SAAB Presse. SAAB Parts Deutschland in Autoservicepraxis.

Die Fachzeitschrift „Autoservicepraxis“ berichtet in ihrer April-Ausgabe über die Entwicklung bei Saab und Daihatsu. Unter der nicht ganz glücklich gewählten Überschrift „Nachlassverwalter“ geht es um die Schweden, die in diesem Jahr die Produktion wieder starten wollen, und um die Japaner, die sich aus Deutschland und Europa zurückgezogen haben.

Saab Zukunft in Auto-Service-Praxis
Saab Zukunft in Auto-Service-Praxis

Japan blenden wir aus, da es (vermutlich) kaum Daihatsu-Fahrer unter unseren Lesern gibt. Für uns – aus Saab Sicht – ist der Artikel spannend. Denn es geht um unsere Ersatzteile, aber nicht nur !  In Eschborn entwickelt man die Produktpalette weiter. Es fallen dann im Gespräch mit Jan-Philipp Schuhmacher, dem Geschäftsführer der Swedish Distribution Services GmbH, einer Tochter der Saab Parts AB, Worte wie „Saab Recommended Parts“ und „Classic Parts“. Erstere sollen die Produktlinie der „Original Saab Ersatzteile“ nach unten abrunden und es auch für preissensible Saab-Fahrer interessant machen, den Saab Servicepartner zu besuchen. Zweiteres liegt noch etwas weiter in der Zukunft und ist, ich sage mal endlich, ein Angebot für die Klassiker aus Trollhättan.

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Bisher ein Markt, den die Schweden – warum auch immer – ignoriert haben. Während deutsche Hersteller schon lange Originalteile in Erstausrüster-Qualität nachfertigen  und sich die Teile gut bezahlen lassen, war unsere Kultmarke da mehr als zurückhaltend. In den letzten 12 Monaten wurde in Deutschland und Österreich viel in die Saab After Sales Infrastruktur investiert, und die Hausaufgaben wurden mit Bestnote gelöst. Spannend ist jetzt die Frage nach der Zukunft von Saab, und ob man in Deutschland bereit ist für den Vertrieb von Neuwagen. Die Antworten findet man im Artikel, den wir vom Daihatsu Text Block befreit, als PDF zum Download bereitstellen.

Die Bilder für den Beitrag wurden übrigens bei Saab Service Kiel (Saab Parade) und beim Saab Zentrum Bamberg (Werkstatt) aufgenommen.

Download: Saab Artikel Auto Service Praxis

Text: tom@saabblog.net

Bild: saabblog.net

4 Gedanken zu „SAAB Presse. SAAB Parts Deutschland in Autoservicepraxis.

  • Das der Blick in die SAAB-Zukunft so zaghaft ausfällt, hängt natürlich mit dem Auftreten der neuen Besitzer zusammen – das bevorstehende internationale SAAB-Treffen in Trollhättan sollte nun endlich mal dazu führen, dass sich eine positive Sicht der Dinge durchsetzt.

    Der neue Pressesprecher bei SAAB darf bei dieser Großveranstaltung gerne mal eine Schippe drauflegen!

    Sonnige Grüße aus der Hansestadt Hamburg

  • Schön mal wieder einen Artikel in der Presse zu lesen. Schön auch, dass der Autor das Thema „Downsizing“ Saab zuschreibt. Für mich waren die Turbos der 9000er genau das. Gehobene Mittelklasse, die sich anfühlte als wären deutlich mehr Hubraum und locker zwei Zylinder mehr unter der Haube. Und das zu einer Zeit, als deutsche Hersteller fast ausschließlich konventionelle Saug- und Saufmotoren in vergleichbare Fahrzeuge packten.

    Ich ärgere mich noch heute über eine Ausgabe des ADAC -Magazins, in der ein 300E und ein 6-Zylinder-Audi gegeneinander antraten und beide rauf und runter gelobt wurden. Für sich genommen war das völlig in Ordnung, jedoch wurde weiter hinten im Heft wortreich das Tuboloch eines deutlich flotteren AEROS beklagt, der angeblich unterhalb von 3000 U/min kraftlos sei.

    Hätte dieser am Vergleich teilgenommen und die Messwerte nicht separiert irgendwo anders im Heft gestanden, hätten die besseren Durchzugswerte des Saabs die „objektiven“ Tester für jedermann klar ersichtlich Lügen gestraft.

    Seine in Deutschland kleinen Marktanteile hat Saab auch der hiesigen Motorjournallie zu verdanken. Ganz ähnlich in Groß Britannien.

  • Bei den letzten Sätzen Herberts gebe ich Recht. Die hiesigen Motorjournalisten (allen voran die des Axel Springer Verlages) liessen über all die Jahre, in denen SAAB gute bis sehr gute Autos baute und verkaufte, keinen Zweifel für andere Marken und deren Modelle, aufkommen. Einzig und allein (wo sonst wohl?) in den USA gab es gute Kritiken am 900 (bis 1993) und den 9000ern, solange SAAB nicht bei GM komplett war. Aber genau da (USA) war der grösste Markt für SAAB, insbesondere was die Sicherheitstechnologie anging. Nur wem sag ich das….

  • Saab Parts/Swedish Distribution ist wirklich ein Beweis für gelebte Identifikation mit einer Marke. Die Angebotspalette um preisgünstigere Teile zu erweitern sollte auf jeden Fall ein guter Schritt sein – auch wenn wir alle wissen, dass unsere SAABs ja ein langes Leben vor sich haben, kann ich mir gut vorstellen, dass im hohen Fahrzeugalter eine günstige Alternative bei vielen in Erwägung gezogen wird.

    Einen OEM-Teileservice für Old-/Youngtimermodelle bietet Mercedes übrigens schon geraume Zeit an, dort brummt das Geschäft mit dem Service für die Klassiker ganz ordentlich… also mit jenen Autos, die noch für die „gute, alte Mercedes-Qualität“ (Zitat Tom) stehen.

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