Nein, das ist kein Saab! Oder doch?

Jetzt geht es wieder los!  In der schwedischen Presse fabulieren sie vom Elektro-Saab aus China, den man nun bestellen kann. Für echte Freunde der Marke ist das schwer zu ertragen. Reiner Schmarrn, wie man in Bayern sagen würde. Denn mit Saab hat das NEVS EV nichts zu tun. Oder vielleicht doch?

NEVS 9-3 EV in Hangzhou
NEVS 9-3 EV in Hangzhou. Bild: NEVS

Das EV mag den Betrachter an eine alternde Diva erinnern, die ihre besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Für ihren Auftritt vor großem Publikum wird sie noch einmal stark geschminkt. Und genauso wirkt das Design auf mich. Es passt einfach nichts, alles eine Melange aus alt und neu. Aber darum dreht es sich im Prinzip nicht. Die Beurteilung eines Designs ist zwangsläufig subjektiv. Und darüber kann man endlos streiten.

Ein schwedischer Journalist schrieb vor einigen Tagen, daß er Saab vermisse. Und daß er sich frage, was den Entwicklern in Trollhättan zum Thema autonomes Fahren eingefallen wäre. Mir geht es ähnlich. Denn ich frage mich, wie ein Elektroauto von Saab ausgesehen hätte.

Die Kunst des Querdenkens

Saab war immer anders. Querdenker, die sich nicht scheuten,  scheinbar feststehende Dinge neu zu definieren. Ich erinnere mich an meinen Saab 9-5 Kombi. Auch er war eine alternde Diva, die Chrombrille war optisch einen Hauch zu stark geschminkt. Aber die Technik machte das mehr als wett. Ein Biopower Motor, den man mit Ethanol fahren konnte. Der mit Pflanzensprit mehr Drehmoment und PS brachte als mit fossiler Energie. Umweltfreundlich Tanken belohnte mit mehr Fahrspaß. Das gab es nur bei Saab. Ich mochte das Konzept und legte meine Routen so, daß möglichst oft E85 getankt werden konnte.

Saab 9-3 e-Power 2011. Das echte Saab Elektroauto
Saab 9-3 e-Power 2011. Das echte Saab Elektroauto. Bild: Saab Automobile AB/Archiv saabblog.net

Das echte Saab 9-3 Elektroauto, das als kleine Flotte in Handarbeit 2010 und 11 hergestellt wurde, stand ebenfalls in der Tradition des Querdenkens. Die Batterien im Mitteltunnel wurden durch die Klimaanlage gekühlt. Ein ebenso einfaches, wie geniales Konzept. Kein zusätzliches Kühlsystem, weniger Energieverbrauch, reduziertes Gewicht. Mit kleineren Akkus mehr Reichweite erzielen. Ich hege keine Prognose, ob das Konzept sich am Markt durchgesetzt hätte. Wir werden es auch nie erfahren, denn das Projekt endete mit dem Aus von Saab. Die Entwickler des echten Elektroautos von Saab hatten nie etwas mit NEVS tun. Sie schieden nicht im besten Einvernehmen aus der Stallbacka.

Ein Phoenix,  der kein Phoenix ist

Gemessen an Saab Verhältnissen ist das NEVS Elektroauto ein sehr konventionelles Ding geworden. Mehr als 6 Jahre Reifezeit, um Batterien an den Unterboden zu fixieren und das Cockpit leicht zu überarbeiten,  sind viel. Innovationen, Querdenken sucht man vergebens. Das NEVS 9-3 EV steht für eine konventionelle Bauart, wie man sie in China bei unzähligen Startups findet. Da kaufe ich mir, wenn es unbedingt ein Elektroauto sein sollte, doch lieber das Original. Da steht Tesla und die Zahl 3 drauf, und demnächst kommt es auch nach Europa.

