Jahr des Comebacks?

In den letzten Tagen war es ruhiger auf dem Blog. Was nicht dafür steht, dass sich im Hintergrund nichts getan hätte. Wir steuern auf das 5-jährige Blog-Jubiläum zu, und wir haben in der Zwischenzeit deutsche Saab Historie vor der Vernichtung gerettet. Ausserdem rollt das Projektauto auf uns zu; am nächsten Wochenende treffen wir eine Entscheidung.

Move your mind
Move your mind

Und wenn im Frühjahr der Projekt Saab auf die Strasse kommt, haben zwei andere Saabs unseren Fuhrpark verlassen. Einer kommt, zwei gehen, viel Erzählstoff für die nächsten Tage und Wochen. Ausserdem darf spekuliert werden, was wir an Saab Geschichte vor der Vernichtung gerettet haben. Man wird nicht darauf kommen, und auch der Hinweis, dass wir über ein Gewichtsvolumen von einer halben Tonne reden, hilft der Neugier nicht weiter. Gespannt auf die Lösung? Schön ! Aber da hilft nur Geduld…

Okay…wir machen in Saab Historie, und in Trollhättan tat man das in den letzten Tagen ebenso. Das hat Symbolcharakter und passt zum Jahr 2016, welches zum Jahr der großen Comebacks werden könnte. Borgward stellt in Genf ein weiteres SUV vor. Eine Nummer kleiner als der BX7, vermutlich erneut ein Senova Derivat, was Borgward übrigens dementiert. Victor Muller kommt zurück auf die große Bühne der Eitelkeiten;  in Genf hat Spyker einen Stand gemeldet. Was wird er zeigen? Einen Elektro-Sportwagen, so wird erzählt. Bestätigt ist das bisher nicht.

IMG_9848Und Saab? Der Kauf des nicht besonders attraktiven, historischen Elektro-Vehikels in den Niederlanden durch NEVS hatte eine Symbolik, die man nicht unterschätzen sollte. Die Heimführung war ein Bekenntnis zum Standort Trollhättan und zur Tradition der Marke. Es steht zwar im Magazin des Saab Museums ein baugleiches Wägelchen, und NEVS hätte einige Schwedenkronen zur Restauration an das Museum überweisen können. Aber das hätte nicht die gleiche Wirkung gehabt.

Die Überführung nach Trollhättan, die Präsentation vor den Medien waren ein symbolischer Anspruch auf die Marke Saab. Ein Signal, freundlich in Szene gesetzt, bei Saab AB, Politik und Presse wird die Botschaft gelandet sein. Zufällig befand sich zeitgleich und unter anderem eine hochrangige Delegation aus China in der Stallbacka, der Zeitpunkt war gut gewählt.

NEVS hat Rückenwind, der treibt das Unternehmen wie ein Turbo nach vorne. Die Aufträge aus China übertreffen die Erwartungen, die Situation hat sich grundlegend gedreht. Es ist Perspektive da. Was drückt,  ist die alte, unerfreuliche Geschichte mit den Markenrechten. Auch wenn immer wieder, zuletzt am Wochenende, irgendwo geschrieben wurde,  dass NEVS den Saab Namen nicht verwenden dürfe; diese Meldungen basieren auf alten, bekannten Fakten. Offiziell schweigen beide Parteien.

Hinter den Kulissen läuft der Poker um das Comeback der Marke. Es geht um Politik, die in Schweden und in China mitspielt, es geht um Lizenzgelder, es geht um langfristige, wirtschaftliche Interessen. Die Lösung des Problems muss gefunden werden. Zeit ist ein Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. 2018 kommen 4 neue Modelle? Dann steht vielleicht 2017 die Präsentation einer Studie an. Unter welchem Namen? Saab, NEVS, oder eine neue Marke,  die sich eine Agentur ausdenkt?

Die finale Entscheidung wird sich nicht mehr ewig vertagen lassen. Ob die Automobilmarke Saab ihr Comeback feiern kann, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden. Wir sollten davon ausgehen, dass man in der Stallbacka alles dafür tun wird, dass es dazu kommt.

32 Gedanken zu „Jahr des Comebacks?

  • Also laut dem Artikel: http://europe.autonews.com/article/20160130/ANE/160129929/saab-name-wont-be-revived-under-chinese-owners schweigt zumindest der Spokesman von Saab AB nicht und hat laut Trued von SU nochmal persönlich bestätigt, dass die Namensrechte zurückgezogen sind und es auch keine weiteren Verhandlungen mit NEVS darüber gibt. Das klingt recht eindeutig oder sind in dieser Formulierung irgendwelche juristische Spitzfindigkeiten versteckt oder ist der Unternehmenssprecher schlichtweg falsch informiert?

