Die Sonne geht auf – Volvo C70 Cabriolet in Saffron Pearl

Vor Monaten hatte ich versprochen regelmäßig einen Blick in Richtung Volvo zu wagen. Es ist an der Zeit das Versprechen einzulösen. Viele Lesende bewegen neben ihrem Saab im Alltag auch ein Auto aus Göteborg. Der Versuch der Annäherung, auf die unverfängliche Art. Vielleicht besteht Interesse an einer Miniatur von Volvo? Weil, man mag es kaum glauben, auch auf Torlsanda konnten sie reizvolle Cabriolets bauen.

DNA Collectibles präsentiert das Volvo C70 Cabriolet
DNA Collectibles präsentiert das Volvo C70 Cabriolet

Klar, in puncto Cabriolet hatten man bei Saab stets die Haube vorne. Die Marke verdankte, leicht überspitzt formuliert, ihr Überleben zum großen Teil der Cabriolet Idee. Es gab Jahre, in denen man mehr offene als geschlossene Fahrzeuge verkaufen konnte.

Den Anfang machte 1986 der offene 900. Er wurde zum Erfolg und Überlebens Garant. Volvo überließ Saab diese Nische für eine überraschend lange Zeit. Erst 12 Jahre später wurde man mit dem C70 Cabriolet aktiv. Der C70 war eigentlich kein direkter Konkurrent für den offenen 9-3.

Der Volvo war eine halbe Nummer größer und bespielte ein anderes Klientel. Dass sich Käufer ernsthaft mit beiden Marken auseinandergesetzt haben, dürfte die Ausnahme gewesen sein.

Saffron Pearl – die Sonne geht auf

Das Volvo C70 Cabriolet zeichnete Peter Horbury. Ein Langzeit Designer in Göteborg, der heute für Geely arbeitet, und die Marke lange Zeit prägte. Ohne Frage ist der C70 sofort als ein Volvo zu erkennen, Zweifel an der Familienzugehörigkeit gibt es keine.

DNA Collectibles bringt den Volvo C70 in der sagenhaften Farbe Saffron Pearl. Die so intensiv leuchtet, als ob die Sonne aufgehen würde. Saab konterte Jahre später beim 9-3 Cabriolet mit Lime Yellow und beide Farben haben ihre Fans. Das Cabrio ist mit Liebe zu den kleinsten Detail hergestellt, wie gewohnt bei den Schweizer Modellauto Enthusiasten. Das Verdeck der Miniatur ist abnehmbar und gibt den Blick auf einen schönen, detailliert gestalteten Innenraum frei.

Warum das Volvo C70 Cabriolet sammeln?

Weil die Auflage limitiert und der Farbton einfach stark ist. Vielleicht auch, weil es ein schwedisches Auto ist, das leider aus dem Straßenbild weitgehend verschwunden ist. Ein Cabriolet für Individualisten, ein Fahrzeug weitab vom Mainstream. Und der offene Volvo macht sich in jeder Sammlung gut. Auch direkt neben einen Saab.

Und warum nicht?

Eine Miniatur ist eine Miniatur. Was dem C70 Cabriolet im Maßstab 1:18 abgeht, das ist der typische Sound der 5 Zylinder unter der Haube. Das Bollern machte das Cabriolet unverwechselbar und war etwas, was ein Saab nicht hatte.

Wer sich von dieser einen kleinen Einschränkung nicht abhalten lassen mag, der könnte mit diesem reizvollen Cabriolet seine Sammlung ergänzen. Die Vorbestell-Phase läuft bis zum Ende des Monats. Kurzentschlossene sparen 10 % auf den regulären Preis.

 

4 thoughts on “Die Sonne geht auf – Volvo C70 Cabriolet in Saffron Pearl

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    Das Bollern der 5-Zylinder …

    kann ich vom V70 her aus eigener Erfahrung bestätigen. Das waren feine Motoren mit einem gewissen emotionalen Mehrwert.

    Bis heute habe ich die technisch physikalische Grundlage des Phänomens allerdings noch immer nicht verstanden. Ist ja irgendwie unlogisch, dass ein Reihenmotor, der alle 180° zündet (4-Zylinder), wie eine Nähmaschine surrt, während ein Motor, der noch öfter und gleichmäßiger (alle 144°) zündet, so klingt, als würden rohe Kräfte sinnlos walten.

    Auch die möglichen Zündfolgen und das, was sie in der Orgel (dem Abgassystem) womöglich an Resonanz verursachen könnten, leuchten mir als Erklärung nicht ein.

    Beim 4er sind das 1-2-4-3 oder 1-3-4-2 und ganz gleich welche, es zünden immer auch benachbarte Zylinder in direkter Folge. Das ist beim 5er (1-2-4-5-3) nicht grundsätzlich anders. Der Abstand beträgt immer mind. einen und max. zwei Zylinder. Und doch bollert einer und der andere nicht. Faszinierend …

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    Ich finde es schade, dass DNA lediglich 1:18 Modell anbietet.
    Ich persönlich würde gern sammeln, allerdings sind mir die Fahrzeuge viel zu groß.
    Hat jemand einen Tipp für die Größe 1:43 oder kleiner?
    Der Volvo selber sieht umwerfend aus!

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    Den C70 in Mango-Metallic (so die Bezeichnung auf dem deutschen Markt) finde ich schon länger ein sehr schön und ruhig gestaltetes Automobil. Volvo war da in Konkurrenz zum 9-3I Cabriolet (ich denke schon, dass sich Menschen mit beiden Autos auseinandergesetzt haben, die intensiver verglichen haben – viele viersitzige Cabriolets gab’s allgemein nicht, und wer etwas ‘Schickeres’ neben den deutschen Produkten haben wollte, dem blieb da nicht soo viel) m.E. schon einige Schritte weiter, was bspw. Farbenfrohheit und Individualisisierungsmöglichkeiten auch im Innenraum anging. Ich empfehle, da bei Gelegenheit mal Blicke in C70-Prospekte verschiedener Jahrgänge zu werfen.
    Daneben gab’s auch beim Motorenangebot ganz schön was zu kriegen, wer möglicherweise auch mit einem 9-3 Aero Cabriolet mitzischen wollte.

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    Moin
    Das ist zwar ein interessantes Auto.
    Aber ich spezialisiere mich erstmal auf die SAAB Modelle. Obwohl der Volvo 164 oder der P1800…
    Oder doch lieber der SAAB 99???
    Gruß André

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