Wie bin ich zu SAAB gekommen?

Mein Name ist Christoph, ich bin 41 Jahre alt und seit 2012 begeisterter Saab Fahrer.

Tja, wie soll ich anfangen?

Volvo,…..das war die Marke aus Schweden, die ich schon als jugendlicher super fand. Die Qualität und die Sicherheit einfach top, dass begeisterte. Saab fuhr nur unser städtischer Juwelier, die Marke Saab war eher unbekannt.

Saab 9-3 TID Bild: Christoph Schülken
Saab 9-3 TID Bild: Christoph Schülken

1993 machte ich den Führerschein und übernahm den Opel Kadett E Baujahr 1984 von meiner Schwester. Leider ging dieser ständig kaputt und stand viel in der Werkstatt. Nach einem dreiviertel Jahr war ich es leid, es musste etwas Neues her, etwas Zuverlässiges….es sollte ein Nissan Sunny N13 werden, geworden ist es ein dreitüriger Sunny N14.

Nach zwei Jahren noch ein neuer Almera N15. Ende der neunziger wurde ich auf den Saab 9-5 aufmerksam….wow was für ein Auto. Ohhh… in Schweden gibt es ja noch einen anderen Hersteller mit tollen sicheren und qualitativ hochwertigen Fahrzeugen. Irgendwann auf der IAA stand dann der Saab 9-5 Kombi. Ein absolutes Traumauto. In einer Auto Motor Sport habe ich dann einen Dauertest über den 9-5 gelesen.

Ein Leser schrieb:

Die Autos aus Trollhättan sind etwas für Menschen mit Automobilverstand, jeden Tag ist es schön Schwedische Ingenieurskunst zu erleben und zu erfahren. Der Spruch saß.

1999 bekam ich dann meinen ersten Firmenwagen, danach noch viele verschiedene Fahrzeuge:

Opel Astra G, Nissan Primera, Lancia Lybra, Ford Mondeo und danach drei VW Golf und zum Schluss noch einen Ford Focus. Alle Fahrzeuge waren zuverlässig, bis auf den Lancia waren das aber alles nur Klinkenputzerautos ohne Charakter, von einer Seele ganz zu schweigen.

Im Jahr 2002 brachte Saab dann den neuen Saab 9-3 auf den Markt. Geiles Auto…..bedingt durch den Firmenwagen brauchte ich ja kein Auto, also fuhr ich zum Saab Händler um wenigstens eine Probefahrt zu machen. Ich wollte auf jeden Fall mal einen Saab fahren. Im Saab Zentrum Dortmund bin ich dann einen 9-3 Sedan 2,2 Liter Diesel gefahren.…….was für ein tolles Auto!

Im Jahr 2010 erfüllte ich mir dann einen lang gehegten Wunsch nach einem Oldtimer. Eine bestimmte Marke stand nicht im Vordergrund, Zustand und Charakter waren wichtiger. Es wurde ein FORD Capri 1B Baujahr 1973. Dieser stand auf einem Oldtimertreffen in Willingen und war in einem guten Zustand.

2012 wechselte ich den Arbeitgeber. Ein neues Auto musste her, Saab Automobile gerade pleite gegangen. Saab kaufen??? Ersatzteile ??? Oder doch besser einen Volvo??? Nissan gefiel mir nach dem Einstieg von Renault nicht mehr so, außerdem hatten die ja auch keinen Kombi mehr. Ich fuhr zum Volvo/Saab Zentrum Rhein Ruhr. Dort habe ich mir dann diverse V50er angeschaut und dann stand er da, der SAAB 9-3 SC Diesel Baujahr 12/2007 mit 150 PS und 71000KM auf dem Tacho. Probefahrt vereinbart, kurz überlegt…. Ersatzteile wird es schon geben….., seitdem fahre ich endlich ein schwedisches Automobil.

Einen SAAB aus Trollhättan !!!

Bereut habe ich dieses nicht, im Gegenteil, ich kann mir kein anderes Auto mehr vorstellen.
Mein Saab hat nun 144000 KM runter, Reparaturen: Wasserpumpe + Zahnriemen, Trockner und Kondensator der Klimaanlage und das Zweimassenschwungrad, sonst nichts.

Durchschnittlicher Verbrauch 5,7 Liter, es geht auch noch weniger. Triboron seit Kilometerstand 98000KM immer mit im Tank. Bin mir sicher , dass die Verbindung mit meinem SAAB und mir noch lange Bestand hat.

