Saab in Stuttgart, Osnabrück und Essen

Wenn Marken den Neuwagenvertrieb einstellen, ist es nicht mehr weit bis zum völligen Verschwinden. Oder wann ist mir zum letzten Mal ein Rover, MG oder Daihatsu über den Weg gefahren? Die Japaner stellten 2013 den Neuwagenvertrieb ein, Rover verliess die Welt 2005. Anders sieht es bei der kleinen, unbeugsamen Marke aus Trollhättan aus.

Der Ur-Saab. Anfang der kleinen, unbeugsamen Marke aus Trollhättan
Der Ur-Saab. Anfang der kleinen, unbeugsamen Marke aus Trollhättan

Die will nicht verschwinden, egal was kommt. In den nächsten Wochen zeigt Saab eine starke Präsenz auf gleich 3 Messen, darunter sind 2 internationale Ausstellungen.

Osna Oldies – Osnabrück

Die Saison startet in Osnabrück. Vom 2. bis 3. März haben die Osna Oldies 2019 geöffnet. Mit rund 85 Ausstellern, darunter vielen Clubs, und einem umfangreichen Rahmenprogramm hat die Messe eine überregionale Bedeutung. Die Saab Freunde Osnabrück sind mit 2 Fahrzeugen dabei. Updates zur Ausstellung sind versprochen und kommen rechtzeitig auf dem Blog.

Retro Classics Stuttgart

Ein paar Tage später öffnet die Retro Classics in Stuttgart ihre Pforten. In den letzten Jahren lagen die Termine der beiden großen Shows in Essen und Stuttgart sehr dicht beieinander, in diesem Jahr haben die Organisatoren Einsehen,  und Essen findet erst im April statt.

Auch in Stuttgart, der ersten großen, internationalen Ausstellung des Jahres für edles, altes Blech zeigt Saab Präsenz. Vom 7. bis 10. März ist die Marke in Halle 7, Stand 7D82 zu finden.

Techno Classica

Ein fester Termin Jahr ist die Techno Classica in Essen. Ab dem 10. bis 14. April geht es um Klassiker, und Saab ist natürlich mitten drin. Wie in jedem Jahr, so wird auch 2019 der 1. deutsche Saab Club den Stand stellen. Das spannende Thema wird der Saab 99. Die Zusammenarbeit von Club und den Bloggern hat sich etabliert, mehr Infos, Bilder vom Aufbau und Stand liefern wir auf diesen Seiten.

Die kleine, unbeugsame Marke aus Schweden wird in Halle 8a, Stand 8a/110 zu finden sein.

6 Wochen und drei große Ausstellungen. Und überall ist Saab mit dabei. Das ist fantastisch und dem Engagement der vielen, ehrenamtlichen Fans zu verdanken. Nichts,  was selbstverständlich wäre, da sind Saab Herzen ganz heftig am Schlagen!

Wir Fans können uns für so viel Einsatz, der die Marke in der Öffentlichkeit sichtbar hält, bedanken! Indem wir an den Messetagen mal vorbeischauen und den Saab Freunden am Stand einfach mal sagen,  wie toll wir das finden, was sie tun.

19 Gedanken zu „Saab in Stuttgart, Osnabrück und Essen

  • 14. Februar 2019 um 11:16 AM
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    Wenn an der Techno Classica Essen der Saab 99 das spannende Thema wird, an wen kann ich mich wenden, wenn ich dazu eine Geschichte (wie ich 1970 zu meinem ersten Saab, nämlich eben dem damals brandneuen 99er kam) und vielleicht Fotos zur Verfügung stellen könnte?

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    • 14. Februar 2019 um 11:21 AM
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      Gerne eine Mail an das Blog Team. Wir leiten es an die Organisatoren weiter.

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  • 14. Februar 2019 um 11:21 AM
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    Hm, schade dass alles so weit weg ist, aber ich freue mich auf die Bilder
    . Zu Daihatsu muss man aber gesagt, dass der Neuwagenvertrieb nur in Europa eingestellt wurde, in Japan gibt es sie noch
    , meine Eltern hatten früher auch mal Daihatsus, sind auch sehr gute und langlebige Autos.

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    • 14. Februar 2019 um 11:42 AM
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      Vielleicht war DATSUN gemeint?

      Tolle Präsenz der Marke SAAB jedenfalls! Den ehrenamtlichen und unfreiwillig posthumen Markenbotschaftern können wir gar nicht genug danken. Sie halten SAAB lebendig und spannend …

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      • 14. Februar 2019 um 12:06 PM
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        Auch Datsun gibt es immer noch. Als günstiger Brand innerhalb der Nissan-Renault Gruppe. Nur eben nicht mehr in Europa.

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    • 14. Februar 2019 um 12:05 PM
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      So war es gemeint. Daihatsu gibt es in anderen Regionen nach wie vor.

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    • 17. Februar 2019 um 1:14 PM
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      Ich sage nur Daihatsu Rocky, 2.8 lt Diesel und leichte Konstruktion. Der stand im Gelände einem Landrover oder Landcruiser in nichts nach. Ich hatte mal einen in Kenya, sehr zuverlässig und robust!

