Youngtimer nur saisonal oder ganzjährig fahren?

Die Zeit läuft. Unbarmherzig, präzise. Viele Dinge sind vorhersehbar. Neuwagen werden zu Gebrauchten,  mit etwas Glück auch zu Youngtimern. Später vielleicht, und da braucht es schon ganz viel Zuwendung und den richtigen Besitzer, reifen sie zu Klassikern. Zum Thema wird dies spätestens dann, wenn die Marke nicht mehr aktiv existiert. Denn das Altern von Fahrzeugen hat Auswirkungen für alle Parteien.

Unterwegs mit dem 9000. Youngtimer und Klassiker nur saisonal fahren?
Unterwegs mit dem 9000. Youngtimer und Klassiker nur saisonal fahren?

Werkstätten, die sich auf Saab spezialisiert haben, spüren es nicht erst seit heute. Der Markt ändert sich und bekommt saisonale Züge. Die Winter sind ruhiger, und Autos,  die im Alltag genutzt werden,  seltener. Dafür brummt es zum Saisonstart auf den Hebebühnen. Kaum kommt die Sonne heraus mit steigenden Temperaturen, sind die Terminbücher voll. Lange Wartezeiten sind die Folge, weil plötzlich alle nur noch das Eine wollen:  Ihren Youngtimer und Klassiker auf die Straße bringen.

Für Saab Besitzer ist die Sache mit dem Altern ihrer Fahrzeuge ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite fließt viel Geld in die Erhaltung und Restauration. Auf der anderen Seite möchte man seinen Saab am liebsten ganzjährig bewegen. Aber da ist das Geld, der schöne Zustand und Nässe und Salz im Winter. Immer mehr flüchten sich daher in das Saisonkennzeichen. Von März oder April bis in den Herbst, dann schläft der Youngtimer. Und man ist der Meinung,  dem Auto etwas Gutes getan zu haben.

Ist das so?

Mein 9-3 Aero wurde vor einigen Jahren aufwändig gegen Rost behandelt. Was unumgänglich war, denn sonst wäre zwangsläufig irgendwann das Aus gekommen. Lieber frühzeitig etwas tun als zu spät – damals mein Denken. Rund 7 Jahre sind seitdem vergangen. Im Winter schläft der Saab in einer trockenen Halle, im Sommer darf er auf die Piste. Um ganz ehrlich zu sein, ich vermeide es sogar,  an Regentagen mit ihm zu fahren, wenn es machbar ist. Das ist schon schräg, ich gebe es zu. Und vor allem: Es ist komplett sinnlos. Der sensibel behandelte Saab macht trotzdem, was altes Blech für gewöhnlich so tut. Er rostet. Die überlappenden Bleche am Unterboden bieten zwangsläufig Angriffspunkte für Steinschlag, Schmutz, Feuchtigkeit. Der Karosseriebau der 90er lässt grüßen. Machen kann man dagegen nichts. Nur neu abschleifen, versiegeln, und hoffen, dass es lange hält.

Von meinem Mantra,  Klassiker oder Youngtimer nicht zu bewegen,  bin ich daher abgekommen. Zum einem, weil es manchmal sinnlos ist, was man am obigen Beispiel sieht. Zum anderen, weil Auto nicht gleich Auto und Saab nicht gleich Saab ist. Während der 9-3 ein Sensibelchen ist, ist der 9000 ein Hardcore-Schwede. Eigentlich alle, sieht man von dem 9000er ab, der sein erstes Leben im Streusalz verseuchten Fichtelgebirge verbrachte, bevor er zu mir kam, sind resistent gegen Rost. Große Rostvorsorge oder Versiegelung? Nie gemacht. Rost? Fast immer Fehlanzeige. Und wenn, dann harmlose kleine Dinge, die man beseitigt, bevor daraus ernste Karies wird.

Youngtimer nur saisonal oder ganzjährig fahren?

Wie sehen das die Mitglieder der Saab Szene? Youngtimer und Klassiker, und zu den Youngtimern gehören mittlerweile auch frühe 9-5 und der 9-3 I, ganzjährig bewegen? Alltags- und vor allem wintertauglich sind sie ja. Sitzheizung, Frontantrieb, gutes Licht. Ein Saab kommt aus dem Land von Schnee und Eis.

