Saab Independence Day. Unabhängigkeit 7 Jahre später.

Trollhättan. Es ist der 23. Februar 2011. Seit 11:00 Uhr feiert die kleine Stadt am Göta Älv den ersten Unabhängigkeitstag der Marke. Der Saab 9-5 NG Sportkombi hat Weltpremiere, das 9-3 Cabrio der Independence Day Edition macht verdammt viel Lust auf mehr. Alles richtig gemacht, und doch war alles falsch. Denn hinter den Kulissen bahnte sich die Katastrophe an.

Saab Independence Day 2011. Bild Saab Automobile AB/Archiv Saabblog.net
Saab Independence Day 2011. Bild Saab Automobile AB/Archiv Saabblog.net

Es blieb bei exakt einem Unabhängigkeitstag. Ein Jahr später blieben die Werkstore geschlossen, ein weiteres Jahr darauf war das Gelände durch chinesische Investoren besetzt. Und so ist es bis heute. Die Saab Schriftzüge sind verschwunden, und für Touristen auf der Durchreise erinnert nichts mehr an die coolste Automarke,  die Schweden je hervorgebracht hat.

Die riskanten Wetten auf die Zukunft.

Doch es ist viel Leben in der guten, alten Marke Saab. Nur eben anders, unkonventioneller, vielleicht auch anstrengender. Die Welt hat sich seit dem 23. Februar 2011 gewandelt. Ich schreibe über die Autowelt, Politik verkneife ich mir auf dem Blog. Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema und damit auch der Umbruch für die Autoindustrie. Nutzung auf Zeit und neue Transportdienstleitungen werden die Branche kräftig durchschütteln. Eigentum wird mehr und mehr verschwinden, und neue Anbieter werden den alten Industriegiganten schlaflose Nächte bereiten.

Wie das ausgeht, wo wir in 5 oder 10 Jahren stehen werden? Keiner kann es vorhersagen, aber die Industrie hat Angst. Vor dem,  was kommt, und vor allem vor dem,  was man selbst tut. Bis zum Jahr 2020 werden in Nordamerika über 100 neue, rein elektrische Modelle auf den Markt kommen. Das berichtet die Automotive News. Dahinter verstecken sich Investitionen in Milliardenhöhe und eine riskante Wette. Ist der Kunde wirklich bereit, oder wurde der Elektroauto-Hype nur von den Medien heiß geschrieben ? Eine quälende Ungewissheit. In China gibt die Partei die Entwicklung vor. Per Subvention oder notfalls per Dekret. In Nordamerika haben die Konsumenten die Freiheit und dürfen entscheiden. Verspürt man in den ländlichen Regionen von Idaho Lust auf Online-Autos mit Apps, Batterien und Elektromotoren? Oder bleibt man bei Chevy Pickup? Eine spannende Frage !

Nicht ganz so spekulativ, aber aufregend war die Entwicklung der Marke Saab in den letzten Jahren. Klar, es werden immer weniger Fahrzeuge. Die Umweltprämie, mit der man ältere Fahrzeuge gegen einen neuen Diesel tauschen kann, saugte im letzten Quartal 2017 viele tolle Autos von der Strasse. Der Konzern aus Niedersachsen machte sich, mal wieder, um die Entsorgung automobilen Kulturguts verdient.

7.000,00 € für einen alten Saab, der sonst nur die Hälfte wert wäre, war für einige Besitzer zu viel der Versuchung. Schade drum. Der Bestand schrumpft, die Saab Gemeinde ebenfalls.  Aber es ist so, wie es vor einigen Wochen ein Saab Händler im Gespräch formulierte:

Es werden weniger, dafür aber bessere Autos sein.

Womit die Entwicklung gut auf den Punkt gebracht wäre. Saab Fahrer sind frei, sie sind seit Jahren wirklich unabhängig. Independence Day 2.0 sozusagen. Ungeplant, und vor 7 Jahren sicher nicht so gemeint. Ungewöhnlich in einer reifen Volkswirtschaft, wo alles nervtötend bis ins kleinste Detail kommerzialisiert ist.

Wer immer noch Saab fährt, der tut dies bewusst. Der investiert oft viel Geld in ein altes Auto und fragt schon lange nicht mehr nach dem Zeitwert. Er fährt Saab, einfach weil er es will. Nicht weil er die Zukunft ablehnt, sondern weil er im Hier und Jetzt ein analoges, individuelles Auto fahren möchte. Weil er eben Lust darauf hat.

