Saab News: Saab Immobilien verkauft

Saab Werk Trollhättan - Verkauft ?
Saab Werk Trollhättan - Verkauft ?

Update: 09:59

Saab hat 50,1 % seiner Immobilien in Trollhättan verkauft. Käufer ist die schwedische Immobilienfirma Hemfosa. Saab erhält dafür 255 Millionen Kronen, was etwas weniger ist als die zuerst angedachten 300 Millionen. Krisenabschlag eben. Hemfosa hat die Möglichkeit noch weiter Anteile der Saab Immobilien innerhalb von 30 Tagen zu erwerben.

Saab mietet die Liegenschaften für 15 Jahre, muss aber im ersten Jahr keine Miete bezahlen. Die Zustimmung von EIB und Reichsschuldenverwaltung steht noch aus.

Trollhättan, Sweden: Swedish Automobile N.V. (Swedish Automobile) announces that Saab Automobile AB (Saab Automobile) have reached a conditional agreement with respect to a sale of 50.1% of the shares in Saab Automobile Property AB (Saab Property) with a transaction value of SEK 255 million (EUR 28 million).

A consortium of Swedish real estate investors, led by Hemfosa Fastigheter AB (the Consortium), will purchase 50.1% of the shares in Saab Property for a total consideration of SEK 255 million, reflecting an adjustment to the transaction price for a one year lease free period. The property consists of 483,000 m2 building space. The investors have the right to purchase additional shares to increase the amount to SEK 300 million (EUR 33 million) on the same terms within 30 days after closing.

Saab Automobile will enter into a lease agreement with Saab Property for a duration of 15 years.

As joint owners, the Consortium and Saab Automobile seek to further develop the property, including a refinancing of the property at a later date when commercially feasible. Saab Automobile is being advised by Catella Corporate Finance.

In order to enable Saab Automobile to sell the property, the Swedish National Debt Office (NDO), being the guarantor of the EUR 400 million loan of the European Investment Bank (EIB), is requested to release its pledge in the shares of Saab Property. If the NDO releases its pledge in the shares of Saab Property, the guarantee of the NDO in favour of the EIB will be reduced by EUR 120 million. As a result, Saab Automobile will draw up to a maximum of EUR 280 million under the existing EIB loan (of which EUR 216.9 million have currently been drawn). A further EUR 63.1 million will remain available to Saab Automobile under the EIB loan. Saab Automobile seeks final approval from the EIB, the NDO and the Swedish government to complete the transaction which it expects shortly.

Swedish Automobile and Saab Automobile continue their discussions with several parties to secure additional short-term funding to restart production. There can, however, be no assurance that these discussions will be successful or that additional short-term funding will be obtained.

Jens Engwall, CEO Hemfosa Fastigheter AB, said: „We are very pleased with the agreement with Saab Automobile. We will continue to add value for Saab Automobile in developing the property.“

Text: tom@saabblog.net

7 Gedanken zu „Saab News: Saab Immobilien verkauft

  • Die 300 Millionen SEK, die bisher im Raum standen, hatten als Grundlage den Verkauf der kompletten Immobilie, nicht nur von 51 Prozent.
    Insofern ist es sicher kein Krisenabschlag, sondern eine für Saab deutlich bessere Lösung, zumal hierdurch evtl. der Einstieg eines VA noch möglich ist, was zusätzliches Geld in die Kassen bringen kann.
    Damit ist auch die EIB-Absage Makulatur, da sich die Sicherheit von Saab seit gestern deutlich verbessert hat.
    Warten wir es ab – ich denke, wir werden noch weitere Infos bekommen.
    Es scheint eine typosch deutsche Eigenschaft zu sein, zunächst einmal alles negativ sehen zu wollen – andere internationale Quellen sehen das weitaus positiver

    • Marcus, Marcus, lese doch bitte die Saab Pressemitteilung, bevor Du auf meinem Blog schreibst. „The investors have the right to purchase additional shares to increase the amount to SEK 300 million (EUR 33 million) on the same terms within 30 days after closing“ Das Tafelsilber ist verkauft, die Reste, sind nur noch 45 Millionen Kronen wert, also etwas „Brachland“ und einige Gebäude rund um das Werk. Okay ?

      • … aber so muss es doch auch nicht sein… denn in der PM steht ja nicht, dass sie den Rest für 45 Mio bekommen, sondern es ist die Rede von „additional shares to increase the amount to SEK 300 million“. Damit ist keine Aussage darüber getroffen, wie viel der gesamte noch zur Verfügung stehende Rest wert ist. Also wenn man sich auf die Mitteilung bezieht, dann nur das lesen, was auch drin steht. Oder meine Englisch-Kentnisse reichen nicht aus. Mag ja auch sein.

        • Ganz einfach: Kompletter Betrag 300 Millionen. Abzüglich bereits vereinbarter für 255 Millionen für die 50,1 % = 45 Millionen Rest. 😉 Nix für ungut…

          • dieses Spiel könnten wir jetzt ewig so weiter führen. Denn auch die 300 Mio sind in dieser PM nicht als Gesamtwert angegeben… sondern resultieren doch eher aus dem vorherigen Bestreben, die gesamte Immobilie für 300 zu veräußern. Man könnte jetzt auch lustig daher gehen und sagen: 45 Mio nicht gleich 49,9%, wenn für 51,1% 255 gezahlt wurden 😉
            aber lassen wir das.
            Wie bei vielen anderen Entscheidungen oder Entwicklungen bin ich mir sicher, das wir früher als uns lieb ist, erfahren werden, ob es ein Beitrag dazu war, doch noch wieder auf die Spur zu kommen. By the way: danke für die offensichtlich immer ziemlich aktuellen Infos!

          • Ja, auf den ersten Blick ist es nicht klar. Und danke für das Lob 🙂 Tom

  • Hier wird kein „typisch deutscher Pessimismus“ verbreitet, sondern kritisch beleuchtet.
    Manch von der internationalen Presse als positiv beurteilte Unternehmensenstcheidung (Hawtai, Wiederausfnahme der Produktion ohne neuverhandelte`Lieferanteverträge usw.) endete als Rohkrepierer. Da wird man einfach skeptischer…

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