Bloggers Rückspiegel: Das Ende der GM Ära

Der Blick zurück: Bloggers Rückspiegel
Der Blick zurück: Bloggers Rückspiegel

Seit Freitag ist die GM-Zeit bei Saab endgültig vorbei. Ob wir einen neuen Eigentümer für Saab sehen werden, ist unsicher, ebenso, ob in Trollhättan jemals wieder Autos vom Band laufen. Sicher ist nur, GM ist draussen. Damit haben die Amerikaner nach über zwanzig Jahren die Türe selbst zugeworfen. Zeit zum Rückblick und Zeit, um mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen. Aber Vorsicht, es ist ein sehr langer Artikel und eine gute Lektüre für ein verregnetes Wochenende !

Der Einstieg eines Partners bei Saab war unumgänglich, aber vermutlich war die Ehe mit GM die schlechteste aller möglichen Lösungen. Nicht für GM, denn GM hat von Saab profitiert. Schlecht war die Lösung für die Kultmarke mit dem Greif.

Ein Blick zurück…das Ende der 80er Jahre in Schweden. Nach abgebrochenen Verhandlungen mit dem Fiat Konzern blieb nur noch GM als Partner übrig. Auch für den Konzern aus Detroit war es nicht Liebe auf den ersten Blick. Für General Motors wäre Jaguar der bevorzugte Partner gewesen, der aber dann an Ford ging.

Saab ging es richtig schlecht vor dem Einstieg der Amerikaner,  und ohne neuen Teilhaber wären die Lichter in Trollhättan vermutlich schon zu Beginn der 90er Jahren erloschen. Die Einführung des Saab 900 Nachfolgers, des ersten Saabs auf GM Basis, erfolgte dann auch überhastet, und – wurde ein Desaster. Zwar hatte Saab schon 900 II Prototypen auf Basis des Saab 9000 in der Erprobung, allerdings wäre dieser 900 dann zu groß und damit zu nahe am 9000 gewesen.

Start mit stillstehenden Bändern

Mit David Hermann zog 1990 der erste Saab-Chef aus dem GM Konzern in Trollhättan ein. Eigentlich in Nyköping, denn dort war die damalige Saab Konzernzentrale. Hermann baute 2000 Arbeitsplätze ab, verlagerte die Zentrale von Nyköping nach Trollhättan und schloss das erst 1989 eröffnete Montagewerk in Malmö. Schon zwei Jahre später löste Keith Butler-Wheelhouse Hermann ab, reduzierte die Belegschaft von 16.000 auf 11.500 und bereitete den Start des neuen Saab 900 vor.

Keith Butler-Wheelhouse kam in einer für Saab sehr schweren Zeit, denn von Februar bis September 1993 standen die Bänder bei Saab praktisch still. Er scheint in Trollhättan aber einen guten Eindruck hinterlassen zu haben, denn das “Butlers”, eine angesagte Location, ist nach ihm benannt, und noch im letzten Jahr gab er dort der örtlichen Zeitung ein Interview in Sachen Saab.

Der neue 900, unter Zeitdruck entwickelt, wurde wie bereits gesagt zum Desaster. Schechte Crashtests, schlechte Qualität, schlechte Presse ! Millionen für Nachbesserungen und Garantie. Sogar berühmte Saab Insider mochten das Fahrverhalten der ersten Serie nicht leiden. Besser wurde es mit dem Saab 9-3 I, der ein erheblich verbesserter und gelifteter Saab 900 ist. Nur eben in vielen Details wertiger, zuverlässiger, saabiger.

Verluste, Verluste, Verluste…

Saab machte, bis auf ein Jahr, immer Verluste. Das ist die gängige Meinung, das können wir in jedem schlecht recherchierten Artikel lesen. Allerdings ist es nicht die ganze Wahrheit. GM ist eine Vereinigung von Buchhaltern mit angeschlossener Autoabteilung, so ähnlich habe ich schon öfter geschrieben.

Saab musste Verluste machen, damit General Motors die in den skandinavischen Ländern erzielten Gewinne steuersparend gegenrechnen konnte. Das geht, zumindest bei GM, ganz einfach.

Beispiel 1: Saab baut Autos, verschifft sie nach USA. Die Händler verkaufen die Saabs, der Gewinn wird den nordamerikanischen Aktivitäten zugeschlagen, die Kosten bleiben in Schweden.

Beispiel 2: Saab baut Prototypen und Showcars für den GM Konzern. Die Opel IAA Studien wurden zum Beispiel über viele Jahre auch in Trollhättan gebaut. Die Kosten werden abgerechnet, zu Lasten von Saab.