Oder das Blech schonen? Es in die Halle, Garage oder Carport stellen,  bis die Winterzeit vorbei ist? Weil unter dem schwedischen Blech doch ein Sensibelchen steckt, das dem Rost zugeneigt ist. Die Stimmen der Szenen sind gefragt. Hier ist die Umfrage:

Youngtimer nur saisonal oder ganzjährig fahren?

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17 Gedanken zu „Youngtimer nur saisonal oder ganzjährig fahren?

  • Mittlerweile ganzjährig. Eine umfassende Rostkur muss sowieso alle paar Jahre durchgeführt werden. Mit Winterpause schiebt man sie vielleicht 1, 2 Jahre auf. Dafür nimmt man sich jede Menge SAAB Spaß.

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  • Wieso sollte ich mich 5-6 Monate im Jahr mit einem anderem Auto rumärgern. Vorallem wenn er noch Allrad hat. Wenn sie gut konserviert sind kann man sie auch das ganze Jahr fahren.

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  • Schwierige Frage, ich würde sagen, es kommt auf die Möglichkeiten an die man hat. Hat man mehrere Fahrzeuge und kann sie über Wechselkennzeichen oder eben in Deutschland über Sasionkennzeichen laufen und genug Unterbringungsmöglichkeiten hat, dann würde ich die klassischen Fahrzeuge schonen und über den Winter einen Wintersaab fahren. Aber dann stellt sich wieder die Frage, was nimmt man als Wintersaab? Einen Saab mit XWD, wenn man schon einen hat? Oder ist der nicht langsam auch zu schade? Viele Turbo X oder 9-5NG XWD Fahrer schicken diese Autos ja mittlerweile auch im Winter in den Winterschlaf. Einerseits schont man diese Autos, aber andererseits lässt man sich viel entgehen. Vielleicht einen 3,0 TID über den Winter bewegen? Im Winter sollte es auch kein Hitzeproblem geben

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  • Bin ich ganz bei Ken-Daniel S seiner Einstellung. Wenn es sich um ein wirklich gut erhaltenes und gepflegtes Fahrzeug handelt, würde ich schon sagen: Schonen!
    Ich fahr im Winter meinen 9-5 3.0 Tid und auch dieser erhält die nötige Pflege und wurde komplett konserviert. Aber wenn ich mich entscheiden müsste welches Fahrzeug ich nehmen müsste, wäre es meistens der 9000er. Da ich aber fix davon überzeugt bin, dass die Kälte und das Salz auf den Strassen mir den 9000er trotz pflege schneller entreissen würde, nehme ich die 4-5 Monate im Jahr gern den 9-5. Und ja, irgendwann kommt fix die Zeit in der auch der 9-5 nicht mehr ganz soo leicht zu bekommen wird in Relation zum 9000er jetzt, und dann werde ich mich mit dem Thema neu auseinandersetzen 🙂 Aber bis zu diesem Zeitpunkt wird bei mir von November bis April 9-5 und dann 9000er gefahren haha. Muss auch sagen, ein 9-5 ist einfach sicherer im Winter als ein 9000er.

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  • Schwierige Frage! Bei mir werden der 9-5 2003 sowie der Turbo X ganzjährig gefahren. Die älteren, anfangen von 93 F 1960, 900 turbo Cabrio, 9-3 Viggen, 9-3 II Cabrio sowie 94X nur von April bis Oktober. Der 9-5 NG SC steht fast immer. Der 94 X bekommt diesen Winter ein gute Versiegelung und ich denke, diesen vermehr nun auch im Winter einzusetzen.

    Meine Sohn fährt den 9000er ganzjährig. Der Turbo X vom zweiten Sohn ist auch ganzjährig im Einsatz. Deren beide Viggen sind nur im Sommerbetrieb unterwegs.

    Alle Fz werden jährlich auf Unterboden-Beschädigungen und Rost geprüft und versiegelt, falls nötig. Beim 9-5 2003 haben sich an den typischen Stellen Rost gebildet der auch schon geschweisst werden musste. Dieser wird nun in den nächsten Wochen mit TImemax Vorsorge noch intensiver behandelt.

