Papier

Papier kann sich nicht wehren, wenn es bedruckt wird. Weshalb man auch sagt, dass manche Dinge das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt wurden. Ist der NEVS Rekonstruktionsplan es wert?

Versuchswerkstatt NEVS ©2014 saabblog.net
Versuchswerkstatt NEVS ©2014 saabblog.net

Michèl hat bereits darüber geschrieben; hier noch einige Gedanken aus meiner Sicht. Im Wesentlichen geht es um zwei Optionen, die zur Diskussion stehen.

OEM Track – Plan A – Masterplan

Ein großer OEM steigt als neuer Hauptaktionär bei NEVS ein, hält maximal 80 % der Anteile. Die National Modern Energy Holding von Kai Johan Jiang bleibt mit mindestens 20% beteiligt. Gemeinsam mit einem weiteren Hersteller betreibt NEVS eine Entwicklungsgesellschaft, an welcher beide Firmen zur Hälfte beteiligt sind. In das neue Unternehmen fließen die bestehenden Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ein, die Entwicklungskosten werden gesenkt. NEVS plant auf der Phoenix Plattform 4 neue Modelle zu bringen, möglich sind Fahrzeuge vom Kompaktwagen bis hin zur Größe des Saab 9-5.

Complementary Plan – Plan B

Ist der OEM Track, oder Plan A, vollzogen,  dann startet NEVS unter dem Namen NEVS Industrial Services ein eigenes OEM Geschäft,  um Fahrzeuge für andere Hersteller zu entwickeln und zu produzieren. Scheitert Plan A, dann sieht der Rekonstrutionsplan vor, dass NEVS als reiner Auftragsfertiger und Entwickler überlebensfähig ist. Eine Produktion für mehrere Hersteller könnte dann 2016 im 1-Schicht-Betrieb aufgenommen werden;  die maximale Kapazität liegt bei 200.000 Fahrzeugen jährlich. Das Werk in Trollhättan ist eines der kostengünstigsten in Europa, gleichzeitig eines der flexibelsten.

Wie nahe an der Realität arbeitet der Plan?

Die Verkaufsverhandlungen ziehen sich von Monat zu Monat hin;  schaut man genauer hin, ist klar warum. Aus welchem Grund sollte ein neuer Großaktionär den bisherigen Eigentümern mindestens 20 % der Anteile einräumen, ihnen damit Einfluss und Macht sichern? Um aus dem, was in Trollhättan zu haben ist, eine blühende Marke zu machen, sind Milliardenbeträge nötig. Kai Johan Jiang scheiterte schon an der Bereitstellung  von zweistelligen Millionenwerten. Es ist hart, aber er ist kein Partner auf Augenhöhe.

Mahindra von Bord ?

Seit Wochenbeginn erzählt man in Trollhättan, dass Mahindra die Gespräche beendet hat oder zumindest kurz davor ist, von Bord zu gehen. Eine Bestätigung, ob die NEVS Mahindra Connection wirklich gekappt wurde,  gibt es freilich nicht. Ebenso wenig, wie es niemals eine offizielle Bestätigung für Verhandlungen gab.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für ein Scheitern der Verhandlungen höher als das Gegenteil. Seit Bekanntwerden der Gespräche gab es offensichtlich unüberbrückbare Differenzen bezüglich der Werthaltigkeit der Investitionen. Und NEVS hat in den letzten Tagen durchblicken lassen, dass die Dinge sich nicht so entwickeln wie erhofft.

Und auch die Außenwirkung von NEVS gibt im Moment ein desaströses Bild ab. Vorbei die Zeiten, in denen man “Welpenschutz” genoß. Der nicht NEVS freundliche GT Expressen brachte im Vorfeld, und mit dem Hintergrund von 155 im Eilverfahren entsorgten Mitarbeitern, die Geschichte über einen früheren Mitarbeiter, der außergewöhnlich gut entlohnt wurde.

