Sicherheitspionier Volvo setzt bei Elektroautos auf Ganzjahresreifen

In Schweden ist eine interessante Diskussion entbrannt, die ihren Anfang mit der Präsentation des Volvo C40 Recharge P8 nahm. Sie ist für die dortigen Verhältnisse ungewöhnlich, denn im Normalfall läuft es in Schweden recht einfach. Volvo stellt ein neues Auto vor, die Nation applaudiert und ist stolz, jeder ist zufrieden. Das war einmal. Dinge ändern sich, nicht nur in Schweden.

Mit Ganzjahresreifen liefert Volvo den C40 Recharge
Mit Ganzjahresreifen liefert Volvo den C40 Recharge

Aber vielleicht liegt es an der Zeit, dass Ikonen fallen. Wolfsburg macht Erfahrungen mit dem Golf 8, der anders als alle seine Vorgänger auch nicht mit Enthusiasmus begrüßt wurde. Warum eigentlich soll es für Göteborg besser laufen?

Die Schweden mögen den C40 Recharge P8 nicht

Die Geschichte begann schon ganz am Anfang schlecht. Da war das Volk, das nicht applaudieren wollte. Der Daumen für den C40 Recharge P8 ging nur bei sehr wenigen Lesern der AMS nach oben, die große Mehrheit senkte ihn. Als wäre das alleine nicht schon schlimm genug, traf das Elektroauto auch bei Handel und Presse auf eine geschlossene Phalanx der Ablehnung.

Der Handel war verständlicherweise nicht erfreut, weil Volvo den C40 nur online verkaufen möchte. Die Presse war nicht begeistert, weil der neue Volvo Fragen aufwarf. Exklusiv online kaufen, Ausstattung nur in Paketen erhältlich, das sei nicht Premium und schon gar nicht ein Volvo. Der eine oder andere Kommentator sah sich an die Ausstattungspakete asiatischer Autos erinnert oder an den Vertrieb von Smartphones.

Möglichst viele E-Autos mit einem möglichst kurzen Haltbarkeitsdatum unter das Volk zu bringen sei die neue Politik bei Volvo, so wurde vermutet. Mit Umweltschutz oder Nachhaltigkeit, wie beschworen, habe das nichts zu tun.

Recharge Reifen = Ganzjahresreifen

Das alles war schon nicht gut, aber dann kam die Sache mit den Ganzjahresreifen. Volvo liefert alle Elektroautos nur auf besonders optimierten Ganzjahresreifen aus. Eine Auswahlmöglichkeit beim Onlinekauf hat der Kunde (noch) nicht. Die hatte man bei Volvo schlicht vergessen. Für Schweden ein Unding und auf die erste Nachfrage der Presse reagierte der Hersteller ungeschickt und verwies auf einen guten Kompromiss.

Passt das zum Sicherheitspionier aus Schweden?
Passt das zum Sicherheitspionier aus Schweden?

Womit unvermittelt der große Elefant im Raum stand, mit der Frage wie Ganzjahresreifen mit dem Sicherheitsanspruch der schwedischen Marke in Einklang zu bringen seien. Eigentlich eine Unmöglichkeit, speziell bei einem Volvo. Der mediale Sturm brach los. Schwedische Leser konnten in den letzten Tagen in der Fachpresse viel über den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen erfahren.

Generell erntete die Marke eine negative Presse, zur Hilfe eilte niemand, ungewöhnlich für das sonst so Konsens-verliebte Schweden. Denn wenn mehr Fahrzeuge in Schweden aus purer Bequemlichkeit mit Ganzjahresreifen unterwegs seien, dann so stellte man fest, sei das negativ für die Sicherheit allgemein. Schon alleine aus dem Grund, weil niemand in die Situation geraten möchte, wo ein mehr als 2 Tonnen schweres Elektroauto außer Kontrolle geraten sich auf einen zubewegt.

