Reisebericht – hinfahren, wo es schön ist; mit dem SAAB 9–3 OG

Mit gutem Willen hat man den diesjährigen norddeutschen Sommer als das niederdeutsche Äquivalent zur tropischen Regenzeit ansehen können. Wenn man von den Temperaturen abgesehen hat. Es war wirklich nass und wenig sommerlich. Was macht man also, wenn man etwas Zeit hat und in Aufbruchstimmung ist?

Genau, man führt dorthin, wo es schön ist. Mit dem SAAB.

Anfang September war es Zeit, in die Sonne zu fahren, wenn sie schon nicht herkommen wollte. Ziel war Brela an der kroatischen Adriaküste, etwa 50 Kilometer südlich von Split. Der Ort ist übersichtlich groß und befindet sich direkt an der Adria.

Urlaub mit dem Saab 9–3 OG
Urlaub mit dem Saab 9–3 OG

Morgens um halb vier ging es mit dem vollgepackten 9–3 von 2002 in Lüneburg los, via Magdeburg – Hof – Regensburg – Wels – Graz nach Ptuj in Slowenien für eine Zwischenübernachtung. Solide, komfortabel und ruhig war die Fahrt. Das brauche ich wohl niemandem hier zu sagen. Und ins Fließheck passt ganz locker das Gepäck für 14 Tage für zwei Personen samt Sonnenliegen mit Auflagen, Klapptisch und einer Kühlbox hinein.

Der Saab 9–3 OG hat eine sprichwörtliche große Klappe!
Der Saab 9–3 OG hat eine sprichwörtliche große Klappe!

Ptuj befindet sich in einem der „Weinviertel“ Sloweniens, mit Blick auf malerische Bergketten, die Drau und mit einer sympathischen, kleinen Altstadt. Ideal, um nach einer elfstündigen Autofahrt abzuschalten.

Am Folgetag ging es weiter über den Autoput ans Ziel. Beeindruckend war die Abfahrt aus den Dalmatinischen Bergen in Richtung Dubrovnik. Elektronische Anzeigebrücken gemahnten 40 Km/h wegen „Wind“ einzuhalten. Ich tat es erst ab als übervorsichtige Mahnung; so wie man es häufig aus Deutschland kennt, wenn diese Brücken einfach nur aus Daseinsberechtigung etwas anzeigen müssen.

Ptuj - malerisch gelegen
Ptuj – malerisch gelegen

Oder leider viel zu häufig „Stau“ anzeigen, weshalb dann oft tatsächlich einer entsteht, obwohl vorher nur dichter, aber fließender Verkehr herrschte.

Das war hier anders. „Wind“ stimmte buchstäblich. Fallwinde, die heftig pusteten und das Festhalten des Lenkrads erforderten. Selbst die Einheimischen fuhren nicht schneller als 70, und das heißt etwas. Ist der 9–3 OG seitenwindanfällig? Nein, würde ich sagen. Man muss zwar gegenhalten, wird aber nicht aus der Spur gedrückt. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis, das sich über viele Kilometer hinzog.

Am Nachmittag war Brela erreicht. Wir hatten eine nette Ferienwohnung gemietet, von der aus man über 100 Treppenstufen direkt den Strand erreicht. Dummerweise muss man diese 100 Stufen auch wieder rauf, aber das ist eine andere Geschichte. Der 9–3 hatte einen Logenplatz unter einer Pinie mit Blick auf die Adria.

Der Saab 9–3 OG hat einen Logenplatz mit Blick auf die Adria
Der Saab 9–3 OG hat einen Logenplatz mit Blick auf die Adria

Ein kleiner Haushaltstipp zwischendrin: Harzflecken bekommt man bestens vom Lack gelöst, wenn man das Harz mit etwas Butter einreibt und circa eine Stunde wartet. Anschließend kann man auf der bebutterten Seite des SAAB das dann aufgeweichte und gelöste Harz ganz einfach wegwischen.