Unabhängigkeit ist nicht einfach. Aber spannend.

Das alternative Saab System funktioniert, und es taugt auch als Geschäftsmodell. Es gibt, über die Republik verteilt, ein gutes Dutzend Werkstätten, die nachhaltig damit wirtschaften. Mit Erfolg, denn es tut sich etwas. Ich sehe Expansion, eine Ausweitung der Angebote, neue Lösungen. Es spricht für die Gesundheit des Marktes, der sich so entwickelt, wie es nicht immer zu erwarten war.

Wo eine Lücke in der Ersatzteilversorung ist, da findet sich jemand,  der sie füllt. Nicht immer sofort, aber doch mittelfristig. Und lukrative Lücken gibt es Einige. Orio Schweden lässt sie, ohne jede Not. Dort gehen Umsätze und Erträge zurück. Nicht dramatisch, aber mit einer gewissen Kontinuität. Der Grund liegt auf der Hand. Weniger Autos, weniger Umsätze. Aber leider auch, weil man Lücken im Sortiment zulässt. Und weil man Chancen nicht erkennt. Auf der anderen Seite entwickeln sich die neuen Geschäftsfelder nicht so stark wie erhofft.

Etliche Werkstätten sind in den letzten Jahren verschwunden. Nicht ohne Grund, sondern auch weil die Saab Welt anstrengender geworden ist – und der Kunde sensibler. Empfänglicher für Zwischentöne, wie es bei Minderheiten oft so ist. Dafür gab es Neukunden bei anderen Anbietern. Bei solchen, die Saab leben und wo man sich gut aufgehoben fühlt.

Die Gewichte in der Saab Welt werden sich weiter verschieben. Wer auf Restauration und Werterhalt setzt, hat sich als Werkstatt gut aufgestellt. Die Szene wird noch individueller und anspruchsvoller werden. Weniger Autos, bessere Autos. Saab als Statement, als Lebensgefühl und allem,  was dazugehört. Die Investitionsbereitschaft in den eigenen Traumsaab wird zunehmen. Wobei jeder Saab ein persönliches Traumauto sein kann, unabhängig vom Modell.

Saab Fahrer sind, 7 Jahre nach dem 23. Februar 2011, wirklich unabhängig und frei. Sie sind keinem verpflichtet, an niemanden gebunden. Sie brauchen keine App, keinen elektronischen Schlüssel auf dem Smartphone. Sie hinterlassen keine Datenspur von mehreren Terrabyte pro Tag. Das System muss nicht nach einem Update rebooten, es funktioniert analog und zuverlässig.

Unabhängigkeit kann aber auch anstrengend sein und manchmal nicht einfach. Wenn man auf einen Werkstatt-Termin 3 Wochen warten oder Teile für seinen Klassiker selbst beschaffen muss. Aber Unabhängigkeit ist in unserer kommerzialisierten Welt etwas Besonderes. Und irgendwie typisch Saab.

20 Gedanken zu „Saab Independence Day. Unabhängigkeit 7 Jahre später.

  • 23. Februar 2018 um 11:19 AM
    Permalink

    ….woher weis Tom wie ich mit meinen SAABen umgehe… 😉
    ja leider gibt es nix neues von SAAB und auch sonst nix auf dem Markt was mich vom Hocker haut, also werden die SAABe gepflegt!

  • 23. Februar 2018 um 11:19 AM
    Permalink

    ” Er fährt Saab, einfach weil er es will. Nicht weil er die Zukunft ablehnt, sondern weil er im Hier und Jetzt ein analoges, individuelles Auto fahren möchte. Weil er eben Lust darauf hat.” und ja, ich habe Lust darauf und werde weiterhin in meine 2 Saab investieren, weil ich es will und mir von der kommerzialisierten Welt nichts vorschreiben lassen muss und weil ich weiter individuell sein möchte: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht, ( Kafka) und das werde ich selbstverständlich weiter mit Saab fortführen . meine Familie ( gerade meine Tochter) ist auch schon verrückt auf SAAB, wir suchen gerade ein Cabrio und einen 900 Turbo 16 S ……so sieht es aus

  • 23. Februar 2018 um 11:26 AM
    Permalink

    Tom,

    vielen Dank für den Artikel, der auch meine Gedanken der letzten Monate widergibt. “Alle meine zukünftigen Autos sind längst gebaut” hat mal jemand formuliert. Besser kann man es nicht sagen.