Wünschen würde ich mir wieder SAAB`s aus Trollhättan …….natürlich mit Turbo.

Danke an Christoph  für seine Saab Summertime Geschichte! Habt auch Ihr etwas zum Thema Saab zu erzählen?

Die Geschichte einer unvergesslichen Urlaubsreise, eine Restauration, der erste Kontakt mit der Marke aus Trollhättan oder einfach warum Saab zum automobilen Leben dazu gehört…

Was immer es ist, schreibt uns. Wir bedanken uns mit Saab Literatur und saabigen Kleinigkeiten für jeden veröffentlichten Artikel!

4 Gedanken zu „Wie bin ich zu SAAB gekommen?

  • Tolle Geschichte! Ein SAAB ist halt immer eine gute Entscheidung 🙂

  • Hallo Christoph, und vielen Dank für den Artikel! Bin am Additiv interessiert, was Du benutzt; Triboron. Habe dazu auch einen Artikel hier im Blog gefunden, da wurde ein Update angekündigt, was ich aber nicht gefunden habe. Bin mir nicht sicher, ob solche Additive wirklich nötig sind – OK, offenbar erzielt man einen geringeren Verbrauch, aber gibt es nicht das Risiko von Ablagerungen nach gewisser Zeit? Oder können solche Additive evtl. die Motorlebensdauer erhöhen? Anscheinend gibt es zu solchen Fragen keine definitive Antwort, eher Einzelmeinungen und ein paar Tests. Auf jeden Fall viel Spass mit Eurem 9-3 und bis demnächst. Gruss, Arndt

  • Hallo Arndt, Triboron verlängert die Lebensdauer von Motor und Einspritzanlage und weiterer Teile.
    Triboron sorgt für weniger Bakterien im Tank und verbessert die Verbrennung. Dies ist auch gut für den Rußfilter. Du hast mit der Verwendung von Triboron keine Ablagerungen mehr. Mein Verbrauch ist um ca.0,5 Liter zurückgegangen.
    Der Wagen läuft ruhiger.Bei jeder Tankfüllung kommen ca. 50ml Treibmittelverstärker in den Tank.
    Mein Ford Capri ĺäuft mit beidem:Motorölverstärker und Treibmittelverstärker
    Der Motor ist vorher vom Saab Zentrum Dortmund mit Triboron Motorreiniger gespült worden….und das bei einem 43 Jahre altem Auto.
    Der Capri läuft jetzt auch viel ruhiger.
    Übrigens mein Saab hat auch noch die ersten Drallklappen.

    LG Christoph

  • Guten Morgen in die Runde!
    Auch von meiner Seite ein -Danke- für diesen Bericht.
    Der 9-3 sieht im dem saphir(oder doch nocturn-)blau mit den kristallklaren Rückleuchten wirklich gut aus. Zu den Reparaturen möchte ich nur sagen, dass wir bei unserem 9-3 ähnliches beheben mussten. „Sonst nichts“ würde ich das allerdings nicht nennen, da sich der finanzelle Aufwand in der Addition schon um die 3000 Euro bewegt. Grundsätzlich ist Saab DO mit Herrn Oellingrath als gute Seele eine sehr empfehlenswerte Adresse für Saab-Liebhaber. Jetzt, wo die finanziell intensivsten Werterhaltungsmaßnahmen hinter Dir/Euch liegen, kannst Du den 9-3 problemlos weitere 120tkm fahren. Dabei wünschen ich natürlich viel Spaß.
    Schön zu lesen war für mich auch, dass eine Lesererfahrung für Jahre in Deinem Gedächtnis geblieben ist. Bei mir war es seinerzeit ein Werbespruch eines örtlichen Saab-Anbieters, der allerdings auch erst Jahre später seine Umsetzung bei mir fand.
    Zu Deinem Traumauto, dem Saab 9-5, möchte ich anmerken: Stimmt! Ein super Flugzeug: Komfortabeler Reisegleiter – sparsamer, aber trotzdem sprintstarker Sportler – großzügiger `Transporter´ etc. Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen und pflege den in meinem Bestand befindlichen 9-5 so gut es eben geht.
    Ein schönes Wochenende an „Alle“ und nochmals -Danke- an Christoph für die Saab-Lektüre. Alles Gute.-

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