MySaabCar – Neue App von Orio

In den letzten Tagen war auf dem Blog viel über Nachhaltigkeit und das Leben mit älter werdenden Autos die Rede. Ein Blick auf die unmittelbare Zukunft kommt von Orio, wo man alles daran setzt,  die Fahrzeuge so lange wie möglich auf der Straße zu halten. Die neue App kann eine Antwort auf die Frage sein, wie man analoge Fahrzeuge im digitalen Zeitalter attraktiv halten kann.

MySaabCar App von Orio

Letzte Woche stellte Orio in Schweden die App “My Saab Car” vor. Mit der App, verfügbar für Android und iOS Systeme, können Saab Besitzer alle relevanten Daten ihrer Fahrzeuge speichern und verwalten. Servicefunktionen, wie ein Videochat, verbinden auf Wunsch mit einem Orio Spezialisten,  um bei Problemen rasche Hilfe zu erhalten oder an den nächsten Vertragspartner weiterzuleiten. Die Werkstatt kann zukünftig online gebucht werden, eine Erinnerungsfunktion weist auf TÜV Termine, Winterreifenwechsel oder Serviceintervalle hin.

Neue App - vorerst nur für SchwedenVor der Freigabe wurde die App umfassend getestet. Ein Team von rund 400 schwedischen Nutzern war in der Beta Phase eingebunden. Bei Orio ist man zuversichtlich,  eine App mit Mehrwert entwickelt zu haben. “My Saab Car” ist ein großer Schritt in die Gegenwart. Warum sollten Saab Fahrer auf etwas verzichten, was bei Neuwagen schon längere Zeit Standard ist? Warum sollte der Service nicht digital sein, wenn die Fahrzeuge weiter analog bleiben? Saab Service, die Bindung zwischen Orio, den Partnern und Kunden wird so auf ein zeitgemäßes Niveau gestellt.

Mehrwert für die Saab Besitzer, eine Stärkung der Orio Vertragspartner, und möglicherweise eine hohe Akzeptanz vor allem bei jungen Saab Fahrern könnten die Folge sein. Könnten, denn es existiert noch eine kleine Unsicherheit. Wir hätten die App gerne getestet, können es aber nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt ist “My Saab Car” nur für Schweden freigeschaltet. Alle anderen Märkte müssen warten. Ob es zu einer Einführung in Deutschland kommen wird,  ist uns im Moment nicht bekannt.

MySaabCar – analoge Autos im digitalen Zeitalter

In Deutschland waren zum 01.01.2018 laut KBA 46.719 Saabs unterwegs. Ein viel kleinerer Kreis an potentiellen Nutzern als in Schweden. Lohnt es sich,  für diesen kleinen Kreis eine App anzupassen und Servicestrukturen freizuschalten? Die mögliche Internationalisierung von “My Saab Car” wäre eine Herausforderung, die sicher auch von der Anwender-Akzeptanz in Schweden abhängig sein wird.

Sie hat aber auch mit Psychologie zu tun. Denn sie könnte Saab Fahrern zeigen, dass sich jemand um sie kümmert, und sie in das digitale Zeitalter begleitet. Es wäre schade, würde man diese großartige Chance vertun. Eine Marke kann leben, auch ohne Neuwagen zu produzieren.

28 Gedanken zu „MySaabCar – Neue App von Orio

  • 1. Oktober 2018 um 12:08 PM
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    Moin,

    Die APP sollte unbedingt für alle SAAB Fahrer ermöglicht werden. Das wäre ein starkes Zeichen von Orio für Orio und die Marke SAAB. Will haben Modus ist eingeschaltet!

    Grüße vom Erik

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  • 1. Oktober 2018 um 12:53 PM
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    Bitte unbedingt machen! Starke Idee, danke an Orio!

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  • 1. Oktober 2018 um 1:29 PM
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    Ich wäre auch dafür die App zu installieren u nutzten

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  • 1. Oktober 2018 um 1:37 PM
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    Ich würde die App auch sicher gerne mal testen/nutzen ….

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  • 1. Oktober 2018 um 1:43 PM
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    Cool, dann muss mir in Zukunft nicht mehr die nächste Saabwerkstatt mitteilen, dass sie mir mangels Ersatzteil bei meinem Problem nicht weiterhelfen kann. Das macht dann die App…willkommen in der digitalen Zukunft.