Klares, grünblaues Wasser, Sonne bei 30 Grad im Schatten, das war der Ausgleich für unseren Nordsommer. Man kann sich eine ruhige Lage aussuchen oder eher belebte Strände. Je nachdem, wie es einem gefällt. Länger als 20 Minuten läuft man nie. Schöne, mehrere Kilometer lange mehr oder weniger feine Kiesstrände wechseln sich ab mit Felsen, auf jeden Fall ist für jeden ein Strandplatz dabei, der gefällt.

Brela - traumhaft
Brela – traumhaft

Auch kulinarische Genüsse findet man in ausreichender Anzahl im Ort. Ein Etablissement hatte es uns besonders angetan: das Strandrestaurant „La Bomba“ mit Terrasse direkt am Strand und Außengrill. Čevapčićí, Dorade, Wolfsbarsch vom Grill, dazu Mangoldkartoffeln oder gegrilltem Gemüse, Salat und Wein oder Bier. Im Hintergrund rauschen die Wellen, untermalt von jugoslawischer Schlager- und Popmusik, von der besonders die Disco-Nummer „Pusti, Pusti Modu“ von Zdravko Čolić im Ohr blieb.

Und so endete fast jeder Abend nach einem beeindruckenden Sonnenuntergang dort bei gutem Essen, perfektem Service und einem Getränk.

Brela am Strand
Brela am Strand

Waren wir nur an einem Ort? Nein, natürlich nicht. Man will auch noch etwas mehr sehen. So führten uns Ausflüge nach Split, auf die Insel Korčula und nach Bosnien-Herzegowina. Trotz abflauender Saison war Split noch sehr viel von Touristen besucht, vornehmlich aus Italien, aber auch aus den USA, wie wir bei Sprache und Akzent vermuteten. Und wenn man es nicht genau wüsste, wähnte man sich mit Blick auf die Bauten in Italien. Was sicherlich nicht unerheblich an der Geschichte der Stadt liegt.

Ähnlich sieht es in Korčula aus, einem kleinen, sympathischen Ort auf der gleichnamigen Insel, den man vom Festland aus per Autofähre erreicht. Unser Weg führte über die Kostenstraße südlich bis kurz vor Neum, einem kleinen bosnisch-herzegowinischen Teil der Adriaküste. Bis vor wenigen Jahren musste man auf dem Weg nach Süden dort durchfahren; mit den obligatorischen Grenzkontrollen für nur wenige Kilometer Transit. Inzwischen hat Kroatien mit chinesischer Hilfe eine Art Umgehungsstraße gebaut, die gleich noch eine der Inseln direkt ans Festland anbindet.

Auch traumhaft - Korčula
Auch traumhaft – Korčula

Übrigens führt der Weg hier durch ein Weinbaugebiet, unverkennbar an vielen Hinweisschildern und dieser nett angelegten „Raststätte“:

Raststätte mit Traumblick
Raststätte mit Traumblick

Für den Ausflug nach Bosnien hatten wir uns die Kravicer Wasserfälle und Mostar ausgewählte. Die Wasserfälle waren eine Empfehlung der Kellner in meinem Lieblingsrestaurant „Marjan-Grill“ in Berlin. Und sie hatten recht: Das ist sehenswert. Über die Kante eines Halbrunds ergießen sich die Wassermassen in einen See, man könnte fast sagen: Niagara in klein.

Kravicer Wasserfälle
Kravicer Wasserfälle

Auf Mostar war ich sehr gespannt, 2019 war ich einmal dort. Es hat sich noch mal spürbar weiterentwickelt, was den Tourismus angeht; und man merkt natürlich, dass man sich in einem islamischen Land befindet, die Minarette der Moscheen sind nicht zu übersehen. Deshalb findet man auch einige Touristen aus arabischen Ländern dort. Ganz einfach ist diese Geschichte nicht, der interessierte Leser kann sich hierüber selbst ein Bild machen. Dem Land und seinen Leuten tut das keinen Abbruch. Bosnien ist ein wirklich schönes Land, immer eine Reise wert.

Und Mostar ist hierbei ein Muss.

