Evergrande Elektroauto Hengchi 1 wird 2020 vorgestellt

Die Pläne konkretisieren sich. Das erste Elektroauto von Evergrande, der Hengchi 1, wird im 1. Halbjahr 2020 vorgestellt. Die Serienproduktion startet 2021, sie soll den Auftakt zu einer Offensive mit mindestens 15 neuen Fahrzeugen bilden. Evergrande plant mit einem riesigen Milliardeninvestment,  an die Spitze der Mobilitätsanbieter vorzustoßen.

Evergrande Autogipfel in Guangzhou
Evergrande Autogipfel in Guangzhou. Bild: Evergrande

Dazu bietet man alles auf, was Rang und Namen in der Branche hat. Anfang der Woche lud Evergrande in Guangzhou zu einem Autogipfel mit 206 namhaften Zulieferbetrieben aus aller Welt. Das Unternehmen spricht in einer Pressemeldung von einem „epischen“ Gipfel, den es in dieser Form zuvor noch nie gegeben hätte. Tatsächlich ist die Größe des Investments und die Konsequenz,  mit der man die besten Designer und Zulieferer ins Boot holt,  beeindruckend. Dass es insgesamt 10 Fabriken geben wird, die zwischen dem schwedischen Trollhättan und Guangzhou entlang der Seidenstraße einen riesigen Markt versorgen, fällt da als Detail kaum noch ins Gewicht. Ebenso die Ankündigung, außerdem noch 1.000 Supersportwagen zusammen mit Koenigsegg zu bauen.

Evergrande gegen Tesla und VW

Das Medienecho am gestrigen Tag war gewaltig. Allerdings mehren sich auch die Kommentare, welche ein Fragezeichen hinter die Pläne setzen. Der Elektroautomarkt in China entwickelt sich schwächer als geplant, in Europa steckt die Elektromobilität in den Anfängen fest. Vom Massenmarkt, vor allem aber von der Profitabilität, ist man noch weit entfernt. Zeitgleich kommen immer neue Fahrzeuge auf den Markt. Tesla plant ein deutsches Werk und wird 2021 das Modell Y in Deutschland produzieren, bei Volkswagen beginnt eine Elektroauto-Offensive. Die größte Unsicherheit aber ist der Kunde selbst. Wird er begeistert auf den elektrischen Zug aufspringen oder wird er sich verweigern?

Die jüngste Entwicklung in China könnte zum Nachdenken bewegen. Mit dem langsamen Auslaufen der Subventionen ist der Markt für Batterie-Elektroautos mittlerweile seit 4 Monaten im Rückwärtsgang. Im Oktober brachen die Zulassungen um 45,6 % auf nur noch 75.000 Einheiten ein. Allerdings liegt man im Vergleich zum Vorjahr immer noch mit 10,2 % im Plus.

Wird Hengchi 1 in Trollhättan gebaut?

Zu Hengchi 1 gibt es bisher keine Details. Hinter dem Namen könnte sich ein Sportwagen mit Genen von Koenigsegg verbergen. Ebensogut kann es sich um ein elektrisches SUV oder jede andere Form handeln.

Spannend aus SaabBlog Sicht ist alleine die weitere Entwicklung in Trollhättan. Werden in Schweden 2021 Autos gebaut, wird das Produkt überzeugen und die Tradition des Standorts weiterführen? Wird aus der Saab Fabrik am Göta Älv nur eine weitere chinesische Autofabrik,  oder wird irgendetwas vom Saab Erbe überleben? Die Fragen sind offen,  und sie werden es noch einige Monate bleiben. Ihre Beantwortung kann interessant sein, muss aber nicht.

21 Gedanken zu „Evergrande Elektroauto Hengchi 1 wird 2020 vorgestellt

  • Das ganze ist ein Krimi und jedesmal spannend zu verfolgen. Auch wenn es nicht SAAB relevant ist, aber der Mix macht es eben. Mein Gedanke: Man wird doch nicht Milliarden investieren und dann ernstlich mit dem Namen „Hengchi“ weltweit auf Kundensuche gehen?

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  • BIG, BIGGER, EVERGRANDE

    Da dreht sich mir der Kopf. Der Markenname, wie Herr Nordmann schon sagte? Aber auch zig weitere Fragen. Der Zeitplan für das erste Modell? Oder etwa, ob man überhaupt noch Interesse an der Auftragsfertigung eines Sion hat?