    Mit dem heutigen Design by Big Data oder “Vorsprung durch Beschiss” sollen andere glücklich werden.

    Unbeabsichtigt bin ich in den letzten Monaten in die Old- und Youngtimer – Welt abgewandert und bewundere neben “unseren” SAABs auch wunderschöne britsche und italienische Autos aus den 60er bis 80er Jahren.

    Jedenfalls freue ich mich heftigst auf den Frühling und mein 901 Cab 16s sicher auch 😉

  • 23. Februar 2018 um 12:24 PM
    Permalink

    Die Frage wie es mit Elektromobilität oder Alternativen dazu weitergeht ist einfach beantwortet: es liegt an der dicken Luft in den Städten und somit an der Politik, die sich seit Jahren ziert für die Gesundheit ihrer Bürger zu sorgen. Autolobby und Unfähigkeit tragen ein übriges dazu bei. NEVS hat es vermasselt und ich denke, wenn die aus der Stallbacka ausziehen, wird irgendetwas neues passieren, da uns vermutlich in den Kram passt. SAAB Cars wurde von den Chinesen kaput gemacht um VOLVOS zu verkaufen – das war nicht nett …

  • 23. Februar 2018 um 12:29 PM
    Permalink

    Was noch anzumerken ist: es fehlt neuerdings an KNOW-HOW in den Werkstätten ujnd einige Ersatzteile sind ganz mieß. Z.B. Frontscheiben. Die originale Saint-Gobain für den 9-3 II war super, bis ein “Pflasterstein” einschlug – was danach kam war schon bei einem Kiesel kaputt (Pilkington). Wollte im Anzeigenbereich inserieren, dass ich eine Soint-Gobain suche – klapp aber mit meinem Browser nicht wirklich … wo kriegt man so etwas her ?

    • 23. Februar 2018 um 1:26 PM
      Permalink

      Passt jetzt nicht zum heutigen Thema, aber zu Deinem Kommentar: Wir schließen den Marketplace zum Monatsende. Es wird aber (sehr wahrscheinlich) einen Nachfolger geben. Leichter zu bedienen, und vor allem einfacher um Anzeigen und Gesuche zu erstellen. Die bisherige Lösung hat niemanden glücklich gemacht.

    • 24. Februar 2018 um 12:15 PM
      Permalink

      Hallo MySAABisStillGOOD, ich kann Dir eine neue Scheibe zusenden lassen, inkl. Versand ca. 220,- €. Bei Interesse bitte Nachricht an tommy33(at)gmx.net. Saabige Grüße, Herbert

  • 23. Februar 2018 um 12:51 PM
    Permalink

    Aus dem Herzen geschrieben! Mich bewegen SAAB weil ich Lust darauf habe 😀

  • 23. Februar 2018 um 1:05 PM
    Permalink

    “Ahhh, ein SAAB!” Ich höre immer ein wenig Neid heraus, wenn jemand mein (meistens) frisch gewaschenes 9-3II Cab sieht.
    Das mit dem “analogen Auto” trifft es genau. Natürlich könnte ich zB. das Radio mit einem super Doppel-Din Teil verunstalten, aber selbst als Musiker halte ich das für Frevel. Hab ich früher alles gehabt, brauche ich nicht mehr. Hab jetzt die Hände frei zum zurück winken …

  • 23. Februar 2018 um 2:30 PM
    Permalink

    Wie so oft, wie eigentlich immer: mal wieder gut und treffend geschrieben.

    Vom Zeitwert-Denken und anderen ökonomischen (Pseudo-) Zwängen befreit, sind SAABs so unabhängig wie noch nie. Und auch deren Besitzer und Fahrer, denn es zählt nur noch der ganz individuelle und persönliche Nutzen.

    Man könnte auch sagen, die Marke habe sich von der Wegwerfgesellschaft emanzipiert.

    Das war sicher nicht ganz freiwillig, aber andererseits wurde dieser Weg schon in besseren Tagen vorgezeichnet. Ich habe letztlich mehrfach die Fahrer und Besitzer älterer SAABs (9000 und 900 I) gesprochen. Neuwagenkäufer. Erstbesitzer ! ! !

