Ruukki unterstützt NEVS bei der Entwicklung des neuen Saab 9-3
Pressetexte aus der Stahlindustrie interessieren uns in der Regel kaum. Aber es gibt Ausnahmen. Dieser hier von Ruukki dreht sich um Saab.
- Ruuki Pressetext –
NEVS vertraut bei der Produktion des neuen Saab 9-3 auf Stahlkomponenten von Ruukki: Das finnische Unternehmen stellt für die Neuauflage des Saab-Modells 9-3 unter anderem ultrahochfesten, formbaren Stahl des Typs Litec bereit.

Litec dient vielfach als Schlüsselkomponente in Fahrzeugkarosserien. Das international sehr erfolgreiche Saab-Modell 9-3 feiert unter der Leitung des neuen Konzerneigners NEVS, dem chinesisch-japanischen Konsortium National Electric Vehicle Sweden, ein Comeback: Seit Anfang Dezember 2013 rollen neu gefertigte Einheiten der Kultmarke im schwedischen Trollhättan vom Band. Im kommenden Jahr plant NEVS zudem die Einführung eines eigenen Elektroautomobils.
„Wir sind stolz darauf, dass Ruukki an der Wiederbelebung einer der bekanntesten Marken Schwedens maßgeblich beteiligt ist“, kommentiert Thomas Hörnfeldt, der für den Bereich Special Steels zuständige Senior Vice President bei Ruukki Metals. „Ruukki zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Produkte, Flexibilität und kurze Lieferzeiten aus. Dies ermöglicht uns, schnell auf die Anforderungen eines jungen und dynamischen Start-ups zu reagieren.“
Ruukki wurde von NEVS als bevorzugter Projektpartner ausgewählt. Der finnische Stahlhersteller liefert für den Karosseriebau des Saab 9-3 verschiedene Stahlsorten: Neben formbaren und hochfesten Stählen liefert Ruukki auch den ultrahochfesten Stahl Litec, der in feuerverzinkten Dualphasen (DP) oder Komplexphasen (CP) erhältlich ist.
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„Litec ist rund viermal fester als herkömmlich formbarer Stahl. Das Produkt eignet sich daher hervorragend für den Einsatz im Fahrzeugbau. Ultrahochfester Stahl absorbiert externe Krafteinwirkungen im Falle einer Kollision und leistet damit besonderen Schutz für die Fahrzeuginsassen“, erklärt Jonas Adolfsson, Produkt-Manager im Bereich Automotive bei Ruukki. „Der Einsatz von Litec verringert mit zunehmenden Sicherheitsstandards das Gewicht von Fahrzeugen und steigert gleichzeitig deren Kraftstoffeffizienz. Stähle von Ruukki leisten einen wichtigen Beitrag für die Leichtbauweise energieeffizienter Fahrzeuge“, so Adolfsson weiter.
Für die Automobilindustrie sind reibungslose Prozesse der Zulieferer ebenso wichtig wie überzeugende Produkte. Um diesen Erwartungen stets gerecht zu werden, gehen die Spezialisten von Ruukki proaktiv auf die Kunden zu, um deren Anforderungen von Anfang an genau zu verstehen. „Die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern ist ein zentrales Element unserer Philosophie“, erklärt Thomas Hörnfeldt. „Wir wollen mit unserer Kompetenz in puncto Stahl stets dazu beitragen, ein Endprodukt mit optimalen Eigenschaften zu entwickeln.“
Quelle: Ruukki
Das finde ich einmal eine gute Nachricht weil hier nicht von utopischen Materialien die Rede ist (Magnesium, etc.) und auch vom enorm teuer zu verarbeitenden Alu Abstand genommen wird. Ich persönlich zweifel zwar an NEVS EV/eCar Strategie aber zumindest was den Stahl betrifft finde ich das eine realistische und gute Entwicklung.
War SAAB nicht auch zumindest irgendwie teilweise Mitentwickler einer äußerst stabilen, aber schlanken “wabenförmigen” Stahlkonstruktion (z.B. für A/B/etc.-Säule)?
Ist daraus eigentlich etwas geworden? Oder verschwand das mit Alt-SAAB?
In deinem SAAB fährt Sicherheit mit!
So oder so ähnlich kann die neue Werbebotschaft lauten….Gut, über die Komponenten mehr zu erfahren. Eine erfreuliche Woche beginnt….