Weder besser, noch innovativer wird das NEVS 9-3 EV durch die Tatsache, daß der Hersteller von einer Phoenix Plattform spricht. Es steht NEVS natürlich frei, jedes beliebige Etikett an sein Produkt zu kleben. In Wahrheit befindet sich unter dem Elektroauto die stark modifizierte Basis des Saab 9-3 von 2003. Saab und Phoenix aber standen für Modularität und Innovation. Ein Konzept für die Zukunft, dessen Grundgedanke mit dem Entwicklerteam von Trollhättan nach Göteborg wanderte. Dort wurde es Wirklichkeit. Es trägt heute den Namen CMA Plattform und bildet die Basis für neue Modelle von Volvo, Lynk & Co und demnächst vielleicht auch von Lotus.

Vielleicht ist es aber typisch Saab

Wenn man ehrlich zu sich ist, dann ist das NEVS Elektroauto aus der Not heraus geboren. Zu wenig Geld trifft auf eine alternde Plattform,  aus der man irgendetwas zaubert. Das kennt man von Saab, wo immer improvisiert wurde. Ein typisches Kind dieser Not ist der Saab 90. Hinten ein Saab 900, vorne ein Saab 99. Geboren aus dem Mangel – und weil man für den skandinavischen Markt eine billige Einstiegslösung brauchte. Nicht auf dem letzten Stand der Technik, weil der kurze Vorbau nicht die amerikanischen Sicherheitsrichtlinien erfüllte. Aber praktikabel für Europa.

Saab 90. Ein Kompromiss, aus der Not geboren
Saab 90. Ein Kompromiss, aus der Not geboren. Bild: Saab Automobile AB/Archiv: saabblog.net

Und weil die Werkzeuge und die Pressen existierten und die Investitionen überschaubbar waren, kam der Saab 90 auf die Welt…wie dieses Elektroauto von NEVS. Das billig ist, weil man Werkzeuge aufbrauchen kann. Ein Zwitter aus einem alten Saab 9-3 und einem Elektroauto. Aber vielleicht ein Baustein,  aus dem etwas werden könnte.

23 Gedanken zu „Nein, das ist kein Saab! Oder doch?

  • 15. November 2018 um 10:57 AM
    Permalink

    NEVZ wäre sicher ganz froh wenn man SAAB wäre. Dann wäre man wenigstens jemand. So ist man niemand.

    15
    8
  • 15. November 2018 um 11:12 AM
    Permalink

    Solche Kommentare wie dieser sind einfach nur inkompetent. NEVS hat die Lizenz für E-Auto-Bau in China bekommen. Das ist Gold wert. Sobald das Werk in China fertig ist und die ersten 9-3 vom Band rollen sollte man das Endprodukt beurteilen. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.
    Mir ist ein stabil gebauter NEVS 9-3 als E-Auto lieber als die vielen kleinen unsicheren Elektro-Minis die im Moment überall gezeigt werden. Möchtet ihr in denen mal einen Crash haben? Tesla spielt meines Erachtens in einer anderen Preisliga.

    17
    13
    • 15. November 2018 um 10:00 PM
      Permalink

      NEVZ’s Informationspolitik besteht zusammengefasst aus wenig Worten und erstaunlich viel heißer Luft …

      In einem Punkt war NEVZ die letzten Jahre aber erfrischend offen und ehrlich: Das Auto wird in und für China gebaut. Und nur für China plus vielleicht noch die “abtrünnigen Provinzen” …

      Wenn NEVZ schon mal was sagt und es keinen guten Grund gibt, vom Gegenteil auszugehen, warum sollte man NEVZ dann nicht auch beim Wort nehmen?

      Vor diesem Hintergrund spielt es doch gar keine Rolle, ob wir uns “inkompetent” zu einem chinesischen EV äußern oder kompetent von einem “stabil gebauten” und in Deutschland für 20.0000 € verfügbaren SAAB 9-3 EV fabulieren …

      NEVZ hat längst offen und ehrlich deutlich gemacht, dass wir überhaupt nicht zur Zielgruppe gehören, nicht Teil des angestrebten Marktes sind. Wozu also sollten sich SAAB-Fahrer weiterhin zum Thema NEVZ beharken?

