NEVS 9-3 Elektroauto in China vorbestellbar

In China ist es ab sofort möglich,  für das NEVS 9-3 EV eine Vorbestellung im Web zu platzieren. Für einen Preis von umgerechnet rund 21.600,00 € wird das erste Elektroauto von NEVS zum Kauf angeboten. Details gibt es dazu, wie gewohnt, nur in einem sehr spärlichen Umfang.

Das NEVS 9-3 Elektroauto kann absofort vorbestellt werden
Das NEVS 9-3 Elektroauto kann ab sofort vorbestellt werden.

Die Serienversion des NEVS 9-3 EV ähnelt stark der Saab 9-3 Limousine, die 2003 auf dem Markt erschien. Überraschungen bleiben aus, im Innenraum wurden viele Details des großen Facelifts von 2007/08 übernommen. Das Cockpit des Elektroautos ist jetzt komplett digital, die Multimedia-Einheit wurde bereits in Vorserien-Modellen gesichtet. Neu ist die moderate Überarbeitung der Mittelkonsole, die nun zusätzlich zwei USB-Ports und einen Start/Stopp Knopf erhält.

Die technischen Daten sind im Grunde seit Jahren publik: Die Leistung des Elektromotors wird mit 130 KW und einem Drehmoment von 280 Nm angegeben. Die Kapazität der Batterie beträgt 45 kWh, die Reichweite soll bei 355 Kilometern liegen. Die Reichweite ist wenig aussagekräftig, denn unklar ist,  unter welchem Testzyklus die Daten ermittelt wurden. Ungewöhnlich für ein Elektroauto, weil ineffizient, ist die im Datenblatt aufgeführte 17″ Bereifung. Das Gewicht soll 1.700 Kilogramm betragen, die Beschleunigung von 0 bis 50 Km/h in 5,5 Sekunden erreicht werden. 140 km/h wird die Höchstgeschwindigkeit betragen.

Offene Fragen zum NEVS 9-3 Elektroauto

Damit ist das Elektroauto von NEVS weit entfernt von den Fahrleistungen eines Saab 9-3 Aero, der einst als Benchmark ausgegeben wurde. Unklar bleiben ausserdem viele weitere Details. Es existiert von NEVS keine Pressemitteilung zu diesem Thema, ein Online Portal zum Bestellen ist bislang die einzigste Informationsquelle. Nicht geklärt ist ausserdem,  ob NEVS bereits mit der Produktion begonnen hat. Das Werk in Tianjin wurde zuletzt lediglich als fast fertig gemeldet. Ausserdem ist nicht bekannt,  über welche Kanäle die Distribution laufen soll.

Wird NEVS in China online oder über Partner verkaufen, werden die Elektroautos an private Personen gehen? Ursprünglich sollte das 9-3 EV als Flottenlösung bei Militärs, Behörden und Fahrdiensten zum Einsatz kommen. Sicher scheint, daß ein Export nach Europa nicht geplant ist. In der Vergangenheit war von einer Kleinserien-Produktion in Trollhättan die Rede, aber davon hört man nichts mehr.

28 Gedanken zu „NEVS 9-3 Elektroauto in China vorbestellbar

  • 2. November 2018 um 10:42 AM
    Permalink

    Also mir gefällt das Auto so gut, dass ich die Bilder in einem SAAB\NEVS – Ordner gespeichert habe.
    Dass die Fahrleistungen nicht so dolle sind wie bei den Benzinern … na gut … ist ja auch kein Tesla.

    7
    1
    Antwort
  • 2. November 2018 um 10:46 AM
    Permalink

    Das liest sich ja spannend! Aber leider wird man weiterhin abwarten müssen. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ein solches Auto zu erwerben: ich wäre dabei! Der ideale Zweitwagen für uns.

    8
    1
    Antwort
  • 2. November 2018 um 11:04 AM
    Permalink

    Na da bin ich mal gespannt was aus dem Projekt wird…

    Antwort
  • 2. November 2018 um 12:04 PM
    Permalink

    Ich bin da skeptisch. Vertrauen in NEVS = 0!