2 Millionen € in 18 Monaten.

Karl-Erling Trogen
Karl-Erling Trogen

Ein gutes Geschäft mit NEVS hat Ex-Volvo Mann Karl-Erling Trogen gemacht. Für 18 Monate – bis Januar 2014 –  war er Vorstand und Berater bei NEVS. An sein Unternehmen “Elne Consulting AB” flossen in dieser Zeit 18 Millionen Schwedenkronen, fast 2 Millionen € .

Eine ungewöhnlich hohe Vergütung für ein mittelständisches Unternehmen ohne erkennbare Geschäftstätigkeit. Die Frage in Schweden lautet daher: wofür und woher kam das Geld? Kam es von NEVS oder aus China? Weder Trogen noch Kai Johan Jiang wollten dazu Stellung nehmen. In einer Mail an GT Expressen teilte Jiang  mit “er habe einfach keine Zeit um Interviews zu geben und sei mit NEVS und seinen Firmen in China beschäftigt“.

Die Trogen-Geschichte kommt nicht gut an. Sogar Persönlichkeiten, die sich bisher für NEVS stark machten, gehen auf Distanz. Fredrik Sidahl von der Vereinigung der schwedischen Zulieferindustrie hält die 1 Millionen Kronen pro Monat für “nicht verwunderlich” und stellvertretend für das ganze NEVS Schlamassel.

Der Plan B.

Scheitert die NEVS Mahindra Verbindung, dann kommt Plan B. NEVS soll als Entwickler und Auftragsfertiger überleben. Damit begibt sich das Unternehmen in Konkurrenz zum Giganten Magna. Für mich, ganz offen, kein tragfähiger Plan. Zumindest nicht langfristig. Für die nächsten Jahre ist es möglich, Gelder durch die Vermarktung der Phoenix Plattform einzufahren. Scheinbar ist man nahe dran, ein Produkt abliefern zu können. Und dann?

Firmen wie Karmann sind in Schieflage gekommen, weil Auftragsfertigung ein hartes Geschäft mit geringen Margen ist. Auch weil sie zu klein waren, um dem Konkurrenzdruck langfristig zu widerstehen.  Warum sollte NEVS, dessen Management nicht aus der Autoindustrie kommt, erfolgreich sein?

Der Rekonstruktionsplan umfasst 47 Seiten. Viele bunte Grafiken, keine konkreten Zahlen. Keine Namen der möglichen Partner, keine verbindlichen Absichtserklärungen. Dennoch sieht Anwalt Lars-Eric Gustafsson gute Chancen für das Überleben von NEVS. Er empfiehlt die Rekonstruktion bis zum 29. November fortzusetzen. Vermutlich kommt er damit bei den Gläubigern und bei Gericht durch. Für mich hingegen ist der Plan nur eines: Papier.

18 thoughts on “Papier

  • Mir war nie klar, weshalb NEVS die Rekonstruktion gewährt wird. Es gibt unübersehbare Fakten:

    1. Die juristische Situation ist mittlerweile so unübersichtlich, dass ohne Konkurs ein Neuanfang für einen Investor keine Option ist. Es ist tatsächlich äusserst schwierig, herauszufinden, was an werthaltigen Assets noch vorhanden ist.
    Da gibt es ein bereits von VM verkauftes und zurück-geleastes Werk, mit dem irgendwelche lokalen Immobilien-Investoren noch Profit machen wollen, die Markenrechte sind weg, potentielle Produkte für eine Übergangszeit sind mit Lizenzen belastet, nicht mehr marktfähig und veraltet, die Entwicklungsgesellschaft ist an ein Gemeinschaftsunternehmen outgesourced etc. etc. Da sind doch von der ganzen Firma nur noch Fragmente vorhanden, die sich nur noch sehr schwer, wenn überhaupt, wieder zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen lassen.

    Es ist auch nicht zu übersehen, dass NEVS eine windige Konstruktion ist: NME Holdings Ltd. is the 78 % owner of Nevs. The company was founded in 2004 by main owner Kai Johan Jiang. It is registered in the British Virgin Islands and managed from Hong Kong. NME Holdings is the owner of State Holdings, a Beijing based enterprise which has pioneered development of renewable, clean energy in China.