Dass man den Volvo C40 Recharge P8 doch auf Wunsch mit Sommer und Winterreifen bekommen kann, man muss mit der Hotline Kontakt aufnehmen, spielte zu diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr. Im Gegenteil, denn die knapp 40 € zusätzlich an monatlichen Leasingkosten würden das Elektroauto verteuern, die Preise seien nicht ehrlich.

Stellt sich die Frage, warum Volvo auf Ganzjahresreifen setzt?

Die Antwort ist einfach. Es ist der Druck der Gesetze, der auf der Autoindustrie lastet. Die Branche reagiert und liefert schon längst Neuwagen aus, deren Reifenprofil im Schnitt 0,7 mm geringer ist als noch vor ein paar Jahren.

Weniger Profil garantiert optimierte Werte im WLTP Zyklus, aber ebenfalls eine verkürzte Lebensdauer und eingeschränkte Sicherheit bei Aquaplaning. Was gut gedacht war und der Effizienz dienen sollte, belastet den Kunden. Die Rechnung für frühzeitig fällige neue Reifen zahlt er.

Digitales Cockpit des Volvo C40
Volvo C40 Recharge

Optimierte Reifen auf Elektroautos bringen mehr Reichweite und eine schönere Effizienz. Auf dem Papier sieht das Ergebnis toll aus, die Reichweite steigt. Dass auch ein sehr guter Ganzjahresreifen nie an einen Winterreifen herankommt, und immer ein Kompromiss ist, ist die andere Seite.

Sicherheit zuerst?

Für Volvo jedenfalls ging das mediale Scharmützel in Schweden verloren. Doch der Hersteller lernte schnell daraus. Nicht etwa, dass man als Sicherheitspionier zurückrudert und sich auf Kernwerte besinnt. Und wieder auf einen halbjährlichen Reifenwechsel setzt.

Kaum flachte die Erregungskurve in Schweden ab, gab der Hersteller eine Pressemeldung heraus, in der die Entscheidung für Recharge Reifen, wie man die Ganzjahresreifen im Volvo Slang nennt, begründet wird.

Vermutlich nur vorsorglich und für den Fall, dass irgendwo auf der Welt eine ähnliche Diskussion beginnen würde.


Wie sehen die Lesenden das? Sind Ganzjahresreifen ausreichend oder geht Sicherheit vor Bequemlichkeit und lassen sie die Reifen wechseln? Stimmen Sie ab!

Ganzjahresreifen fahren oder doch traditioneller Reifenwechsel?

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20 thoughts on “Sicherheitspionier Volvo setzt bei Elektroautos auf Ganzjahresreifen

  • Tom und Volvaab

    Der “Kompromiss” 180 liegt ja genau in der Mitte unserer Erinnerung, witzig. Aber gelungen ist dieser, wie Volvaab zu recht schreibt, keinesfalls. Ich fand es (aus allen Blickwinkeln) schon immer total bekloppt, große, teure, schwere, leistungsstarke Autos zu bauen, um sie dann künstlich wieder abzuriegeln – statt Effizienz, technischen Fortschritt usw. gleich in Sparsamkeit und verringerten Schadstoffausstoß umzusetzen (wie es z.B. beim wieder eingestampften A2 und VW Lupo versucht wurde).

  • @Ebasil & Volvaab Die Sperre greift bei 180 km/h ein.

  • @ Ebasil,

    ich glaube es waren 200 Km/h (also der Riegel). Aber trotzdem ja, damit hat es sicherlich auch zu tun …

    Der freiwillige Riegel erlaubt andere Reifen mit niedrigerem Geschwindigkeitsindex. Den kürzeren Bremsweg als bei 250 (egal auf welchen Reifen), hat das Volvo-Setup sicherlich …

    Aber da vergleicht man dann auch Äpfel mit Birnen oder gar Bananen …

    Konsequent wäre es ja, wenn Volvo die Leistung seiner Fahrzeuge von vornherein so skalieren würde, dass sie gar keinen elektronischen Riegel mehr bräuchten, um nicht auch 300 zu fahren.

