Nachrichten vom Eigentümerwechsel des Saab Werksgeländes

Trollhättan könnte vor einem lang anhaltenden Aufschwung stehen, wenn sich die Anzeichen bewahrheiten. Immer mehr Unternehmen zieht es in die Stallbacka, es soll auch etliche Interessenten aus Deutschland geben. Die Gründe für die Anziehungskraft der Stadt am Göta Älv liegen auf der Hand.

Das ehemalige Saab Werk bietet eine perfekte Infrastruktur, die Energiepreise in Schweden sind vergleichsweise niedrig, die Versorgungssicherheit gilt als hoch. Die Politik ist der Wirtschaft gegenüber aufgeschlossen. Sie setzt auf den Bau von neuen Atomkraftwerken, der deutsche Weg mit erneuerbaren Energien wird in Stockholm als hochriskant bewertet.

Die Ansiedlung von Hellma Materials auf dem Werksgelände bleibt kein singuläres Ereignis (Link), wie es scheint. Die Schweden freut es, immerhin verteidigt Deutschland wenigstens einen Spitzenplatz. Bei Firmenabwanderungen und Kapitalabfluss - und den werden sie so schnell nicht wieder hergeben. Willkommen beim Wochenrückblick aus Saab Perspektive.

Teil des Saab Werksgeländes - hier das Entwicklungszentrum
Teil des Saab Werksgeländes - hier das Entwicklungszentrum

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