    Ich finde, je nach Fahrzeugtyp und Alter muss das unterschieden werden. Bei einem älteren Fahrzeug oder generell bei Cabriolet finde ich, reicht Sommerbetrieb auf jedem Fall. Der 9-5 NG SC wird bei mir schon eher zu selten gefahren. Zumal er das einzige FZ in der Schweiz ist. Seit 2013 hat der kaum km abgespult.

    SAAB 9-5 I und SAAB 9-5 I sowie 9-3 I und 9-3 II finde ich, sind auf jedem Fall ganzjährig fahrbar, logisch mit der nötigen Rostvorsorge. Natürlich ohne Unterhaltsrückstau noch lange, wie die Kilometerkönige ja zeigen.

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  • JEIN, DOCH, NICHT, ABER WIESO DENN …

    Ich habe da keine Meinung, die in die binär gestellte Umfrage passen würde. Zu viele Faktoren spielen rein. Allein das Wetter. Oder sollte ich sagen, der Klimawandel?

    Meinen Oldtimer habe ich mehrfach ruhigen Gewissens durchgefahren, weil in es Berlin und Umgebung gar keinen echten Winter mehr gab. Nennen wir die Saison also die kalte Jahreszeit. Die verliert ohne Salz und Split aber ganz erheblich an Schrecken und der Oldtimer wird zu einem komfortablen Auto mit „Vollausstattung“ …

    Heizung und Gebläse funktionieren wunderbar und für den kleinen Spalt des Fahrerfensters – um überschüssige Wärme und eventuell Luftfeuchtigkeit entweichen zu lassen – reicht mir die Kurbel. Es ist ironischerweise eher der Sommer, der mich Ausstattungsmerkmale (Klimaanlage, Fensterheber etc.) moderner SAABs vermissen lässt.

    Auch scheint es mir unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sinnvoll, wenn der Wagen rollt. Fast alles altert auch im Stand. Seien es die Betriebsflüssigkeiten, die Reifen, Stoßdämpfer, Dichtungen, die Batterie oder was auch immer. Logisch, dass sich da ökonomische und ökologische Vorteile ergeben, wenn das ganze Zeug auch seinen Zweck erfüllen darf, bevor es turnusgemäß ohnehin und so wie so getauscht werden muss …

    Andererseits gibt es Autos, die selbstverständlich auch ich für so wertvoll halte, dass ich mir selbst widersprechen und alle vorgenannte Argumente sofort über den Haufen werfen würde. Wie soll ich da im Sinne der Umfrage zu einem Votum kommen?

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  • Sowohl als auch…

    Die „wirklichen“ Oldtimer ( 95 / 96 / 99 ) müssen im Winter nicht raus. Nie.
    Das 900I Cabrio ist konserviert und ( Dank Wechselkennzeichen in Österreich ) grundsätzlich auch im Winter zugelassen. Aber eher theoretisch als praktisch. Sollte wirklich mal ein trockener, sonniger und vor allem salzfreier Wintertag kommen: Gerne! Sonst definitiv nicht!

    Was also dann im Winter?
    Ein neumodischer Winterwagen kommt mir nicht ins Haus. Ich bin aber auch in der glücklichen Lage, mittlerweile vier 9000 mein Eigen zu nennen.
    Die zwei Aeros werden mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch keinen Winter mehr sehen. Wobei allderdings der definitiv schönste von ihnen einem Mitglied des deutschn Saab Forums als Alleine- und damit auch Winterfahrzeug diente.
    Den Wagen unter diesen Umständen aber in einem solchen Zustand zu erhalten, erforderte schon extreme Pflege und Investitionen und ich bin mir bewusst, dass ich selbst das wohl nicht hinkriegen würde.
    Mein Winter-9000 ist technisch trotz seiner 300tKm fit, aber optisch und karosseriemäßig hat er die Überfuhr zum Klassiker – schon bevor ich ihn kaufte – verpasst. Also wird halt immer mal wieder was ausgebessert, zur Not auch geschweißt.
    Selbst eine größere Rostkur wie dieses Jahr im Frühling ist im Vergleich zum Wertverlust eines Jung-Wagens ein Klacks.
    Und solange das mit überschaubarem Aufwand geht, wird der 9000 weiter als Winterkutsche dienen.
    Und sollte das wirklich einmal gar nicht mehr möglich oder sinnvoll erscheinen, gibt´s noch 9000 Nummer vier.
    Eigentlich für den Winter auch viel zu schön. Aber mittlerweile komplett Mike Sanders versiegelt. So what?
    Hat er bisher 23 Jahre und 160 tKm überstanden, wird er nach der Versiegelung das wohl noch einmal schaffen.