    Dann wären sie auch leichter und hätten nochmals kürzere Bremswege beim gleichen Reifen. So wie es aber ist, finde ich es ziemlich Banane …

  • Könnte es vielleicht auch etwas damit zu tun haben, dass neue Volvos ja jetzt bei 160 km/h abgeriegelt sind? (Wobei man auf Eis und Schnee, und in Schweden sowieso ganzjährig, nicht so schnell fährt.)

  • Moin
    Das Thema Reifen ist natürlich nicht so einfach zu beantworten…
    Auch wir fahren Ganzjahresreifen. Bei einer jährlichen Fahrleistung von ca. 17.000km….
    Warum: weil ich die optional wählen konnte.
    Es sind hochwertige Ganzjahresreifen. Die sind laut ADAC besser als günstige/Mittelwerte Sommer bzw. Winterreifen…
    Gruß André

  • @ Pitschmann,

    klingt gut. Für meinen 51 Jahre alten Göteborger habe ich auch auf Ganzjahresreifen gesetzt. Allerdings habe ich schon das Gefühl, damit etwas suboptimal unterwegs zu sein. Anderseits scheint mir der Reifenwechsel an einem Oldtimer, der (Klimawandel) nur noch alle 5 Jahre Salz und Schnee sieht (oder auch nicht, weil ich ihm Salz gar nicht zumute) nicht mehr angezeigt …

    Auch die jährliche Laufleistung spricht gegen 2 Radsätze. Ich täte der Umwelt keinen Gefallen, wenn die einfach aushärten würden, bevor sie genutzt wurden …

    80.000 mit einem Radsatz (der dann vermutlich auch richtig genutzt worden ist), das hat schon was für sich.

    Vielleicht ist es sogar ein gutes Vorbild & beispielhaft? Ich werde versuchen, mich daran zu orientieren. Vielen Dank für die Anregung.

  • Der Klimawandel ist ja nun auch bei uns nicht mehr zu übersehen. Wenn ich noch an die Winter vor 20-25 Jahren denke, da habe ich auch ohne Diskussion immer gewechselt. Nun wird mein letzter Satz Winterreifen aber nicht mehr ersetzt. Bei unserem kurzen und heftigen Wintereinbruch neulich haben die Quatrac 5 auch im Schnee gut funktioniert. Ich bin ganz bewusst auf verschneiten Nebenstraßen unterwegs gewesen, um das zu testen. Aber der 9K ist eben auch super Winterauto und macht im Schnee richtig Spaß.

    Ich wollte nur mal darstellen, das die alten Stammtischparolen nicht mehr zutreffen, Ganzjahresreifen sind heute hochwertige- und auf gar keinen Fall Billig-Produkte. Auch ein breiter Winterreifen, der eine Zulassung für jenseits der 200 hat, ist letztendlich ein Kompromiss.

    @Bergsaab Wie Sie schon schreiben Sparfüchse mit schlechten Reifen. Runtergerockte überalterte Winterreifen sind auch nichts wert, die muss man schon recht regelmäßig ersetzen, um die Sicherheit zu erfahren.
    @Volvaab Driver Es verhält sich genau, wie von Ihnen beschrieben, viel außerorts und gelegentlicher Tausch 😉

  • @ Bergsaab,

    volle Punktzahl. Bei all den Labeln und Siegeln vergisst man völlig, ob Produkte noch ihren Zweck erfüllen.

    Ist die Gesamt- und Umweltbilanz eines Winterreifens, der zwar weniger Fahrgeräusche verursacht, einen geringen Rollwiderstand besitzt wirklich besser, obwohl sie A vorzeitig verschleißen und B vielleicht auch zum Unfallgeschehen beitragen?

    Verdammt gute Frage.

  • In den letzten Wintern konnte man schon ins Zweifeln kommen ob Winterreifen SInn machen. Aber in diesem Winter konnte ich aus meinem Büro die Sparfückse mit schlechten Reifen beobachten wie sie den Berg bei beginnendem Schneefall nicht schafften, beim Abbiegen Kriese drehten, oder an parkende Autos rutschen. Die Krönung war ein Quattro der rutschend umdrehte, keine halbe Minute später fuhr ein altersschwacher Toyota ohne Probleme den Berg hoch. Kar wenn ich dann bei Schneefall zu Hause bleibe sind Ganzjahresreifen vielleicht auch ok, aber im Gerbirge ist gute Winterausrüstung die Plicht! Auch heute wieder 5cm Neuschnee und schon bleiben auf der angrenzenden Autobahn A72 Fahrzeuge am Berg liegen.