    • Wir haben gestern zu diesem Thema mit Trollhättan gesprochen, übrigens als einziger Medienvertreter der an diesem Tag nachfragte. Die Antwort war eindeutig und klar definiert. Keine Neuigkeiten für die Presse, nichts was man nach außen kommunizieren möchte.

      • So hatte ich auch den Artikel verstanden: zumindest NEVS sucht weiterhin das Gespräch. Die Falschmeldungen bei SU habe ich auch mitbekommen – wobei diese dann doch eine andere Dimension darstellen, als wenn explizit gelogen wird. Wäre auf alle Fälle cool wenn das dann doch noch mit den Namensrechten klappen könnte. Und dann hätte NEVS – zumindest nach meiner persönlichen Meinung – tatsächlich etwas geschafft was Respekt verdient.

    • Falschmeldungen auf SU sind bei Trued und Alphonse die Regel. Als letztes Beispiel wurde ANA an BMW verkauft und der ANA Schriftzug sollte verschwinden. Verkauft wurde nur die BMW und MINI Abteilung, ANA gibt es nach wie vor. Ist wie die Parole seit Monaten dass der Schrifzug beim Werk abmontiert werden muss. Ich nehme das schon nicht mehr ernst.

  • Solange die SAAB Schrift am Werk zu sehen ist, so lange ist Hoffnung. Negative Schalgzeilen bringen Auflage, haben wir doch alles die letzten Jahre durch. Entspannt bleiben, SAAB fahren 😉

  • So sehe ich das auch. Noch sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben. Zumindest klingt es seit einigen Wochen wieder optimistischer aus Schweden als letztes Jahr.
    Bleiben wir uns und Saab treu. Du, Tom machst es ja wieder spannend mit dem „Neuen“ im Fuhrpark.

  • Bloß ärgerlich, dass solche Gerüchte/Falschmeldungen nun über den Ether gehen und von NEVS bzw. der SAAB Ab nicht öffentlich revidiert werden…

    • Keine Stellungnahme ist auch eine Antwort. Die Sache ist offen für beide Parteien. Es muss aber zu einem Ergebnis kommen, irgendwann wird sonst NEVS beginnen müssen eine eigene, neue Marke als Alternative für Europa zu etablieren.

      • genau, aber was doch klar ist, dass der 9-3 basierende China EV ( MY 16 assembled in China ) mit Sicherckeit nicht Saab heissen wird. Was wir auch alle begrüßen. Bloss… ob die für Europa / Welt? gedachte neue Modelle Saab heissen dürfen, dass interessiert uns doch, sogar sehr!

  • Auch wenn mich jetzt für diesen Kommentar einige am liebsten steinigen mögen. Was soll das Geklammer an den Namen. Saab Automobile AB ist im 5. Jahr Pleite und NEVS hat den größten Teil der Konkursmasse übernommen. NEVS ist nicht Saab, sonst würden die ja auch nicht NEVS heißen sondern auch immer noch Saab Automobile oder zumindest etwas ähnliches in dem der Name Saab vorkommt. Ich sehe keinen Grund warum NEVS nun wieder Anspruch an dem Namen haben sollte oder sich in die Tradition von Saab Automobile stellen könnte, nur weil sie in den ehemaligen Saab Immobilien nun zu Hause sind und sie sich einen elektrischen Saab Oldtimer gekauft haben. Demnach hätte sich auch Daimler einen Anspruch herleiten können sich in die Borgwardtradition zu stellen und wieder neue Borgwards zu produzieren. Ist bei denen aber schon mal mit der Marke Maybach schief gegangen. Aber wie man sieht braucht NEVS ja gar nicht den Namen um ihre EV`s verkaufen zu können, zumindest nicht in China. Und warum so kompliziert und lange nach neuen Markennamen suchen. Die Firma heißt NEVS und das ist auch eine Abkürzung aus 4 Buchstaben, wie es Saab auch ist.

