Saab-News

Der erste neue Mieter (Volvo) zieht in die alte Saab Fabrik ein

Der Teil des früheren Saab Geländes, das einst zur Produktion diente, gehört heute zu Stenhaga Invest. Für die alte Fabrik werden Mieter gesucht, nachdem sich die Verhandlungen mit EV Electra über eine Produktion im Werk zerschlagen haben. Jetzt meldet Stenhaga den Abschluss eines ersten Mietvertrags.

Nur ein Teil des früheren Saab Areals gehört zu Stenhaga Invest. Den weitaus größeren Part sicherte sich die Kommune Trollhättan, die über ihre eigene Immobilienfirma das Gelände für die Zukunft weiterentwickelt.  Die alte Teststrecke und Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit Windkanal und Klimatunnel sind kommunales Eigentum. Den großen Parkplatz vor dem Werk mit historischen Gebäuden besitzt allerdings immer noch NEVS.

Historischer Blick auf das Saab Werk
Historischer Blick auf das Saab Werk

Der erste neue Mieter (Volvo) zieht in die alte Saab Fabrik ein

Laut Stenhaga Invest sind es 50 Parteien, die an einem Mietverhältnis interessiert sind. Zwar sind die großen Ideen einer Fahrzeugproduktion vorerst vom Tisch, aber mit Volvo als Mieter lanciert die lokale Presse (Link) zumindest eine kleine Schlagzeile. Denn die frühere Rivalität ist noch in vielen Köpfen in der Region präsent.

Doch ganz so, wie es suggeriert wird, ist es hingegen nicht.

Der frühere Saab Mitbewerber zieht allerdings nicht in die alten Hallen ein. Es werden weder Volvo Teile noch Fahrzeuge aus der ehemaligen Fabrik kommen. Die Wahrheit ist nüchterner und kaum eine Meldung wert. Denn ein Subunternehmer von Volvo wird Verpackungsmaterial in der Stallbacka einlagern, mehr geschieht nicht.

Stenhaga Invest kaufte die frühere Saab Fertigung im November 2023 (Link). Das Werk umfasst 80 Hektar und 320.000 qm Gebäudefläche. Die Hoffnung es wieder mit Leben zu füllen und hier die Produktion des Emily GT Projekts anzusiedeln hat sich bis heute nicht erfüllt. EV Electra, einst potenzieller Mieter für das Werk und Käufer der Emily Projekts, übt sich in der Ankündigung von wichtigen Nachrichten. Aktivitäten in Schweden, die auf den Aufbau eines Unternehmens schließen lassen würden, gibt es bis zum heutigen Tag nicht zu melden.

1 Kommentar
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Kochje
Kochje
2 Jahre zuvor

Gut das jemanden einzieht, aber Verpackungsmaterial ist doch etwas anderes als Autos.