Beispiel 3: Cadillac BLS. GM stellte das Geld für die Entwicklung dieses Megaflops bereit, verbucht auf Saab. Saab entwickelt und produziert. Gleichzeitig profitiert der 9-3 II davon, der mit den Qualitätsverbesserungsmaßnahmen zu dem zuverlässigen Auto wird, als das wir es schätzen. Die Kosten für beide Modelle tragen aber zu 100 % die Schweden.

Die Liste wäre ewig lange fortsetzbar. Kosten nach Schweden. Profite nach Detroit. Gewollt und für die Amerikaner steuerlich sinnvoll und auch legitim. Nur sage keiner, Saab hätte nicht profitabel sein können.

Wer hat von Saab profitiert ?

In erster Linie waren es die europäischen Töchter, Opel und Vauxhall, die vom Saab-Wissen sehr stark profitiert haben. Beispiel Fahrzeugsicherheit. Die Sicherheitsarchitektur der Opel Fahrzeuge in den frühen 90er Jahren war eine einzige Katastrophe. Was man auch am ersten Saab 900 der GM-Zeit sehen konnte. Die schlechten Noten bei den Crahstests gingen zu Lasten der Opel Architektur.

Durch schwedisches Wissen um die Sicherheitstechnik wurden Opel- und Vauxhall-Produkte zu guten und sicheren Autos. Oder das Beispiel der aktiven Kopfstützen. Eine Innovation aus Schweden, von der Rüsselsheim profitierte.

Oder die Saab Turbo Technologie. Durch Saab hat GM endlich standfeste Turbos im Programm. Immer wenn ich einen neuen Opel Astra oder Insignia mit fettem “Turbo” Schriftzug vor mir sehe, muss ich lächeln. Geklaute Technologie.

Aber, es war nicht alles schlecht…

Saab hat auch von Opel, GM und Co. profitiert, keine Frage. GM hat, auch wenn wir das nicht gerne hören und manche es verdrängt haben, unseren schwedischen Fahrzeugen die Zuverlässigkeit gebracht. Die Saabs der 90er Jahre erforderten ein hohes Kulanz- und Garantie-Budget. Auch wenn wir unsere 900er der ersten Serie heiß und innig lieben. Die Aufwendungen beim Erstkunden gingen in die Tausende, und die alten Saab Händler werden sich sicher noch daran erinnern.

Der Griff ins Konzernregal, Komponenten aus der Großserie, das kann auch Vorteile haben.

Ungeliebt & unverstanden

GM hat nie verstanden, welch einzigartiger Rohdiamant in Schweden liegt. Die Saab Geschichte, das Erbe aus der Luftfahrt, die glühende Leidenschaft für Turbomotoren, das Potential skandinavischer Designsprache, alles unerkannt. Für die Manager aus dem amerikanischen Konzern war eine Versetzung in die schwedische Provinz ähnlich attraktiv wie eine Verbannung nach Sibirien.

Nach der Entwicklung des Saab 9-5 flachte das Interesse spürbar ab, und mit dem Erscheinen des Saab 9-3 II wurde klar, dass Saab keine Priorität im Reich der Detroiter geniesst.

Beim 9-3 II wurden Karosserieversionen, obwohl fertig entwickelt, nie gebaut. So zum Beispiel das 9-3 II Coupe. Der Kombi kam verspätet, die Qualität der ersten 9-3 II war lausig. Ein Ergebnis des Kostendiktats aus der Zentrale.

Der Saab 9-3x kam dann endgültig viel zu spät, der Nachfolger des Saab 9-5 wurde entwickelt, eingestampft, neu entwickelt. Der Saab 9-7x war ein Schnellschuß, der Saab 9-6x kam fast zur Serienreife, um dann doch storniert zu werden.

GM, das wurde immer klarer,  wusste nicht wohin mit seiner schönen, schwedischen Tochter. Daran war auch die andere, die eifersüchtige deutsche Tochter schuld. Opel wollte schon zu Beginn des neuen Jahrtausends Premium sein. Allein die Tatsache, einen neuen Kühlergrill an einen Opel zu kleben, macht allerdings noch kein Premium. Das hat man in Rüsselsheim damals wie heute nicht verstanden.

Der Tiefpunkt war erreicht, als man den neuen Saab 9-5 in Deutschland bauen wollte. Auf den Druck eines Betriebsrats, der nur Opel Interessen im Blick hatte, sollte das Flagschiff einer einzigartigen, schwedischen Design- und Nobelmarke wirklich aus Opel-City kommen. Die ersten Rohkarossen des neuen 9-5 wurde tatsächlich dann in Rüsselsheim gepresst, nach dem Saab Verkauf in Richtung Trollhättan verschickt, dort zusammengebaut.

Unverstanden bis zum letzten Tag, das ist das Fazit der GM-Ära.