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  • 1. Oktober 2018 um 2:26 PM
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    Ist mir persönlich erstmal völlig egal …

    Ja, eine App ist toll, macht Spaß und so weiter, aber was steht letztlich dahinter?

    Am Ende zählt doch nur, ob man alle Teile bekommt, wie man sie bekommt, wo und zu welchen Konditionen man sie bekommt …

    Diese Fragen betreffend hieß es hier zuletzt, dass Orio nicht an Privatpersonen verkaufen würde. Welchen Vorteil hätte ich als Privatperson also davon, mir eine Orio-App zu installieren?

    Schon heute erinnert mich der Ex-SAAB-Händler des Vertrauens via E-Mail oder SMS an den nächsten TÜV, an den nächsten Service und behauptet dabei genüßlich, dass (wenn überhaupt) nur er Zugriff auf die Teile hätte, die ich möglicherweise längst benötige, vielleicht oder voraussichtlich benötigen könnte …

    Bei aller Sympathie für die Ex-Händler-Struktur und den Erhalt von Kompetenz, aber so finde ich das nicht okay. Längst hat sich der eine oder andere Ex-Händler ein zweites oder drittes Standbein geschaffen oder sich gleich gänzlich vom Thema SAAB verabschiedet.

    Eine App, die vorbehaltlos jedem Fahrer und Besitzer eines SAABs einen Mehrwert bringen würde, würde ich sofort bejubeln. Aber die Ankündigung einer solchen App kann ich in dem Artikel leider nicht erkennen …

    Die Beschreibung der App kommt mir eher so vor, als sei die App einzig als Hommage an die Ex-Händler programmiert worden. Fahrer und Besitzer bleiben sekundär. Vielleicht täusche ich mich aber auch? Es würde mich freuen!

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    • 1. Oktober 2018 um 8:11 PM
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      Natürlich bietet Orio diesen Service nicht als Saab-Selbsthilfegruppe an, sondern um das eigene Vertriebsnetzwerk zu stärken. Auch das Serviceumfeld ändert sich rasant, und bei Saab/Orio kann und darf die Zeit nicht stehen bleiben. Eine jüngere Zielgruppe wird eine solche App als völlig normal und unspektakulär werten – und sie als selbstverständlich sehen.

      • 1. Oktober 2018 um 9:01 PM
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        Vielleicht bin ich persönlich zu alt oder auch ganz einfach zu anders …

        Sooooo alt bin ich ja noch nicht. Wie dem auch sei, wenn diese App einem oder mehreren SAAB-Fahrern Freude bereitet, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Wenn sie gar den Nachwuchs fördert, dann ist sie nochmals deutlich besser und freut auch mich.

      • 4. Oktober 2018 um 9:09 AM
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        Welche “jüngere Zielgruppe” möchte Orio denn ansprechen? Die Zielgruppe Saab ist doch ohnehin schon recht überschaubar. Eine junge Zielgruppe gibt es bei Saab schlichtweg nicht. Die paar unter 40 oder 18 Jährigen die zum Führerschein undbedingt einen Saab wollen weil man in der Familie schon immer Saab fuhr sind doch eher ein “Grüppchen”.

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        • 4. Oktober 2018 um 12:17 PM
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          Stimmt schon, aber das ist eine deutsche Perspektive …

          Die App ist jedoch schwedisch. Sie ist funktional reduziert und die Erstellung war simpel. In Schweden ist SAAB viel präsenter als bei uns. Autos werden dort schon immer lange gefahren. Da werden etliche SAABs an den Nachwuchs durchgereicht. Auch eine mehr oder minder kleine Zielgruppe muss erreicht werden.

          Vielleicht ist die App der bessere, zeitgemäßere und auch billigere Weg, dies über Jahre zu leisten? Was wäre die Alternative? Postalischer Versand printmedialer Orio-News und persönlicher Anschreiben auf A4 an Digital Natives? Facebook?

          Je länger ich darüber nachdenke, desto sinnvoller scheint mir die App. Auch und gerade vor dem Hintergrund der Zielgruppe!