    Da würde ich auch die Finger davon weglassen.

    2. NEVS hat von allem Anfang an das Gebaren eines Finanz-Investors an den Tag gelegt. Eine industrielle Vision hat von Anfang an gefehlt. Es ging darum, die verbliebenen Aktiven aus der Zeit von VM gewinnbringend zu verkaufen. Das ist mit dem Anteil von 22% für nahezu den gleichen Preis für den man 100% gekauft hat an eine chinesische Stadt, auch gelungen. Das war aber auch die einzige Amtshandlung, bei der NEVS erfolgreich war.
    Woher die Milliarden, die für eine Entwicklung marktfähiger Produkte und eine Wiederaufnahme der Automobilproduktion notwendig sind kommen sollen, erschliesst sich mir nicht. Weshalb NEVS mit 20% an einer künftigen Firma beteiligt bleiben will, auch nicht. Es ist kein Mehrwert erkennbar. Man will wohl noch mal andere arbeiten lassen und dann Kasse machen.
    Deshalb das 2. Mal: Es ist verständlich, wenn Interessenten die Finger von dieser Zeitbombe und diesem windigen Firmenkonstrukt lassen.

    Der Fortschritt in den Verhandlungen, der Ende August angekündigt wurde, ist ebenfalls nicht eingetroffen. Jede Zeitverzögerung vergrössert nur noch den Schaden.

  • Saab ist Geschichte und bleibt Geschichte. Lässt uns unsere Artefakte pflegen und uns nicht mehr über die Geldverpuffung in Schweden aufregen.

  • Ich hoffe, dass es zu einem Abbruch der Rekonstruktion kommt.

    Sollten diese “Luftnummern” weiter fortgesetzt werden, wird es weder neue SAAB-Automobile geben, noch wird es zu einer dauerhaften Auftragsfertigung für andere Hersteller kommen – für welche Hersteller eigentlich? Der globale Absatz von Allerweltsautos dürfte außer in China eher schrumpfen und für den chinesischen Markt selbst braucht man NEVS nicht!

    Leider würde auch bei einem Abbruch der Rekonstruktion der Konkurs von NEVS noch nicht unmittelbar danach eintreten, weil man ja angeblich einige Millionen für den Verkauf der PHOENIX-Plattform hereinbekommt. Das langsame Sterben in Trollhättan dürfte sich somit erstmal fortsetzen – aber das Gericht könnte mit einem Abbruch der Rekonstruktion schon mal deutlich machen, dass NEVS für ungeeignet erklärt wird, eine dauerhafte Lösung hinzubekommen!

    Wenn dann Mahindra tatsächlich auch jetzt wieder keinen Mumm zeigt (ähnlich wie bei den Verkaufsverhandlungen von Jaguar), hätte sich dieser Konzern allerdings selbst disqualifiziert.

    Das Gericht sowie ein kaufwilliger Konzern sollten diesen Träumern bei NEVS doch eigentlich überlegen sein und eine erfolgsversprechendere Zukunft einläuten können – das Ganze selbstverständlich mit neuen SAAB-Modellen und nicht mit irgendwelchen imaginären Auftragsfertigungen!

  • Was hat das alles wirklich noch mit SAAB zu tun und wie lange soll dieses leiden noch gehen? Wir entfernen uns doch immer weiter von einer Automobilproduktion unserer geliebten Marke.

  • Es wird im mer von der Phoenix platfform als Heilbringer gesprochen,aber die ist doch auch nicht mehr taufrisch?

  • Im Buch von Jens B Nordström wird behauptet dass VM nicht mit leeren Taschen gegangen ist. Bei KJJ steht die Endabrechnung noch aus.

  • Echt ? Gibt es da näheres … ? Würde mich mal interessieren ! Wie haben die das alles letztendlich finanziert ?