Wir haben GM überlebt…

Nicht alle ehemaligen GM-Töchter haben die Fürsorge der Mutter aus Detroit überlebt. Saturn, einst eine innovative US Marke mit einem sehr interessanten Konzept (danke an Michael Helfer für den Vortrag…), hat es nicht überlebt. Traditionsmarken wie Pontiac nicht und auch Marken wie Hummer, die kein Mensch eigentlich brauchte, auch nicht.

Saab hat GM überlebt.

Wenn wir uns von den Amerikanern verabschieden, dann ohne Groll !  Dass man seine Lizenzen behalten will, ist legitim und akzeptiert. Dass es ohne das Investment von GM unseren Autobauer wahrscheinlich schon in den 90er Jahren nicht mehr gegeben hätte, ist das eigentliche Verdienst der Amerikaner. Dafür sagen wir Danke, denn wir alle hätten in unserem Leben viel weniger turbogeladenen Spaß gehabt.

Saab hat auch SWAN überlebt. Nach Amerikanern und Holländern geht die Story weiter.

Denn der Saab Spirit lebt immer noch !  Zum Teil leidenschaftlicher denn je. Denn Saab ist einzigartig, und Saab ist mehr denn je Kult. Saab ist lebendig. In Trollhättan, in Nyköping und auch in Frankfurt, wo Aktivität herrscht und an der Zukunft gearbeitet wird. Der Spirit lebt auch bei vielen deutschen Händlern, die täglich Saab leben. In den letzten Tagen haben viele Saab-Partner neue Abkommen mit der Saab Parts AB besiegelt, damit wird die Ersatzteilversorgung gesichert und unsere Mobilität garantiert.

Ich war in den vergangenen Tagen und Wochen näher dran denn je. Lebe Saab, leide und hoffe mit Saab und mit den Mitarbeitern ! Es wird auch in Zukunft hart, es ist nicht einfach. Es werden jetzt keine Luftschlösser mehr gebaut. Es gibt auch keine großen Versprechungen. Das ist gut. Denn die Zukunft ist da, und sie hat mit vielen kleinen Schritten schon begonnen.

Die Saab Story geht weiter, Fortsetzung folgt….

Text: tom@saabblog.net

20 Gedanken zu „Bloggers Rückspiegel: Das Ende der GM Ära

  • Hallo Tom,
    ein großen Artikel – Danke.

    • natürlich ..ein großer …

  • Super Tom! Du hast es wieder mal auf den Punkt gebracht! Die Amerikaner haben nie verstanden welchen Rohdiamanten sie eigentlich im Besitz hatten. Sie haben viel von Saab profitiert, verbauen heute viele Innovationen von Saab in GM Produkten, ohne die Sie wohl noch weiter hinter Mercedes, BMW, Audi und Co. wären. Denn nur etwas Chrom am Kühlergrill macht noch lange kein Premium aus einem Opel. Ich hoffe nur, sollte es weitergehen, und die Produktion und Entwicklung, was sinnvoll in Schweden am besten aufgehoben ist, dass nicht so viele Ingenieure und Techniker Saab bis dahin verlassen. Denn genau diese Produkte die diese Menschen entwickelt haben waren es immer, die Saab so innivativ nach vorne gebracht haben und andere Hersteller erst Jahre danach in Ihren Produkten anbieten konnten.

  • Hallo Tom,sehr interessanter Artikel.Wie wird es wohl ausgehen?Die Zeit rinnt dahin und irgend wann ist nichts mehr von Saab da.Ist denn eigentlich Jason Castriota noch im Team?Sein überarbeiteter 9.3 soll ja sogar die Insolvenzverwalter beeindruckt haben.Habe gestern mal meine 4 Ordner “Saab” seit 2005( habe ich meinen 9.3 gekauft)durchgeblättert.Es liest sich wie ein Krimi, so bewegt sind die täglichen Meldungen.Habe am 01.01.12 meinen 5 Ordner angefangen und hoffe, dass er dann mehr positives enthalten wird.Habe mir übrigens zu Weihnachten auch mein 19 Saabmodell geleistet.
    P.S.
    Kann mir nicht vorstellen, dass Fahrer anderer Marken so “verrückt” wie wir sind!Gruss an alle Saabfans!!!

    • Diesen Geist verstehen nur die Wenigsten. Werde sehr oft mit müdem Lächeln oder Kopfschütteln bestraft, wenn ich von SAAB und meinen beiden heiß geliebten Autos schwärme. Ich steh 1000%ig dazu!!!!

  • Danke für den Klasse-Artikel!

  • Toller Artikel!