    18
    Antwort
  • 2. November 2018 um 12:21 PM
    Permalink

    Ich finde den NEVS 9-3 spannend. Äusserlich noch als Saab zu erkennen, allerdings mit Fahrleistungen unter einem Tesla- oder mir bekanntem BMW-i-Niveau. Dafür auch nur zum halben oder gar viertel Preis. Erschwingliche Elektromobilität in schöner Form verpackt. Natürlich müsste es ein einigermassen passables Vertriebsnetz und eine etwas vertrauenswürdigere Kommunikation von NEVS geben…

    5
    2
    Antwort
  • 2. November 2018 um 12:26 PM
    Permalink

    Das Auto zerfällt in zwei Teile …

    Da sind die Front und Motorhaube, die mit ihren Sicken und mehreren “Etagen” einen hochpotenten Motor unter der Haube suggerieren, der ohne dieses Design keinen Platz gefunden hätte …

    Fast fühlt man sich an die Air-Grabber von knapp 50 Jahre alten us-amerikanischen Muscle-Cars erinnert.

    Und spätestens ab der A-Säule kommt dann Opas unaufgeregte Limousine aus den 1990iger Jahren, die kurz vor C-Säule und Heckscheibe natürlich auch eine Hutablage für den Wackeldackel und die Klopapierrolle im Innenraum zu bieten hat.

    Schade um die guten Gene und den Innenraum, der schon sehr an SAAB erinnert. Ich sehe da unter dem Strich trotzdem leider nur eine Verballhornung dessen, was SAAB heute hätte sein können. Aber einen zeitgemäßen SAAB sehe ich da ganz sicher nicht.

    P.S.
    Der Phoenix wäre in 5,5 Sekunden von 0-100 oder gar 110 gewesen. Nicht auf 50 …

    15
    7
    Antwort
    • 2. November 2018 um 12:46 PM
      Permalink

      Gut beobachtet. Das Design ist ein Desaster.

      11
      7
      Antwort
  • 2. November 2018 um 12:36 PM
    Permalink

    Ich denke NEVS fehlt das Geld um die Produktion anzufahren und hoffen jetzt auf viele Vorstellungen. Finde es allerdings schwach was nach 7 Jahren als fertiges Produkt da steht.

    14
    Antwort
  • 2. November 2018 um 2:22 PM
    Permalink

    Was Tesla kann, kann NEVS schon lange, wurde wohl in Fernost gedacht/abgekupfert.
    Geld einsammeln für ein “Objekt der Begierde”.
    Wann das Wunschobjekt dann vor der Tür steht, bleibt (wie bisher immer) unklar. 🙁
    Das, was ich beim SAAB 9-3 Anblick von vorn bisher so elegant und zeitlos fand, wurde perfekt wegdesignt…
    So wird aus meinen Augen kein neuer SAAB “Ersatz” geschaffen, eher vernichtet.
    Beim Preis denke ich eher:
    beeindruckend, für so viel Raum und, wenn es stimmt, die Reichweite. Kein Luxusangebot, eher für die el. Massen-mobilität gedacht/geplant.
    Kaufreiz? Nein danke.

    11
    2
    Antwort
  • 2. November 2018 um 4:15 PM
    Permalink

    Danke für die Informationen. Es ist schön, dass man nach langer Zeit wieder mal etwas von NEVS hört. Sicher befriedigt das uns alle nicht, trotzdem sollten wir die Hoffnung nicht ganz aufgeben.

    4
    6
    Antwort
  • 2. November 2018 um 6:32 PM
    Permalink

    they forget to to mention that it got phoenix platform!

    5
    3
    Antwort
    • 2. November 2018 um 7:32 PM
      Permalink

      YEAH, and they forgot not just about that …

      This car has balls of steel too. Or even of depleted uranium? Whatever, it for sure is heavy and acceleration or max. speed are similar to a modern tank. Maybe it was designed to knock down the Great Wall of China?

      We’ll see …

      3
      7
      Antwort
      • 2. November 2018 um 8:23 PM
        Permalink

        yes, the prestanda could have been better, but you get what you pay for.
        you will get 3-4 nevs 9-3 for 1 tesla, and it looks 10 times better.

        5
        4
        Antwort
        • 2. November 2018 um 9:26 PM
          Permalink

          True. Completely true. I’d even say, it looks a 100 times better. In total that makes a 9-3 NEVZ 300 to 400 times better than a Tesla, right? At least a 300 to 400 times worth the money, right?

          Let me guess, who payed for your comment: “Uhm …”

          Now, this is really getting ridiculous. If I was admin here, there was never any NEVZ-post again. You guys have spoiled it completely. And if this goes on, what do you think I’m gonna do? Buying a NEVZ 9-3?

          Hell no! I’d rather stop reading here and would sell my SAAB. Get the hell smarter or just keep out ! ! !