    Über allen 100 Fragen schwebt die große Grundsatzfrage, ob es in einer endlichen Welt mit endlichen Ressourcen überhaupt zeitgemäß ist, so großspurig zu denken?

    Auch wenn es um EVs geht, ich werde das Gefühl nicht los, dass hier der größte Saurier aller Zeiten kreiert wird.

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  • … besonders, wenn man bedenkt, dass sich sogar in Deutschland die Stimmen mehren, dass man die anderen alternativen Antriebskonzepte, wie z.B. Wasserstoff, nicht völlig aus den Augen lassen sollte. Japan setzt großen Anstrengungen in den Ausbau der Wasserstoffversorgung und auch in Südkorea (Hyundai) denkt man wohl ähnlich. Allein auf das Einbahnstraßenmodell E-Mobil zu setzen, halte ich doch für sehr gewagt, auch wenn es immer wieder schöngerechnet wird.
    Und wer kauft ernsthaft ein Auto mit dem Namen Heng(st aus)chi(na)? Ich jedenfalls bestimmt nicht, denn ich sitze lieber bequem in meinem Saab. Ich geniese dessen Vorzüge und schütze die Umwelt durch den Verzicht auf immer neue Spielereien, welche im Sinne einer (verlogenen) Autolobby durch politische Sprachrohre verbreitet werden sollen.

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  • Ist doch am Anfang egal wie die Kiste heißt. Wenn sie billig genug angeboten wird und viel fürs Geld bietet.
    An Namen wie Dacia oder Hyundai haben sich mittlerweile auch alle gewöhnt.
    Es scheint sogar chic zu sein einen Dacia zu fahren um zu zeigen daß man kein Statussymbol fährt.

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    • Die Billig-Schiene interessiert Evergrande nicht. Der Anspruch zielt in Richtung Premium und die Attacke setzt genau dort an, wo die europäischen Hersteller ihr Geld verdienen. Billig war China vor 20 oder 30 Jahren. Heute gehen die Ansprüche in eine andere Richtung.

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  • Soeben bin ich einem hellblau-metallic 9-5 NG aus RZ- begegnet, welch´ ein wunderbares Gänsehautgefühl! 🙂
    Da ist das Thema NEVS oder Evergrande ganz weit weg…
    Das Land mit den meisten Bewohnern soll wohl auch die größte Autofabrik bekommen…, ich nenne es Größenwahnsinn aus vergangenen Zeiten…schade um das viele Geld, was dort auf EINE (!) Karte gesetzt wird. Probleme hat der Globus ja genug, die damit u.a. auch unterstützt angegangen werden könnten.
    Danke für die Info. Ich gedulde mich auf das Jahr 2020.

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  • So wie Evergrande auftritt, denke ich nicht, dass sie ihre Produkte als Kisten sehen, oder gegen Dacia und Hyundai antreten wollen. Ich vermute ehr, dass sie das Selbstverständnis haben, der chinesische Tesla oder der chinesische Audi sein zu wollen.

    Wenn man mal versucht herauszufinden, was Heng Chi eigentlich bedeutet, findet man „to puff hard“ (https://chinese.yabla.com/chinese-english-pinyin-dictionary.php?define=heng+chi) was wohl ein Bild für heftiges Atmen bei schwerer Anstrengung, oder die hochfrequenten Auspuffschläge einer Dampflok unter Vollast ist. Mithin also vermutlich die Bedeutung ‚hochleistungsfähig‘, oder ‚Zur Höchstleistung fähig‘ haben dürfte. Ich denke nicht, dass das ein Billigprodukt werden soll, das würde ja auch nicht zur Kooperation mit Koenigsegg passen. Wenn man von deren Strahlkraft profitieren will, darf man selbst kein Billigheimer sein.

    Bei der angestrebten Größe könnte man vermuten, dass sie im besten Fall preiswürdig sein wollen. Vielleicht greifen sie die Borgward-Idee von ‚Accessible Premium‘ auf, wollen es aber mit Sicherheit richtig machen. Das soll bestimmt kein zweites Brilliance werden, ob sie ihre Ideen umsetzen können, ist natürlich eine ganz andere Frage.

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  • @ StF,

    wie immer interessante Infos in Ergänzung. Und ich teile Ihre Einschätzung. Ein Mutterkonzern namens „Auf Ewig Großartig“ mit einer Automobilmarke namens „Luft (& Power) ohne Ende“ zielt ganz sicher nicht darauf ab, die kostengünstigste und umweltfreundliche Konkurrenz zu einem „Staubpinsel“ (etwa dem Dacia Duster) sein zu wollen …

    Neben der Großspurigkeit des Unternehmens selbst, sind auch der persönliche oder der Nationalstolz der Zielgruppe nicht zu unterschätzen. Auch haben wir hier ja über Kooperationen & Partner gelesen.