    Zu dieser Story gehört aber jetzt endlich einmal ein Happy End, sonst bekommt der Film Überlänge. 😉

    • Die hat er bereits 😀

  • Hie Tom,
    also das ist ja jetzt ´ne richtige Ansage: Seit Freitag ist also die GM-zeit bei Saab entgültig vorbei!? Mithin stehen deren Lizenzen nicht mehr zu Diskussion!? Kann man daraus eine Tendenz in Richtung Youngman ableiten? Soweit wir das hier duskutiert haben, hat Brightwell Holdings bislang auf die GM-Lizenzen gesetzt. Heißt das, Brightwell zieht sich zurück, handelt es sich doch immerhin um ein reines Investment Unternehmen?! Youngman produziert Kraftfahrzeuge, Brightwell hingegen läßt produzieren. An die graue Eminenz im hintergrund möchte ich jetzt gar nicht denken, es hat ja offenbar einen Grund, warum man (…noch…) nicht aus dem Schatten tritt. Irgenwie fehlt mir da ein Stück,– vielleicht kann mir mal jemand helfen.
    Gruß aus Koblenz
    Peter

    • Hej Peter,

      die Ansage von GM war recht klar und ich denke Brightwell macht sich unbegründete Hoffnungen, hat aber vielleicht noch einen anderen Plan. Muller und Youngman sind an GM gescheitert, auch Antonov. Überrachungen gibt es immer wieder, das ist klar. In diesem Fall aber vermutlich nicht.

      Grüße nach Koblenz !

      Tom

  • Jetzt verstehen wir gar nichts mehr – Muller und Youngman sind zwar an GM gescheitert (was die Lizenzen für 9-5 und 9-4X anging), aber Youngman hat doch den Plan, ohne Lizenzen neu zu starten. Somit müßte man doch, wie auch von deutscheseck123 richtig angedeutet / angefragt, in Sachen Youngman-Lotus von der vermuteten und auch von diesem Konzern angekündigten Tendenz ausgehen.

    Der Hinweis von Tom in Bezug auf mögliche Überraschungen bezieht sich wohl mehr auf Brightwell und deren Umgang mit GM – oder ist dies hier falsch angekommen?

    • Hallo Julie,

      es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn die letzten Monate waren turbulent. Ursprünglich wollte Youngman, damals noch mit Pang Da die GM Lizenzen nutzen. Und ja, der Hinweis mit den Überraschungen gilt Brightwell.

  • Hallo, Tom! Seit ca. 15 Jahren fahre ich – von Volvo kommend -verschiedene Saabs, derzeit einen 9.3 Kombi, gehirscht und die Geschichte Saab-GM habe ich SO noch nie gehört. Dafür besten Dank und Anerkennung für die Recherche.
    Aber ich hätte nun zum Abschluss der GM-Zeit doch gern gewusst was es konkret heißt “Seit Freitag ist die GM-Zeit bei Saab endgültig vorbei.” Warum gerade seit Freitag? Was ist da konkret geschehen? Auch andere Blogfreunde wird das interessieren und ich bedanke mich schon mal im Voraus für ein paar Erklärungen.

      • Besten Dank für den link. Deinen Beitrag hatte ich wohl gelesen. Aber auch dort steht: “Unklar ist nach wie vor das Szenario um den Saab 9-3.” Aber dieses Auto oder etwas ganz Neues ist doch der einzige Strohhalm, an den sich derzeit die SAAB-Gemeinde klammert. Es bleibt also unklar, ob und wenn ja in wie weit GM beim 9.3 Ansprüche geltend machen kann und will.
        Außerdem,wie verbindlich ist, was ein Pressesprecher einem Journalisten erzählt?

        Nächste Woche sehen wir vielleicht noch klarer. Ich halte es für nicht ganz ausgeschlossen, dass der dritte Bieter Stronach sein wird. Immerhin haben die in Graz schon Saabs gebaut.

  • Toller Artikel, Tom!!!

    Besonders der Teil mit der gerafften Geschichte der letzten Dekaden!!!
    Wusste ich so teils noch nicht …. sehr interessant!

  • Super Artikel, der Saab Spirit lebt ! So wird aus einem verregneten Sonntag ein guter Sonntag !

  • Souveräne Schreibe ! Kann nur sagen, Wochenende gerettet. 🙂

  • Hallo Tom

    Vielen Dank für den tollen und informativen Artikel.

    Du solltest ein Buch über Saab schreiben und ich wäre der erste Käufer

  • sehr schön zusammengefasst!

    was die erbsenzähler von gm wohl nie begriffen haben ist das ein premiumprodukt, eigentlich jedes produkt auch wirtschaftlich erfolgreich sein muß! das gerede von “immer nur verluste gemacht” schadet opel genau wie saab! wer kauft schon gern von verlieren?
    auch das der technische fortschritt erst bei opel dann bei saab passierte schadet beiden marken. umgedreht hätten beide profitiert, danach ggf. auch noch die koreaner. ich denke selbst in amerika hätte der slogen “mit deutscher und schwedischer sicherheitstechnik” für ein besseres image gesorgt.

    hoffen wir das es einen neuen eigner gibt, der auch wieder autos baut und es besser macht

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