          2
          6
          Antwort
        • 2. November 2018 um 11:14 PM
          Permalink

          A misunderstanding? Did Jojo perhaps mean a tesla looks 10 times better although it costs “only” 3-4 times more than a NEVS 93, didn’t he? – – –

          Ich persönlich habe mich auch zehn Sekunden gefreut, dann aber festgestellt, dass auch diese Freude nur dem Umstand geschuldet war, dass man überhaupt (theoretisch) etwas Neues, das aussieht wie ein Saab 93, kaufen könnte – und der der Nostalgie und der vagen Hoffnung darauf, dass dies vielleicht der Anfang einer weiteren Entwicklung sein könnte, die dazu führen würde, doch irgendwann nochmal einen neuen Saab kaufen zu können bzw. dass die Saabsche “Genetik” doch noch nicht ganz mausetot sein könnte…

          Sie ist es aber leider! Der NEVS erscheint mir nach der kurzen Nostalgie-Freude wie ein Zombie, aus toten Teilen, die sieben Jahre tiefgeforen und null weiterentwickelt wurden, ohne “Seele” – von technischen oder Design-Innovationen ganz zu schweigen!

          Wie haben die Saab-Designer hingegen früher doch – trotz oder gerade wegen der langen Modelllaufzeiten – mit wenigen genialen Veränderungen bei Facelifts es immer wieder geschafft, das Modell total zu modernisieren und auch im Design der Zeit anzupassen bzw. sogar den kommenden Jahren. Vgl. zB die in der Anzahl wenigen letzten Veränderungen des 93 auf die Griffin-Version 2011. Vom Design einfach genial, z. B. das Cabrio ist m. E. immer noch hochaktuell und das schönste moderne Cabrio, das auf unseren Straßen zu sehen ist. (und technisch waren z.B. die Motoren auch sehr verbessert).

          In sieben Jahren hätte m. E. jeder Depp einen Elektromotor (mit unterirdischer Leistung) plus Batterien in eine alte Karosserie des 93 schrauben, zwei USB-Anschlüsse einbauen und so einen “Zombie” schaffen können. (Etwas überspitzt und polemisch, natürlich.) Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann mal eine wirklich gute Weiterentwicklung, im Moment finde ich es nur traurig und peinlich!

          Allen Saab-Freunden ein schönes Wochenende!

          9
          3
          Antwort
  • 2. November 2018 um 10:53 PM
    Permalink

    Beim Lesen dieses Posts ist mir folgender Text wieder in den Sinn gekommen:

    „Angstblüte, so nennt man das letzte, vielleicht verzweifelte, oft prachtvolle Aufblühen eines alten Baumes, bevor er abstirbt.“ So beginnt eine Besprechung des Romans Angstblüte von Martin Walser. Bei Amazon heißt es zum Buch: „Angstblüte nennt sich, was die Natur bedrohten Gewächsen mitgegeben hat. Naht der Tod, steigen noch einmal die Lebenssäfte, der schönste Schein wird produziert.“

    5
    1
    Antwort
  • 2. November 2018 um 11:13 PM
    Permalink

    Was ihr vergesst ist dass die Haube so hochgezogen werden musste um aktuelle Fussgängerschutz-Anforderungen zu erfüllen. Der ursprüngliche 9-3 musste das bei seinem Erscheinen in 2002 noch nicht. Wer im Saab-Museum den roten 9-3 Turbo vom Festival 2017 gesehen hat weiß das dieses Design mit der höheren Motorhaube gut passt.

    Vielleicht lebt der Cadillac BLS in der Türkei auch bald als E-Auto weiter, hoffentlich lesen wir davon hier demnächst.

    5
    1
    Antwort
    • 3. November 2018 um 1:29 PM
      Permalink

      Die Einwände sind berechtigt. Zumindest leuchten sie so lange ein …

      …, bis man nochmals darüber nachgedacht hat.

      Eine Final-Turbo-Edition ist etwas ganz Anderes als DAS Auto, als DER SAAB der Zukunft. Bei dem Turbo als Hommage an Vergangenes werden Erwartungshaltungen erfüllt. Gerade weil das Design bekannt und rückwärts gewandt ist. Die Haube? Geschenkt!