    Es deutet alles auf eine unverhohlene Leistungsshow hin, bei der Umweltbilanzen und Nachhaltigkeit nur soweit eine Rolle spielen werden, wie sie für den Werbesprech zwingend sind.

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  • If they (the producing County) do not have any Oil, then your answer is YES ……….

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  • Die Entwicklung der E-Mobilität in China, sollte doch allen die auf diese Technologie setzen zumindest zum nachdenken bringen. Daher mag die Verpackung sicherlich auf hohem Niveau sein, aber mit dem eventuell falschen Antriebskonzept, was widerum zu einem schnellen Aus führen könnte.

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  • @ Alter Schwede,

    ich sehe derzeit ganz grundsätzlich nicht das EINE Antriebskonzept, auf das irgendwer setzen sollte und sinnvoll könnte …
    Insofern stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Es ist politisch, wirtschaftlich und auch gegenüber der Umwelt fahrlässig, von einem heiligen Gral zu fabulieren …

    Und wenn man schon einen Tunnelblick hat, dann sollte man doch wenigstens in der Lage sein, die Spur zu halten. Das Schicksal der dt. Solarindustrie ist bekannt. Aktuell fährt D die Windenergie an die Wand und Hersteller haben den massiven Abbau von Stellen angekündigt, weil der Ausbau politisch bedingt zum Erliegen gekommen sei.

    Wer unter solchen Bedingungen noch daran glauben kann und will, dass wir auf dem richtigen Weg wären, ist ein unverbesserlicher Optimist.

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  • Solange man sich Sorgen macht, ob das Batterieelektrische-, oder das Brennstoffzellen-Auto, das ‚richtige‘ Antriebskonzept sein werden, oder nicht, sollten die Sorgen relativ klein sein.
    Das sind beides grundsätzlich Elektroautos, bei denen der Energiespeicher jeweils ein anderer ist, solange nachher nicht die Lösung zurück zur Pferdekutsche, oder vorwärts zum Beamen sein wird, läuft erst mal keiner bei der Elektroautoentwicklung in die falsche Richtung.

    Wie schließlich ein Brennstoffzellenauto realisiert wird, seriell (Brennstoffzelle lädt den Akku auf), oder parallel (Akku & Brennstoffzelle liefern gleichzeitig Strom), kann von der Fahrzeugnutzung, aber eventuell auch von den Energie-Bereitstellungspreisen, den Kosten des Klimawandels, oder was auch immer, abhängig sein.
    Bei den Wirkungsgraden, die im Augenblick genannt werden (beim Batteriespeicher können ~70% des eingespeisten Stroms zum Fahren genutzt werden, bei der Wasserstoff-Brennstoffzelle ~35% des zur Wasserstofferzeugung eingesetzten Stromes), würde ich auf die serielle Variante tippen, wenn ich an die schnelle Wasserstoff-Einführung glauben würde.

    So wie wir uns momentan anstellen beim Bau von Windrädern, oder auch nur Hochspannungsleitungen, ist mir relativ unklar, wie die Energiewende gelingen soll. Dass an jeder Tankstelle ein Elektrolyseur zur Wasserstoff-Elektrolyse stehen wird und der notwendige Strom über das E-Netz verteilt werden wird, sehe ich im Augenblick nicht. Eher klagen die Anwohner die Tankstellen aus den Ortschaften heraus auf die grünen Wiesen.
    Da es kein Wasserstoffverteilnetz gibt, müsste der Wasserstoff mit Tankfahrzeugen geliefert werden, grundsätzlich möglich, aber so etwas wie das Erdgasnetz wäre schöner. Vermutlich kommen wir in einem 10- oder 20-jährigen Zeitraum nicht darum herum, aus Wasserstoff erst Methan (synthetisches Erdgas) durch Hinzufügen von Kohlenstoff zu machen, das über das Erdgasnetz verteilt werden kann. Ist zwar mit dem Nachteil verbunden, dass der schon nicht so tolle Wirkungsgrad von Wasserstoff noch mal um den Faktor 2 bis 3 herunter geht, dafür steht die notwendige Infrastruktur aber schon.

