Drei neue Autos von Evergrande – Aktie mit Kurssprung

Über die sozialen Netzwerke hat Evergrande Auto drei weitere Modelle lanciert. Hengchi 7 bis 9 wurden gezeigt. Wer eine SUV Schau erwartet hatte, könnte enttäuscht sein. Evergrande kann auch Limousine und überrascht mit ansprechenden Designs. Obwohl eine Vielzahl internationaler Designer für das Unternehmen tätig sind, kristallisiert sich mittlerweile so etwas…

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4 thoughts on “Drei neue Autos von Evergrande – Aktie mit Kurssprung

  • 1. Die momentan verwendeten Akkus halten im Idealfall ein Autoleben lang, d.h. ca. 15 Jahre und /oder 300000 km. Entsprechende Erfahrungswerte liegen vor, da z.B. Toyota seit über 20 Jahren Hybridfahrzeuge baut und verkauft. Rund fünf Jahre alte “Kilometerfresser” von Renault, Nissan oder Tesla zeigen, dass die Akkus nach 300000 km und mehr noch 85 bis 90 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität leisten.
    2. Akkus werden von den Herstellern häufig (leider) als “Verschleißteil” bezeichnet, deren Ersatz einkalkuliert werden muss – was aber auf Akkus für Autos bislang nur sehr eingeschränkt zutrifft – siehe 1.
    3. Ein neuer Lithium-Ionen-Akku von durchschnittlicher Größe für PKW kostet momentan in der Herstellung rund 500 Euro, werde aber mit wachsender Produktionszahl im Preis weiter sinken.
    4. Akkus (sowohl Nickel-Metallhydrid als auch Lithium-Ionen) lassen sich bereits heute problemlos recyceln, allerdings nicht ohne Energieeinsatz – hier bietet Toyota/Lexus große Transparenz.
    5. Die “Achillesferse” Akku wird laufend therapiert – diese Metapher ist holprig-, d.h. der Status Quo ist nicht in Stein gemeißelt. Akkus werden kleiner und leichter trotz höherer Kapazität (in den vergangenen fünf Jahren ca. 30 Prozent), wobei für deren Produktion kontinuierlich weniger (zunehmend in höherem Maße regenerativ erzeugte) Energie und seltene Erden benötigt werden.
    6. Die größte Kompetenz hinsichtlich E-Bussen schreibe ich Fuhrpark-, Werkstattleitern und dem Fahrpersonal zu. Hier sind die Einschätzungen meines Wissens, auch abhängig vom subjektiven Standpunkt, unterschiedlich. Grundsätzlich muss man bedenken, dass der Einsatz von batteriebetriebenen Bussen als wissenschaftlich begleiteter Praxistest, vielleicht sogar Feldforschung, betrachtet werden muss.
    7. Ich als Anwohner einer Hauptstraße und Fahrgast “liebe” E-Busse, da sie leise sind, nicht stinken und von der ersten Sekunde an vollkommen ruckfrei mit vollem Drehmoment beschleunigen. Die Münchner Buslinie 144, die seit 15. Dezember 2020 eine reine E-Buslinie ist, hat nicht ein Quäntchen Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit eingebüßt, die vier benötigten Fahrzeuge laufen laut Fahrpersonal den ganzen Tag, ohne störanfälliger als Dieselbusse zu sein. Dies ist ein Einzelbeispiel.
    8. Ich bin nicht in der Auto- oder Akkubranche tätig und besitze kein Handy und auch sonst ziemlich wenig Technik (alte Autos, z.B. Saab).
    9. Ich liebe standortgebundens selektives Vorgehen, am liebsten mit einem Schuss Ideologie garniert.

  • @ Schwarzer Saab (neu beleben),

    auch Frankensteins Monster ist mit Strom belebt worden. Ich habe mit Wiederauferstehungsphantasien Saabs abgeschlossen.

    Ein Sprecher des Fahrgastverbandes (nicht gerade ein Petrolhead) war gerade im Radio. Der wies auf die schlechten Erfahrungen mit E-Bussen im Winter hin und warf der Politik vor, diese zu verschweigen und physikalische Gesetze zu leugnen, um mit Gewalt die Energiewende voranzutreiben. Er forderte, die Politik müsse sich da ehrlich machen und andere Lösungen suchen. “Da brauchen wir eine ideologiefreie Diskussion”, so wörtlich, auf dem Boden von Tatsachen und Naturgesetzen.

    Es ist eine neue Dimension in der Debatte, wenn solche Kritik aus dieser Richtung kommt – über jeglichen Verdacht erhaben, aus mangelndem Umweltbewusstsein am Alten festhalten zu wollen.

    Konventionelle Batteriefahrzeuge sind bestenfalls eine Brückentechnologie. Die Batterien nach wenigen Jahren breit und dann jedes Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden mit katastrophaler Umweltbilanz.

    Kommt für mich nicht in Frage, nichtmal mit dem richtigen Logo.

    Da steckt heute ja mehr Saab im Land Rover Defender. Ausgerechnet dort. Aber den neuen gibt es tatsächlich mit einem 2.0 Turbo-Benziner – auch als Hybrid.

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  • Ja ja – die automobile Welt dreht sich im Reich der aufgehenden Sonne sehr rasant weiter, bzw. steil aufwärts – was Technik und vorallem Design angeht da sollte sich jeder (s)eine Meinung selber bilden. Mir persönlich zu viel “rundgelutsche Flächen”
    Okay – bin wohl alterstechnisch auch nicht mehr unbedingt die Zielgruppe der fahrenden Smartphone….
    Egal – jede neue Zeit hat und hatte ihre Freunde – wenn’s ein neuer heutiger SAAB wäre, hatte ich bestimmt auch nicht mit Lobeshymnen gegeizt – so ist es eben als unverbesserlicher SAAB Fan ….

    Trotzdem – es bleibt spannend !
    Danke Tom für diesen tollen Beitrag …

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  • Bemerkenswert wie konsequent Evergrande Gas, äh Strom, gibt. Dazu muss man feststellen, die Hengchi Dinger sehen noch nicht mal schlecht aus. Die könnten doch gleich noch SAAB neu beleben, bei dem vielen Geld würden die Mehrkosten kaum messbar sein.

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