          Was aber nichts an meiner Meinung zu fehlenden Funktionen oder dem Vertriebsmodell in D ändert. Orio muss sich im eigenen Interesse und dem aller SAAB-Fahrer noch weiter bewegen, den eingeschlagenen Kurs bei Zeiten korrigieren. Stehende Peilung heißt irgendwann Kollision. Es sei denn, beide Objekte entfernen sich voneinander. Auch nicht gut.

          Der Schritt (die App) ist schon okay. Es war aber hoffentlich nur ein erster von vielen …

        • 4. Oktober 2018 um 2:54 PM
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          Eben, und es lohnt sich auch sich um “Grüppchen” zu kümmern. Die Alternative: Nichts tun, und warten bis der Letzte das Licht ausmacht?

          • 8. Oktober 2018 um 11:59 AM
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            Zwischen Nichts tun und einer unsinnigen App gäbe es noch einiges zu tun…

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          • 9. Oktober 2018 um 11:33 AM
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            @Daniel,

            schwarz-weißer geht`s nimmer mehr …

            Wir dürfen wohl davon ausgehen, dass die Erstellung der App Orio nicht gänzlich lahmgelegt hat und parallel noch Anderes passiert ist. Vielleicht hat man die App sogar zu großen Teilen ganz einfach einem Praktikanten in der Orio-PR überlassen? Wissen wir das?

            Digital Natives können mit wenigen Handgriffen oft “Wunder” vollbringen. Und vielleicht fährt der Praktikant ja selbst einen SAAB und ebenso viele seiner Kumpels?

            Wem tut das weh? Und wo ist da der Schaden?

          • 9. Oktober 2018 um 3:52 PM
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            @Herbert Hürsch Nich ganz sicher, aber eine starke Vermutung. Ich lese das hier seit Monaten mit und lese auch die Kommentare im Forum. Es ist eine Frage an Daniel alias DSpecial. Vielleicht bekennt er Farbe, sollte ich mich täuschen tut es mir leid.

          • 9. Oktober 2018 um 8:36 PM
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            @Franken Troll,

            DSpecial ist ein ziemlich blöder Name. Zu einem Daniel, der hier liest und schreibt, der offenbar keine 18 mehr ist und mehr als etwas SAAB-Erfahrung zu haben scheint, mag das nicht recht passen. Ich hoffe doch sehr, dass Sie sich täuschen …

            Ansonsten würde ich auch nicht verstehen, was das soll. Man muss hier ja nicht lesen und kommentieren, wenn es unter der eigenen Würde ist. Was immer die Würde eines DSpecial’s auch sein mag, sie scheint ja eher sehr und ganz besonders speziell zu sein …

        • 9. Oktober 2018 um 11:52 AM
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          Daniel, bist du nicht der, der in dem Saab Forum unter “DSpecial” den Blog so sch…. findet? Ich habe mir Deine Kommentare angeschaut, und auch die Autos über die schreibst. Das passt zu 100%! Bitte verschone doch den Blog mit Deiner negativen Grundstimmung, und wenn Du schon woanders dagegen Stimmung machst, dann bleibe konsequent und halte Dich fern.

          @Tom: Bitte entferne diesen Troll vom Blog. Danke!

          • 9. Oktober 2018 um 1:42 PM
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            Sicher? Ganz sicher?

            Ich kann den Kommentaren ja auch selten und nie vorbehaltlos zustimmen. Es gab aber auch schon solche, die darauf schließen ließen, dass Daniel/mutmaßlich “DSpecial” erstens selbst SAAB-Fahrer ist und zweitens über einen gewissen Erfahrungsschatz mit bestimmten Modellen verfügt …

            Ich finde, dass Kritik und “Grundstimmungen”, dass alle SAAB-Fahrer mit ins Meinungsbild gehören. Wenn der Punkt erreicht ist, dass ich das nicht mehr aushalte und mir keine gute Antwort mehr einfällt, dann ist es wohl auch Zeit, dass ich mich von meinen SAABs verabschiede …

            Davon bin ich persönlich noch sehr weit entfernt. Hoffentlich geht es den allermeisten Lesern und Fahrern auch so. Ansonsten wäre es eher traurig …

    • 2. Oktober 2018 um 12:25 AM
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      Herbert Hürsch,

      ich schließe mich Ihnen ein weiteres Mal an (und Ihre Analyse zum FB-Erfolg und der begeistert wahrgenommenen Selbstendmündigung habe ich als Referenz für mich gespeichert).

