Der Sion ist die Unabhängigkeits-Hardware

Im Foyer von Sono Motors steht ein Sion. Ein echter Prototyp, der sich seinen Namen verdient hat. Von Hand aufgebaut, was man der Karosserie und dem Innenraum deutlich ansieht. So in etwa wie der Ur-Saab, der im Museum in Schweden parkt. Die Integration der Solar Panels entspricht nicht der Serie. Noch klaffen breite Abstände zwischen den Panels und der Karosserie. Später sollen die Übergänge fließend sein,  und die Panels wird man beim immer schwarzen Sion nur auf den zweiten Blick sehen.

Moos als Luftfilter beim Sion
Moos als Luftfilter beim Sion. Photo Credit: Sono Motors

Das finde ich etwas schade, denn ich mag es, wenn Technik sichtbar gemacht wird. Aber die Sono Community hat es so Basis-demokratisch entschieden, und für die Mehrzahl der potenziellen Käufer wird es die richtige Entscheidung sein.

Unabhängig sein und bleiben

Im Sion verwendet Sono Motors so viele Hardware-Komponenten wie möglich, die in den Regalen der Zulieferer frei verfügbar sind. Das senkt die Entwicklungskosten und sichert die Unabhängigkeit des Unternehmens. Lediglich bei den Kernkompetenzen investieren die Münchner selbst. Dazu gehört unter anderem die einzigartige Integration und Ansteuerung der Solar Panels in die Sion Karosserie, die patentrechtlich geschützt ist. Auch die Entwicklung der Software behält man in den eigenen Händen. Sie ist ein Schlüssel für die Wertschöpfung der Zukunft und garantiert die Unabhängigkeit.

Mit Solar Panels, die bis zu 34 Kilometer Reichweite pro Tag generieren können, hat der Sion in seiner Preisklasse bisher noch ein Alleinstellungsmerkmal. Der Lightyear 1 spielt preislich in einer anderen Liga, aber Toyota hat das Thema ebenfalls für sich entdeckt und testet integrierte Solar Panels im Prius Hybrid.

Die Solarzellen generieren in der Serienversion sowohl im Stand als auch während der Fahrt Strom. Im Prinzip ist der Sion ein flexibler, fahrender Stromspeicher, der Energie produzieren, aufnehmen und auch wieder an externe Verbraucher abgeben kann. Viele Einsatzarten sind denkbar und eröffnen ganz neue Welten. Wären die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend, dann könnte man mit dem Sion sogar Strom in die öffentlichen Netze einspeisen und sich eine entsprechende Vergütung gutschreiben lassen.

Viel Nutzwert im Sion

Der Sion ist ein Elektroauto, das mit hohem Nutzwert konzipiert wurde. Ein bisher noch nicht in dieser Form dagewesener kompakter Solar-Van mit einer großen Heckklappe. Das unterscheidet ihn von anderen am Markt verfügbaren Konzepten. Mit viel Nutzwert kann er gegen Wettbewerber wie den Leaf oder den Renault Zoe punkten, im Preis tut er das sowieso. Und wer es will, der wird seinen Sion in Zukunft auch leasen können oder die Batterie mieten. Seine integrierten Panels machen ihn zu einer spannenden Neuerscheinung auf dem Markt, wenn er im Herbst 2020 in Serie gehen wird.

Der Sion kann mit einer Anhängerkupplung, immer noch eine Seltenheit für Elektroautos, bis zu 750 Kilogramm ziehen. Und die versprochene Reichweite von 255 Kilometer sollte für so gut wie alle Pendlerfahrten ausreichen. Ein Teil der DNA von Sono Motors ist es, dass in Zukunft weniger statt mehr Autos auf den Straßen unterwegs sein sollen. Die goSono App will dem Sion Fahrer powerSharing, rideSharing und carSharing ermöglichen. Man kauft mit dem Sion nicht nur ein Elektroauto, man wird auch zum Teil einer wachsenden Community. Wenn man es mag und nutzen will.