  • Bin ja mal gespannt ob es am 8 Oktober auch neues gibt von den nicht mehr vorhandenen SAAB Namens Rechten.
    Meine Vermutung ist aber das man am 8. wiedermal mehr vage Aussagen hört als echte News.

  • http://hamilton.sidvisning.se/reorganisationplan/ Seite 28 – wenn Plan A gelänge … Reine Theorie …
    Mal sehen, was der 8.10. bringt. Dann müssen ja Karten auf den Tisch gelegt werden. Gehen wir einfach einmal davon aus, dass kein Investor Geld zum Fenster herauswerfen will, nur so, weil der Name Saab so einen feinen Ruf hat. Und das niemand seitenweise Papier hübsch bedruckt, weil das so lustig ist, sondern irgendwer sich denkt: Müsste klappen! (Die sehr-sehr optimistische Variante, zugegeben 😉 ):

    Eins scheinen NEVS und ihre diversen Verhandlungspartner ja auf dem Schirm zu haben: Mit bloß einem Modell mit einem Motor und einer Karrosserieform (Der 9-3 mit dem viel zu durstigen Benziner mit der in Europa ungeliebten Stufenheckform) gewinnen sie auf Dauer keinen Blumentopf. Man denkt über einen 9-2, 9-2x, einen 9-3 auch als “Supercabrio”, einen 9-4x und einen 9-5 nach: All shapes and sizes. Das System MINI oder VW -oder die Renault-Smart-Mercedes-Variante: Auf einer Plattform möglichst viele Geschmäcker und Geldbeutel bedienen. Und das mit verschiedenen Benzin- Diesel- Hybrid- E-Modellen. Weil sich der Markt nach und nach dorthin entwickelt. Diese Idee ist nicht völlig gaga. Die Frage ist nur: Ist noch für eine Nischenmarke mehr neben etwa einem Citroen DS5 oder Jaguar XE Platz, um gegen die Stangenware a la BMW 3er, Audi A4 und Mercedes C-Klasse oder VW Passat, Ford Mono und Opel Insignia anzustinken? Müsste es wirklich klappen, selbst mit viel Geld aus Fernost?

    Ich für meinen Teil musste meinen Saab leider vor einer Weile abschaffen – zu oft zu teuer in der Werkstatt – und fahre jetzt BMW, weil leider kein 9-5NG SC mehr gebaut wurde. Saab ist für mich nicht, was vor der Türe steht, sondern was zurzeit in Schweden verhandelt wird.

  • Allgemeiner Aufruf!
    Kauft euch ( solange es noch gebraucht erhältlich ist ) das Buch von Rolf Bleeker “The Spirit Of SAAB – mehr als ein Auto”
    Das beste Memoriam für unsere Marke.

  • Und nicht zuvergessen – keiner, weder VM noch KJ, usw haben hier Geld verloren – ganz im Gegenteil – die PERSÖNLICHEN Taschen sind gewachsen….

  • Mit so einem Papier kann man doch ernsthaft keine Rekonstruktion durchbekommen ! Lächerlich. Das müsste ja jeder kleineren Firma die Zornesröte hochjagen. Na klar werden immer mehr SAAB-Fans sich eine neue Marke(z.B. Volvo) nehmen müssen. An der Realität wird man doch nach so viel Jahren der Flickschusterei nicht vorbeikommen.
    Der 8.Oktober ist er Endpunkt. Alles andere wäre ein Witz. Die Glaubwürdigkeit ist doch schon lange dahin. Ein SAAB um jeden Preis, will ich jedenfalls nicht mehr. Der technische Fortschritt fliegt nun schon an unserer Marke nun vorbei. Phönix rettet da auch langsam nichts mehr. Leider ! Die anderen Marken haben kein Tiefschlaf eingelegt.

  • Sehe hier kein ernsthaftes Plan. Bin nur gespannt ob man damit wegkommt.
    Hoeren wir am 8. Oktober.