    Ich vertraue auf meine Reifendienst, der bekommt die Ansage: Winterreichen müssen auf Schnee und Eis gut sein alle anderen Kriterien sind nebensächlich. In den Tests spielen ja auch Abrollgeräusch, Verschleiß, Nasslaufeigenschaften eine Rolle. Der Testsiegerreifen muß nicht zwingen die besten Schnee- und Eis Eigenschaften haben. Nur ein Unfall mit Blechschaden ist vermutlich teuerer wie im Winter mit gute Reifen unterwegs zu sein.

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  • 80.000

    Wenn ich so darüber nachdenke, kann man die vielleicht aus einem Radsatz rauskitzeln.
    Ich nehme an Sie, Herr Pitschmann, bewegen sich weit überwiegend außerorts und moderat und tauschen mind. einmal die Vorder- und Hinterräder untereinander durch?

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  • @ Hans S: es waren tatsächlich 80000Km 😉 Etwa das Niveau von Michelin, die ja für Haltbarkeit bekannt sind oder mal waren. Habe lange keine mehr gekauft.
    Die Kartendarstellung im “Armaturenbrett” ist auch von der Qualität nicht so toll. Erinnert mich an Navigon 1.0. Bei Vektorkarten kann man mit wenigen falschen Parametern das ganze Bild zerschießen.

  • @ Hans S.,

    mehr als 8.000 kann ich locker bestätigen. Für 80.000 brauche ich aber eher 4 bis 5 als nur 3 oder 2 Radsätze, oder gar nur einen.
    Meine Erfahrungen liegen also irgendwo rund um den Faktor 3 besser oder schlechter, als die von Ihnen oder Herrn Pitschmann. Ich kann weder die eine noch die andere bestätigen …

    8.000 waren bei mir so ungefähr die Vorderreifen eines Motorrads (das es bekanntlich nur mit Heckantrieb gibt). Teilweise haben aber auch Laufschuhe und Fahrradreifen mehrere 1.000 gehalten. Für mich sind beide Angaben so nicht nachvollziehbar. Kurz, ein Radsatz an einem Saab kommt bei mir auf ca. 20.000.

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  • müsste natürloch 80000km heissen……

  • @Gerd Pitschmann, Sie haben also tatsächlich 80000km mit einem Satz Reifen geschafft. Alle Achtung!
    Kann diese Erfahrung sonst noch jemand bestätigen, denn ich kann nicht glauben, dass man mit einem Satz Reifen 8000km schafft!

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  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo bei Ganzjahresreifen ein Sicherheitsproblem sein soll. Auch dort ist die Entwicklung weitergegangen. Früher habe ich die auch eher kritisch gesehen, aber mit meinem “Joe” (9K) habe ich im Januar! 2013 einen frischen Satz Vredestein Quatrac 3 bekommen und war nach kurzer Zeit begeistert. Die liefen sehr ruhig, sehr komfortabel und haben bei allen Wettern eine gute Figur gemacht. Beim ADAC Fahrsicherheitstraining fand der ultimative Test statt, auch der war top. Der Verbrauch war sogar geringfügig weniger als bei meinem 9K CSE mit Michelin-Energy-Saver bei identischer Motorisierung. Nach 80.000 Km (nur soviel zur Haltbarkeit) habe ich sie durch das Nachfolgemodell Quatrac 5 ersetzt, die ich inzwischen auch auf den beiden 900 II fahre. Für unsere Winterbedingungen im Norden Deutschlands ohne wirkliche Berge, aber mit langer kalter und nasser Jahreszeit sind die optimal und weit verbreitet. Das Nässeverhalten ist um Klassen besser als bei den Michelin Sommerreifen. Sie haben auch keine Schwierigkeiten, das Drehmoment der 2.0 Turbos auf die Straße zu bringen, weder beim 900 II, noch beim 9K.
    Die Sache mit dem zu geringen Profil habe ich heute auch zum ersten mal erfahren, das ist ja eine ganz üble Nummer. Da ist wirklich die Frage, ob es alle betrifft, oder nur die Erstausrüstung bestimmter Hersteller?