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  • 14. Februar 2019 um 1:14 PM
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    Ich hoffe, dass die Präsenz unserer Schmuckstücke auf den Straßen noch lange so hoch bleibt wie sie derzeit ist. In Österreich ist der SAAB Bestand von 2017 auf 2018 um ca. 5% gesunken, bei meiner Menge von gerade mal ca. 4500Stk Ende 2018. Wenn das Thema Dieselfahrverbot auch in Österreichs Städten um sich greifen wird, und das wird es vermutlich in den nächsten Jahren, ist ein Großteil des SAAB Bestands der Schrottpresse geweiht. Sollte dann in weiterer Folge auch ein Fahrverbot für Benziner ohne OPF drohen bzw. für alle Benziner unter Euro 5 oder Euro 6 bleiben gerade mal eine handvoll Autos über. Zu wenig um Werkstätten die sich auf SAAB spezialisiert haben profitabel zu halten und vermutlich auch zu wenig für ORIO. Ich überlege seit einem knappen Jahr ein gut erhaltenens/restauriertes 900 I Cabrio zu kaufen, traue mich aber die Investition nicht zu tätigen da ich nicht weiß wie sich das Thema Feinstaub/Stichoxide, Euroklassen in den kommenden 5 Jahren entwickeln wird und ich nicht tausende Euro in den Sand setzen will.
    Schade für den Youngtimer-Markt und auch für die Zukunft der noch fahrenden SAAB Flotte.

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    • 14. Februar 2019 um 2:22 PM
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      FAHRVERBOTE

      Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Schon als Kind hatte ich Angst, ob ich jemals in den Genuss käme, mal eines der Autos zu fahren, die mich faszinierten. Oder wenigstens ein ähnliches.

      Schon ewig hängt über allen Verbrennern ein Damoklesschwert. Passiert ist seither wenig. So langsam senkt sich das Schwert tatsächlich. Betroffen sind (oder werden es künftig sein) aber vor allem Neuzulassungen. In Norwegen, Dänemark und Schweden ist das beschlossene Sache. Und selbst dort wird man Verbrenner weit über 2030 hinaus fahren können. Ansonsten würde man sie ja nicht bis zum 31.12.2029 neu (!) zulassen.

      Ferner genießen Besitz und Bestand in westlichen Demokratien in aller Regel einen übergeordneten Schutz. Enteignungen im Stile sozialistischer Revolutionen kosten ganz einfach zu viele Stimmen. So kann ich in D beispielsweise problemlos mit meinem Oldtimer in jede Innenstadt, obwohl er weder eine Plakette noch einen Kat hat und noch nie irgendeine Abgasnorm erfüllen musste …

      In aller Kürze: Nichts auf der Welt würde mich momentan von einem 900 I Cabrio oder einem 900 I Turbo-Coupé abhalten. Und wenn nicht jetzt, wann dann wollte man ihn anschaffen, fahren und genießen?

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    • 14. Februar 2019 um 3:45 PM
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      Dieses Thema wird täglich in den Medien neu bespielt. Die Erfahrung lehrt, daß da immer viel heiße Luft hinten dran ist. Der Fahrzeugbestand wird doch permanent erneuert, wie lange ist Euro 4 in großen Umfang noch ein Thema?

      Vielleicht in Tschechien oder in anderen Ländern, wohin unsere gepflegten Autos für wenig Geld wandern. Hier nicht mehr. Wir sollen die Umwelt retten, in dem wir Neuwagen kaufen, die 0.4 Liter weniger auf 100 Km verbrauchen. Für die Produktion blasen wir dann ein paar Tonnen Co2 zusätzlich in die Umwelt. Bravo!

      Hier soll der Konsument weiter zum konsumieren angehalten werden. Ganz egal ob er das finanziell leisten kann, oder nicht. Ich bleibe da ganz ruhig und fahre weiter Saab. Ist langfristig nachhaltiger.

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      • 14. Februar 2019 um 9:59 PM
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        Gut geschrieben, gutes Fazit. Ruhe bewahren und SAAB fahren.

        Schade, dass auch das Kfz-Versicherungswesen keinen Nachhaltigkeitsgedanken kennt.
        Der wirtschaftliche Totalschaden und somit das Aus auf dem Schrottplatz droht einem jeden SAAB, welcher nicht mindestens noch oder schon wieder einen fünfstelligen Wert hat, schon im Falle eines kleineren unverschuldeten Unfalls.

        Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist es völlig irre, dass Jahr für Jahr zigtausend Autos als wirtschaftliche Totalschäden auf den Schrott wandern, die man problemlos reparieren könnte.

        Auch irre ist, dass umgekehrt inzwischen bis zu fünfstellige Beträge anfallen (und gezahlt werden), wenn irgendwo mal ein mehr oder weniger neu zugelassenes Auto mit all seinem Schnulli in den noch immer – aber mittlerweile zu unrecht – so genannten Stoßstangen auch nur schief angeguckt wurde.

