Made by NEVS. Besuch im NEVS R&D Center (2/2)

Das NEVS R&D Center hat 16 verschiedene Abteilungen. Wir besuchen 4 davon und befinden uns auf den Weg zu den Prüfständen für Motoren und Antriebseinheiten. Diese Sektion ist besonders geheim, denn auf den Prüfständen läuft heute schon die Zukunft.

NEVS Wind- Klimatunnel.
NEVS Wind- Klimatunnel.

Über 30 Jahre bei Saab.

Ronnie Hermansson empfängt uns sehr herzlich und überflutet Mark und mich mit einer Reihe von Ideen,  was interessant wäre und was wir alles sehen könnten. Er ist der uneingeschränkte Herr der Prüfstände für Motoren, Getriebe und eigentlich alles,  was eine Antriebseinheit bildet. Die Labore seiner Abteilung testen nicht nur Verbrenner und Hybride,  sondern auch Antriebsstränge mit Elektromotoren.

18 Mitarbeiter arbeiten hier. Es sind die Besten der Besten,  die schon bei Saab dabei waren,  hören wir. Der Stolz in  Ronnie`s Stimme ist nicht zu überhören, und er erzählt uns von ganz langer Saab Tradition, viel Erfahrung, und von der Zukunft. Er selbst ist seit 34 Jahren bei Saab,  und irgendwie ist er uns Bloggern vom ersten Augenblick an sympathisch.

Es gibt Pressetermine, da haben Marketing und Pressesprecher das Wort. Meistens gibt es dann eine sehr spezielle, gefilterte Sicht der Dinge zu hören. Dieser Termin bei NEVS ist anders. Unkonventionell und mutig, weil unsere Kontaktpersonen Ingenieure und Entwickler sind. Ungefiltert eben. Sie sprechen mit uns offen, immer wieder mit viel Humor, und im Hintergrund ist der Stolz auf die Arbeit und auf die Historie stets fühlbar. Wir reisen von Abteilung zu Abteilung und spannen damit den Bogen von den 80er Jahren in die Zukunft. In das Jahr 2020 oder 2025 vielleicht.

Auf einem der Prüfstände läuft eine elektrische Antriebseinheit für ein NEVS EV. Der Teststand kann auf hohe Temperaturen aufgeheizt werden, und es ist auch möglich,  mit Minusgraden den tiefsten, skandinavischen Winter zu simulieren. Ein weiterer Teststand für Getriebe überprüft deren Belastbarkeit, Spezialmaschinen erlauben die Simulation in diversen Neigungswinkeln.

Saab, erzählt uns Ronnie, hat eine sehr lange Test-Historie, gezwungenermaßen muss man hinzufügen. Als kleiner Hersteller war das Geld stets knapp. Und die Erprobung auf der Teststrecke war immer schon kostspielig. Daher wurde seit Jahrzehnten intensiv in den Entwicklungslaboren Komponente für Komponente getestet, lange bevor es mit den Fahrzeugen auf die Strecke ging. Diese Erfahrung aus der Vergangenheit macht sich jetzt NEVS zunutze.

Wind- und Klimatunnel.

Die Prüfstände und die Arbeit dort sind streng geheimes Gebiet. Dort läuft die Zukunft,  und die Nikon kommt aus diesem Grund nicht zum Einsatz. Wir ziehen weiter durch die Gebäude des Entwicklungszentrums. Unser nächstes Ziel ist der Wind- und Klimatunnel. Er wurde 1987 in den Betrieb genommen und entsprach der Saab Philosophie,  möglichst umfangreich zu einem frühen Zeitpunkt im Labor zu testen.

Klima- und Windtunnel befinden sich fast am Ende des Geländes, nur das Material-Prüflabor ist noch ein Stück weiter von unserem Startpunkt entfernt. Auf dem Weg dorthin passieren wir einen Parkplatz mit Sichtschutz, NEVS Erprobungsträger fahren an uns vorbei. Es ist später Nachmittag, und man spürt die Betriebsamkeit in allen Abteilungen.

