Einmal Nordkap und zurück. Von Trollhättan nach Trondheim.

Von Trollhättan und dem Saab Festival führt die Reise weiter in Richtung Norden. Trondheim ist das Ziel, dort erwartet mich eine Zäsur. Nachdem wir uns noch die Felsritzungen in Tanum angeschaut haben ging es dann zügig weiter via Hamar, Lillehammer, Geiranger, Trollstiegvägen bis nach Trondheim.

Weiter nach Norden in traumhafter Landschaft
Weiter nach Norden in traumhafter Landschaft

Hinter Geiranger nahm der Touristenstrom etwas ab und wir konnten uns an den schönen Landschaften und den fast leeren Straßen erfreuen. Das Wetter war oft gut und sonnig, so stand nichts im Wege das Dach zu öffnen und die Fahrt in vollen Zügen zu genießen. Auf dem Weg nach Trondheim machten wir an einem Ort namens Angvik halt. Ein kleines Nest gesegnet mit einem Traumhotel. Ein wunderbarer Ort um noch etwas zu verweilen, die Seele baumeln zu lassen und sich des Lebens zu erfreuen. Ein Bad im ziemlich kalten Wasser ließ ich mir dabei nicht nehmen.

Traumhotel in Angvik
Traumhotel in Angvik

Und dann Trondheim. Schöne Stadt mit vielen Dingen die man sich ansehen kann oder auch nicht. Wir beschränkten uns auf die gamle bybro mit dem schönen Blick auf die bunten Häuser, die Besichtigung des Nidarosdoms und des Rockheim (absolut einen Besuch wert). Abends dann auf die „Fressmeile“ rund um den Hafen, großartig, pulsierend und total überfüllt. Leben pur!

Trondheim: Großartig, schön, sehenswert
Trondheim: Großartig, schön, sehenswert

Dann kam die Zäsur. Meine liebe Partnerin flog wie geplant von Trondheim zurück nach Deutschland, das Haus und der Garten warteten schon…

Und so war ich alleine, quasi der alte Mann und sein Saab…

Der nächste Teil: Von Trondheim nach Narvik.

9 Gedanken zu „Einmal Nordkap und zurück. Von Trollhättan nach Trondheim.

  • Danke für den Bericht über diese schöne Etappe.
    Die Fotos sind grandios und machen sofort Lust auf „Sommer in Norwegen“…
    Zweifelsohne macht der SAAB eine traumhafte „Figur“…

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    • Ich weiß, was Sie jetzt denken:

      Das Wetter oft gut und sonnig. Leere Straßen in einer schönen Landschaft. Herrlich, das Profil und der permanente Wechsel von Anstieg, Abfahrt, Gängen, Tempo und der Griffposition – anders als stundenlang einen Alpenpass hochzukurbeln. Ein Paradies für ein Rennrad ! ! !

      Antwort
      • Das Radfahren wird aber durch die vielen Tunnels arg getrübt. Teilweise mehrer kms, ohne Lüftung und schlechter Beleuchtung, dazu noch hohe Luftfeuchtigkeit, also mir haben die Radler immer leid getan!

        Antwort
        • Wie schade, aber gut zu wissen.

          Ist die Tunnelluft denn arg mit Abgasen belastet?
          Oder ist der Verkehr gering und die natürliche Belüftung ausreichend?

          Passionierte Radsportler – selbst die allermeisten Jedermänner – haben ein paar Km ja schnell hinter sich,
          wenn man sie nicht vergiftet. Ein Fingerdruck auf den Schalter von ein paar Gramm roter LED-Leuchte an der Sattelstütze und ein paar Minuten feuchter Kälte im relativen Dunkel wären für viele Radfahrer kein Ausschlusskriterium für eine ansonsten reizvolle Strecke …

          Sind die Tunnel tatsächlich so zahlreich, lang und schlimm, dass Sie unbedingt abraten würden?

          Antwort
          • Der Verkehr ist generell gering. Ich denke die Tunnels sind ausreichend natürlich belüftet. Mich würde mehr der Lärm, ich sage nur Motorrad, und die Luftfeuchtigkeit stören. Das empfindet aber jeder/jede individuell. Mich stört Motorrad Lärm ganz extrem. Ich habe fast vor jedem Tunnel das Dach zugemacht.

            Also ich will jetzt hier keine Polemik betreiben. Ich habe die Radfahrer bewundert und habe wie schon gesagt in den Tunnels mit ihnen mitgelitten.

          • Wie Sie schon sagten, ab hier kann und soll jede und jeder selbst entscheiden.
            Ihre Erfahrungen und Auskünfte helfen dabei zweifelsohne.
            Vielen Dank also auch dafür ! ! !

          • Hallo Herbert, ich habe die Strecke zum Nordkap dieses Jahr über die Westküste Norwegens, die
            Lofoten, Vesterälen, Senja nach Tromsö und bis zum Nordkap gemacht. Auf der Rückfahrt dann über Finnisch-Lappland, Schweden, Trollhätan, Kopenhagen und Oslo. Dabei sind mir viele Radfahrer, einzeln oder
            als Pärchen begegnet, auch Deutsche.
            Wir haben die Wagemutigen auch bedauert wegen der vielen Steigungen, des teilweise kalten und
            vor allem starken Windes, wo man sich als Fußgänger teilweise schon schwer tat auf den Beinen zu
            halten. Es gibt sehr viele Tunnel auf dieser Strecke der Westküste, mitunter sehr enge und dunkle,
            da möchte man wirklich nicht mit dem Rad durch. Andererseits kann ( und muss ) man als Radfahrer
            bei vielen Tunneln einen separaten Weg außenherum am Berg nehmen.

  • Schöne Bilder einer tollen Etappe. Danke.
    Freue mich auf Aero Hemingways nächstes Kapitel 😉

    Antwort
  • Es ist als ob man selbst dabei wäre. Ich freue mich schon auf heute Abend!

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