      In der Hoffnung, an dieser Stelle nicht gegen die ungeschriebenen Blogregeln zu verstoßen (Tom?), ist hier mein Tipp für eine „direkte“ ORIO-Beziehung, falls vor Ort niemand mit ORIO-Vertrag UND Ahnung vorhanden ist, wie bei mir:

      Sollten Sie über private Kontakte nach England verfügen, unter „webshop-uk.saabpaarts.com“ bekommen Sie fast alles, was ORIO hat. Für Teile Skandinaviens funktioniert das auch, habe aber die Adresse gerade nicht wiedergefunden….

      • 2. Oktober 2018 um 12:29 AM
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        P.S. Das ist der offizielle ORIO Auftritt in UK, kein fremder Dritter, und es wird an Endkunden (in UK) versandt…

      • 2. Oktober 2018 um 9:11 AM
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        Vielen Dank für die Blumen! Passt wie Faust aufs Auge, dass MZ zwischenzeitlich einräumen musste, dass Hacker bei FB 50.000.000 (!) Identitäten abgezogen haben. Anzeige gegen unbekannt sei gestellt.

        Könnte man kopfschüttelnd kommentieren, muss man aber nicht. Der Vorfall ist selbstredend oder sollte es zumindest für jedermann sein …

        Auch komme ich vor diesem Hintergrund zu dem Schluss, dass eine My-SAAB-Car-App von Orio gar nicht so doof ist. Es ist allemal besser, als eine FB-Gruppe gleicher oder ähnlicher Funktion aufzumachen. Für viele wäre das ja leider ein naheliegender Gedanke …

        Ich brauche sie nicht, aber es ist trotzdem gut, dass Orio mit der App lieber eigene und unabhängige Wege testet, als den digitalen Spieltrieb von SAAB-Fahrern und deren Daten in die Hände von MZ und FB zu legen. Schon allein dafür hat Orio mit dem App-Test dann doch auch Respekt verdient.

  • 1. Oktober 2018 um 7:28 PM
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    Hallo,
    ich hab Telefon und kann sprechen.
    Was soll eine Äpp ???

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  • 1. Oktober 2018 um 7:54 PM
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    Was soll die APP bringen? Auf die Antwort meines SAAB-Händlers wegen Hirsch-Tuning warte ich noch heute, trotz mehrmaliger persönlicher Anrufe. Mein Netzwerk wird vom SAAB-Stammtisch mit persönlichen Kontakten geknüpft, eine SAABAlexa benötige ich nicht, wann ich zum TÜV muss seh ich beim Blick aufs hintere Nummernschild.

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    • 1. Oktober 2018 um 8:43 PM
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      Daumen hoch versus Alexa und für vieles Andere, was Sie schreiben …

      Das mit dem Hirsch-Tuning macht mich aber ein wenig traurig. Ich kann es aber auch nachvollziehen. Ich habe selber erst hier auf dem Blog gelernt, dass man einen 9-5 NG 2.0T als Schalter in Deutschland sehr wohl hirschen könnte …

      Hirsch selber stellt das auf der eigenen Seite anders dar. Warum auch immer …

      Leider kam diese Erkenntnis zu spät, um den NG noch zu kaufen. Es war wohl einfach ein zu attraktives Angebot, um die Klärung dieser Frage abzuwarten …

      Wie dem auch sei, meine gehirschte Chrombrille (2.0t) ist ein völlig anderes Auto seit dem Upgrade. Kann ich wärmstens empfehlen. Wenn Ihr (Ex-) SAAB-Händler in diesem Punkt versagt, würde ich versuchen ihn zu umgehen.

      Ich würde die Schweizer mal direkt anschreiben/an-mailen und nach einem Upgrade für das betreffende Fahrzeug fragen. Ebenso danach, wer in meiner Nähe gewillt und qualifiziert sein könnte, es zu installieren.

  • 1. Oktober 2018 um 8:54 PM
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    Wenn schon so etwas aufgebaut wird, dann muss es sofort reinhauen und für den Kunden wichtig sein.Einen digitalen Kalender braucht’s von mir aus nicht.

    Orio soll zB. eine Funktion ermöglichen wie eSID, heiss wenn ich etwas im eSID ändern möchte sollte dies via App möglich sein.