        Wer ein teures und über alle Maßen empfindliches Auto in den Verkehr stellt, erhöht das Kostenrisiko. Bei Hausrat- und Gebäudeversicherungen zahlt man mehr, wenn der Hausrat besonders wertvoll und das Gebäude besonders empfindlich und risikobehaftet ist. Eigentlich müsste man das Prinzip der Kfz-Haftpflicht umkehren und am Fahrzeugwert sowie der Empfindlichkeit des Fahrzeugs bemessen. Beides spiegelt schließlich das Kostenrisiko. Meinen Hausrat und meine Gebäude kann ich auch nicht der Allgemeinheit aufbürden. Warum ist das bei Autos anders und ist es sinnvoll?

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    • 14. Februar 2019 um 11:21 PM
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      unsere 9-3s werden gepflegt und bekommen alles, dass sie noch sehr sehr lange fahren werden. In Österreich wird es glaube ich noch lange dauern bis es zu Fahrverboten für PKWs kommen wird. Jetzt werden die Diesel so gut sie sind, durch den hohen Dieselpreis unattraktiv gemacht. Diesel ist ja momentan fast teuer wie Super+. Gott sei dank gibt es auch in Österreich Saabwerkstätten die sich liebevoll um unsere Saabs kümmern, zu diesen müssen halt alle Saabfahrer fahren, damit diese weiterhin bleiben und wir auch unsere Saabs weiterfahren können. Ich würde den 900 kaufen

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  • 14. Februar 2019 um 11:47 PM
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    Mir sind heute ein Rover 75 und ein 45 „über den Weg gelaufen“…

    Während der 45 mich überraschte, sie sind auch im tiefen Westen der Republik (fast) ausgestorben und nur sehr bedingt britisch, aber die Rover 75 Gemeinde scheint mir ähnlich den Saab-Fahrern: sie fahren, stehen an Straßenrändern und in Tiefgaragen und sehen eher nicht nach reinen Verbrauchsgegenständen aus.

    Steinigt mich, aber ich freue mich mittlerweile über jeden gut erhaltenen Rover 75, und sehe in den Besitzern Brüder im Geiste…

    Keep Saabing

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    • 15. Februar 2019 um 9:39 AM
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      Steinigen?

      Letzten Sommer habe ich nach Jahren endlich mal wieder ein Rover P5 gesehen und ganz sicher nicht die Nase gerümpft, sondern mir mit geweiteten und leuchtenden Augen den Hals verdreht. Schade, dass ich schon ewig keinen SD1 mehr gesehen habe. Mit seinem Fließheck und das in dieser Fahrzeugklasse war das ja schon fast ein britischer SAAB 9000.

      Freuen wir uns nicht alle, wenn wir ein Auto mit Seltenheitswert zu Gesicht bekommen?

      Und während ich das schreibe kriege ich Appetit auf ein morgendliches 3-Gänge-Menü, das von Orangensaft und Tee begleitet wird und als Hauptgang nicht weniger als fried eggs on toast, bacon, sausages, HP-Sauce, baked beans, fried tomatoes, mushrooms and potatoes zu bieten hat und mit Orangen-Marmelade auf Toast als Dessert endet …

      Jetzt habe ich Hunger. So richtig Hunger. Shit …

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      • 17. Februar 2019 um 11:26 PM
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        ..nun habe ich aber Appetit, dumm daß die Geschäfte dicht sind; Toast mit Orangen-Marmelade ist in der Mache, einen Teil vom Rest dann morgen…!

        In meiner Jugend hatte ein Nachbar (Frauenarzt) einen Rover 3500 (SD 1) in „himmelblau metallic“ (meine Beschreibung), bin häufig um den tollen Wagen gelaufen und ja, aus heutiger Sicht ist das Fließheck in dieser Fahrzeugklasse ein britischer Saab 9000, oder der 9000 ein schwedischer SD 1, sehr treffend!

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        • 19. Februar 2019 um 10:35 AM
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          Der 3500 war ein feiner Motor. Und die Farbe meine Lieblingsfarbe an diesem Auto. Jetzt reicht es mir endgültig. Ich lasse die Arbeit ruhen, fahre kurz Einkaufen und heute Abend gibt es ein Englisches „Frühstück“/ein fry up mit allem drum und dran. Gut, dass der Hauptgang rund um die Uhr funktioniert und schmeckt …

          P.S.
          Der 3,5 V8 hat mich in den 1990er Jahren in London auf der Rampe zu einem fly over überholt und gab mir das Gefühl, quasi zu stehen. Ausgerechnet in einem Land Rover Defender 90 verbaut und stolz auf der Hecktür ausgeschrieben. Vermeintlich ein Nutzfahrzeug. Mit diesem Motor aber verdammt dynamisch und very British …

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    • 17. Februar 2019 um 6:49 PM
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      „Brüder im Geiste“ – bei mir sogar im biologischen Sinne: während ich aktuell zwei 9-3er (Anni von 2002 und eine Aero Cabrio von 2003) bewege, fährt mein Bruder einen Rover 75, grünmetallic, helles Leder, schönes Auto! Und als Kinder fanden wir schon den 3500er klasse, der mit dem Reververad auf der Heckklappe…

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