Saab erhält Auftrag zur Produktion von T-7A Rumpfsystemen
Zusammen mit Boeing entwickelte Saab den Jet-Trainer T-7A Red Hawk, der die veralteten Northrop T-38 der USAF ablösen soll. Im Juli 2023 hob die erste T-7A vom Luftwaffenstützpunkt in St. Louis ab, der Testflug dauerte 63 Minuten. Mittlerweile sind zwei der neuen Jet-Trainer in den USA in Einsatz und Boeing erteilte kürzlich Saab den Auftrag zum Bau weiterer Rumpfsysteme.
Die Rumpfsysteme produziert der schwedische Flugzeughersteller in seinem modernen Werk in Lafayette, Indiana. Der Wert des Auftrags wird mit 101,7 Millionen USD beziffert. Für Saab ist es der Auftakt zum Hochlauf der Serienfertigung, nachdem die ersten Rumpfsysteme noch in Linköping hergestellt wurden.

Saab erhält weiteren Auftrag zur Produktion von T-7A Rumpfsystemen
Bei der Saab AB sind rund 1000 Mitarbeiter in das Projekt eingebunden, entsprechend positiv reagierte das Unternehmen auf die Nachricht.
Was wir bauen, ist das modernste und zukunftssichere Pilotprojekt auf dem Markt, und ich bin zuversichtlich, dass dies ein Programm ist, das Flugzeuge für viele Jahre liefern wird.
Dieser Auftrag stellt den Hochlauf der Serienproduktion sicher, um den erhöhten Bedarf der aktuellen und der zukünftigen Kunden gerecht zu werden, sagte Lars Tossman, Leiter des Geschäftsbereichs Aeronautics von Saab zu dem neu erhaltenen Auftrag.
Aktuell sind zwei T-7A Red Hawk bei der USAF im Einsatz. Ein Exemplar ist auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien stationiert, eine weitere Maschine ist auf der Eglin Air Force Base in Kalifornien zu Hause. Sie ist flächenmäßig der größte Luftwaffenstützpunkt der USA.
Das T-7A Projekt von Saab und Boeing begann nach einer dreijährigen Verhandlungsphase im Jahr 2013. Das erste Roll Out feierten die Partner fast 9 Jahre nach Vertragsunterzeichnung im Mai 2022 (Link). Offensichtlich liegt die Realisierung weiter gut im Zeitplan. Denn in diesem Jahr soll der Jet-Trainer seine endgültige Einsatzbereitschaft melden.
Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung der Saab AB