Empfehlenswerter Schwede – Saab 9-3 Cabriolet (2009)

Obwohl die Marke keine Autos mehr produziert, dafür aber weiterhin Flugzeuge baut, findet man immer wieder Saab auf den Empfehlungslisten. In den USA gilt Kelley Blue Book als ein führendes Portal, wenn es um den Kauf von Autos geht. Empfehlungen sind wichtig, schon alleine für den Wiederverkaufswert und die Werkstätten. In der aktuellen Liste von 10 empfehlenswerten Cabriolets aus Vorbesitz findet man auch das Saab 9-3 Cabriolet (2009).

Kelley Blue Book empfiehlt das Saab 9-3 Cabriolet
Kelley Blue Book empfiehlt das Saab 9-3 Cabriolet

US-Portal empfiehlt das Saab 9-3 Cabriolet

Die Plattform Kelley Blue Book veröffentlicht eine Liste mit 10 empfehlenswerten Cabriolets unter 10.000 US$. Angeführt wird sie vom Mazda MX 5, der nach europäischem Empfinden ein Roadster, aber kein Cabriolet ist. Das Mini Cabriolet ist empfehlenswert, der BMW Z4, der auch wieder ein Roadster ist. Auf Rang 10 befindet sich das Saab 9-3 Cabriolet (2009), das es in den USA nach Recherche von Kelley Blue Book schon für unter 10.000 US$ gibt.

Saab 9-3 Cabriolet vor Facelift sind günstiger
Saab 9-3 Cabriolet vor Facelift sind günstiger

Preise günstiger als in Europa

Dass auch in Nordamerika die Preise manchmal theoretisch sein können, zeigt eine anschließende Recherche auf eben dieser Plattform. Nur ein Cabriolet gibt es, das diese Suchkriterien erfüllt. Gräbt man etwas tiefer, dann zeigt sich eine Preisgestaltung, die der europäischen ähnlich ist. Vor dem Facelift rangieren die Cabriolets deutlich unter 10.000 US $, nach dem Facelift darüber. Cabriolets mit geringer Laufleistung sind deutlich teurer, auch wenn sie unterhalb der Preise bleiben, die in Deutschland bezahlt werden.

Interessant ist die Preisentwicklung beim 9-3 OG. Die Cabriolets, in der für Saab typischen Bauform, werden in den USA höher gehandelt als in Europa. In Nordamerika hat deren Klassiker Karriere bereits begonnen.

Nicht günstiger als in Europa - das Saab 9-3 OG Cabriolet
Nicht günstiger als in Europa – das Saab 9-3 OG Cabriolet

Ein Import lohnt selten

Ein Import lohnt sich aber in den wenigsten Fällen, die Preisdifferenz ist zu gering und die Fahrzeuge haben noch nicht den Status eines Klassikers erreicht, der sie bei der Einfuhr von den Steuern befreit. Das Angebot an guten Saab 9-3 Cabriolets ist auch in Europa reichhaltig. Es ist durchaus möglich den passenden Saab in Wunschfarbe und passender Motorisierung zu finden.

3 thoughts on “Empfehlenswerter Schwede – Saab 9-3 Cabriolet (2009)

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    Ein Fehler, der in der Umwelt-Diskussion häufig gemacht wird, ist die Annahme, dass die propagierten Umweltschutzmaßnahmen, wirklich dafür gedacht sind, gewisse Klimaziele zu erreichen.
    Ein vernünftig denkender Mensch erkennt recht schnell, dass die von der Masse bejubelten und von der Politik propagierten Aktionen dafür ziemlich ungeeignet sind – und verzweifelt an der Welt.
    Aber hier wiederholt sich lediglich Geschichte: als die Menschen im Mittelalter viel Geld in die Kassen der Ablasshändler warfen, um nicht im Fegefeuer schmoren zu müssen, ging es mitnichten ums Fegefeuer oder die Menschen, sondern um das Geld in der Kasse.
    Und so liegt die Vermutung nahe, dass es beim Elektroauto und den Klimazielen ebenfalls nicht um die Klimaziele geht, sondern darum, dass Elektroautos verkauft werden.
    Dafür sind die geplanten Maßnahmen jedoch durchaus geeignet. Und so bekommt alles wieder einen Sinn. Iss nur so’n Gedanke…

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      Zitat: „Iss nur so’n Gedanke…“

      Ich fürchte, der ist gut und gültig. Religiöse Züge hat die Debatte allemal angenommen. Und die von Ihnen gezogene, historische Parallele zum Ablasshandel erklärt so einiges und ist noch ausbaufähig …

      In meiner Nachbarschaft existieren EVs ausschließlich als Dritt- und sogar Viertwagen. Das EV und der Rasenmäher mit Akkubetrieb sind der Ablass. So fahren sich die V8 im SUV, im AMG oder dem Audi S6 völlig ungeniert. Die Pool-Heizung, die Gegenstromanlage, Heizstrahler auf der Terrasse, die Klimaanlage im Haus und so weiter und so fort sind sämtlich kompensiert …

      Ablasshandel trifft es perfekt.

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    12 Jahre Stepptanz

    Ein 9-3 von 2009 sieht noch immer verdammt gut und aktuell aus. Die Verfügbarkeit von E85 – möglichst aus Abfall – und einen BioPower vorausgesetzt, hat er zudem eine großartige Umweltbilanz …
    Man fragt sich, welche Fortschritte wir seither gemacht haben? Oder sogar, ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind, demnächst mal einen Fortschritt zu machen? Ist doch alles Stepptanz …

    Großes Zappeln auf der Stelle. Es wäre aber auch viel zu einfach, eine Pflanze als CO2-neutrale und natürliche Solaranlage zu begreifen und mit Biosprit einen Walzer oder gar Tango (da kommt man von der Stelle) zu tanzen. Das ist nicht menschlich, ist nicht technisch genug. Wenn schon Fuel, dann muss es bitte E-Fuel sein – technisch und menschengemacht. Nur so kann der Mensch vielleicht irgendwann behaupten, dass der Klimawandel zwar menschengemacht sei, dessen Lösungen aber eben auch. Das scheint uns irgendwie wichtig zu sein. Ich fürchte und glaube, wir haben da ein kollektives Brett vorm Kopf. Dort steht eingebrannt: „Der Mensch als Schöpfer.“

    Es verbietet uns einfache, naturbasierte und naheliegende Lösungen. Wir müssen schon das große Rad drehen – von Gott selbst zu seinem Stellvertreter auf Erden berufen. Selbst Agnostiker haben das verinnerlicht und sehen sich da gefordert. So kommen wir auch auf so krude Ideen, dass E-Fuel der Natur überlegen sei …

    Trotz intensiver Recherche, habe ich aber keinen einzigen Hinweis darauf gefunden, dass sich E-Fuel effizienter, klima- und umweltfreundlicher herstellen lassen könnte, als photosynthetisch und natürlich erzeugter Brennstoff …

    Biosprit haben wir trotzdem schon mal abgesägt. Der Mensch, der Schöpfer, der eitle Stepptänzer. Und selbstverständlich haben wir in den letzten 12 Jahren reichlich Autos gebaut – aber keines mehr, so schön, wie ein 9-3 Cabrio von 2009 …

    Wir treten fröhlich auf der Stelle.

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