Saab News Schweden: Erneut Konkursantrag gegen Saab

Ein anderer Konkursantrag gegen Saab Automobile AB wurde heute in Vänersborg gestellt. Es geht um eine Summe von etwas mehr als 1.8 Millionen schwedischer Kronen und der Antragssteller möchte unbekannt bleiben. Das ist eine Notiz am Rande, denn im Prinzip ändert dieser Antrag nichts an der aktuellen Situation.

Nach wie vor ist keine Entscheidung aus Göteborg zur Rekonstruktion zu hören und auch aus China gibt es aktuell nichts neues. Leserin Julie wollte etwas über den Besuch des schwedischen Botschafters bei der NDRC in Peking hören, aber da gibt es nichts zu vermelden. Schon vor dem Besuch teilte das Außenamt in Stockholm mit, dass man öffentlich keine Stellung beziehen werde.

Bislang hat man dies auch so durchgezogen, also warten wir weiter ab. Die Weichen sind gestellt und es liegt an Youngman und Pang Da.

Bleiben wir entspannt. Ich bin es auch und gehe jetzt lecker essen.

Text: tom@saabblog.net

2 Gedanken zu „Saab News Schweden: Erneut Konkursantrag gegen Saab

  • Wie wir hörten, wäre die altehrenwerte Firma Volvo an der Ersatzteilsparte von SAAB interessiert, wenn dort u. U. die Segel gestrichen werden.

    Wird hier ein Plan irgendwelcher Leute im Hintergrund ausgekocht?

    Mit weiteren Störungen der Abläufe bei SAAB-Automobile – sprich Überleben von SAAB – wäre man dann evtl. die heimische Konkurrenz los und könnte Volvo noch einen zusätzlichen Gefallen erweisen (SAAB Ersatzteilsparte).

    Die bei dieser Konstellation auf der Strecke bleibenden SAAB-Arbeitnehmer (und nicht nur die) scheinen ohnehin kaum jemanden zu interessieren.

    Das SAAB-Management sowie Youngman-Lotus + Pang Da sollten genauestens Verfolgen was hier gespielt wird und ggf. sehr schnell entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten!

    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Julie

  • Es ist eigentlich nicht gut gelöst, wenn der Botschafter oder auch eine andere staatliche Stelle den eigenen Landsleuten (und anderen Interessierten) keinerlei Infos über bestimmte Dinge von öffentlichem Interesse (in diesem Falle bezogen auf das alte Traditionsunternehmen SAAB-Automobile)zukommen läßt.

    Es scheint so, dass mittlerweile auch in Schweden das Prinzip “Gutsherrenart” (was wir hier oben machen geht keinen da unten etwas an) gilt!

    Das schwedische Image in Bezug auf die staatlichen Stellen hat insbesondere in den letzten Monaten höchstwahrscheinlich nicht nur in meinen Augen gehörig gelitten. Das staatliche Verhalten gerade in Sachen SAAB scheint äußerst nebulös zu sein – mir schwant nach wie vor nichts Gutes!

    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Joachim

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