Umweltfreundlicher als ein Verbrenner nach 38.000 Kilometern

Während unser Pressegespräch kaum harte Fakten zum Sion bringt, veröffentlicht Sono Motors am darauffolgenden Freitag interessante Details während der Open-House Veranstaltung. Ein Sion mit seinen Batterien soll bei der Produktion geschätzte 13,5 Tonnen CO2 emittieren. Ein VW Golf 1.6 wird, hier gibt es unterschiedliche Werte, auf 4,5 Tonnen geschätzt. Betreibt man den Sion mit Strom aus dem aktuellen, nationalen Strommix, dann ist er nach rund 66.000 Kilometern umweltfreundlicher als ein vergleichbarer Verbrenner. Bezieht man das ViSono Konzept mit ein, die Gewinnung von Energie durch Solarzellen, dann reichen 57.000 Kilometer. Nur mit Ökostrom betrieben wäre der Sion schon nach 38.000 Kilometer einem vergleichbaren Verbrenner überlegen.

Der Sion mit seinen integrierten Solar Panels ist mehr als ein weiteres Auto. Hinter ihm steht auch ein junges, radikales Denken. Nachhaltigkeit, die Schonung von Ressourcen sind das eine. Ihn für viele Nutzer zu öffnen, ein konsequenter Grundgedanke. Sein völliger Verzicht auf Eitelkeiten zeigt, dass die Zeit des Autos als Statussymbol dem Ende entgegengeht. Wobei die netten Besonderheiten wie das Moos im Innenraum auch schon wieder ein kleines Bonbon für die Seele sein können.

Der Sion im Vergleich zu seinen Mitbewerbern
Der Sion im Vergleich zu seinen Mitbewerbern. Quelle: Sono Motors

Erdacht wird er von einem jungen Team, das auf flache Strukturen und das Wesentliche setzt. Das auf ein eigenes Werk verzichtet, weil der Planet vermutlich nicht noch eine Autofabrik benötigt. Was konsequent und richtig ist, spätestens dann, wenn sich die Idee des Carsharings in vielen Köpfen festgesetzt haben wird. Denn spätestens dann wird man wirklich weniger Autos verkaufen als mehr.

Wird der Sion zum Erfolg?

Es gibt offene Fragen und einige schwarze Löcher. Ein anderes deutsches Elektroauto Startup kämpft momentan, weil die Produktqualität nicht stimmt und zugesicherte Merkmale noch nicht vorhanden sind. Die Produktqualität ist eine Frage, Vertrieb und Kommunikation die andere. Auch die Zeitfrage drängt, Sono Motors ist im Verzug und läuft in Gefahr,  die Vorbesteller zu enttäuschen. Die nächsten Monate werden für die Münchner besonders teuer. Homologation, Vorserie und Produktionsstart verschlingen Unsummen. Ist die Finanzierung gesichert?

Und es gibt eine Art schwarze Löcher. Ein Beispiel: Auf der Open-House Veranstaltung kündigte man einen NMC 622 Akku an. Der sicher für die Kühlung geringere Ansprüche stellt,  dafür aber doppelt so viel umstrittenes Kobalt enthält wie die versprochene NMC 811 Technologie. Warum? Eine Erklärung für den Wechsel gibt es nicht.

Auf der Habenseite steht ein sehr innovatives Konzept, das mit seinem hohen Nutzwert perfekt in die Zeit passen würde. Ein sympathisches, junges, unangepasstes Team, und die Möglichkeit,  nicht nur ein Mobilitätskonzept, sondern auch eine Lebenseinstellung zu vermitteln. Vielleicht. Wenn man seine Chancen nutzt.

14 Gedanken zu „Der Sion ist die Unabhängigkeits-Hardware

  • Wenn der SION wirklich 34 Kilometer pro Tag bringt (im Sommer), dann wäre das genial. Denn es wären gratis Kilometer und damit die Hälfte meiner täglichen Strecke geschenkt. Das könnte ein Argument sein. Aber, mal ehrlich, will die Industrie und der Staat so ein Auto? Weniger Strom „tanken“ = weniger Steuern und Umlagen.

    Oh Mann, wenn das sich durchsetzt…

    Antwort
  • können die Solarpanele das Auto im Stand auch kühlen?

