Wollen wir Tesla fahren? Koenigsegg produziert Zubehör für Tesla!

Es ist unglaublich, aber es gibt Koenigsegg Zubehör für Tesla. Koenigsegg ist eigentlich dafür bekannt, extravagante Super Sportwagen der obersten Liga zu fertigen. Die Manufaktur in Ängelholm ist extrem innovativ und sie verwendet für den Bau der schwedischen Hypercars jede Menge Carbon. Carbonfaser ist leicht, teuer und die Herstellung erfordert eine ganze Menge Erfahrung. Koenigsegg Advanced Manufacturing (KAM) ist dafür zuständig – exakt aus dieser Quelle kommen jetzt auch Zubehörteile für die Tesla Modelle.

Koenigsegg Spoiler für Model X
Koenigsegg Spoiler für Model X

Koenigsegg Carbon Faser für Tesla

Anbieter des exklusiven Zubehörs ist Tesla Spezialist Unplugged Performance (UP). KAM produziert dafür die Komponenten in dem Werk, in dem auch die Teile für die Supersportwagen entstehen. Ein Aufkleber auf jedem Teil weist auf die Koenigsegg Herkunft hin.

So exklusiv die Koenigsegg Adresse auch ist, so wenig preiswert sind die angebotenen Komponenten. Ein aus Carbon Faser hergestellter Heckspoiler für das Model S (2012-2022) kostet 2.495 US $. Das Set zur Kotflügel-Verbreiterung für das Model 3 bucht mit 8.845 US $ noch etwas mehr vom Konto ab.  Der Spoiler für den Kofferraum ist da mit einem Startpreis ab 1.745 US $ schon wieder richtig preiswert. Sogar das Model X, dessen pummelige Grundform nichts von der Eleganz eines Sportwagens signalisiert, kann für 2.495 US $ mit einem Spoiler veredelt werden.

Hinweis - Kooperation von UP und KAM
Hinweis – Kooperation von UP und KAM

Exklusivität hat ein gewisses Preisschild und der Name Koenigsegg steht für das innovativste Zubehör, das man für einen Tesla kaufen kann. Höchste Kompetenz in Sachen Karbon Werkstoff hat die Koenigsegg Manufaktur sowieso. Christian von Koenigsegg pflegt ein spezielles Verhältnis zu Tesla. Elon Musk nennt er sein großes Idol. Gut, wenn daraus auch noch ein spannendes Geschäftsmodell wird.

One thought on “Wollen wir Tesla fahren? Koenigsegg produziert Zubehör für Tesla!

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    Mir macht der Artikel richtig Lust auf …

    einen weiteren unprätentiös alltagstauglichen Oldtimer im Stall. Eine alte, analoge Kiste, deren Spoiler noch viel leichter sind, als sie aus Carbon je sein könnten. Exakt 0,00 mg. Eine praktische Kiste ganz ohne Schnulli, ganz ohne Spoiler. Einfach nur ein rein nutzenorientiertes Automobil.

    Passt jetzt nicht so gut innerhalb des Saab-Tellerrandes, aber ein Spoiler für Tesla ja auch nicht. Ich hätte richtig Lust auf eine Volvo Duett (PV 445). Ein praktischer Kombi ganz alter Schule. Ein Design der 1940er Jahre, das so praktisch war, dass Volvo das Auto auf Wunsch schwedischer Behörden bis 1969 deutlich länger als geplant weiter produziert hat. Selbstverständlich mit wachsender Motorisierung, Scheibenbremsen vorne und Sicherheitsgurten. Der PV 445 ging mit der Zeit.

    Es ist vielleicht auf ewig DAS schwedische Auto mit dem höchsten durch schwedische Hersteller jemals realisierten Nutzwert. Hätte ich lieber ein Tesla 3 mit einer Kotflügelverbreiterung für 8.845 US $? Nö, ganz sicher nicht …

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