Saab Lage Schweden: Saab Ingenieure sind loyal

Die Lage ist kritisch für unsere kleine Automarke. Zwar zeichnet sich eine Lösung der Probleme konkret ab, aber es bleibt noch einige Zeit schwierig. Dagens Industri ist eine der Zeitungen in Schweden, wo Saab einen schweren Stand hat. Vielleicht liegt es daran, dass die DI in Göteborg zu Hause ist.

Fast bedauernd meldet DI heute, dass Volvo zwar Ingenieure verzweifelt sucht, aber zu wenige findet. 1000 Ingenieure werden gebraucht, seit längerem schon, aber immer noch sind 600 Stellen nicht besetzt. Ganz akut werden 200 neue Mitarbeiter benötigt und man hoffte auf Überläufer aus Trollhättan.

Aber trotz der seit Monaten schwierigen Lage sind nur ganz wenige Bewerber von Saab zu Volvo übergelaufen.Die Ingenieure bei Saab sind loyal, stellt DI resignierend fest.

Ich denke, man ist Saab Mann oder Volvo Mann. Punkt. Nachvollziehbar.

So schön die Autos aus Göteborg auch sind, für mich wäre Volvo nur der “Last Exit” und eine Alternative die ich den deutschen Premiummarken vorziehen würde, gäbe es keine Saab mehr zu kaufen.

Text: tom@saabblog.net

One thought on “Saab Lage Schweden: Saab Ingenieure sind loyal

  • Damit die Ingenieure auch die nächsten Jahre in Trollhättan bleiben, würde ich (ganz persönlich) einen Groß-Investor vorziehen, der nicht aus China kommt.

    Ich habe was den Standort angeht (und bei einigen anderen Dingen mehr) kein sehr großes Vertauen in die Aussagen der Chinesen. Ein Investor mit großer Finanzkraft aus Russland würde mir besser gefallen – vielleicht kommt es nach der Rückzahlung des EIB-Darlehens ohnehin noch zu der Konstellation, dass der größte Anteilseigner aus Russland kommt. Auf jeden Fall dann, so hoffe ich, wenn wider Erwarten die chinesischen Behörden doch noch “no” sagen.

    Im Falle HUMMER ist dies passiert – hier waren allerdings insbesondere die äußerst schlechten Umwelteigenschaften der HUMMER-Fahrzeuge ausschlaggebend (dies würde bei SAAB-Automobilen selbstverständlich nicht zu einer Ablehnung führen können). Warten wir´s ab – es bleibt spannend!

    PS: Im Falle eines “yes” könnte ich mich natürlich auch mit den Chinesen “anfreunden”!

    D. R.

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