    Und dann muss ich wohl sowieso schon längst nicht mehr bei jedem Wetter raus…
    Und zum Spielen gibt´s dann immer noch die anderen Saab-Oldies.

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  • Für den Winter habe ich mir extra „Die Wanderdüne“ (9-3, MY99 2.0i) besorgt. Der 9-3 SC ist ganzjährig zugelassen, aber nur für echte Langstrecken. Die CVs haben Sommersaison. Regelmäßig Unterboden checken und handeln wenn es Bedarf gibt. Warum sollte ich im Winter etwas anderes als einen SAAB bewegen wollen?

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  • 9-3 Cabrio 1998 und 9-3 Aero Coupe 2000 werden mit Saisonkennzeichen gefahren, 04-10

    Das 9-3 Cabrio 2005 und der 9-3X werden das ganze Jahr gefahren. Dazu gesellt sich noch der Lancia Delta HF 1984 welchen ich auch ganzjährig zugelassen habe, aber im Winter nur spärlich bewege,
    Die schöne Lancia Fulvia Berlina mit Jahrgang 1972 darf im Winter auch ruhen.

    So ist es auch ein ausgewogener finanzieller Aufwand. Alle sechs Fahrzeuge ganzjährig zu zu lassen wäre einfach auch nicht sinnig.

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  • Fahren, fahren und dann wieder fahren. Natürlich gut pflegen aber dann passt das schon

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  • Ich habe nur einen 9000 und bin daher hier offensichtlich die Ausnahme was die Quantität der eigenen Flotte angeht. Deshalb stellt sich mir die Frage nicht. Ich erachte es eher als ein Luxusproblem.
    Der 9000 muss bei jedem Wetter raus, jeden Tag. Er ist und bleibt ein Automobil und Gebrauchsgegenstand. Dazu steht die Aufmerksamkeit hinsichtlich Wartung und Pflege meines Erachtens nach nicht im Widerspruch. Im SAAB Museum habe ich mal einen Werbespruch gelesen, der lautete in etwa so.
    A SAAB was built for driving.

    In diesem Sinne. 24/7/365

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  • Mein 9-3 I Cabrio macht sein verdientes Winternickerchen. Gesäubert, versorgt und unter einem Car Cover abgedeckt, steht er in einer Tiefgarage. Der Reiz des Fahrzeugs liegt für mich im offen fahren. Klar wäre er auch an schönen Wintertagen das richtige Cabrio (wenn nicht Saab wer dann?), aber auf die wenigen Tage möchte ich nicht setzen. Ich bin auch so bekloppt und lasse den Wagen im Sommer bei Regen nicht auf die Piste. Ich habe das 10 Jahre lang mit einem Strich8er gemacht und es ist ihm gut bekommen. Der Fahrplan fürs neue Jahr ist gesteckt und die gewünschten Aufarbeitungen, Reparaturen und Aufbereitungen sind geplant und der Termin mit der Werkstatt schon gemacht. Oh, mir fällt gerade ein ich habe das Salz vergessen!

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  • Calix

    Auch die Saison der Motorvorwärmer hat jetzt begonnen, fällt mir noch zu dem Thema ein …
    Spannende Frage, wie viele SAABs mit – oder besser gesagt, trotz – Calix ausgerechnet zum Saisonstart in die Mottenkiste wandern?

