Saab Presse. Autobild Klassik über Per Gillbrand Mr. Turbo.

Er verliess Saab, weil er sich mit der Mentalität von GM nicht anfreunden konnte. Und er arbeitete lange Jahre für Volvo. Für die Fans ist er immer noch als „Mr. Turbo“ das Gesicht hinter der Motorenentwicklung unserer kleinen Kultmarke aus Trollhättan. Per Gillbrand ist eine Legende, nicht nur in Saab Kreisen.

Autobild Klassik - Februar Ausgabe
Autobild Klassik – Februar Ausgabe

Die Februar-Ausgabe der Autobild Klassik hat dem ehemaligen Saab Ingenieur vier Seiten gewidmet. Das neue Heft ist sehr „Turbo lastig“ und deshalb lesenswert. Mehr über die neue Ausgabe, warum man sie kaufen und lesen sollte, über den Autor des Artikels und über Per Gillbrand erzähle ich auf unserem Saab-Youngtimer Blog.

Text: tom@saabblog.net

Bild: saabblog.net

8 Gedanken zu „Saab Presse. Autobild Klassik über Per Gillbrand Mr. Turbo.

  • Sorry, ohne mich! Ich lebe ein Leben weiter ohne „Springer-Presse“!
    Netten Gruß

    • Eine gute Endscheidung. Ich habe mir das Blatt angeschaut, ne wirklich, dürftiger geht Journalismus nicht.
      Sehr oberflächlicher Bericht über Per Gillbrand, wo ist der abgeschrieben? Diese Frage drängt sich beim lesen auf.
      Dann der Bericht über Autos mit Turbolader und andere Arten der Aufladung. Von Saab keine Spur im Artikel und auch anderes fehlte, z. B. Opel Senator mit Comprex-Druckwellenlader.

      Bildzeitung bleibt eben Bildzeitung, egal ob da Auto oder was auch immer vorsteht. Schlecht recherchiert, ohne Hintergrund und ein paar bunte Bilder.

      Für solche Unterschichtenpresse sollte man keine Werbung machen.

      • Tja Detlef… Der Autor, ich kenne ihn recht gut, war vor Ort bei Gillbrand, ist sehr Saab orientiert und setzt sich sehr für unsere Marke ein. Wir verdanken ihm viele, sehr positive, Saab Berichte in der Autobild und in der schwedischen Presse. Er hat viel für Saab bewegt und ich denke, Du liegst so richtig falsch…was schade ist.

        • Hallo Tom!
          Ich nehm‘ alles zurück und bleibe trotzdem dabei. So könnte ich es beschreiben. Ja, vielleicht war ich ob der Dürftigkeit einfach zu gefrustet. Daher ist es nicht richtig, schlecht recherchiert zu schreiben, zumindest beim Bericht über Per Gillbrand, liege ich deshalb falsch, weil auf den wenigen Zeilen kann man natürlich keinen umfasenden Bericht über das Leben und das Lebenswerk abgeben. Da kommt dann halt sowas bei raus, hauptsächlich Effekthascherei, dass ist eben der Stil des Verlags. Ob da eine gute Recherche dahinter steckt, kann man objektiv gar nicht behaupten, der Autor konnte es ja gar nicht beweisen, bei der kürze des Textes. Das nehm‘ ich zurück!!! Per Gillbrand war einer der wichtigsten Köpfe hinter Saab in den 70er, 80er und 90er Jahren. Davon kommt halt nichts rum. Klar, ist es schön mal über einen Schweden in Deutschland lesen zu können, aber was nimmt jemand mit, der von Saab bisher nichts wusste und dem Herr Gillbrand kein Begriff ist? Ich erwarte keine Lobhudelei, sondern Informationen damit ich mir ein Bild machen kann, in diesem Fall von Herrn Gillbrand. Das leistet der Artikel nicht im Entferntesten und damit eigentlich schade übers verbrauchte Papier.

          Ja, Tom ich erwarte auch keine positiven Berichte über Saab, sondern sachlich richtige. Da haben wir beide vermutlich andere Ansichten. Ich bin nicht Leiter der PR-Abteilung von Saab, sondern einfach nur neugierig und wissensdurstig. Das ist mein Anspruch, daran mache ich meine Bewertung fest. Daher betrachte ich die Veröffentlichungen nicht aus dem Blickwinkel eines PR-Menschen.

          Insgesamt würde ich sagen, macht dieses Blättchen den Eindruck auf mich, ist von VW bezahlt und damit es nicht auffällt, dürfen auch ein paar Exoten erscheinen. Der Artikel über die Aufladung ist noch nicht einmal ein grober Überblick. Über Turbo zu schreiben und Saab nicht zu erwähnen, hat mit sachlicher Berichterstattung nichts zu tun. Für einen Abriss der Turbo-Entwicklung in Mitteleuropa, gehören einfach May Turbo, Porsche Turbo, BMW 02 Turbo und Saab Turbo erwähnt. Und bei Aufladung eben auch der Comprex von Opel. Solche Artikel wie der in der aktuellen Autobild Klassik, den können sie in der Brigitte oder Apothekenrundschau veröffentlichen.

