315 Mitarbeiter in der Produktion

Heute meldete die IF Metal 315 Mitarbeiter im Produktionsbereich des Saab Werks. Die TTELA, lokale Zeitung Trollhättans, veröffentlichte dazu einen Artikel, den Detlef für uns übersetzt hat.

TTELA - lokale Zeitung Trollhattans @ saabblog.net
TTELA – lokale Zeitung Trollhattans @ saabblog.net

Artikel TTELA

Die Anzahl der Beschäftigten in der Produktions bei Nevs entspricht dem Produktionsvolumen.

In  der Produktion beschäftigt NEVS im Augenblick 315 Mitarbeiter. Damit steht der Personalbestand bei Nevs in Trollhättan im richtigen Verhältnis zur Höhe der Produktion. “Derzeit sucht NEVS keine weiteren Produktionsarbeiter”, sagt Håkan Skott, der verantwortliche Kontaktmann der Gewerkschaft „IF Metall Nord Älvsborgs“.

Am Montag wird die vorerst letzte Gruppe neuer Mitarbeiter in der Autofabrik ihre Arbeit beginnen. Die Arbeitsverträge wurden bereits am Ende des letzten Jahres oder Anfang 2014 unterzeichnet. 
Augenblicklich werden keine weiteren Mitarbeiter gesucht, man hat das gewünschte Niveau erreicht, wir erwarten jetzt nur noch einzelne Rekrutierungen von Personen mit speziellen Ausbildungen oder Ersatzeinstellungen. Wann es wieder Neueinstellungen in großem Maßstab geben wird, ist nicht bekannt. In den vergangenen sechs Monaten sind die Arbeitsverhältnisse bei NEVS stetig gestiegen. Mitte Januar hatte  Hakan Skott vorhergesagt, dass die Mitarbeiterzahl in der Produktion von den damaligen 258 Personen, sich auf etwa 320 Beschäftigte  zum Ende des Monats Februar erhöhen wird. Diese Prognose ist fast genau eingetroffen.

Immer noch keine Betriebsgewerkschaft.

Im Gegensatz zu den erfolgreichen Rekrutierungen ist es noch nicht gelungen, eine Betriebsgewerkschaft im Unternehmens zu bilden, obwohl NEVS der zweitgrößte Arbeitgeber in der IF Metall Nord Älvsborgsbron ist. Es gibt lediglich drei Vertreter der Gewerkschaft im Betrieb, daher wird  wahrscheinlich einer dieser Vertreter bei NEVS an den lokalen Lohnverhandlungen in diesem Jahr teilnehmen; entweder Hakan Skott oder einer der Ombudsleute. “Dies ist keine ideale Lösung, zumal es kein Lohnsystem im Unternehmen gibt”, sagt Håkan Skott. “Ohne ein Lohnsystem muss grundsätzlich individuell für jedes unserer Mitglieder eine Lohnverhandlung geführt werden. Das macht es ein bisschen kompliziert, wir haben es im letzten Jahr so gehandhabt, der Unterschied ist aber, dass die Zahl der Mitarbeiter nun deutlich höher ist.”

Quelle: TTELA

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