  • Ich sehe das wie Peter,woher soll NEVS das Geld für Marketing und Vertrieb haben
    um in Europa und der restlichen Welt Autos- wie immer sie auch heißen mögen zu verkaufen.
    Nur alleine mit Elektoautos Umsatz zu erzielen wage ich zu bezweifeln.
    Und NEVS tut ja auch in Sachen Kommunikation oder Marketing auch nicht grade viel um sich bemerkbar zu machen.
    Ich glaube wir brauchen wohl eher ein Wunder…

    • Man sollte nicht vergessen das NEVS jede Menge Geld einsammelt und sehr liquide ist. Damit muss man Marketing und Vertrieb finanzieren können um zu expandieren. Nur ist es noch nicht soweit mit dem Geschirr zu klappern.
      NEVS wird zunächst mit den Verkäufen in China Geld verdienen und expandiert dann auf den europäischen und amerikanischen Kontinenten. Die Strategie macht Sinn in meinen Augen.

      Das man in Europa und Amerika kein Umsatz mit EV erzielen kann glaube ich nicht. TESLA zum Beispiel macht das doch ganz gut. Damit profitabel zu sein ist sicher eine Herausforderung. Kann aber mit der starken NEVS Basis in China funktionieren. Und die Verkäufszahlen von EVs werden auch auf den traditionellen Märkten steigen. Soviel ist sicher!

    • Das man mit Elektroautos in Zukunft nicht profitabel sein kann würde ich so nicht sagen. Da macht das NEVS eigentlich ganz geschickt und verdient nun sein Geld erst mal in China. Man darf nun nur nicht wieder bei diesen pseudo Kommunisten in Ungnade fallen und alles ist gut. Ich freue mich auch für Trollhättan und die Region wenn dort wieder ein verlässlicher starker Arbeitgeber entsteht und es dort wieder aufwärts geht. Nur es hat eben mit dem Namen Saab nichts mehr zu tun und ich sehe für mich als langjährigen ehemaligen Saabfahrer ( ja, seit November steht nun ein Volvo vor der Tür ) in dem angekündigten künftigen Portfolio von NEVS nichts was da für mich dabei sein könnte. Als reiner EV Hersteller ist NEVS nun eben ein Nischenhersteller wie Tesla oder Fisker. Aber eben in einer Nische in der ich mich mittel und wahrscheinlich auch langfristig nicht bedienen möchte, auch nicht wenn Saab auf den Autos stehen würde. Möglicherweise könnte ein umschwenken von NEVS zu wahlweise Übergangstechnologien mich umstimmen. Aber ich sehe die Chinakarte wird NEVS auf einen guten Weg führen. Sie werden dann eben ohne mich als Kunde erfolgreich sein, und mit Saab hat das ganze eben nichts mehr zu tun. Das ist nun mal der Lauf des Lebens, Altes geht und Neues entsteht, manchmal muß man es einfach nehmen wie es kommt.

      • Wegen der Profitabilität würde ich mir, zumindest mittelfristig, keine Sorgen machen. Ein EV ist vor allem die Ansammlung elektronischer Komponenten, mit klassischem Fahrzeugbau hat das nur noch rudimentär zu tun. Wie man Elektronik in immer größeren Stückzahlen profitabel produziert, und dabei den Mitbewerb aus dem Markt verdrängt, hat uns Asien in den letzten Jahrzehnten eindrucksvoll vorgemacht.

  • Lieber Tom ,
    ich verfolge seit 5 Jahren Deinen Block, aber für mich ist Saab leider tot und NEVS hat nichts aus der Kiste gezaubert. Man hat auch nichts gemacht, um die Anhängerschaft bei der Stange zu halten. Ich frag mich wieso und bin überrascht, dass da Borgward auf der Überholspur das schafft, woran NEVS wohl scheitert. Der chinesische Vertrag hilft da auch nicht weiter, meinen Frust zu besänftigen. Ich werde mich bald verabschieden – auch von meinem 9.5 NG, den ich liebe, aber nicht „sammeln“ werde.

    Danke für Deine Arbeit, die Du Dir machst.

    • Aber was sollten sie auch kommunizieren oder präsentieren.
      Erst einmal musste NEVS das überleben sichern und alternative Finanzierungen finden. Das hat alles viel Zeit gekostet. Aber sie sind dran geblieben und berichten nur das was auch umgesetzt wurde.
      War ja zuletzt bei Saab doch anders. Zum Beispiel 9-7 oder 9-1 und was noch alles kommen sollte obwohl schon nichts mehr produziert wurde.
      Ob NEVS unserem SAAB anspruch gerecht wird werden wir sehen.
      Und wenn nur der Name anders ist warum nicht.
      Es ist ja eine neue Epoche. Solange die Qualität stimmt natürlich.