Der Windkanal läuft 16 Stunden am Tag und ist auch sehr intensiv von anderen Marken gebucht. Heute testet ein anderer Hersteller; dieser Teil bleibt uns selbstverständlich verschlossen. Wir inspizieren den Prüfstand und dürfen dann in den leeren Tunnel. Die Strahler an der Decke können den Kanal auf bis 50 Grad erhitzen, sie waren noch vor Minuten in Betrieb, es empfängt uns eine hochsommerliche Wärme. Ausserdem ist es möglich,  die Temperatur auf bis -35 Grad zu senken, Sahara Sonne scheinen zu lassen, Schneestürme zu entfachen oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern.

Es gibt ein Programm,  das Regen auf deutschen Autobahnen, den Stadtverkehr in Los Angeles, oder auch schwedische Landstrassen abbildet. Kurz und gut, ich bin recht beeindruckt. Die Anlage ist fast 30 Jahre alt, dennoch auf dem aktuellsten Stand der Technik. Im kommenden Jahr wird die “elektrisches Sonne” an der Decke erneuert. Die Investition ist nötig, da die Steuerungstechnik getauscht werden muss.

Von der Historie in die Zukunft.

Der Klima- und Windtunnel ist ein Stück Saab Geschichte und NEVS Zukunft. Die Klimaautomatik des Saab 9000 und die seiner Nachfolger wurde hier entwickelt, getestet, und immer wieder verbessert. Im 9000er war es die vermutlich beste Klimatisierung ihrer Zeit. Elektroautos aus Trollhättan, getestet für alle klimatischen Bedingungen auf diesem Planeten, werden die Zukunft bilden. Und genau darum geht es bei unserer nächsten Verabredung.

Mark und ich gehen vom Windtunnel zurück über die Aussenanlagen der Entwicklungsabteilung. Immer noch jagen diverse Erprobungsträger über das Gelände. Wir verabschieden uns von Thomas, der uns den Nachmittag geführt hat. Mit Ulrika treffen wir jetzt Christian Bromander, Director Mechanical & Electrical Architectur. Er hat mehr als 10 Jahre bei BMW gearbeitet, bevor es ihn 2002 zurück nach Schweden zog.

Seitdem hat er viel erlebt. Die Arbeit für Saab Automobile, für die Insolvenzverwalter, für Lean Nova. Die Gespräche mit den potentiellen Käufern, der Anfang mit NEVS. Wer Zukunft verstehen will, der muss auch die Vergangenheit kennen. Also sprechen wir kurz über die alten Zeiten. Über das nie produzierte Saab 9-3 SUV, das GM auf der Zielgeraden verhinderte. Den Saab Hybrid, der nicht kommen durfte. Über die düstere, schwere Zeit im Winter 2011/12, als Christian alleine im riesigen Gebäude war, weil Arbeiten fertiggestellt werden mussten.

Irgendwann während der Unterhaltung fällt dann bei mir der Groschen. In den vielen Gesprächen am Nachmittag und jetzt hier bei Christian Bromander kreist man immer auch um das eine Thema. Man durfte seine Fähigkeiten nie beweisen, wurde immer wieder ausbremst. Und dann kommt er, der Schüsselsatz. “Jetzt, mit NEVS, können wir zeigen,  was wir können. Geht es schief, dann gibt es keine Ausreden mehr.”

Die Querdenker

Dass hier etwas ganz aufregend Neues heranwächst wird mir im Gespräch schnell klar. In den Labors war viel Saab zu spüren. Menschen,  die Jahrzehnte der Marke gewidmet haben, und die ich schon alleine aus diesem Grund sympathisch finde. Es gibt aber nicht nur die Automenschen. Bei NEVS versammeln sich kluge Köpfe aus vielen anderen Branchen. Aus der IT, aus der Möbelbranche. Möbel? Ja natürlich, um neue Materialien und externe Ideen einzbringen. Querdenken ist bei NEVS Pflicht. Mich erinnert das an den “Lunatic Factor”.

