Saab News: Victor Muller gegen Guy Lofalk
Victor Muller hat Saabsunited interne Dokumente zur Verfügung gestellt, welche die Verfehlungen Guy Lofalks belegen sollen. Ich will dieses Schreiben, auch den Brief des Herrn Hogenholtz an Lofalk, der Gemeinde nicht vorenthalten. Jeder soll sich sein eigenes Bild machen können. Einige kurze Bemerkungen und meine Bitte um Objektivität möchte ich mir allerdings nicht verkneifen.
Zum einen macht Saab seine negative Presse erfolgreich selbst. Seit Monaten. Schon wieder wird interner Zank nach außen getragen. Die Retoure von Lofalk wird kommen, ganz sicher. Weitere negative Presse ist damit programmiert, das Unternehmen kommt nicht zur Ruhe. In meinen Augen schlecht für die Marke und die weitere Fortsetzung unglücklicher Pressearbeit. Unter diesen Umständen ist es schwierig saubere und objektive Arbeit, auch auf dem Blog, für die Marke zu machen.
Zum zweiten, bevor jetzt Kommentatoren über Lofalk herfallen: Saab wurde nicht von Lofalk in die Situation gebracht, in welcher sich das Unternehmen befindet. Von daher hätten auch die Schreiber der Dokumente vorsichtiger mit Ihren Worten sein sollen. Sie haben die aktuelle Situation verursacht. Und sie waren es, die sich Lofalk als Administrator gewünscht haben.
Nur meine Worte und meine Bitte zur Objektivität. Danke.
Text: tom@saabblog.net
…ich glaube die Retoure von Herrn Lofalk ist eingetroffen. Oder war der Brief von SWAN schon die vorgezogene Retoure auf das, was man kommen sah? Wirklich ganz großes Theater!
Oh weh,
da sind wohl zwei starke Charaktere kollidiert, die beide keine Teamplayer sind.
Au weia.
Was soll das? Hat man dazu wirklich noch Zeit? Ist das noch professionell oder zeigt sich hier, dass man von Anfang an überfordert war mit der Liga, in der hier gespielt wird? Wenn Herr Lofalk wirklich diese lange Liste an Verfehlungen produziert hat, hätte man ihn doch schon längst austauschen oder stoppen sollen.
Ich will hier nicht Herrn Lofalk von aller Schuld freisprechen, aber solche Aktionen sind wirklich nicht hilfreich, sondern erwecken den Eindruck, dass man schon einmal einen Schuldigen sucht…
Man fragt sich wirklich welche Soap Opera da abgeht. da bastelt jemand an seiner eigenen Saga und will sich von aller Schuld freiwaschen. Das ist die ganz große Show.
By the way: Während dort die Show abgeht kümmert sich ein Blog um Ersatzteile für meinen SAAB. Ist schon tolles Engagement und einer muß die Arbeit ja machen 😉 . Danke an Tom für die schnelle Reaktion und die Telefonnummer. Alles ist gut und Du hast Mail.
Der Kindergartenkrieg ist noch nicht vorbei. Ich wundere mich schon, mit welcher Priorität VM die Punkte abarbeitet, die zu einer Rettung von SAAB führen sollen. Ist die LÖSUNG schon da, dass er Zeit hat sich an persönlichen Feinden abzuarbeiten?
Ich finde die bisherige Vorgehensweise von Herrn Lofalk nach wie vor dilettantisch.
Herr Lofalk kennt beide Parteien, GM und Saab, aus der Rekonstruktion 2009 sehr gut. Aus diesem Grund kann ich nicht verstehen, wie man den chinesischen Investoren insgesamt 1oo%
der Anteile versprechen konnte, ohne das Thema der Lizenzen zu bedenken.
Hallo!