    Via den Dogle wird das System überwacht und neue Funktionen auf dem Fahrzeug eingespeichert werden können.

    Angenommen das System erkennt das der letzte Klima-Check 3 Jahre her ist, muss dies automatisch dem Nutzer vorgeschlagen werden, wenn ich zu wenig Reifendruck habe, muss dies dem Kunden mitgeteilt werden, wenn die Alarmanlage ausgelöst wurde möchte ich ein Push, ich möchte die Standheizung via App programmieren oder Fernstarten, ich möchte in der App Infos zu Verbrauch, Km-Leistung, Fahrzeit, Auto-Zustand, Öl-Zustand, Fehlercodes angezeigt bekommen, Push-Meldung wenn ich vom Auto weglaufe und nicht geschlossen ist, Neuheiten informiert werden, die App muss sich voll in das System integriert werden, dann hilfst, ein Terminkalender braucht’s (leider) nicht.

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    • 1. Oktober 2018 um 11:31 PM
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      Wenn ich das alles wollte, würde ich einen aktuellen Plastikcomputer – wahlweise aus Süddeutschland oder vom Mittellandkanal – erwerben und meiner besseren Hälfte vorführen, daß Auspuffklappen- und Resonatorensound erst mit Blinken, Piepsen, Vibrieren und Push-Nachrichten zur Geltung kommen.

      Was dagegen spricht: Einen neuen Mobilitätsassistenten bekomme ich in der Flatrate erst nach drei Jahren, beim Handy geht‘s doch auch nach einem!

      /Ironie Off/
      Ob man mit einer App in relevanter Zahl Millennials gewinnt, die bereit sind zu investieren, wage ich zu bezweifeln: wer die Vollvernetzung und immer am neuesten Massenhype teilhaben will, ist bei (Saab-) Youngtimern falsch, technisch ist das kaum umzusetzen/zu finanzieren.
      Wer Spaß am Gegenteil: namentlich relativ zeitloser Wertigkeit und technischer Individualität hat, kommt ohne App zu Saab, solange ihm Saab vorgestellt wird.

      Nur meine 2 Cents!

      (War heute in meiner Saabwerkstatt: Motorwechsel samt Revision des Austauschmotors, Vollrestaurierung bzw. jährlicher Service waren die aktuellen Aufgaben, keiner der Wagen lag unter 250 tkm.)

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  • 2. Oktober 2018 um 11:35 AM
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    Wenn ich die zum Teil negativen Kommentare lese, dann bin ich schon sehr überrascht. Wo sind wir eigentlich? In einem Saab Biotop, wo sich nichts mehr bewegt seit 2011 die Lichter ausgingen? Die Umstände in der Welt ändern sich rasant, Termine werden online gebucht, Problemlösungen im Chat besprochen. Auch die Saab Werkstätten werden umdenken müssen, sonst ist Saab in 10 Jahren nur noch Nostalgie für alte Männer.
    Orio stellt sich für die Zukunft auf, versucht das Geschäftmodell zu transformieren. Die App ist ein Anfang, ein Start. Und es ist gut so, daß man jetzt die Probleme angeht!

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    • 2. Oktober 2018 um 7:31 PM
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      Danke für den Kommentar, denn ich sehe das genauso.

      Saab ist als Marke auf dem Markt quasi nicht mehr existent, es wird über fehlende Ersatzteilversorgung gejammert (was nachvollziehbar ist), ORIO als einer der wenigen, die hier noch aktiv sind versucht weiterhin mit neuen Ideen (auch) auf den sinkenden Umsatz zu reagieren … und was kommt … negative Kommentare warum was nicht geht oder notwendig ist.

      Wer kein Interesse an einer solchen APP hat, braucht sie sich ja auch nicht zu installieren … genauso wie jeder für sich auch die (möglicherweise) schlechte Ersatzteilsituation beseitigen kann. SAAB abgeben und irgendeinen Allerwelts-Einheitsbrei kaufen.