  • @ Tom,

    grandiose Zusammenfassung. Nüchtern, objektiv und informativ geschrieben.
    Ich wusste bislang beispielsweise nicht, dass Hersteller im Bemühen um geschönte Reichweite so weit gehen, für einen reduzierten Rollwiderstand auch die Profiltiefe zu reduzieren, vorzeitigen Reifenverschleiß und Aquaplaning, Abstriche an Umweltschutz bzw. Sicherheit in Kauf zu nehmen. Interessant und gut zu wissen. Danke.

    Betrifft das nur Neuzulassungen, oder muss ich beim nächsten Reifenkauf auch darauf achten, dass mir nicht zu wenig Profil für zuviel Geld mit irgendeinem falschen A+++ Versprechen (etwa für Rollwiderstand oder die Geräuschentwicklung) zu teuer verkauft wird?

    Meine letzten Winterreifen waren jedenfalls ein Reinfall und ganz schnell runter. Vielleicht liegt das ja auch an den EU-Kriterien, deren Label-Politik und nicht allein bei Volvo?

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  • Moin,
    hatte gestern ein laengeres Gespraech mit meinem ehemaligen oertlichen Volvo Haendler (ehemalig weil Umzug nach Can.). C40 war auch ein Thema und die Beschreibung des Haendlers ueber die Vertriebs- Veraenderungen und Auswirkungen auf die Haendlerschaft der neuen Strategien incl. der vorgeschriebenen Preise und Intervalle fuer Wartungen lassen nichts Gutes erwarten. Das betrifft sicher nicht nur Volvo. Das Neuwagengeschaeft ist ja schon seit vielen Jahren nichts, worueber die Haendler in die Haende klatschen koennten. Wenn jetzt auch noch Raederwechsel, Wartungsintervalle und Reparaturen derart minimiert werden, wird sich wohl auch die Haendlerschaft deutlich minimieren. Und all das im Rekordtempo.

    Ich habe gestern beschlossen meinen noch in D stehenden 900 i 16 sedan hierher zu holen. Ich habe Schrauber gefunden, die damit umgehen koennen und ich werde damit dem oben beschriebenen Trend fuer mich erst mal nicht folgen, solange das geht. Allen saabige Gruesse aus Canada

    der Erik900

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  • Wie kann einem Premium Hersteller so ein Bock passieren?? Bei so einem Preis bei den Reifen sparen. Das wichtigste Bauteil zwischen Auto und Erde!!! Glaubwürdigkeit ade!!

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  • Es steht ja schon alles da.
    Ich schließe mich einfach jeglicher Kritik an, die in S geäußert und im Artikel zusammengefasst wurde. Und den Gedanken von Hans.
    Volvo vollführt einen Stepptanz und labelt jeden einzelnen Schritt dieses Gezappels als Fortschritt. Schön, wenn alte Vertriebspartner & Kunden erkennen, dass eigentlich bloß auf Ihren netten rumgetrampelt wi

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  • Wenn ich dieses “Armaturenbrett” so betrachte kommt bei mir gleich die Frage auf, wie habe ich die letzten 50 Jahre meinen Weg beim Autofahren gefunden? Vielleicht indem ich durch die Windschutzscheibe auf den Weg geschaut habe? Heute braucht es anscheinend ein Display dazu, um das was man durch Scheibe sehen kann noch einmal digital vor die Nase zu bringen. Kann verstehen wer will, ich gehöre nicht dazu. ( vielleicht ist es auch nur die ernüchternde Erkenntnis, dass ich einfach für fast nichts mehr das Zielpublikum bin. Ausser für Reumadecken und Kräutertee vielleicht )

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