig, und zwar so lange bis sie bezahlt sind.

Die Lofoten! Wunderbar!
Die Lofoten! Wunderbar!

Eigentlich ein ganz guter Ansatz. (Hallo Herr Scheuer, das wäre doch was für Sie?). Den EasyGo Bizz den ich mir zugelegt hatte, hat sich bewährt. Der Bizz ist auf das Zulassungsschild programmiert und registriert so alle Strecken die eben Maut kosten. Als ich zu Hause ankam, war die Abrechnung schon da!

Jetzt aber, die ersten Ausläufer der Lofoten. Einfach himmlisch und das Glück, es war traumhaft schönes Wetter. Sonne, offenes Cabrio, süffige Musik, traumhafte Landschaften und fast kein Verkehr….. no more to say!

Doch natürlich gibt es viel zu sagen über die Lofoten. Da gibt es aber unzählige Reiseführer und Berichte in Reisemagazinen, da kann ich mit meiner Erzählkunst nicht mithalten.

Ich machte dann drei Tage halt in Henningsvär. Henningsvär ist ein Fischerdorf in der norwegischen Kommune Vågan, das sich auf zwei kleinen, vorgelagerten Inseln vor der Lofoten-Insel Austvågøya befindet. Henningsvär liegt an der Südspitze der Insel, 24 km von Svolvär entfernt und hat 510 Einwohner. Heute ist es vor allem auch eine Touristenattraktion, mit seinen typischen Hafengebäuden, vielen guten Restaurants und Shops. Seit Jahren lebt eine Deutsche hier und widmet sich der Wal Forschung.

Henningsvär an der Südspitze der Insel
Henningsvär an der Südspitze der Insel

Die nördlichste Surf-Schule

Ich fuhr dann an zwei Tagen etwas wahllos auf der Insel herum, kam so zum Wikinger Museum und nach Unstad. Dort ist die nördlichste Surf-Schule angesiedelt. Wie die dort surfen wollen, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Auch kam ich an einem Ort namens Hovsund vorbei, Traum Lage mit einem kleinen, feinen Sandstrand. Wer mal mit einem Camper auf den Lofoten unterwegs ist, dem kann ich Hovsund empfehlen. Ach ja Camper. Glaubt jemand noch an die Mähr alleine mit einem Camper unterwegs zu sein und sich wo es gerade schön ist hinzustellen. Ich nicht. Selbst auf den Lofoten sind diese Camper gleich in einer Hundertschaft anzutreffen.

Grün in grün, ein Saab auf den Lofoten, nahe Unstad
Grün in grün, ein Saab auf den Lofoten, nahe Unstad

Die von mir als Fixpunkt angestrebte Käserei habe ich irgendwie verpasst, habe sie einfach nicht gefunden. Schwamm drüber. Die Übernachtungen im Hotel Finnholmen Brygge kann ich sehr empfehlen. Ist in einem alten Fischerei Schuppen untergebracht. Schlicht und zweckmäßig eingerichtet, mehr braucht man nicht.

Nächster Halt: Endlich am Kap.

5 Gedanken zu „Einmal Nordkap und zurück. Die Lofoten.

  • Vielen Dank für Deine Berichte und die schönen Fotos.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß auf Deiner Tour.
    Bin gerade von einer 5 wöchigen Reise zum Nordkap zurück und immer noch geflashed von all den Eindrücken…

    Genieße die Zeit
    Thomas

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  • Wunderbare Bilder und tolle Beschreibungen. Das Photo von deinem Saab macht irgendwie Lust auf ein Zweit-Cabrio. 😉

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  • Grün in grün (…)

    Ein wunderbares Bild – besonders im Vollbildmodus. Da grünt und changiert es erst so richtig …
    Ein Klick der sich lohnt.

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  • Grün in grün…
    Perfekt arrangiert! Ein „Kalender-Motiv“ ! Oder perfekt aus der Werbeabteilung geliefert…
    Danke für diese netten Berichte gen nördl. „Ende der Welt“! 🙂

    Antwort
  • Einen Teil davon habe ich mit meinem roten Saab 2.0T Cabrio unternommen. Ich kann die Reiseberichte bestätigen. Es war für mich eine ereignisreiche Reise die ich demnächst (2020) auf den Spuren Deiner Reise unternommen werde.

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