      • Das sehe ich genauso! NEVS hat ums überleben gekämpft und wurschtelt sich jetzt frei. Und wenn das Baby dann SAAB heißen darf wäre es noch viel schöner.

    • Ein Auto muss zum Leben passen. Passt es nicht mehr – trennt man sich. Und man kann nicht jedes Fahrzeug sammeln. Verstehe ich, ebenso den Frust, wo man als Blogger in den letzten Jahren reichlich Erfahrung sammeln durfte. Trotzdem: Du wirst die Marke aus Trollhättan vermissen….

  • rein rechnerisch, wenn ein Auto MY18 ist, sollte es ja irgendwann in 2016 gezeigt werden. Oder doch erst 217? Hm… so langsam können ja mal ein paar gute Zeichen kommen, wie z.B. ein tolles Design der vier Modelle… und den Saab Schriftzug drauf!

  • Also, zu den letzten Kommentaren passen genau meine Gedanken: Wir warten brav auf Saab- Nachfolgefahrzeuge, welche aber eben keine Saabs mehr sein werden, egal wieviele Saab-Gene darin stecken mögen (z.B. Phönix-Plattform). Saab als Fahrzeugproduzent ist tot, wie Peter schon sagte. Daher stelle ich einmal ganz ketzerisch die Frage: Sollte der Blog nicht aufgeteilt werden, in eine „echten“ Saab-Blog, der sich mit „unseren“ Autos beschäftigt, die wir fahren und lieben, und in einen Teil NEVS-Blog, der alle EV- erwartenden Warteschleifensitzer bedient?
    Die letzten Saab-Leserbeiträge waren sehr unterhaltend (Reiseberichte etc.), dazu Berichte über „Bastelarbeiten“ an den Autos, das liest man gerne. Aber eben nicht die x-ste Ankündigung „es tut sich was bei NEVS/Saab“.

    • Wir hatten in der Vergangenheit bereits eine Aufteilung. Saabblog.net/Saabyoungtimer.de. Wir haben diese im vergangenen Sommer zurück genommen, um uns die Arbeit und Administration zu erleichtern.

      Mein Eindruck ist, dass sich in diesem Jahr die Zukunft des Saab Werks und die Perspektive von NEVS klären wird. Gibt es kein Comeback des Markennamens als aktive, produzierende Marke, hat sich die NEVS Story zumindest für mich erledigt. Kommt Saab zurück, als grüne EV Marke, dann wird es zumindest schwierig. Keine Ahnung, wirklich keine, ob ich dem folgen möchte und Zeit investieren will. Lassen wir doch das Thema offen, bis es zur Entscheidung gekommen ist. Oder?

  • Auch wenn ich finde das NEVS nichts mit Saab Automobilen zu tun hat und auch nicht haben sollte, so finde ich es doch spannend, was sich im ehemaligen Saabwerk so tut. Auch andere Artikel wie zum Beispiel die Borgward Geschichte oder Berichte über das 2. Leben von Saabtechnik bei Baic, die über den Saab Tellerrand hinaus gehen finde ich spannend und interessant. Gerade für Saabfahrer die es nun nicht so mit Young- und Oldtimern haben und sich über kurz oder Lang mit einer Alternative zu Saab anfreunden müssen ist der Blick über den Tellerrand auch wichtig. Was mich allerdings stört, ist das in der deutschen Presse immer noch Saab mit NEVS gleichgesetzt wird. Ich habe gestern einen Artikel der AMS gelesen, in dem geschrieben wird, Saab macht dies, Saab macht das und Saab bringt 2018 4 neue Modelle heraus, die aber nicht Saab heißen dürfen. Gemeint war aber natürlich nicht Saab sondern NEVS. Auch wird, um sich weiter zu informieren der Saabblog genannt. Ich glaube wenn es schon die Presse nicht fertig bringt der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass NEVS nicht Saab ist, sollte das auf dem Blog gemacht werden. Dies wird aber wahrscheinlich auch nicht wirklich funktionieren, da es auf diesem Blog genügend Leser und Kommentatoren gibt die Thomas Zecher mit dem Titel “ Warteschleifensitzer“ bezeichnet. Auch diese Warteschleifensitzer möchten bedient werden, ich finde die Mischung die uns Tom und sein Team hier anbietet einfach perfekt. Bitte weiter so

    • Da geht es mir genauso. Die Gleichsetzung in der Presse stört mich auch.Damit wird auch die Chance verpasst, die (vielleicht interessante) Geschichte einer ganz neuen Firma zu erzählen.