Der Lego Baukasten

Der Schlüssel zur Zukunft soll die Phoenix E Architektur sein. Der Name ist die einzigste Gemeinsamkeit mit Überlegungen,  die zur Saab Spyker Zeit ihren Anfang nahmen. Phoenix E ist neu, komplett bei NEVS entwickelt, und Phoenix E ist revolutionär. Denn der Lego Baukasten, wie Christian ihn humorvoll nennt, erlaubt es NEVS,  als kleinen Produzenten viele Fahrzeugklassen abzudecken.

Grafiken zeigen uns,  wie der Baukasten funktioniert, welche Teile flexibel sein müssen,  um eine Limousine, ein Hatchback,  ein SUV oder einen Kompaktwagen effizient produzieren zu können. Ich lerne, ich verstehe. Vor allem begreife ich jetzt, warum es Zeit braucht,  bis die neuen Produkte fertig sind. Steht der Baukasten, dann kann NEVS eine unglaubliche Anzahl verschiedener Modelle fertig entwickeln und in sehr kurzer Zeit auf den Markt werfen.

Ganz einfach erklärt es sich am Beispiel eines Lenkrads. Ein einziges Lenkrad zu konstruieren genügt völlig, wenn man es richtig macht. Es kann in unendlich vielen Designs und Varianten produziert werden, so dass man absolut jeden Kundenwunsch erfüllen kann. Der Mensch am Steuer wird niemals vermuten, dass es aus Sicht des Entwicklers immer das gleiche Teil ist. Mal mit 2, mal mit 3 oder mit 4 Speichen. Genial !

Keep it simple

Dinge einfach zu halten ist eine große Herausforderung. Vor allem in dieser Branche, wo eine Vielzahl von Optionen dem Käufer zur Verfügung stehen. NEVS ist auf dem Weg. Phoenix E definiert Dinge klar und einfach und ist doch extrem flexibel. Phoenix E ist von Anfang an ausgelegt für autonomes Fahren. Ein Thema, das im Moment so richtig in Fahrt kommt. Und NEVS ist dabei, bis hinauf zum vollautonomen Level 5. Der Lego Baukasten aus Trollhättan ist ausserdem konzipiert für Elektroauto, Hybrid und konventionelle Motoren.

Plant man bei NEVS etwa doch einen Plug in Hybriden oder einen Verbrenner? Nein, sagt uns Christian. NEVS wird nur Elektroautos bauen, aber es gibt ein starkes Interesse von Kunden,  die NEVS Technologie auch für herkömmliche Antriebe nutzen möchten.

Da wäre noch das Thema von “shared mobility”. Es liegt mir irgendwie im Magen und ich komme nicht so ganz klar damit. Besitz war in der Geschichte der Menschen immer wichtig und erstrebenswert. Mein Haus, meine Yacht,  mein Auto – oder so ähnlich. Und früher was es mein Pferd, oder meine Pferde. Warum also soll sich der Kunde der Zukunft dafür begeistern,  seine Autos zu teilen?

Christian Bromander, Director Mechanical & Electrical Architectur und Pressesprecherin Ulrika Hultgren. Eingang NEVS R&D Center.
Christian Bromander, Director und Pressesprecherin Ulrika Hultgren.
NEVS ist Premium

Die Antwort verblüfft mich einigermassen. Es wird erstrebenswert sein,  einen NEVS zu fahren. So wie die Nachbarn in der Gegenwart auf das neue Leasing-Fahrzeug reflektieren, so wird es in der Zukunft bei “shared mobility” sein. Nur eben etwas intelligenter.

Es wird Anbieter in diversen Segmenten geben. Höherklassig oder auch in der Holzklasse. Wer sich aber von einem NEVS abholen lässt, der muss einfach erfolgreich sein. Oder klarer formuliert, er muss es sich leisten können. Wie wäre das, fragt mich Christian, wenn Du jeden Morgen von einem sauberen, frisch gewaschenen Fahrzeug abgeholt wirst, und die Lieblingslektüre (auf Wunsch im analogen Format) liegt bereit?