      5
      2
      • 15. November 2018 um 10:50 PM
        Permalink

        Es geht nicht ums Beharken oder die Tatsache daß wir in Deutschland diesen NEVS 9-3 sowieso nicht kaufen können.
        Es geht darum zur Kenntnis zu nehmen daß es NEVS wohl doch überhaupt schaffen wird das 9-3 E-Auto auf den Markt zu bringen. Zwar nur in China, aber doch gerade dieser Markt ist doch der wichtigste zur Zeit.

        Und mir gibt es schon eine Genugtuung daß unser guter alter 2003er Modell von SAAB solch gute Gene hatte um noch in 2019 Basis für ein aktuelles E-Auto zu sein. Ein SAAB ist eben zeitlos.

        6
        4
        • 16. November 2018 um 11:21 AM
          Permalink

          So gut und nett erklärt, kann ich Ihre Genugtuung sogar ein Stück weit nachvollziehen.

          Ich verstehe aber auch, wenn man da weniger genügsam und weniger enthusiastisch ist. Wir alle wissen, dass NEVZ sich um den Markennamen SAAB bemüht hat – und zwar vergeblich. So falsch kann der Satz Franken Trolls, “NEVZ wäre sicher ganz froh, wenn man SAAB wäre “, also nicht sein, dass man ihm Inkompetenz vorwerfen müsste.

          Das mittlerweile 4. oder 5. Leben des 9-3, seine chinesische Reinkarnation als EV (die noch nicht stattgefunden hat, aber dessen Geburt nunmehr eingeleitet scheint) erinnert mich an die Zeiten des kalten Krieges und der Blockstaaten.
          Im deutschen Transitverkehr sah man inmitten von Trabant, MZ, IFA und Wartburg auch immer wieder PKW, die merkwürdig vertraut erschienen …

          Es waren Derivate und Lizenzbauten von alten und kleinen Fiats und von Renault. Man hat sich nicht etwa deshalb nach diesen Autos umgedreht, weil man glaubte, man sei soeben der Speerspitze des Automobilbaus begegnet, sondern weil man von kleineren optischen Änderungen und dem “falschen” Markennamen an alten und wohlvertraut geglaubten Kisten irritiert war.

          Ich empfinde da keinerlei Genugtuung und finde es viel eher traurig, dass die SAAB-DNA diesem historischen Beispiel folgt. Sie dürfen das aber selbstverständlich gerne anders und positiver sehen.

          2
          1
    • 16. November 2018 um 12:41 PM
      Permalink

      ….und die Bilder von Tesla-Crash sehen auch nicht immer ermutigend aus, das Model S mit abgerissenen Dach hab ich da vor meinem Augen….., da sah der 9-5NG unter dem LKW besser aus, selbst mein 9-7x nach Crash mit zwei Pferden. Bei den Dreier-Reihen müssen wir mal die Entwicklung abwarten.

      Aber prinzipiell ist Kritik berechtigt….wir sehen bei NEVS keine Innovation, und auch unberechtigt….., die “echten”SAABs waren oft genug auch nur zusammengefrickelt.

      Zum Glück haben sie alle einzeitloses Design und können lange Laufleistung bringen, deshalb warte ich die Entwicklung ab, pflege meine SAABe und freue mich über die Frage ob SAAB wieder produziert,…. wenn ich mit dem 9-5NG auftauche 😉

  • 15. November 2018 um 11:17 AM
    Permalink

    Das NEVS E-Auto ist nur die Endverwertung von einem Saab. Mehr ist das nicht. Ob da noch was kommt müssen wir mal schauen. Ich glaube nicht daran. Bauen die jetzt Autos oder nicht? Ich glaube nicht.

    6
    5
  • 15. November 2018 um 12:12 PM
    Permalink

    Genau, es ist die Endverwertung eines SAAB wenn auch vom Stand des Jahres 2002. Das ist aber allemal ein sehr sicheres Auto. Leider wird dieses Fahrzeug erstmal nicht in Europa erhältlich sein. Der Bau beginnt voraussichtlich Anfang 2019. Schaut doch zur Information mal auf die Seite saabplanet.com die auch viele Infos bieten.
    Natürlich macht dieser Blog dank Tom und Mark eine ebenso guten Job was frische Infos betrifft.