    Was in dem einen oder anderen skandinavischen Land vielleicht gar nicht so sehr überrascht, hat hier in Deutschland unbestreitbar Seltenheitswert. Nämlich, dass Autofahrer der Meinung sind, was sie bereits haben sei so gut, dass sie nicht das jüngste Modell bräuchten, um erhobenen Hauptes einsteigen, fahren und aussteigen zu können.

    Schon lange vor der Insolvenz taten viele, was immer erforderlich war, um die gewünschte Funktionalität, Zuverlässigkeit oder gar einen bestimmten Pflegezustand zu erreichen.

    Es gibt wohl kaum eine zweite Marke für alltagstaugliche und eigentlich auf Massenproduktion ausgerichtete Automobile, die sich das Neuwagengeschäft so konsequent selbst vermasselt hat wie SAAB.
    SAABs (zumindest viele SAABs) wurden wohl immer ein Stück weit so gefahren und gepflegt, als kämen sie aus einer kleinen Schmiede. Aber ein bisschen wurden sie ja auch so konstruiert und gebaut als ob …

  • 23. Februar 2018 um 4:19 PM
    Permalink

    Ich habe auch noch immer Lust auf Saab zu fahren und ich kann auch mitteilen das wir nicht alleine sind. Unsere Saab Club in Belgien hat das letzte Jahr mit mehr als 50 Saabisten zugelegt und es kommen noch Wochentlich Leuten dazu.
    Natuerlich ist es fuer aeltere Wagen immer gut in eine Umbgebung zu sein wo man Erfahrung auswechseln und Hilfe bekommen kann. Solange unseren Clubs noch wachsen werden noch nicht viele Saabs verschwinden. So auf bis zum naechsten Independence Day!!

  • 23. Februar 2018 um 5:11 PM
    Permalink

    Jeder Saab kann ein Traumsaab sein!

    Toll und stimmig geschrieben!
    Danke Tom.
    Genau so ist es!
    Wenn ich im Hinterkopf bedenke, dass mein 9.3 l noch maximal 1000 wert ist, ich aber schon das Siebenfache in die Erhaltung bzw. Aufwertung investiert habe.
    Da muss schon wirklich was dran sein, an der Liebe zur Individualität.
    Wer braucht schon diese ganze elektronische Unterstützung, Unterhaltung oder Inet Anbindung wenn er sich beim fahren voll und ganz auf eben dieses konzentriert?
    Diese ganzen Sachen lenken doch eigentlich mehr vom eigentlichen Thema ab
    Dem Auto fahren nämlich!
    Da wir Saab Fahrer aber gerade das genießen wollen und dank der Autos auch können, brauchen wir sowas nicht. Ich denke mal, dass die meisten Saab Fahrer sowieso viel bewusster und vorausschauender fahren, vielleicht sogar intensiver fahren, als Andere.
    Nicht nur weil man immer im Hinterkopf hat, dass man sich bei einem Unfall nicht einfach mal um die Ecke ein Neuen kaufen kann, sondern weil wir all das von dir oben angesprochene empfinden.
    Individualität, Fahrspass, Liebe zum Traumsaab und keine Technik, die einen ablenkt.

    Schwedisch vernünftig halt.

  • 23. Februar 2018 um 5:45 PM
    Permalink

    Schon Lustig wie die Regierung versucht alte autos loszuwerden und mein 23 Jahre alter Saab 9000, dank Trionic, bessere Abgaswerte erzielt als der ganze Direkteinspritzer-Schrott von heute XD

  • 23. Februar 2018 um 7:18 PM
    Permalink

    Habe vorhin nach einem langen Arbeitstag den 9000 ins Carport gestellt und nach einer kleinen Pause den 902 Turbo aus der Garage geholt und noch eine schöne Tour gemacht, bevor es dunkel wurde. Es ist hier heute tolles Wetter. Dazu ein Sting-Livekonzert von der CD, nicht ganz analog, aber wenigstens kein komprimiertes gequäke aus irgendeinem Medium.