      Aber die Maßstäbe für eine retrospektiv ausgerichtete Final-Edition kann man doch unmöglich an EVs anlegen, die einen zukunftweisenden Anspruch verkörpern sollten …

      Dieses EV hätte SAAB schon vor der Insolvenz auf dem Markt bringen können. Wo ist da die Leistung von NEVZ? Wo sind Mehrwert und Fortschritt? Ich sehe Verwaltung und Verwertung eines Nachlasses (um nicht zu sagen, eine Leichenfledderei). Nicht mehr. Leider.

      7
      3
      Antwort
  • 3. November 2018 um 10:20 AM
    Permalink

    NEVS sollte die Gunst der Stunde nutzen und Kleinserien in Trollhättan nicht aus den Augen verlieren – ich bin der festen Überzeugung, dass gute Absatzmöglichkeiten gegeben wären. Neben meinen beiden SAAB von 2002 und 2011 wäre der gezeigte 9.3 EV eine gute Option für Fahrten in der Region Schleswig-Holstein und Hamburg – eine ausgiebige vorherige Probefahrt wäre bei diesem Vorhaben natürlich obligatorisch.

    Trotz kleiner Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild halte ich die Linienführung nach wie vor für sehr harmonisch und gelungen.

    Für den Service könnten vielleicht ATU und unter bestimmten Voraussetzungen auch verbliebene SAAB-Partner gewonnen werden.

    Schauen wir mal, was die Zukunft so bringt – ich bin sehr gespannt, wie sich die Dinge letztendlich entwickeln werden.

    10
    7
    Antwort
    • 5. November 2018 um 3:56 PM
      Permalink

      ATU…der war gut. Die sind ja nicht mal in der Lage vier Reifen ordentlich zu wuchten und dann sollen die ein E-Fahrzeug betreuen?

      3
      2
      Antwort
      • 8. November 2018 um 11:08 AM
        Permalink

        Stimmt, “ATU” war gut.
        Gut waren aber auch “Kleinserie in Trollhättan” …
        oder “die Gunst der Stunde” …

        Ich dachte immer, eine (finale) Kleinserie 9-3-Limousinen aus Trollhättan hätten wir längst schon gehabt – sie sei Geschichte und immerhin hieß dieses Auto noch SAAB. Wo kommt Jahre später plötzlich eine “Gunst der Stunde” her?

        Alter Käse in Kleinserie und alter Wein in NEVZ-Schläuchen der exklusiv von ATU gewartet wird. Was für eine (traurige) Vision für ein europäisch-deutsches SAAB-Erbe! An Tristesse ganz, ganz schwer zu toppen …

        Wann lernen wir endlich, uns mit dem Ableben der Marke abzufinden und das SAAB-Erbe in Ehren zu halten?

        Antwort
  • 3. November 2018 um 7:03 PM
    Permalink

    Vor 3 Jahren als Kombi zu einem vernünftigen Preis – da hätte das durchaus auch in Europa Abnehmer gefunden. Heute? Vermutlich eher nicht. Schade um die vertane Chance.

    Antwort
  • 4. November 2018 um 11:59 PM
    Permalink

    Die Fahrleistung ist ein Rätsel …

    170 KW (231 PS) sind nicht wenig. Ein 9-5 NG 2.0T als einer der letzten und jüngsten SAAB hatte von Hause aus weniger (220 PS) und war auch nicht leichter. Die 280 Nm des NEVZ hat der NG als maximales Drehmoment zwar überboten, man darf aber ja nicht vergessen, dass Elektromotoren nur ein einziges Drehmoment kennen und über den gesamten Drehzahlbereich bieten.

    Also hier 280 Nm aus dem Stand weg. Von einer Umdrehungen pro min an! Das ist ist ja noch viel besser, als ein 9-5 NG 2,0T, sollte man meinen. Hybride und EVs sind ja nicht ohne Grund für ihre guten Beschleunigungswerte bekannt. Hier bei diesem NEVZ ist aber etwas anders als bei anderen Autos. Ganz anders. Woran liegt das? Weiß jemand mehr?

    5,5 Sekunden von 0 auf 50 schütteln ja auch relativ schlappe Verbrenner mit deutlich weniger Leistung und weniger Drehmoment ganz locker aus dem Ärmel. In der Regel benötigen sie dann weitere 7 oder 8 Sekunden von 50 auf 100. Also 12,5 bis 13,5 Sekunden insgesamt.

    Wenn die Angaben stimmen (170 KW, 280 Nm, 5,5 sec von 0 auf 50 Km/h), dann muss NEVZ irgendetwas ganz grundlegend falsch gemacht haben! Aber was? Und warum? Was hat NEVZ da bloß gebaut?