Ja wie wäre das? Ich würde das mögen. Sehr sogar. Denn NEVS nimmt mir Dinge ab, für die ich eigentlich kaum Zeit finde. Oder solche, die lästig sind. In Zukunft zahle ich dann keine KFZ Versicherung und keine Steuern mehr. Ich benötige keine Werkstatttermine, muss kein Auto waschen oder saugen. Denn darum kümmert sich NEVS. Ich zahle nur dann, wenn ich das Fahrzeug nutze. Und für meine Freizeit und Hobby stehen die analogen Saabs in der Garage. Oder ich fahre mit einem NEVS EV Cabrio am Wochenende in die Berge.

Sieht sich NEVS als Premium? Ja, NEVS wird Premium sein.

Wir bedanken uns bei Christian Bromander für seine Zeit, das Gespräch und die vielen Informationen. Ernsthaft, da wäre noch so viel, worüber ich mit ihm sprechen könnte. Aber für heute erschlägt mich die Flut der Informationen, ich muss das Gehörte erst einmal einordnen und verarbeiten. Mit Christian und Ulrika machen wir ein Abschiedsfoto im Foyer. Vor dem historischen Saab Elektroauto, was schon wieder Symbolcharakter hat.

Epilog

Der Blog ist ein Autoblog. Kein Wirtschafts- oder Automagazin,  und Mark und ich sind keine Journalisten. Wir sind eigentlich Amateure, die Autos mögen – bevorzugt dann, wenn sie aus Trollhättan kommen und das Saab Logo tragen. Zukünftig eventuell auch, wenn sie von NEVS sind. Denn sie sollen ja ebenfalls aus Trollhättan sein.

Wir werden sehen !

Es ging uns bei dem Besuch auch nicht darum,  Dinge zu beurteilen,  um dann einen Kommentar abzugeben. Vielmehr war uns das Gespräch mit den Menschen, die täglich für NEVS arbeiten, sehr wichtig. Diese Eindrücke des Moments sind tausendmal mehr aussagefähig als Präsentationen in irgendwelchen Pressekonferenzen.

Ganz offen, wir bedanken uns bei NEVS für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir haben zwar keinen geheimen Prototypen gesehen, aber der unzensierte Gang durch verbotenes Gebiet war so viel mehr wert. Ich kann jetzt nachvollziehen,  warum Dinge Zeit brauchen, ich verstehe,  warum Menschen aus Göteborg täglich nach Trollhättan pendeln und nicht nach Hisingen.

Der Weg ist für NEVS noch weit und nicht ohne Unwägbarkeiten. Es gibt Hürden. Die Produktionslizenz für China wird eine davon sein. Wohin die Reise der stolzen, kreativen und ehrgeizigen Querdenker aus der Stallbacka letztendlich führen wird,  wissen wir in einigen Jahren. Bis dahin werden wir NEVS weiter begleiten. Wir kommen wieder. 2017. Wenn wir dürfen…

20 Gedanken zu „Made by NEVS. Besuch im NEVS R&D Center (2/2)

  • 3. November 2016 um 11:00 AM
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    Super Bericht! Danke dafür! Und macht weiter so.

  • 3. November 2016 um 11:10 AM
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    Tja, da habt Ihr ganz sicher einen tollen Einblick bekommen.
    Beim Lesen kommt Begeisterung auf, bis zu einem Punkt.
    Autonomes Fahren und Shared Mobility.
    Soll ich wirklich glauben dass mich ein frisch gewaschen er NEVS morgens abholt? Hier? In der Pampa, 20km von Bremen entfernt? Ich glaube, selbst in Bremen City wird es dazu nicht kommen, nicht in 10, nicht in 20 Jahren. Das funktioniert maximal in Berlin, Köln und München. Oder Paris, London vielleicht auch.
    Ehrlich gesagt nerven mich das ganze Zukunftsgeplänkel derzeit.
    Ich will ein Auto, mit dem ich zur Arbeit und zurück, zum Supermarkt und in Urlaub fahren kann. Kein vernetztes Science Fiction Mobil das Daten über meine Herzfrequenz an den nächsten Satelliten sendet und mich fragt, wie es mir heute geht.