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  • Wie sagte Jean Paul Sartre mal? „Das Problem, das sind die anderen“.
    Was nutzt mir die schönste Mike-Sanders-Füllung an meinem SAAB, wenn irgendein Depp – und davon gibt es leider sehr viele – einfachste physikalische Regeln nicht versteht wie z.B. diejenige, dass die Reibung zwischen Reifen und Schnee bzw. Eis niedriger ist als die zwischen Reifen und Asphalt, und mir dann in’s Auto rutscht?
    Insofern nutze ich bei Schnee und Eis meine SAABs nicht, denn ich würde finanziell bei Weitem nicht das von einer Versicherung wiederbekommen, was ich in die beiden investiert habe und vor allen Dingen nicht das, was sie mir wert sind. Klar, das kann mir auch bei trockender Straße passieren, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist sicherlich erheblich geringer.

    JFP

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  • @ JFP,

    verdammt guter Punkt. Apropos Regeln und Physik …

    Eine Frage @ all,

    ich schalte die Stabilitätskontrolle bei meiner Chrombrille (BioPower 2.0t, gehirscht) bei allen möglichen Bedingungen gerne mal aus, damit das Gefühl für Friktion, Physik, Wetter und die Vernunft nicht verlorengehen. Aber auch mal aus Jux, um ehrlich zu sein …

    Kann mich täuschen, habe aber den Eindruck, dass die Motorsteuerung bei eingeschalteter Kontrolle schon vorsorglich vorsichtiger und zahmer eingestellt ist, damit die ASR beim Beschleunigen seltener eingreifen muss. Ist sie aus, wirkt der Wagen wie entfesselt, die Gasannahme deutlich spontaner. Könnte das sein? Weiß da jemand was?

    Antwort
  • Hallo Jürgen!

    Alle meine 9 SAAB sind bei Belmot versichert. Auch die beiden neueren Fahrzeuge 94X und 95NG SC. Da bestimme ich selbst den Wert (logisch realistisch). Wenn ich einen Unfall hätte, die Gegenpartei ist schuld, dann bekomme ich die Auszahlung (Zeit- und Schätzwert) von der Versicherung des Verursachers und den Rest für die Reparatur von der Belmot. Da sind auch noch andere zusätzliche Dinge bei der Kasko besser versichert.

    Auch im Sommer kann ein Unfall passieren. All meine Fahrzeuge sind aufgrund Alter und Kilometer gemäss Versicherungen ja nichts mehr Wert, aber vom Zustand her alle ziemlich perfekt und optimal gewartet. Und 94X und der 9-5 NG Kombi wären echt ein Problem wegen dem Zeitwert. Auch ist die Reparatur des Kombis wenn vom Heck her, sehr teuer.

    Vorher hatte ich Schätzungen der Versicherung immer machen lassen, damit der Zeitwert angehoben werden konnte. Aber es war immer eine Diskussion. Hier bietet die Belmot echt die Alternative. Es ist prinzipiell sogar günstiger.

    https://belmot.ch

    Das ist so viel ich weiss, die Mannheimer Versicherung dahinter. Das gibt es sicher auch in Deutschland. Und ich kann auch die Autos so versichern, die derzeit gerade nicht angemeldet sind. Ich bestimme den realistischen Wert.

    Jetzt läuft die Haftpflicht über die übliche Autoversicherung und der Kaskoschutz über die Belmot.

    Grüsse

    Joachim

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  • @ Joachim,

    Dank für den guten Tipp. Wusste nicht, dass so etwas geht.
    Dieses Konstrukt hätte damals meinen 9-3 I (gut und lückenlos gepflegt, unverschuldeter Heckschaden, lt. Gutachten mit Deckungslücke zwischen Wert und Reparaturkosten) und wohl auch noch etliche andere SAABs gerettet …

    Ich frage mich allerdings, ob und wie das bei der „Blauen Mauritius“ (dem 9-5 NG SC) funktionieren kann und soll. Wie schätzt man überhaupt dessen Wert realistisch ein? Und bekäme man den Heckschaden trotz eines Mangels an Teilen tatsächlich repariert oder doch nur die „Lebensversicherung“ ausgezahlt?
    Diese schützt den Versicherten ja auch nicht vor dem Tode und Angehörige nicht vor dem Verlust. Aber wie dem auch sei, ich freue mich über jeden SAAB, dem ich im Verkehr begegne und über seltene Exemplare ganz besonders …

    Großartig, wenn das jemand kann, macht und sich das selbst mit einem NG SC auch traut. Respekt.

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