    Langfristig wird es wohl schon Wasserstoff statt Erdgas sein. An den Tankstellen/Ladestationen gibt es dann Strom und Wasserstoff, so wie heute Benzin und Diesel. Strom für Batterie- und Plug-In Wasserstoffautos und Wasserstoff für den Rest.
    Möglicherweise liege ich damit aber mehr oder weniger daneben, wie es üblicherweise bei Zukunftsprognosen zu passieren pflegt …

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  • @ StF,

    wieder interessant und gültig. Aber ist es nicht doch nur ein Ausschnitt aus einem viel größerem Blumenstrauß an Chancen, technisch und natürlich Möglichem aber auch relevanter Hindernisse?

    Ich vermisse in der gesamten Debatte um Energie und Verkehr Diversität. Es kann und darf nicht sein, dass nur noch die Brennstoffzelle vs. Seltener Erden diskutiert wird.

    Warum und wozu sollte sich die Menschheit freiwillig und im Angesicht einer großen Herausforderung selbst aller anderen Möglichkeiten berauben?

    Spannend ist auch die Frage, wie man den (zunehmenden) Luftverkehr künftig „befeuern“ möchte. Und diese meine ich rein rhetorisch, denn wir werden ohne Kraftstoffe nicht auskommen. Um so tragischer ist es, dass beispielsweise Biokraftstoffe in der aktuellen Diskussion gar nicht mehr vorkommen. Meinen Saab BioPower könnte ich schon heute fast CO2-neutral fahren, wenn sich diese Diskussion nicht frühzeitig viel zu sehr verengt hätte …

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  • @ Herbert Hürsch

    Die flüssigen Kraftstoffe sind halt wunderbar einfach zu handhaben, weshalb sie sich ja auch durchgesetzt haben. Die Sache mit den Biokraftstoffen ist halt, welchen Anteil am gesamt notwendigen Kraftstoffbedarf kann dadurch generiert werden, ohne andere Probleme (Konkurrenz Essen – Tank) zu verursachen? Dazu habe ich leider keine Zahlen, auf die Schnelle würde ich mal irgendwas um die 20 – 25% vermuten.

    Da in der Industrie momentan aber alles bis zum Maximum optimiert wird (Stückzahl maximal, Stückkosten minimal), will sich wohl keiner mit einem so relativ kleinen Stück vom Kuchen beschäftigen. Sieht man gerade schön in der Pharmaindustrie, dort ist viel Produktion in 1 -2 Werken in Asien konzentriert, und wenn es dort irgendwo hakt, sind bei uns die Apotheken leer, weil die Medikamente nirgendwo anders bezogen werden können. Scheint mir klar überoptimiert zu sein, ist aber nun mal so. Hier wäre wohl ein Umdenken wünschenswert, aber wie soll man das erreichen? Hier scheint mir die Politik klar unteroptimiert zu sein.

    Dass Luftverkehr und auch Redereien gerne am Bekannten festhalten, ist nachvollziehbar, dort wird es wohl eine Kostenfrage sein, ob es Biokraftstoffe, verflüssigtes synthetisches Methan (mit nochmals geringerem Wirkungsgrad), oder vielleicht doch Wasserstoff sein wird.
    Es ist zumindest vorstellbar, dass in einem Flugzeug, dass in etwa so aussieht wie ein A380, unten im Rumpf die Passagiere sitzen, während oben im Rumpf der Wasserstoff mitfliegt.
    Auch bei Schiffen lässt sich das bestimmt irgendwie bewerkstelligen und hätte den Vorteil, dass bei einer Havarie nicht immer der Treibstoff im Meer verschwindet, sondern dann zur Abwechslung mal in der Atmosphäre. Man könnte ja auch über Drachensegel und Flettner-Rotoren nachdenken, aber der Wind ist ja leider so schlecht planbar, da fehlt ja das Potential zur Überoptmierung.

    Wer aber vermutlich gar nicht auf flüssige Kraftstoffe verzichten will, dürfte das Militär sein. Wenn man gerade damit beschäftigt ist, sich gegenseitig alles kaputt zu schlagen, will man bestimmt nicht, dass bei einem Leck der Kraftstoff im Himmel verschwindet, oder man einen tödlichen elektrischen Schlag bekommt.
    Hier könnte man auch vermuten, dass es auf den Preis nicht wirklich ankommt, dass betrifft vermutlich aber hauptsächlich die amerikanischen Streitkräfte und dürfte ein Problem für die Bundeswehr sein, bei der es womöglich zurück zur Kavallerie gehen könnte …

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  • Hengchi 1?