  • Bei Plan B geht es darum aus der Phoenix Plattform noch etwas herauszuholen, scheinbar gibt es einen Kunden der dafür zahlt. Der Knackpunkt bei beiden Konzepten ist das Geld, das man investieren müsste um sich zu etablieren. Wie NEVS das stemmen will erschliesst sich nicht.

  • Plan B, würde in der Tat so in etwa dem Geschäftsmodell von Magna Steyr entsprechen. Dass die – um es mal überspitzt zu formulieren – aus dem Nichts kommende Firma NEVS so aus heiter blauem Himmel eine ernsthafte Konkurrentin von Magna Steyr werden könnte (was zwingende Voraussetzung für’s Überleben ist), ist in etwa gleich wahrscheinlich wie die ursprüngliche Absicht von NEVS, einer der führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen zu werden und quasi aus dem Nichts (auch hier: weil man ja nicht mehr an das einst bei SAAB vorhanden gewesene Knowhow bzw. an die einstigen Partnerschaften und Patente und dergleichen anknüpfen konnte) ein ernsthafter Konkurrent von mittlerweile etablierten und innerhalb des Segments der Elektorfahrzeuge tonangebenden Herstellern wie Tesla, BMW etc. zu werden …

  • Kai Johan will mit allen Mittel sein Kapital wieder herausholen – falls er das nicht schon hat – oder mit dem Werk noch ein gutes Geschäft machen … ich kann hier kein unternehmerisches Wirken, sondern nur dreiste Spekulation erkennen … ist sein gutes Recht, aber wird dann am Ende mehr übrig sein, als rauchende Trümmer einer Automobilfabrik ? Viele ehemalige SAAB Kunden sind zu Volvo gewechselt – schöne Autos, aber keine SAABs – des einen Leid, des anderen Freud – die Lücke der SAABs ist aber immer noch offen, kein Hersteller füllt die aus ! Evtl. war der Volvo Manager dabei um die Banken zu beruhigen ? An ein “zu-Tode-sanieren” von SAAB zu Gunsten von Volvo kann ich nicht glauben ! Kai Johan täte gut daran, das angebotene Geld zu nehmen und anderen das Feld zu überlassen. Für jede Form von Kurswechsel braucht er Geld, was er nicht hat ! Und das neue Konzept wird erneut nicht aufgehen, weil er einfach keine Ahnung vom Automobilbau hat … da Helfen auch externe Berater nichts …

  • Das ist richtig … Papier ist geduldig du kannst es bedrucken wie du willst willst … machst du es richtig sieht es immer gut aus …. aber ob in absehbarer zeit wieder Saabinen von Band laufen ??? Sieht leider nicht so aus 🙁 hier dreht sich mittlerweile alles nur mehr um an Geld zu kommen mit Dingen die man bereits hat Phoenix Plattform bla bla bla aber Zahlen zu schreiben indem man produktiv ist an das denkt keiner …

  • Vielleicht täusche ich mich – aber ich denke, dass die Anzeichen für eine Konkursverschleppung immer deutlicher zu sehen sind.

    Anstatt für eine Verlängerung der Rekonstruktion zu sorgen, sollte der eingesetzte Anwalt besser Ausschau nach einem möglichen Übernahmekandidaten für das Werk halten – dieser Kandidat sollte möglichst auch das Zeug dazu haben, den Markennamen zu bekommen (denn schon diese Hürde wird NEVS aller Voraussicht nach nicht mehr schaffen).

    Wir als SAAB-Liebhaber hätten doch bei einem sich derzeit abzeichnenden Plan B (Auftragsfertigungen für andere Hersteller) überhaupt nichts mehr zu erwarten.

    Die Möglichkeit für SAAB-Nachschub besteht wohl eher, wenn NEVS Konkurs geht und dann ein Nachfolger (M&M oder ein anderes Unternehmen mit Mum) die Marke neu aufbaut – denn auch NEVS als Auftragsfertiger wird sich nicht lange am Markt behaupten können!

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