Mostar - die Altstadtbrücke
Mostar – die Altstadtbrücke

Auf der während der Jugoslawienkriege von Kroaten zerstörten und später wieder aufgebauten Altstadtbrücke findet man in der Saison Brückenspringer. Wagemutige und schwindelfreie Männer, die Geld von Touristen sammeln. Sind 50,– Euro zusammengekommen, dann springen sie in die Neretva. Es lohnt sich, darauf zu warten und sich unterhalb der Brücke dafür zu postieren.

Unser Rückweg von Mostar nach Brela führte dann über Nebenstraßen durch Wälder und Berge, vorbei an atemberaubenden Aussichten.

Mostar - traumhafte Kulisse
Mostar – traumhafte Kulisse

Unterwegs musste aufgetankt werden. Die einsame Tankstation an der Landstraße wurde vor einiger Zeit mit neuen Zapfsäulen ausgestattet. Diese warben für Shell Optimax (Link) und zeigten sämtliche Informationen auf Deutsch an. Auch das ist Nachhaltigkeit, zumal ich das Benzin in Mark bezahlen musste. Konvertible bosnische Mark.

Der Tankstellenbetrieb erinnerte mich an die längst nicht mehr existente Texaco-Tankstelle in meiner Heimatstadt vor etwa 40 Jahren. Funktioniert.

Und wo wir gerade dabei sind: Mein Beifahrer Jaroslaw versuchte, die Anzahl der Golf II zu ermitteln, die uns entgegenkamen oder die wir generell sahen. Er hatte es später aufgegeben. Ein Teil der Flotte wurde im Land beim VW-Joint-Venture in Sarajevo direkt gebaut.

Meer und Bier - auch das darf sein
Meer und Bier – auch das darf sein

Der andere Teil kam offenbar direkt aus Deutschland. Gefühlte 80 % des Pkw-Bestands wird vom Golf II gebildet. Das war sehr, sehr beeindruckend. Und es waren – neben vielen Gebrauchsfahrzeugen – auch wirklich hervorragend hergerichtete Schätze dabei. SAAB allerdings … habe ich keine gesehen. Aber man fühlte sich mit dem 9–3 OG nicht deplatziert, im Gegenteil: Er passte ins Bild. Und man bekam einen Eindruck davon, was er in Deutschland damals bedeutete im Vergleich zum früher ebenfalls dort weitverbreiteten Golf II.

Auch der schönste Ausflug endet einmal. Und so verließen wir Bosnien im letzten Abendlicht am Buško-See.

Auftanken - für den Saab 9–3 OG
Auftanken – für den Saab 9–3 OG

Und auch der Urlaub war bald zu Ende und es ging zurück nach Norden. Den Zwischenstopp legten wir diesmal nach einer etwas anstrengenden Fahrt im Urlauberrückreiseverkehr vieler Kroatien-Urlauber aus Polen und Tschechien in Wien ein.

Frisch gestärkt ging es am Folgetag via Brünn und Prag weiter nach Hause. Und in Prag begegnete uns doch noch ein SAAB, nachdem wir wirklich keinen einzigen seit der Abfahrt von zu Hause gesehen hatten. Auf der Stadtautobahn in Prag tauchte im Rückspiegel ein schwarzer 9–5 Kombi OG I auf. Er zog rüber und ging längsseits, Vater und Sohn offenbar. Wir fuhren kurz parallel es gab ein Winken und einen Austausch über die beiden schönen Wagen per Gesten, dann trennten sich die Wege wieder.

Saab 9–3 OG und eine fantastische Aussicht
Saab 9–3 OG und eine fantastische Aussicht

Fazit der Reise: der 9–3 OG ist ein sehr angenehmer Reisewagen mit großem Gepäckabteil, der auch mit 21 Jahren noch frisch ist und für solche Touren taugt. Die kroatische Adriaküste ist ein sehr angenehmer Ort zum Verweilen, wenn man den strömenden Dauerregen satthat und es auf der anderen Seite vermeiden will, überall in der Kleidung Strandsand wiederzufinden. Und die Ausflugsziele vor Ort zeigen einem, wie schön dieser Teil Europas ist, wie viel Mühe sich die Menschen dort geben, Land und Leben in Schwung zu halten.