    7
    3
  • 15. November 2018 um 1:04 PM
    Permalink

    Sehr ausgewogen geschrieben! Und auch unterhaltsam. In der Routenplanung für einen BioPower erkenne ich mich sofort wieder. Angesichts des dünnen Netzes an E85 war mein Handeln und Tun zwar nicht immer rational, aber so lange man an die Zukunftsfähigkeit von E85 glaubte, hat man die Ratio eben durch Idealismus ersetzt …

    Ansonsten fällt mir aber auf, wie weit Tom in der Modellgeschichte von SAAB zurückblättern musste, um eine Analogie zu NEVZ zu finden und herzustellen …

    Der 96 war bis immerhin 1980 in Produktion und noch von “fremden” Motoren getrieben. Vor 34 Jahren (ab 1984) produziert fällt der SAAB 90 da noch fast in die Kategorie Kinderschuhe. Und nach einer für SAAB ganz und gar untypisch kurzen Produktionszeit, war er auch schon wieder Geschichte.

    Wenn die im SAAB 90 realisierten Kompromissformeln und sein untypisch kurzer Produktionszeitraum schon die best- oder einzig mögliche Analogie zwischen NEVZ und SAAB darstellen, dann ist das für NEVZ ja auch nicht gerade schmeichelhaft, oder?

    Und damit will ich nichts gegen den SAAB 90 gesagt haben. Es ist aber nunmal so, dass ein NEVZ EV nie nach Europa kommen und sein Produktionszeitraum schon nach 3 bis 4 Jahren zu Ende sein würde, wenn man die Geschichte des 90 prophetisch auf NEVZ übertragen könnte. Der ist nämlich auch nie (nach Amerika) exportiert worden, sondern war einzig für den heimisch europäischen Markt eine kurzlebige Zwischenlösung.

  • 15. November 2018 um 2:09 PM
    Permalink

    Liebe Saabgemeinde.

    Nach einigen – gut recherchierten und toll geschrieben – Beiträgen zu NEVS komme ich nicht umhin, ein paar Gedanken mit Euch zu teilen…..
    Hätten wir uns auch so viel mit dem Thema beschäftigt, wenn SsangYong die Saab Markenrechte gekauft hätte, und an überarbeitete Rextons, Korrandos etc den heiligen Namen geklebt hätte……?
    Mitnichten.

    Was NEVS tut oder nicht hat, finde ich, überhaupt nichts mit dem Saab-Geist zu tun.
    Schlimm genug, dass NEVS die Überbleibsel des 9-3 Desings ausschlachten darf. Ich wünschte, dem wäre nichts so, dann müssten wir das „Saabsterben“ nicht immer wieder aufs Neue erleben.

    Die Marke ist weg. Leider für immer. Und es liegt an uns, sie mit unseren Fahrzeugen und Aktivitäten
    am Leben zu erhalten.

    Nach einer genüsslichen Fahrt im 9000 CSE grüsst Euch

    Der Lizi

    13
    4
  • 15. November 2018 um 3:02 PM
    Permalink

    It has saab dna and developed by Thn engineeers what more can you ask for?
    Long live nevs

    5
    10
    • 15. November 2018 um 4:52 PM
      Permalink

      “(…) what more can you ask for?”

      For a little more dignity and respect. Perhaps?

      5
      2
    • 16. November 2018 um 4:40 PM
      Permalink

      Yes I agree, they can buy other EVs, so there will be more cars over for us that like NEVS.

      3
      3
      • 16. November 2018 um 6:20 PM
        Permalink

        Don’t you worry Mr. T. …

        NEVZ will not ship to Europe. Once production has and if production gets started, you will have all the NEVZ you want to yourself. I hope your comment (and thumbs) are payed well. Otherwise you couldn’t afford just a single one of them …

        • 16. November 2018 um 9:38 PM
          Permalink

          good, then we can get them from thn instead. I want one, too bad you will not.