    P.S.
    Nur damit keine Missverständnisse entstehen. An der Höchstgeschwindigkeit (140 Km/h) will ich mich erst gar nicht aufhängen. Nein, diese ist bei etlichen EVs und Hybriden begrenzt. Die technische Notwendigkeit (Reichweite der EVs) oder die gute Intention (Vernunft und Umweltschutz der Hybride) leuchten mir durchaus ein. Was mir partout nicht einleuchtet ist, dass ein Fahrzeug mit diesen Leistungsdaten sich schon sträubt, überhaupt nur irgendein Tempo zügig zu erreichen …

    Ja, was soll das denn? Und was muss man (falsch) machen, um 170 KW und einen drehmomentstarken E-Motor derart einzubremsen? Ich verstehe das ganz einfach nicht …

    P.S. II.
    Für jeden Hinweis und technische Erklärungen bin ich dankbar.

    Antwort
    • 5. November 2018 um 9:38 AM
      Permalink

      Es sind 130 KW. In der ersten Version war von 170 KW die Rede, das war nicht zutreffend. Den Fehler habe ich mittlerweile korrigiert.

      Antwort
      • 5. November 2018 um 10:10 AM
        Permalink

        Ja, wir haben uns da überschnitten (siehe unten).

        Ich verstehe die Fahrleistungen trotzdem nach wie vor nicht. Schon vor fast 100 Jahren gab es E-Autos, welche die positiven Eigenschaften der E-Motoren voll ausgespielt haben – eine Beschleunigung in der Ebene und Steigungen, die damals mit Benzinern so nicht oder nur schwer zu realisieren waren. Im Netz finden sich entsprechende Filme …

        Aber auch im zeitgenössischen Vergleich zu anderen E-Autos bleiben mir die Fahrleistungen des NEVZ ein Rätsel. Ist das zukunftsweisend oder wenigstens konkurrenzfähig?

        Antwort
    • 5. November 2018 um 9:51 AM
      Permalink

      P.S. III.

      Die 170 KW im Artikel sind falsch. Der Wagen hat (laut Papieren) 130 KW (177 PS) …

      Aber auch das sollte reichen. Es ist ein E-Auto. Die gehen wegen der Eigenarten eines E-Motors eigentlich gut ab. Gerade von 0 auf 50. Der NEVZ jedoch nicht. NEVZ muss irgendwas anders machen, als andere Hersteller. Schlechter! Was genau ist das? Übersetzung? Getriebe? Software? Wie kommt die Kraft an die Räder und warum kommt sie nicht auf die Straße?Irgendwas stimmt mit der Kiste nicht. Oder mit den Daten …

      Antwort
  • 5. November 2018 um 9:28 AM
    Permalink

    Ich liebäugel schon länger mit der E-Mobilität. Wenn es den 9-3 hier zu dem angesprochenen Preis geben würde, dann wäre das konkurrenzlos günstig. Dafür kriegt man hier sonst nur irgendwelche Kleinwagen mit weniger Reichweite.
    Ich würde den kaufen, sieht wenigstens noch entfernt nach Saab aus. Die Reichweite ist ausreichend, der Platz super. Beschleunigung usw. ist mir halbwegs schnuppe. “Mitschwimmen” wird man mit dem Ding schon können. Alles andere ist entgegen dem Sinn von E-Mobilität.

    Antwort
  • 6. November 2018 um 11:02 AM
    Permalink

    ….na immerhin ein Lebenszeichen! Es fehlt ganz eindeutig ein Ausrufezeichen , und wenn es nur ein Baustein wo man anders(besser) ist als die E-Konkurenz. Für Stadt mit Umlandverkehr wäre mehr Beschleunigung sicher gut, dafür ist Reichweite und Geschwingigkeit ok.
    Kleinserie fände ich spannend, würde mir aber (entgegen meiner sonstigen Kaufgewohnheit) ein E-Auto immer nur leasen. Gerade mit der Nachbarschaft zu Norwegen könnte das erfolgreich sein, ggf. gepaart mit einer Bio-Ethanol-Zusatzheizung, oder Bio-Ethanol-Turbine mit Nachbrenner zum Strom nachladen als Option für Langstreckenfahrer. Denke das die Trolle da schon wieder was draus machen würden….., naja und Cabrio und/oder Kombi wäre schön,…schade-es ist eben NEVS und nicht SAAB!

    Antwort

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.