          Ich könnte jetzt noch weitermachen über den dürftigen Bulli-Artikel und…

          Der dir bekannte Autor sollte sich lieber einen anständigen Verlag suchen!!!

          Manchmal ist es im Übrigen besser nicht erwähnt zu werden, dieses Heft schadet dem Ansehen von Saab mehr, als dass es durch die Erwähnung nutzt.

          Ist meine persönliche und subjektive Meinung.

  • Wenn der gute Mann wirklich so viel für SAAB übrig hat, warum kommt SAAB dann im Artikel und auch auf der bebilderten Titelseite nicht mal im auf einer Abbildung vor?

    Ob Bild-Zeitung oder AMS – die nationalen Hersteller aus Deutschland sind doch immer die Besten. Geradezu lächerlich!

    • Weil der „gute Mann“ nicht für das Layout des Heftes verantwortlich ist.

  • Servus miteinander,

    jetzt gebe ich auch mal als Oldie meinen Senf dazu, da ich die nationale und internationale Motorpresse seit 40 Jahren recht intensiv lese.

    Einverstanden, was die Qualität der „normalen“ Bild-Zeitung angeht, aber anscheinend gibt´s da doch viele interessierte Konsumenten. Jedem das Seine…

    Im Fall der Auto Bild Klassik muss ich allerdings sagen, dass die Themenauswahl immer recht umfangreich ist und dass „Ausländer“ relativ objektiv abgehandelt werden. Bei der seit ca. drei Jahren erhältlichen Klassik-Ausgabe der „Auto Zeitung“ sieht dies ganz anders aus. Ebenso wie bei den aktuellen Tests der „Auto Zeitungen“ werden die Ausländer in den sogenannten „Vergleichen“ immer dafür verwendet, um zu zeigen, wie gut die Produkte der VW-Audi- usw.- Familie sind. Einfach ätzend.
    Aber selbst schuld, wer an so einen Krampf glaubt. Letztlich stehen immer die Summen für Werbeanzeigen dahinter, ob und vor allem wie gut bzw. objektiv über einen Autohersteller berichtet wird.

    Aber in Frankreich sieht es fast genauso „objektiv“ aus, auch hier werden natürlich einheimische Hersteller begünstigt – diese investieren eben mehr in Annoncen als die nicht französischen Hersteller.
    Nicht nur bei Autos, auch in der Investitionsgüterindustrie ist diese Art der Berichterstattung gut zu beobachten. Geld ist eben alles…

    Also alles etwas „cooler“ sehen! Bei Vergleichstests den „einheimischen Bonus“ bei der Punktevergabe mit einem Abzug von 20% berücksichtigen, dann ist das Endergebnis objektiver und die Welt für die Anhänger der Verlierer wieder in Ordnung, sowohl in D als auch in F.

    Es werden bald auch wieder „Vergleichstests“ mit Saab-NEVS folgen, wo dann die bisher vergossenen Krokodilstränen über den angeblichen Tod von Saab schnell wieder vergessen sind und auf den armen alten 9-3 eingeprügelt wird. Also einfach drüber lesen und in die gedankliche Rundablage werfen.

    Den Artikel über Per Gillbrand fand ich übrigens nicht schlecht, ich durfte ihn damals in seiner Saab-Zeit (das war so um 1999) bei einer individuellen Werksführung für uns damals drei Besucher persönlich kennen lernen (unsere Druckmaschinenvertretung für S befindet sich 300 Meter neben dem Saab-Museum, klar, dass es da erst ins Museum geht, bevor die Arbeit beginnt 🙂 ) und er beeindruckte mich damals sehr durch sein Fachwissen und sein immer etwas verschmitztes, lustiges Verhalten. War einfach toll.

    Viele Grüße von Uli

  • Hallo,

    die Autobild Klassik ist derzeit mit das Beste an Preis-/Leistung was man auf dem deutschsprachigen Markt bekommt. Ich habe mehrere Zeitschriften aus dem Klassikbereich im Abo, die Herren Wieland und Steiger machen wirklich einen guten Job. Die Hefte sind meist sehr informativ und haben viel Inhalt, da gibt es eigentlich nichts zu meckern. Solche Berichte sucht man in anderen Blättern vergebens (Porsche 911, Pagode und Konsorten in Dauerschleife). Die Zeitschrift hat in den letzten beiden Jahren desöfteren sehr informativ über Saab berichtet, Vergleiche mit anderen Blättern des Verlages sind meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Ausserdem muss man die Berichte auch mal aus der Sicht eines „Nicht-Saabfans“ sehen, als Fan weiss man natürlich meist schon die Hälfte oder mehr dessen was drin steht. Ich fand` den Artikel schön zu lesen und wie man auf die Idee kommt er wäre abgeschrieben bleibt mir rätselhaft …

    Schönen Gruss!

    Matthias

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