    Antwort
    • Eine Frage für die ich leider keine Antwort habe. Da andere Hersteller für ihre EV`s dieses Feature anbieten vermute ich mal, dass der Sion es auch haben wird.

      Antwort
  • Moosfilter, aber doppelt so hoher Anteil an Kobalt? Klingt für mich nicht schlüssig.

    Antwort
    • 13,5 vs. 4,5 Tonnen*

      Das stimmt, aber immerhin scheint mir die CO2-Bilanz schlüssig und die ist sensationell …

      Zwar hat ein 1,6er Golf 9 Tonnen weniger Hypothek, was knapp 4.000 Litern Benzin entspricht und für mind. 60.000 km gut sein sollte, jedoch sind in diese Berechnung nur die 2,32 kg CO2 je Liter einbezogen, die fertiges und bereits transportiertes Benzin bei seiner Verbrennung an CO2 emittiert. Hinzu kämen also Förderung und Transport von Rohöl sowie Energiebedarf der Raffinerien und eine weiterer Transport derer Erzeugnisse.

      Die 38.000 km scheinen also tatsächlich glaubwürdig und beides stellt ein echtes Novum dar – sowohl die gute CO2-Bilanz selbst als auch ihre ungeschönte* Plausibilität. Allein dafür verdient die kleine Marke schon auch Anerkennung und Respekt.

      Ich drücke Sono und THN als Produktionsstandort weiterhin die Daumen.

      *Ein Faktor von drei in der Herstellung.

      Antwort
  • Ein vom Prinzip her tolles Projekt, mit einer genialen Grundidee. Aber mit den Akkus das passt nicht. Selbst VW greift im ID auf NMC 811 Technik zurück. Und die sind bisher nicht besonders mit einem Umwelt Engagement aufgefallen.

    Antwort
    • Wenn ich raten sollte, würde ich vermuten, das es eine Kostenfrage ist. Und wenn man die niedrigeren Kosten wählt, bekommt man wahrscheinlich auch noch zwei weitere Vorteile gratis dazu:

      Da NMC 811 die aktuellste Technik ist, wird sie vermutlich von den großen Herstellern stark nachgefragt sein (zwecks guter Beurteilung beim Ressourcenverbrauch), aber die Lieferkontingente sind vermutlich noch nicht so groß, dass sie für wirklich jeden Hersteller in gewünschter Menge problemlos zu bekommen sind, was gewöhnlich den Preis nach oben treibt.

      Kann man mit NMC 622 leben, bekommt man vermutlich günstigere Einkaufskonditionen, muss nicht befürchten, dass man keine ausreichenden Mengen bekommen kann und hat wahrscheinlich das erprobtere Produkt, das auch eine bessere Haltbarkeit, oder eine mit einfacheren Mitteln zu erreichende gute Haltbarkeit, verspricht.

      Da man in der Vergangenheit schon einmal deutlich die Akkukosten nach oben korrigieren musste, will man eine zweite Preiserhöhung nun wohl unbedingt verhindern. Vermutlich auch, da sie voll auf den Fahrzeugpreis durchschlagen würde, womit ein weiteres Argument für den Sion an Stellenwert verlieren würde.

      Antwort
  • AHK, MOOS & CARSHARING

    Ich mag das funktionale an dem Sion und das funktionale Denken dahinter. Schaut man auf die Maße des Kompakten, insbesondere die Höhe, so könnte er im Vergleich zum eGolf auch ein echtes Raumwunder sein, die aufrechtere Sitzposition und besseren Überblick im Verkehr bieten.