          3
          2
  • 15. November 2018 um 6:10 PM
    Permalink

    Pflegen wir den Rest von SAAB,dann haben wir noch viel zu tun. Der Saab Blog gibt die nötige Unterstutzung .. Was wollen noch wir mehr.

    11
  • 15. November 2018 um 8:58 PM
    Permalink

    wäre schön, wenn NEVS endlich was daraus machen könnte

    4
    3
  • 17. November 2018 um 10:54 AM
    Permalink

    An den Fotos des NEVS-Elektrofahrzeuges lääst sich erkennen, dass die Damen und Herren “Designer” die Funktion gewissen Bauteile am 9-3 nicht verstanden haben und irgendetwas “malten”, was nun gebastelt werden soll … Beispiel: Stossfänger vorne mit gewaltiger “Lippe”, welche sicher des öfteren Bodenberührungen haben wird. Nein mit SAAB hat das nichts mehr zu tun …

    • 17. November 2018 um 3:05 PM
      Permalink

      Warum die ‘gewaltige Lippe’ nun mehr Bodenberührungen haben soll als das Pendant vom 9-3 erschließt sich mir nicht, da sie augenscheinlich nicht wirklich tiefer sitzt. Meine Vermutung ist eher, dass sie dem Fußgängerschutz geschuldet ist, um beim Beinanprall frühzeitig Rotation in den Prüfkörper zu bekommen und die Kniedeformation im erlaubten Rahmen zu halten. Sollte das so sein, handelt es sich wohl eher um eine Kröte, die die Damen und Herren Designer zähneknirschend schlucken mussten …

      1
      1
      • 17. November 2018 um 3:48 PM
        Permalink

        Bodenberührung oder eben mit hohen Bord- und Kantsteinen beim Einparken. Ist doch egal. Ich kann das Argument, dass Fahrzeugüberhänge auf Höhe der Bodengruppe kritisch sein können, schon auch nachvollziehen …

        Ihre Argument allerdings auch. Es wäre schon spannend zu wissen, ob hier “nur” eine Kröte geschluckt wurde oder seitens der NEVZ-Designer Konzessionen an den chinesischen Geschmack gemacht wurden.

    • 17. November 2018 um 3:10 PM
      Permalink

      Die Fotos zeigen das Auto im Parkmodus. In Fahrt sieht er viel besser aus.

      Ab 15 Km/h senkt sich die Lippe weiter ab und fährt auf doppelte Länge aus. Ab 30 Km/h kommt der Heckspoiler dazu. Sicher ist sicher! Es ist schließlich ein leichtes und schnelles Auto. Form follows function …

  • 19. November 2018 um 1:41 PM
    Permalink

    Wenn Preis und technische Daten (Reichweite, Leistung, Ausstattung, Garantie, usw.) stimmen, würde ich den NEVS sofort kaufen! Das Design geföllt mir gerade, weil noch Erinnerungen an SAAB geweckt werden 😉

  • 29. November 2018 um 2:02 PM
    Permalink

    man kann doch wohl davon ausgehen, dass der Wagen von übernommenen Saab-Ingenieuren in Trollhättan entwickelt worden ist, oder? Ob er nun in China gebaut wird, und das für den chinesischen Markt, ist ja dann nicht so wichtig, Hauptsache, irgendwas findet noch in Trollhättan statt. Wenn der Wagen sich gut verkauft, wird auch irgendwann etwas für Europa kommen.

    Was mir mehr Bauchschmerzen verursacht, ist die Verwendung einer Verbrennerplattform für ein Elektroauto. Das riecht mir sehr nach nicht ausreichender Reichweite, oder auch nicht toll, nach starkem Gefriekel mit Batterien hier und da, auch im Kofferraum. Denn einen Platz für ein paar hundert kg Batterien hat der Wagen so einfach nicht.

Kommentare sind geschlossen.