    Im April 2017 hat Qoros, zusammen mit seinem damaligen Kooperationspartner Koenigsegg, eine vollelektrische supercarähnliche Luxuslimousine auf einer Autoshow in Shanghai vorgestellt:

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/qoros-k-ev-chinesen-stehlen-volkswagen-die-show-neuer-elektro-renner-von-qoros_id_6973918.html

    https://der-autotester.de/qoros-k-ev-kampfjet-fuer-die-oberklasse/

    Das Karosseriedesign dürfte von Qoros, oder einem von Qoros beauftragten Designer, stammen und damit Qoros gehören. Das heißt, so würde Hengchi 1 mit Sicherheit nicht aussehen.
    Die Antriebstechnikstammt stammt ziemlich sicher von Koenigsegg, so dass dort auch die Rechte dafür liegen werden. Bleibt noch die Frage, ob sich Koenigsegg damals auch die Mühe gemacht hat, eine echte Plattform dafür wenigstens vorzuentwickeln, oder hat man einfach einem Rahmen zusammengeschweißt, da es nur um die Optik ging?

    Falls man damals tatsächlich angefangen hat, eine Plattform für ein 4-sitziges E-Supercar zu entwickeln, und die Rechte bei Koenigsegg liegen, könnte das natürlich ein Ausgangspunkt für eine elektrische Hochleistungs-Luxuslimousine von Evergrande-Hengchi sein, da man dann nicht bei Null anfangen muss. Das wäre auch eine Erklärung für den kommunizierten Zeitplan mit der Vorstellung 2020.
    Und der neue Hausdesigner Pininfarina könnte dann eine mehr oder weniger schöne Karosserie darüberstülpen. Da dann vermutlich die Antriebskomponenten und eventuell auch Carbonteile von Koenigsegg zugeliefert werden würden, wäre auch eine Montage in Trollhättan denkbar.

    Das wäre ein interessanter Ansatz, eine neue Marke mit einem Luxusprodukt zu starten. Da wäre ich neugierig, ob das funktionieren kann, falls das wirklich der Plan sein sollte.

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  • Der Mix und das richtige Timing …

    (@ StF) … sind die Schlüssel für eine gelungene Verkehrs- und Energiewende.

    Ich kann keine gültigen Gründe erkennen, alles auf eine Karte zu setzen. Und damit meine ich, ausschließlich auf Öko-Strom zu setzen, was sowohl Seltene Erden als auch Wasserstoff für die Mobilität umfasst.

    Wir müssen alle Möglichkeiten und Ressourcen sinnvoll nutzen. Zuwiderhandlung ist Verschwendung …

    Verschwendung im Namen von Klima,. Mensch und Umwelt? Das kann es nicht sein, das können wir uns nicht leisten. Wir brauchen kein Allheilmittel, sondern den perfekten Mix. Die energetische oder mobile Verwertung voin organischen Abfällen gehört zwingend ins Konzept.

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  • Mix & Timing

    Worüber reden wir denn bei der Energiewende, ganz grundsätzlich doch darüber, die fossilen Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen und mit dieser Umstellung auch mal anzufangen. Das Timing gibt uns der Temperaturanstieg bzw. der Maximalwert, den wir zulassen wollen doch eigentlich vor.
    Wenn wir dann tatsächlich mal anfangen umzustellen, stellt sich ein Energie(-Träger)-Mix doch von ganz alleine ein, vermutlich nicht der perfekte, wobei fraglich ist, ob es den überhaupt gibt. In der Rückschau kann man ihn dann zwar ermitteln, aber ob er bis ins kleinste planbar ist, da habe ich doch meine Zweifel.

    Was ist überhaupt der Zeithorizont für die Umstellung? Angenommen, es werden noch 10 Jahre lang Verbrenner verkauft, denen dann maximal 20 Jahre Betriebszeit zugestanden werden, sind das 30 Jahre. Und da eigentlich nichts so schnell läuft wie geplant, sind das dann real eher 50 bis 70 Jahre. Bei den Zahlen ist nach den Klimawarnern eigentlich schon alles vorbei.
    Bei den Kraftwerken sieht es doch ähnlich aus. Wind und Solaranlagen wurden zwar ausgebaut und existieren jetzt zusätzlich zu den klassischen Kraftwerken, aber wo sind die grundlastfähigen Energiespeicher? Deshalb stehen dann die Windräder still, statt Strom zu erzeugen, weil er im Netz nicht unterzubringen ist.