      • Ausnahmsweise muss ich die Presse in Schutz nehmen. Die Lage ist, wenn man sich nicht wirklich intensiv damit auseinandersetzt, sehr unübersichtlich. Da werden Agentur Meldungen gerne unbesehen übernommen. Immerhin fragen einige Journalisten mittlerweile bei uns nach, meine Telefonnummer ist bekannt. Wir helfen gerne. Wenn wir können.

    • Ich finde die Mischung aus SAAB- und NEVS Themen auf dem Saabblog sehr gelungen. Eine Trennung fände ich sehr schade!

      Die große Dynamik die in Trollhättan Fahrt aufnimmt ist aufgrund der SAAB – Backgrounds interessant. Wo sonst findet man so etwas bei den anderen Automarken?
      Für den einen oder anderen mag das NEVS Thema nicht relevant sein. Aber in einer Zeitung sind auch nicht immer alle Artikel für jeden gleich interessant.

      Dann könnte man auch anfangen den Saabblog in 2-Takt und 4-Takt Saabblog zu trennen. Das macht doch keinen Sinn!

      Auch wenn NEVS die Lizensierung des Markennamens nicht erhalten sollte bleibt das Thema eng verwandt mit SAAB.

      • Danke für die Worte! Wir versuchen da wirklich die Balance zu halten. Neuere und ältere Saabs, Schrauberthemen, und was so dazu gehört. Es gibt natürlich NEVS-Allergiker unter den Lesern, und auch mir liegt das Thema nicht zu 100%, aber es gehört im Moment eben dazu.

    • Daniel: das ist alt, auch wenn es neu aufgebacken wird. Keine Neuigkeit.

  • Ihr macht den Blog sehr abwechslungsreich und interessant.
    Klar gefällt nicht jedem jeder Artikel.
    Das ist aber immer so im Leben.
    Es wird nie allen recht sein.
    Und der Name Saab ist ja auch nur für den Westen interessant.
    Im Osten auf den man zuerst abzielt braucht man diesen noch nicht und hat auch noch etwas Zeit.

  • Liebe Grüße an alle,

    vorerst bitte ich Dich Tom Deine Bankverbindung an die Mailadresse „mapet@inode.at“ zu senden um etwas Untersützung für Deine bzw. Eure Arbeit zu leisten.

    Doch zuerst zu Borgward, ich bin der Meinung, daß dieser geldmäßige Aufwand besser bei SAAB geleistet hätte werden sollen. Weiters bin ich der Meinung, daß die Entwicklungen in China mit dem Äußeren von Saab 9.3 bezüglich des Elektroantriebes mit Batterien in die falsche Richtung geht. Auch wenn die Batterien immer leistungsfähiger und leichter werden. Es bleibt doch als Manko die Ladezeit.

    Für mich ist die BRENNSTOFFZELLE der einzig gangbare Weg in die weitere automobile Zukunft.
    Dies bestärkt mich besonders, daß in der Schweiz eine neue Entwicklung entstanden ist, den Wasserstoff in Stahlflaschen zu füllen, welche leicht zu händeln sind.
    Gleichzeitig kann man mit einer Füllung um die 500 Kilometer weit fahren. Ist eine leer, tauscht man die gegen eine mitgeführte Volle aus. Dieser Vorgang kann überall geschehen und ist zudem an keine Tankstelle gebunden.
    Zweiter Vorteil, Tankstellen erübrigen sich (meine Annahme). Der Vertreib dieser Flaschen kann, wie auch immer, überall erfolgen. Das wird die Zukunkt wesen.

    Leider kann ich nicht mehr festellen, wo ich diese Mitteilung gelesen habe. Aber es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder in den Salzburger Nachrichten oder in der AUTO-Bild vor ca. 14 Tagen.

    Für Deine Arbeit ist nicht genug zu danken und wünsche Dir und allen eine gute Zeit.

    Herzlichst Manfred

    • Lieber Manfred, danke für die Unterstützung, die Mail ist auf dem Weg! Mit Borgward sind wir einer Meinung. Auch wenn wir, ganz klar, vermutlich nicht objektiv sein können. Die Wiederbelebung von Borgward ist der härtere Weg, bei Saab wäre einiges einfacher gewesen.

Kommentare sind geschlossen.