    Lustig finde ich aber die Parolen Sonos zum Carsharing und weniger Autos.
    Sono ist da ja in guter Gesellschaft selbst etablierter Hersteller und Traditionsmarken, die ins gleiche Horn stoßen. Es ist eben en Vogue – eigentlich schon wieder längst abgegriffen – und die Beteuerung, dass man am liebsten weniger Autos auf den Straßen sähe, soll vor allem den eigenen Absatz ankurbeln …

    Man kann durchaus Zweifel hegen, ob und wann das in Summe zu weniger Autos führt. Bislang stellt sich das Carsharing mir vor allem als ein zusätzliches Geschäft dar. So bekommt man weitere Autos in die Innenstadt und trotz allgemeiner Überfüllung stehen dafür dann sogar reservierte Parkplätze zur Verfügung. Und weil das für die Nutzer so bequem ist, fahren plötzlich Menschen Auto, die mehrere Fahrräder im Keller, eine U-Bahnstation und 7 Buslinien vor der Haustür und nur 5 min Fußweg zum nächsten Supermarkt, nur 10 bis 20 min Fußweg zur Arbeit haben und gerne in den Urlaub fliegen. Das sind Menschen, denen man unmöglich ein eigenes Auto verkaufen könnte. Man kann aber selbst diesen Menschen trotzdem eins hinstellen und sie zum Autofahren verführen. Genial …

    Für alle anderen ist Carsharing ohnehin nicht geeignet. Wenn alle gleichzeitig in die (Schul-) Ferien starten, zur Arbeit pendeln oder den Einkauf für ein langes WE machen, dann können sie auch nur schlecht teilen. Vom Startup bis zur Traditionsmarke dürfte das auch allen Herstellern bewusst sein.

    Aber gerade wenn und weil wir dem Individualverkehr und der Lebenswirklichkeit nicht einfach so mal ein neues Konzept oktroyieren können, haben neue und intelligente Autos ihre Berechtigung. Würde Sono das auch so offen und ehrlich kommunizieren, wäre es mir nochmals lieber, als es der sympathische Sion jetzt schon ist …

    Apropos Berechtigung, wo soll eigentlich im Carsharing der Anhänger für die AHK eines Sions stehen?

    7
    1
    Antwort
    • Die Zukunftsforschenden sind sich da ausnahmsweise einmal einig. Carsharing wird erst zu mehr, dann zu weniger Fahrzeugen führen. In der AHK ist schon ein Plus zu sehen. Sion sharen, zum schwedischen Möbelhaus fahren, und mit Mitanhänger und neuen Möbeln nach Hause fahren. Nur als Beispiel.

      Stellt sich am Schluss des Tages noch die Frage, wie nachhaltig ein Möbel Neukauf ist.

      Antwort
      • Der Sion hat einige positive Alleinstellungsmerkmale.
        Das mit der AHK sehe ich definitiv auch als ein weiteres großes Plus.

        Und wenn der Weg zu einem Loppissar führt, dann ist sogar der Möbelkauf nachhaltig 😉
        Meine letzten beiden Möbelkäufe (Rot Kreuz in DK und Lions Club in S) waren zudem noch caritativ …

        Das mit dem Carsharing wird man sehen. Oder eben auch nicht, nicht allzu bald. Die Zukunftsforscher haben künftige politische Vorgaben eingepreist, welche individuellen KFZ-Besitz noch schärfer als bislang sanktionieren und das Sharing weiter subventionieren sollen.

        Die Crux dabei ist aber, dass es bislang lukrativ war – ein Zusatzgeschäft im Sinne frei wirtschaftlicher, kommunaler und den fiskalischen Interessen von Land und Bund. Wie geht es aber ab dem Wendepunkt mit einer schrumpfenden Flotte zugelassener Fahrzeuge und sinkenden Neuzulassungen weiter? Welchen Politiker interessiert dann noch sein Geschwätz von gestern?

        Wenn schon Historiker über alles Mögliche streiten, welchen Stellenwert hat da die Zukunftsforschung?
        Und manche Prognose (Stichwort Atomenergie) scheuen sie längst selber, wie der Teufel das Weihwasser …

        Antwort
        • Eine super Idee, einen Mini-Van auf Elektro Basis zu bringen.
          Sono baut damit außerhalb jeglicher Konkurenz und hat damit gute Chancen auf Erfolg.
          Der Nutzfaktor des Sion ist wirklich beeindruckend für ein Elektro Auto.

          Mir stellt sich nur die Frage, wo und wie Laden???