    Wo soll denn da die Wende sein? Ehrlicherweise ist die noch nicht mal richtig vorbereitet.
    Wir setzen tatsächlich alles auf eine Karte, auf der steht aber weder Ökostrom, noch Wasserstoff, sondern:
    Es wird schon nicht so schlimm kommen und es ist noch immer gut gegangen.

    Ob das so clever ist, zeigt dann die Zukunft und in der Rückschau lässt es sich dann auch einordnen.

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  • @ StF,

    Mix und Timing sind von den Ressourcen und dem Stand der Technik, sowie einer gegebenen Infrastruktur her zu denken.

    Es liegt mir völlig fern, eine Notwendigkeit des Handelns in Abrede zu stellen.

    Es liegt mir aber ebenso fern, das Aus von Biokraftstoffen zu bejubeln. Hier wird blind gehandelt, werden Ressourcen verschwendet und eine existierende Struktur nicht genutzt.

    Wäre es anders, würden wir alle biologischen Abfälle längst und vollständig verwerten (diese sind klimatisch gratis), würde ich derlei Gedanken auch nicht äußern.

    Die Kriterien für Mix und Timing sind denkbar einfach. Null Verschwendung. Insofern können wir es uns auch in ferner Zukunft nicht leisten, Abfälle nicht zu verwerten und im Falle von Biogas oder -Kraftstoffen erübrigt sich die Frage nach dem Timing daher per se.

    Die Frage nach dem Mix richtet sich in diesem Punkt (einer von vielen) nach der Menge verwertbarer Abfälle.Eigentlich ganz Einfach und doch so kompliziert …

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  • Ända sedan kineserna tog över resterna av Saab för rätt många år se´n nu,så har de skapat en KONSTART av uttrycket „“Mycket snack och lite verkstad““ (det skulle faktiskt ha kunnat varit riktigt komiskt,om det inte vore en SVENSK IKON som de pissade på !).Är det nå´n som minns längre hur många gånger de ändrat ägarstruktur,i syfte att ens KOMMA IGÅNG med tillverkningen (nästan utan resultat) ?. I början visste de inte ens själva om de skulle bygga bensin-/elbilar,eller både och. En annan period gick snacket „“allting kommer att bli bättre när vi byggt upp vår nya fabrik i Kina““ !… -En fabrik TILL,när de inte ens kommit igång med Trollhättanverket,vilken i princip t o m var „fit for fight“,redan från dag 1 ?!. Nu tycks kinafabriken vara igång,men de har inte fått ut några bilar därifrån…HELLER !. Att den senaste ägaren,Evergrande,vågar ta över det här skämtet till företag,måste tyda på ett övermänskligt visionärt tänkande,alternativt nå´n uråldig asiatisk självplågarfilosofi (om det inte rör sig om en större psykiatrisk,patologisk bild). Dessvärre så passade de på nu att köpa majoritetsägandet i Koeningsegg också,när de ändå höll på.-Snacka om feststämning det måste ha varit på de respektive kontoren hos McLaren,Pagani,Ferarri,och framförallt Tesla,när de fick vetskap om detta !.

    DET SERIÖSA kinesiska bolaget Geely tog helt över Volvos personbilar,och „äter sig långsamt in“ till att även bli majoritetsägare till moderbolaget Volvo (15 % i dagsläget,men aptiten efter mer är uppenbar).Moderbolaget har förresten redan sålt av all flygplansrelaterad Volvo-verksamhet till engelsmännen.

    What else ?… Tysken tog Scania,så..jaa…¤suck¤

    Jag undrar bara vad som hände med all framåtanda,innovationsförmåga och intressant designskapartalang som präglade svensk fordonsindustri mellan 1920-talet,och fram till 90-talet ?. Nu tycks alla bara vilja lägga ner,sälja av och stoppa ner så mycket reda pengar i fickan,som möjligt.

    Förresten,är det BARA jag som tycker att DET HÄR projektet vore jävligt intressant att storsatsa på ?.

    http://www.trabant-nt.de/374/en/the-project/trabant-nt.aspx

    -En färdigutvecklad elbil,och som spelar på de redan etablerade starka retrokänslorna för det gamla östtyska miljöförstörarmonstret,Trabant !. Biljäveln „säljer sig själv“ ju för katten !.

    Tack för ordet !

    /Micke

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