So würde der Citroën C4 Cactus (2025) aussehen
Es gibt auch bei Citroën Kompaktwagen, denen manche in der Szene hinterher trauern. Dazu gehört der C4 Cactus, der 2020 vom Markt genommen wurde. Er verkörperte, im Rückspiegel betrachtet, viele der traditionellen Tugenden der Marke. Leichtbau und intelligente Innovation in der Kompaktklasse waren seine Stärken.
Die vielleicht zu wenig kommuniziert wurden. Spannend ist, dass der C4 Cactus, obwohl seit 5 Jahren nicht mehr lieferbar, mit ein paar kleinen Designtricks wie ein Modell des Jahrgangs 2025 aussehen würde. Mit neuer Citroën Markensignalisation und dem Erscheinungsbild kommender Fahrzeuge angepasst.

So würde der Citroën C4 Cactus (2025) aussehen
Der Citroën C4 Cactus, der vor 10 Jahren in die Ausstellungsräume rollte, war offensichtlich der Zeit voraus. Die Doppelwinkel Marke platzierte ein mutiges Schrägheck-Cross-over im Kompaktwagen Segment, das mit besonderen Merkmalen aufwarten konnte. Speziell waren die Airbumbs, die prominent an der Karosserie sichtbar, diese vor Beschädigungen schützen sollte. Sie standen für robuste Funktionalität, sorgten aber auch für Gesprächsbedarf.

Nicht wenige hielten sie für hässlich und lehnten sie rigoros ab. Andere sahen sie als großartig an und vermissten sie, als sie beim ersten Facelift nahezu verschwanden. Eine Stärke des Citroën C4 Cactus, die besonders nachhaltig war, konnte man jedoch nicht sehen. Der Kompaktwagen war ein Leichtgewicht und den Ingenieuren gelang es mit dem Einsatz von reichlich Aluminium und kleinen Kniffen das Gesamtgewicht bei rund einer Tonne zu halten.
Intelligenter Leichtbau, wie man ihn schon fast vergessen wähnte.

Innovativ in den Reifenspuren der Ikonen fahrend
So innovativ wie der Karosseriebau gab sich der C4 Cactus auch sonst. Die Scheibenwischer transportierten das Wasser direkt auf die Frontscheibe, was schon im BX so war und was wiederum zu einem geringeren Wasserbedarf und einem kleinen Wasserbehälter führte. Getreu dem Motto – weniger Wasser ist ebenfalls weniger Gewicht.
Im Innenraum wurde ebenfalls minimiert, was möglich war, ein Zentraldisplay übernahm die wichtigsten Funktionen, die hinteren Scheiben waren aus Gewichts- und Kostengründen nicht versenkbar und den Beifahrerairbag versteckte man zugunsten eines schlanken Armaturenbretts im Dach.

Damit wandelte der C4 Cactus auf den traditionsreichen Reifenspuren jener Citroën Ikonen, die sich immer auf wesentliche konzentriert hatten. Dem Erfolg in Deutschland tat das am Anfang keinen Abbruch, in den besten Jahren fanden mehr als 5.000 Fahrzeuge den Weg vom Citroën Händler zum Kunden.
Als die Marketingstrategen die Einstellung des C4 Cactus beschlossen, zog sich der Abverkauf noch bis in das Jahr 2021 hinein und das Fehlen des unkonventionellen Kompaktwagens hinterließ eine Lücke in der Modellpalette. Das Schrägheck-Cross-over wird vermisst, denn wie wären anders die stolzen Preise für Gebrauchtwagen zu erklären?

Überzeugend ein Modelljahr 2025
Gute, gepflegte Exemplare mit rund 50 oder 60.000 Kilometern werden auf den bekannten Plattformen mit fast 20.000 € gehandelt. Und das, obwohl der Citroën C4 Cactus dann schon 5 oder 6 Jahre alt ist, während Citroën doch den neuen C4 (Link) für ein vergleichbares Geld anbietet. Der allerdings wird viel konventioneller und weniger innovativ als der Cactus wahrgenommen.
Mit KDesign (Link) hat sich ein brasilianischer Freelancer um den C4 Cactus gekümmert und ihn auf das Modelljahr 2025 getrimmt. Einige kleinere Eingriffe scheinen ausreichend – denn schon passt der Citroën C4 Cactus wieder in das offizielle Angebot des Herstellers. Als Resultat kann man sagen, dass Designer Mark Lloyd, der auch am DS 3 Hand anlegte (Link), tatsächlich eine gute, langlebige Gestaltung ablieferte.
Die angestrebte Kombination von Schrulligkeit und Einfachheit, wie es Lloyd 2014 ausdrückte, sie hat ihre Gültigkeit bewahrt.
Sigue siendo una de las SUV Crossover mas vendidas en Sudamérica. No me queda claro esta propuesta de Citroën C4 Cactus viene con techo solar?
….ich finde das alte Logo moderner und unverwechselbarer.
Den Cactus hatte ich mal als Mietwagen. Ich fand ihn wenig bemerkenswert, eher sogar ziemlich schlimm in Bedienung und Funktionalität.
Die Preise für Gebrauchte sind erstaunlich. Fast so teuer wie neu.
Hätte es zu damaligen Zeitpunkt in meiner Garage Bedarf an einem Neuwagen gegeben möchte ich nicht ausschließen, dass es ein Cactus geworden wäre. In der ersten Generation einfach kultig. Leider ohne ein brauchbares Automatikgetriebe. Als MK2 mit Komfortfahrwerk und Komfortsitzen plus Diesel und einer anständigen Automatik als Wohlfühloase kaum zu toppen. Leider mit verwässertem Aussendesign. Trotzdem hat nicht viel bis zu einem Kaufvertrag gefehlt.
Ich finde dieses Auto extrem hässlich, sorry , Mainstream und langweilig.
Schönheit ist immer subjektiv 😉
Immer;)
Ich mochte den Cactus immer gerne, vielleicht weil schon der Name schräg war. Aber das passt ja zu Citroen.