          Die Bundesregierung hat letzte Woche ein Milliarden schweres Finanzpaket aus Steuergeldern für die Autoindustrie zur Weiterentwicklung der E-mobillität beschlossen.
          Nur an den Käufer dieser Autos wird von Regierungs Seiten nicht gedacht.
          Wo sind die versprochenen E-schnellladestationen?
          Im Ländlichen Deutschland ist es ja schon Zufall überhaupt eine E Tanke zu finde,
          Abseits der Autobahne!
          Wieso also sollte der Bauer seinen Diesel verkaufen und auf E-mobillität umsteigen???
          Der zusätzliche Anschluss zum Laden des E-Autos vor dem Haus wird nämlich komischerweise nicht mehr subventioniert.
          Und 7000 EUR sind eine Menge Geld für einen Stromanschluss.
          Dafür kann man sich auch einen gebrauchten Diesel kaufen.

          Wirklich fragwürdig, wie in diesem Land der Umweltschutz betrieben wird!

          Antwort
          • „Mir stellt sich nur die Frage, wo und wie Laden???“

            Gute Frage, denn mind. eine Schukodose wird auch der Sion brauchen. Wenn die im 4. Stock hinter geschlossenen Fenstern und zudem kein Parkplatz vor dem Haus vorhanden ist, dann ist es Essig mit der E-Mobilität …

            Und das ausrechnet in der Innenstadt, wo sie den größten Nutzen hätte. Wir sind wohl noch nicht so weit. Der Sion ist aber schon heute attraktiv für Eigenheimbesitzer. Oder würde es sein, wenn er bereits gebaut würde. Interessante und in sich widersprüchliche Zeiten …

  • Leider hat Sono Motors sich verzockt. Sie haben sich jetzt, wo die Batteriepreise am höchsten sind ihre benötigte Menge zu einem Höchstpreis gesichert. Das Ergebnis ist eine sehr kleine Batterie zu einen hohen Preis mit umweltschädlichen Technologie. Außerdem haben sie wichtige versprochene Komponenten wie Wärmepumpe weggelassen. Zudem werden sie mit nur vier Airbags kaum noch Sterne im NCAP Crashtest bekommen. Selbst die Effizienz der Solarzelle ist von 24% auf 22% gesunken. Viele Vorbestellungen sind unsicher, weil Sono Motors kaum noch Informationen an die Komunity gibt. Vegane Ernährung, ein freundlicher Umgang im Unternehmen usw. Scheint für sie wichtiger als die Entwicklung des Autos zu sein. Sono Motors verbrennt gerade mit einem wachsenden Team rasant Geld für Gehaltszahlungen. Außerdem wird die Konkurrenz immer größer. Leider gibt es auch keine Fortschritte in der Entwicklung des Sion zu sehen. Dabei sinkt die Wettbewerbsfähigkeit mit jeden Monat. Das Projekt Sion entwicjeen sich leider in die falsche Richtung. Das finde ich sehr schade.

    Antwort
    • ANDERS

      Der Sion ist anders als die Konkurrenz. Stichwort Raumökonomie und Nutzwert (AHK, mobile Stromquelle etc).
      Er belebt ein einst beliebtes Konzept neu (Audi A2 und ursprüngliche Mercedes A-Klasse) und denkt es weiter.

      Ein konventioneller Kleinwagen käme mir nicht ins Haus. Und mal vom Antrieb abgesehen, sind alle Konkurrenten (siehe „Electric Vehicle Market Overview) des Sions genau das. Es sind konventionelle Kleinwagen ohne echten Nutz- und Zusatzwert.

      Auch deren Batteriekapazität liegt bei mehreren Modellen nur gleichauf oder ist gar niedriger – ohne das Plus der Solarzellen!
      Und warum sollten die Preise für Batterien demnächst trotz steigender Nachfrage massiv einbrechen?

      Sie sagen, das Projekt Sion entwickle sich leider in die falsche Richtung und dass Sie das sehr schade fänden.
      Vielleicht müssten Sie das Projekt aber ja auch gar nicht ganz so arg negativ sehen?

      Nur so ein Gedanke …

      Antwort

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.