Und während ich das schreibe, sehe ich aus dem Fenster und erblicke … strömenden Dauerregen. Ich glaube, es wird Zeit, den nächsten Urlaub zu organisieren …

 

12 thoughts on “Reisebericht – hinfahren, wo es schön ist; mit dem SAAB 9–3 OG

  • Danke, ein toller Bericht, Brela ist einer der schönsten Plätze in Kroatien, wir waren selber auch schon dort.

    Kroatien und BiH sind immer einen Besuch wert, meine Frau kommt aus Grude(BiH), wir sind häufiger in der Gegend. Unser 9-5 fährt die Strecke schon ganz alleine 😉
    Die Kroatische Adriaküste sollte man, wen möglich, in der Nebensaison besuchen, so entgeht man den völlig überfüllten Stränden.
    Möchte man nicht unbedingt jeden Tag am Strand verbringen, sollte man sich eine Unterkunft in BiH suchen. Die Kosten liegen weit hinter dem EU Standart und man ist schnell mit dem Auto in HR.

    Sehr zu empfehlen ist der ” Skywalk” in Biokovo, dieser steht dem selbigen am Grand Canyon in nichts nach und die Zufahrt ist schon ein Erlebnis der Besonderen Art 😉
    https://www.kroati.de/kroatien-infos/skywalk-biokovo.html

    Wir freuen uns schon auf den nächsten Heimatbesuch in BiH/HR

    Allzeit gute Fahrt

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  • Text & Bilder machen richtig Spaß. Die Qualität ist beeindruckend. Aber die Nebenwirkungen sind recht heftig. Schmerzhaftes Fernweh und mediterrane Sehnsucht. Oh je …

    Und Hunger auf gegrillten Fisch habe ich jetzt auch noch. Na toll.

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  • Danke, das ist nun wirklich ein schöner Reisebericht! Die Bilder machen richtig Lust, gleich loszufahren. Und hier schneit es bald…

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  • während ich so lese, fange ich zu träumen an…und der letzte Abschnitt trifft’s dann genau. Danke!

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  • Lass den Saab Sommer in mein Herz! Super zu lesen wenn draußen der Schnee liegt.

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    • Sehr stimmungsvoll, vielen Dank! Ich war noch zu Titos Zeiten Ende der 80er auf Korcula und in Dubrovnik und schon damals sehr beeindruckt von der Schönheit der Landschaft. Seither hat sich sicher sehr vieles verändert und ich hatte keine Lust auf die Touristenmassen in Dubrovnik. Aber der Bericht macht Lust, es nochmal wieder zu versuchen, auch der Strände und des Wassers wegen – und dann ntürlich mit dem Saab.

      Könnte man (mit dem 9-3 NG) unterwegs in Tschechien nicht auch E85 tanken? Oder ist die Qualität nicht empfehlenswert?

      Zur “Ehrenrettung” des Sommers in Norddeutschland: Der Juni, bis Mitte/Ende Juli und der September waren hier in HH doch auch richtig schön. Bei unserer wunderbaren “Troll sucht Meer”-Tour auf Fehmarn Ende Juli vom Stammtisch H-BS war es auf der Inselrundfahrt so heiß, dass wir wünschten, man hätte das Cabrio-Dach einfach schließen und die Klimaanlage anmachen können. Hätten wir sonst gemacht, aber auf so einer Tour ging das natürlich GAR NICHT!! 😉 Es gab einige Sonnenbrände bei den Teilnehmern …

      Ich denke einfach, wir sind mittlerweile auch hier im Norden subtropische Sommer gewöhnt, die wir ja in den letzten Jahren fast immer hatten. Deswegen die Wahrnehmung des Sommers 2023. Ich fand den vielen Regen im August hingegen gut und sehr wichtig – für die Natur, die Kastanien zB blieben dieses Mal viel länger grün – und ich denke, viele von Waldbränden betroffene Südeuropäer hätten sehr gerne mit uns getauscht!