    Als ich nach einer Stunde völlig entspannt und zufrieden wiederkam, fragte meine Frau, wo warst Du? Nur ne Runde gedreht, egal. Freue mich schon aufs Frühjahr, wenn ich die Runden wieder mit dem Cabrio machen kann 🙂

    Der 9000 ist mehr das Arbeitsgerät, was nicht negativ gemeint ist. Das macht er bis heute perfekt! Die beiden 902 fahr ich eher zur Entspannung. Ich denke, das tun die wenigsten mit ihren modernen Datenzentralen, oder…

    • 26. Februar 2018 um 10:21 AM
      Permalink

      …und genau das wird der Punkt werden: in nicht allzu ferner Zukunft werden solche unnötigen Fahrten mit einer heftigen Vergnügungssteuer abgestraft – es sei denn man hat zwischendurch einmal angehalten um bei einem lizenzierten Geldeintreibershop einen entsprechend hohen Umsatz zu machen. Bin mal gespannt wann alle Fahrzeuge ohne GPS als besonders umweltschädlich eingestuft werden…

      • 26. Februar 2018 um 11:13 AM
        Permalink

        LOL, was für eine düstere Vision …

        Leider wird sie wohl dichter an der Realität sein, als uns allen lieb sein dürfte. In den abgelegenen Dörfern Mecklenburg-Vorpommerns kann sich dann kein Harzer mehr ein Auto leisten. Der ÖPNV ist dort ja heute schon eingestellt. Busfahrer, Zimmerleute und Ärzte hat man bereits nach Skandinavien exportiert. Die Sprachkurse hat der Steuerzahler spendiert, um überflüssige Menschen loszuwerden.

        Gut, dass man schnell Ersatz aus anderen Ländern gefunden hat. Aber dennoch, nun (nach einer zerstörten Infrastruktur) wird die Landflucht beklagt …

        Aber das wird ab jetzt ja wieder besser! Denn nun zahlt der Steuerzahler die Taxi-Fahrten von Schülern zur Schule, die Fahrten alter Leute zum Arzt und so weiter. Deutschland 4.0 ! ! !

        Aber jeder Harzer, der sein knappes Geld unterwegs irgendwo (bei Mc Dreck, für Schnaps und Kippen oder sonst wo) ausgibt, ist ja wieder von der Vergnügungssteuer befreit. Er zahlt ja bereits genug andere Steuern (Tabak, Mineralöl und
        Mehrwert etc. …).

        Vielleicht hat die Politik ja doch den vollständigen Überblick, alles im Griff und eine positive Vision für unser Land?
        Also bitte alles nicht so düster sehen!

        In D 4.0 wird alles gut. Und in S 4.0 wird morgen der neue SAAB 9-5 III vorgestellt. Der hat dann einen 1.6 T mit 320 PS und 500 Nm und zudem Elektromotoren, Von 0 auf 100 braucht er nur noch 4.2 Sekunden und der Verbrauch dieses hybriden Boliden wird (nach EU-Norm) nur noch 1.7 Liter auf 100 Km betragen!

        Alles wird gut ! ! !

        P.S.
        Geely ist ab jetzt Mehrheitseigener bei Daimler.

      • 26. Februar 2018 um 5:50 PM
        Permalink

        @Greatotto: so, oder so ähnlich wird es wohl kommen. Noch wird das GPS ja durch das Smartphone gedoppelt. Wer das permanent mit sich rumträgt und sich in sogenannten sozialen Netzwerken bewegt, braucht über Datenschutz nicht diskutieren.
        Aber unserer lobbygesteuerten Politik wird schon etwas einfallen, um unsere Schätzchen aus dem Verkehr zu ziehen – nachhaltig ist nicht gewollt!

  • 23. Februar 2018 um 8:16 PM
    Permalink

    Was soll ich sagen…..Danke Tom für dein unermüdliches schreiben ich werde oft belächelt mit unserem Turbo x… meine Frau sagt oft: GÄU, DAS ISCH CHLI DIS CHING….
    Fakt ist, sollte Trump mal gestürzt werden und seine Milliarden in meine Häde fallen…. lassen wir SAAB aufleben, ob analog oder digital… egal, Träume kosten nichts
    Euer Tom aus Bern

  • 27. Februar 2018 um 2:38 PM
    Permalink

    Ein wahnsinnig gut geschriebener Text, grade als Student kann ich die Zeile mit dem analogen und individuellem Automobil nur zu gut bestätigen.

Kommentare sind geschlossen.