      Wenn irgendein „SAAB-Händler“ auf eine Anfrage nicht zeitnah antwortet, dann wird sich ganz sicher in der Zukunft sein Geschäftsmodell „entSAABen“ da sich so etwas in der überschaubaren Szene herumspricht. Das ORIO aktuell „nur“ eine kleine APP entworfen hat, die mal gerade an den nächsten TÜV erinnert ist sicherlich nicht der ultimative Knaller aber immerhin ein erster Schritt. Und nein, auch ich habe einen direkten Draht zu meinen Service und werden sicher ehr in einem persönlichen Gespräch den nächsten Service Termin vereinbaren. Aber was ist, wenn „mein“ vor Ort Servicepartner nicht mehr existiert? Hier könnte mir die APP noch verbleibende SAAB Partner anzeigen.
      Von daher werde ich mir -sobald zugänglich- die kleine APP installieren, alleine um eine SAABverbundenheit zu zeigen.

      Wie wäre es denn mal statt „gejammer“ mit konstruktiven Ideen, was so eine APP denn sinnvoll können/machen sollte? Und jetzt bitte nicht wieder einen Kommentar, dass alle Betriebsparameter von z.B. einem analogen SAAB 99 angezeigt werden sollen. Obwohl???? 😉
      Nur mal so ein paar unausgegorene Ideen:
      – Lange fehlendes Ersatzteil wieder auf Lager verfügbar
      – Teile für „meinen“ Wagen lassen sich online für eine Inspektion bestellen (ja, ja macht der Händler selber 😉
      – Eine Bedarfsabfrage für ein aktuell nicht erhältliches Teil evaluieren und bei einer bestimmten Menge wird es plötzlich durch ORIO produziert.
      – …
      Ab an die Tasten und weitere Vorschläge bitte.
      Dachte immer SAAB-Fahrer kennen keinen Schmerz wenn es um die Marke geht … nur bei Menschen die jedoch nur SAAB fahren, bin ich mir da nicht so sicher 😉

      Wünsche allen einen angenehmen Feiertag.

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      • 3. Oktober 2018 um 12:54 PM
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        Das sind alles konstruktive Ideen und Gedanken. Auch die Kritik an Kommentaren ist nachvollziehbar. Die Grundsatzfrage scheint mir aber eine gänzlich andere zu sein …

        Aktuell hat Orio wohl überhaupt kein Interesse an Ideen für eine App in ihrem Sinne. Wie schon geschrieben, würde ich “eine App, die vorbehaltlos jedem Fahrer und Besitzer eines SAABs einen Mehrwert bringen würde,” sofort bejubeln.

        Und wie Tom schrieb, bietet Orio diesen Service natürlich “nicht als Saab-Selbsthilfegruppe an, sondern um das eigene Vertriebsnetzwerk zu stärken.”

        Aber was heißt “natürlich”? Vertriebsmodell und Umsatzentwicklung sind bekannt. Man muss kein Prophet sein, um dessen Endlichkeit vorherzusehen. Schon heute und schon länger weichen selbst die exklusiven Vertriebspartner von Orio (die Ex-Saab-Händler) auch auf andere Zulieferer aus – etwa weil Orio einen durchgerosteten Endtopf nicht ersetzen kann, Polizei und TÜV derlei Engpässe aber herzlich egal sind.

        Auch legen immer mehr SAAB-Fahrer aus unterschiedlichsten Gründen selbst Hand an ihre Autos. Wie sinnvoll ist es da für Orio, die Fahrer links liegen zu lassen?
        Wie sinnvoll ist es, die notgedrungen zunehmend treulosen Ex-Händler weiterhin einseitig exklusiv mit Apps und einem exklusiven Vertriebsmodell zu hofieren?

        Ich denke, genau das und nichts anderes ist die Grundsatzfrage. Und an erster Stelle steht die Antwort auf diese Frage. Erst an zweiter Stelle stehen die Anforderungen an und die Ideen für eine App, die diese Antwort sinnvoll umsetzen müsste.

        Ich würde beispielsweise sofort eine neue Motorabdeckung bei Orio bestellen, wenn sie denn verfügbar wäre. Auf Stille Post mit irgendeinem Ex-Händler, 2 Stunden Fahrzeit hin und her und 100% Zuschlag habe ich aber keine Lust und es wäre wohl auch nicht zeitgemäß – zumal jeder Depp die Motorabdeckung einrasten lassen könnte.

        Aber wie gesagt, wenn diese App einigen Fahrern Freude bereitet und den Nachwuchs anspricht, dann hat sie auch schon einen guten Zweck erfüllt. Und gegen Orio habe ich auch nichts …

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