Saab Facett. Das Resultat einer großen Leidenschaft.

Wann beginnt Saab Leidenschaft? Bei Peter Haubold ist der Zeitpunkt klar. Im Jahr 1990, zu seinem 18. Geburtstag und pünktlich zum Führerschein, bekam er einen 79er Saab 900 Turbo in grün metallic geschenkt. Im Laufe der Jahre, er verdiente mittlerweile sein eigenes Geld, kamen weitere 900er in weiß, silber und aubergine. Es folgte etwas später der unvermeidliche Saab 900 16S als Cabriolet in schwarz, der Kult-Schwede schlechthin. Traumhaft !

Saab Facett von Nordlandscale43
Saab Facett von Nordlandscale43

Saab 9000 2.3 Turbo, Saab 900 II Coupe und Saab 9-3 II Limousine folgten…das automobile Leben kann schön sein, wenn es voller Saabs ist. Irgendwann wird aus einem Hobby mehr als nur die Sympathie zu einer Marke, und man beschließt, noch mehr Saab in sein Leben zu lassen. Der ein oder andere wacht dann morgens auf und stellt fest, dass er 5 Schwedenautos in der Garage hat, oder dass seine Modellautosammlung dringend Expansionsfläche braucht.

Saab Facett
Saab Facett

Bei Peter existiert natürlich auch die obligatorische Modellautosammlung, aber er hat beschlossen, dass es noch eine Dosis mehr Saab sein darf. Seltene Saab Modelle oder Fahrzeuge, die es nie in die Serie geschafft hatten, werden bei ihm im Maßstab 1:43 nachgebaut. Zu den bisher realisierten Modellen zählen Saab-Lancia 600, Saab Quantum IV und V, Saab Reynard 850, Saab Skip Barber und jetzt aktuell als letzte Kreation die Saab Facett von 1964.

Seine Projekte sind aus französischem Resine, zusätzlich werden aber auch Weissmetallteile verwendet. Das Facett Fertigmodell kommt in einer Vitrine, es ist sehr detailliert. Alle Projekte sind streng limitiert und mit Zertifikat, der Sammlerstatus ist daher garantiert.

Die einzigartige Geschichte der Facett und ihrer Wiedergeburt hatten wir vor zwei Jahren auf dem Blog geschildert, die Entstehung ihres Modells in 1:43 kann man auf der Facebookseite von Nordland Scale verfolgen. Zu beziehen sind die Sammlerstücke über Peter Haubold, Mail:  phaubold@ymail.com oder das Saabarchiv von Wolfgang Schmel per Mailkontakt: info@saab-archive.com.

Die Preise für die streng limitierte Produktion sind wie folgt:
Fertigmodell in Vitrine, weiß: 219,00 €  (nur 15 Stück)
Fertigmodell in Vitrine, rot:    219,00 €  (nur 15 Stück)
Kit, Karosserie lackiert, rot:       99,00 € (nur 25 Stück)
Kit, Karosserie lackiert, weiß:    99,00 € (nur 25 Stück)

Und wie geht es weiter bei Peter Haubold und seiner Saab Leidenschaft? Eine neue Homepage für Nordland Scale ist im Entstehen und soll im nächsten Jahr online gehen. Ein weiteres Saab Projekt ist in Planung. Diesmal allerdings im Maßstab 1:1. Ein Saab 9-5 II soll in seine Garage einziehen. Wenn das mal kein Saab Spirit ist…

Text: tom@saabblog.net

Bilder: Nordlandscale

4 Gedanken zu „Saab Facett. Das Resultat einer großen Leidenschaft.

  • 17. Juli 2013 um 10:23 AM
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    Wow, toll und individuell. Ebenso wie der Preis 😉

  • 17. Juli 2013 um 10:37 AM
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    Die Silhouette vom SAAB Facett erinnert mich an bestimmte BRISTOL-Modelle – sehr individuelles und sportliches Erscheinungsbild!

  • 17. Juli 2013 um 8:55 PM
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    Hut ab vor dem Schöpfer. Das Modell sieht unglaublich gut aus!
    Bei einer derart streng limitierten Auflage (alles in allem gerade mal 80 Expl.) sind die Preise günstig.

    Schade nur, dass sich SAAB-Enthusiasmus seit jeher in allen erdenklichen Formen äußert. Nur eben nicht darin, sich alle drei Jahre einen Neuwagen bei SAAB zu ordern. So konnte das ja nichts werden …

    Die Sammelleidenschaft von Gebrauchten und Modellen oder Käufer, die ihre “Neuwagen” halbe Ewigkeiten wie ihre Augäpfel hegen, sind nunmal SAAB-typisch …

    Und so sehr das auch für die Autos sprechen mag, so sehr läuft es eben auch den wirtschaftlichen Erfolgsaussichten einer Automobilmarke zuwider.

  • 18. Juli 2013 um 8:54 AM
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    Warum soll ich mir alle drei Jahre einen Neuwagen kaufen? Bei dem Wertverlust kann ich das Geld auch gleich verbrennen. Wenn mein eigenes Fahrzeug seinen Zweck erfüllt fahre ich das weiter. Ich bin doch nicht da um das Unternehmen zu alimentieren. Sollte es mir mal finanziell schlecht gehen sagen die auch nicht: “Die nächste grosse Inspektion geht aufs Haus”.

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