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      • Leider gibt es auch in Tschechien kein E85 mehr. Betreffend E85 weiß ich sowieso nicht was ich davon halten soll, hier wurde und wird E85 immer gelobt, aber meine österreichischen und tschechischen Saabmechaniker haben mir immer vom jeweils hiesigen E85 abgeraten, weil es so schlecht sein soll. Ich habe es in den 7 Jahren Biopower auch nur ganz am Anfang zwei mal zur Hälfte getankt, konnte aber kaum was verstellen. Weder besonders erhöhten Verbrauch, noch mehr an Leistung. Müsste mal Schweden oder Frankreich probieren.

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        • Ja, in Schweden habe ich es mal probiert und Frankreich steht, u.a. auch des Preises von unter 1,00 Euro wegen, für den (übernächsten) Urlaub ganz oben auf der Liste. Christian Arndt war mit seinem 9-3 NG ja mal dort und hat davon berichtet:
          https://saabblog.net/2022/04/26/komm-ein-bisschen-mit-nach-italien-eine-saab-reise/

          In CH gibt es wohl auch noch ein paar Agrola-Tankstellen, die m.W. aber nicht so günstig sein sollen. Jedenfalls hat der geschätzte Autor auch hierüber einen sehr lesenswerten Reisebericht mit Betrachtungen über E85 geschrieben:
          https://saabblog.net/2021/09/28/alkoholisiert-im-strassenverkehr-reise-in-die-schweiz-mit-dem-saab-9-3/

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        • Bei max. der Hälfte E85 im Tank relativieren sich natürlich beide Unterschiede (Verbrauch & Leistung) erheblich.

          Ein Mehrverbrauch ergibt sich aber schon rein chemisch bzw. physikalisch aus dem geringeren Brennwert Ethanols. Was aber nicht mit mehr CO2 einhergeht (fossilem ja ohnehin nicht), sondern mit mehr Wasserdampf am Endrohr.
          Ethanol hat einfach ein anderes Verhältnis der chemischen Elemente, als andere Kohlenwasserstoffe.

          Leistungszuwachs oder nicht ist stark vom Motormangement abhängig. Ein 9-5 2.0t BP ist mit E85 ein anderes Auto – aber nur bis er gehirscht wird. Dann beträgt die Leistungsdiffenz zum Benzin unter 5%. Ungehirscht sind es exakt 20% und auch beim Drehmoment satte 40 Nm mehr. Das merkt man deutlich.

          Aber wie dem auch sei, ich habe E85 nie unter dem Aspekt getankt, ob es technisch der bessere Kraftstoff sei. Ich verstehe nicht, dass BioFuel insgesamt aus der gesellschaftlichen Diskussion verschwindet. Die Verfahren sind einfach und hervorragend zur Abfallverwertung geeignet.
          Der Verfahrenstechnische Aufwand, die selben (!) Kohlenwasserstoffe aus Wasserstoff und als E-Fuel herzustellen, ist grotesk und sehr, sehr Flächen und Energieintensiv.

          Und was machen wir mit all den organischen Abfällen, wenn der Gesetzgeber nur noch E-Fuel zulässt? Kompostieren? In dem Wissen, dass dabei Mikroorganismen sinnlos CO2 und Methan emittieren? Alles vergeudete Ressourcen und Energie. Und vergeudete Flächen, denn wenn landwirtschaftiche Abfälle unverwertet bleiben, brauchen wir umso mehr Solarfelder für E-Fuel.

          Was ist bloß aus uns geworden, dass wir keinem (nicht fossilen) Kohlenwasserstoff mehr trauen, den die Natur uns klimaneutral und gratis schenkt?
          Wahrscheinlich dauert es jetzt nicht mehr lange, bis die ersten Flaschen E-Bier oder E-Wein im Supermarkt auftauchen. Veganen, politisch korrekt mit Plastikschrot gefilterten Wein haben wir ja schon.

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  • Oh ja das macht Reiselust, noch mehr mit einem Cabrio. Vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr runter.

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  • Das ist toll. Mitten im deutschen Winter ein Saab Reisebericht aus dem Sommer! Dann auch noch mit einem 9-3 OG, einem tollen Designersaab! Danke!

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  • Danke Christian für den schönen und aufschlussreichen Reisebericht.
    Es macht in der Tat Lust auf einen Roadtrip. Mit einem Saab….

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