Ich fahre ein Saab 9-3 Cabrio Baujahr 2005

Marc erzählt im Rahmen unserer Leseraktion wie er zur Marke Saab kam und sorgt für einen saabigen Sonntag. Viel Spaß dabei!

Die Marke Saab habe ich schon in meiner Kindheit kennen gelernt. Damals hatten Nachbarn einen Saab 900. Das Auto mit dem großen Gummispoiler.

Dies ist die Aniversary Edition, die mich mein Autoherz an die Marke Saab verlieren ließ.
Dies ist die Aniversary Edition, die mich mein Autoherz an die Marke Saab verlieren ließ.

In der Familie wurde das Auto nur Saabi genannt. Ich selbst war damals noch in einem Alter, in dem ich Unterschiede zwischen Marken noch nicht wirklich begreifen konnte. So war dieses Auto für mich nichts Besonderes.

Viele Jahre später änderte sich das jedoch. Ich hatte meinen Führerschein und fuhr mein erstes eigenes Auto, einen Daihatsu Cuore Baujahr 1997 mit 42 PS. Damals, im Jahr 2006 stand einem Freund von mir ein Saab 9-3 Cabrio zur Verfügung, welches er mir zwecks einer romantischen Cabrio-Tour, einschließlich Picknick mit meiner Freundin auslieh. Wir waren beide von je her Cabrio-Fans. Es war ein Wagen in Electric Blue mit heller Lederausstattung. Damals habe ich mich in dieses Auto verliebt und mir da schon vorgenommen, sollte ich es mir eines Tages leisten können, dann würde ich genau so ein Auto haben wollen.

Als zwei Jahre später der Daihatsu gegen etwas Größeres getauscht werden sollte, wollte der Saab noch nicht so recht in mein Budget passen. Also sollte es zunächst ein Opel Astra G Cabrio werden. Auch das war ein tolles Auto. Aber der Traum vom Saab blieb.

Das ist nun endlich mein eigener Saab, den ich so schnell nicht wieder hergebe.
Das ist nun endlich mein eigener Saab, den ich so schnell nicht wieder hergebe.

Wieder sechs Jahre weiter stand ich vor der Wahl, viel Geld in den merklich gealterten Astra zu stecken oder mich nach einem neuen Fahrzeug umzusehen. Schweren Herzens entschied ich mich, mein erstes Cabrio zu verkaufen. Aber da war ja noch die Idee von damals, mir einen Saab zuzulegen. So machte ich mich im Internet auf die Suche und wurde tatsächlich nicht weit von meinem Wohnort fündig. Inzwischen war das Auto auch kompatibel zu meinem Budget. Er war oder besser ist schwarz und das Leder ist dunkel. Aber es ist ein Cabrio und mein Traumwagen, der nun endlich mein werden sollte.

Aber da wartete doch noch eine unerwartete Hürde auf mich. Denn einen Tag nach Unterzeichnung des Kaufvertrages rief das Autohaus (kein Saab Händler) an und informierte mich, dass ein Auszubildender beim Rangieren mit einem anderen Auto den Saab angefahren habe. Ich hatte die Wahl, vom Kaufvertrag zurück zu treten. Aber dieses Auto wollte ich nicht wieder hergeben. Er wurde instand gesetzt und wurde schließlich mein.

Aus heutiger Sicht muss ich sagen, es ist immer noch ein ganz besonderes Gefühl, diesen Wagen zu fahren. Es ist so, als ob man in einem bequemen Sessel über die Straße schwebt. Ich habe noch nie ein so folgsames Auto erlebt. Auch ein Fahrsicherheitstraining und besondere Situationen wie Glatteis habe ich mit dem Saab schon erlebt. Es gab keinen Moment, den er nicht souverän gemeistert hätte. Keine Situation, in der er mich nicht mit seiner Zuverlässigkeit überzeugt hätte. Ich liebe es, mich auf den Fahrersitz zu schwingen und wortwörtlich in einem Cockpit Platz zu nehmen.

Dieses Auto hat etwas, was für mich aus heutiger Sicht bei einem Auto unerlässlich ist. Ich freue mich jedes Mal darauf, mich hinein zu setzen und es zu fahren. Ich hoffe, dass er mir noch viele Jahre erhalten bleibt und dass ich ihn noch lange pflegen kann.

Ein Gedanke zu „Ich fahre ein Saab 9-3 Cabrio Baujahr 2005

  • 1. März 2015 um 2:11 PM
    Permalink

    Hallo Marc,
    ich kann Dir einen ausgezeichneten Geschmack bescheinigen.
    Ein Saab 9-3 Cabrio in Electric Blue (oder Lime Yellow) zählen mit zu den schönsten Modellen im „Oben ohne Bereich“.
    Viel Glück für den Gewinn des `Ur-Saab´.

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