Lofalk hat von Beginn an versucht, eine 100 % Übernahme durch chinesische Investoren durchzusetzen (erst Geely, dann YM/PD). Hätte er sich nur ein wenig mit den vertraglichen Gegebenheiten zwischen Saab und GM vertraut gemacht, wäre klar gewesen dass GM einer solchen Konstellation nie zugestimmt hätte. Darin sehe ich die eigentliche Verfehlung von Herrn Lofalk, denn durch diese eigenmächtigen Aktionen hat Saab unnötig viel Zeit verloren, die jetzt womöglich fehlt.
Danke Tom für die Worte. Was auch in dieser höchstdramatischen Situation bei SAAB nie verloren gehen darf ist der gegenseitige Respekt voreinander. Auch wenn Lofalk und VM nicht einer Meinung waren und die Sache verunglückt ist. Man muss einen gewissen gegenseitigen Respekt wahren.
VM, bitte bringen Sie endlich die Lösung !
hallo tom,
sicher hast du mit deinem resume recht – aber auch ein eingesetzter verwalter muss seine pflichten erfüllen und sich professionell innerhalb des zulässigen rahmens bewegen. hierfür bekommt er ja auch nicht gerade wenig geld…
insofern kann ich die verärgerung gut verstehen, da auch ich die leistungen von herrn lofalk seit längerem als alles andere als gut empfinde.
auch für mich hat er von einem geschäft dieser grössenordnung wenig ahnung und hat auch nicht ansatzweise professionell agiert.
viele grüsse
marcus
Dies sehen wir hier in Schleswig-Holstein ähnlich – Fakt ist aber dennoch, dass jetzt endlich die Lösung her muß!!!
Ewige Schuldzuweisungen bringen überhaupt nichts – auch VM / Chinesen hatten viel Zeit, um das Schiff in sichere Gewässer zu steuern. Wenn hier entsprechendes Können vorhanden ist, sollen sie doch endlich mal zeigen, wie die Sache erfolgreich hinzukriegen ist – die ewigen “Versuche” nerven doch langsam selbst hartgesottene Zeitgenossen! Also VM, bitte endlich mal allen zeigen wie es geht!
Hallo Marcus,
wir kennen alle nur das, was nach außen sichtbar ist/war und was (gezielt) nach außen gebracht wurde/wird. Ich bin der Meinung, nur wenn wir dabei gewesen sind, können wir eine Situation aus unserem Blickwinkel beurteilen. Nie sollten wir aufgrund von “Hören-Sagen” urteilen und schon gar nicht eine Person ver- oder beurteilen.
Insofern bitte ich alle(!) um entsprechende Zurückhaltung.
Herzliche Grüße JoPe
P.S.: Ob ich wohl noch meinen 9.5 bekommen werde. Das lange Warten und Sich-Arrangieren geht auf die Nerven. 🙁
hallo jope,
viele der dinge der letzten wochen wurden ja durch pressemitteilungen bestätigt und da kann man sich dann schon ein bild machen. die vorschläge von herrn lofalk wurden öffentlich publiziert und daher gehe ich schon davon aus, dass diese entsprechend ausgefallen sind.
daher bilde ich mir aus diesen fakten meine meinung – auch darüber, wie eilig es herr lofalk hatte, die rekonstruktion abzubrechen. auch hier gibt es sicher fristen, aber keine von ein,zwei tagen nach dem scheitern seiner vorschläge.
was hier abläuft ist für mich das “gockelsyndrom” und davvon ist niemand gefeit.
für herrn lofalk geht es um einen auftrag und dessen entlohnung – für victor muller geht es um weit mehr und da müssen auch emotionen erlaubt sein.
es geht hier nicht nur um fakten, sondern um menschen auf den verschiedensten seiten des tisches und diese interessieren technokraten oftmals nicht im geringsten, wobei ich dies herrn lofalk nicht direkt unterstellen möchte.
ein blog bedeutet meinungsäusserung, sonst kann man es gleich lassen und nichts anderes sind meine beiträge. da ich hierbei niemamden beleidige, geschweige denn angreife, werde ich dies auch in zukunft so halten.