    Und ja, ich will mein Auto selbst waschen, selbst die Räder wechseln und mich ärgern wenn etwas daran kaputt ist. Und nicht nur in irgendeiner APP einen Button anklicken damit ein Neues vorbeikommt.

    Echt Oldschool, oder?

    • 3. November 2016 um 11:37 AM
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      Das ist wohl der Auftakt einer langen Diskussion für die kommenden Jahre. Ich mag meine alten, analogen Saabs. Keine Frage, deren Pflege ist ein Luxus den ich mir gönne. Aber ein modernes Auto, jetzt wo es keine Sääbe mehr als Neuwagen gibt, berührt mich nicht. Ich könnte mir gut eine NEVS-Flatrate vorstellen. 2, 3x im Monat, wenn ich nach Frankfurt oder Nürnberg fahre. Da wäre es sinnvoll sich fahren zu lassen und per Flatrate zu buchen.
      Spannend ist die Frage der Infrastruktur. Wir werden sehen was kommt, auch für uns “Pampa-Bewohner”.

      • 3. November 2016 um 4:38 PM
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        Eine endgültige Antwort auf diese Frage wird aktuell es wohl nicht geben. Aber ihre Beantwortung dreht sich meines Erachtens um einen einzige Aspekt: Kommt der billige Hochleistungsakku oder kommt er nicht? Wenn er kommt, wird sich das bisherige Modell des Eigentums an Autos fortsetzten. Wenn nicht, müssen die Fahrzeuge ihre Mehrkosten durch Mehrarbeit für mehrere Nutzer einspielen.

    • 4. November 2016 um 11:21 AM
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      Habe ganz ähnliche Gedanken. Toller Bericht, aber …

      gefällt mir alles was ich dort lese? Sind die Ideen von NEVS zur Mobilität realistisch? Neidfaktor?

      Das heißt, dass es teuer sein muss: “Seht her, ich kann es mir leisten, KEIN Auto zu besitzen.”

      Das wäre dann also die CarCloud von NEVS. Etwa so wie die CreativeCloud von Adobe. Adobe rotzt mich seit deren Einführung mit mehreren E-Mails pro Woche zu. “Achtung, Achtung 40% nur noch diese Woche!” Und das geht so Woche für Woche, für Woche …

      Spannend, aber es wird wohl noch Jahre brauchen, bis wir wissen, ob NEVS den Menschen KEIN Auto wirtschaftlich erfolgreich verkaufen kann, wenn diese EIN Auto offenbar günstiger haben könnten.

  • 3. November 2016 um 12:24 PM
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    Tom und Mark; Vielen Dank fuer diesen “Flug” in die Zukunft. Es sieht besser uns besser aus und wir sind gespannt weitere Informationen ueber NEVS zu lesen. Was mich am meisten imponiert hat ist das es noch immer diese Saab Atmosphaere gibt von anders denken zu koennen und damit etwas ganz neues zu entwickeln. NEVS wird hoffentlich wieder eine Marke die Saab immer gewesen ist; Genialitaet.

  • 3. November 2016 um 1:01 PM
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    Euer Bericht hat mich begeistert und ich bin sehr auf die Zukunft gespannt. Ihr schreibt so lebendig als ob ich dabei war. Danke nochmals dafür.

  • 3. November 2016 um 1:14 PM
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    Und was machen die vielen Menschen, die altersgemäß aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und dennoch ein eigenes fortschrittliches Auto in der Garage vorfinden möchten?

    Dieser Personenkreis wird in Zukunft eher größer als kleiner sein und sämtliche Hersteller von Fahrzeugen sollten diese meist zahlungskräftigen Kunden nicht vergessen – also sollte man das Thema shared mobility nicht überbewerten! Selbst bei den jüngeren Konsumenten wird es immer Menschen geben, die ein eigenes Auto bevorzugen.

    Mit Gängelei und Überstülpen wird sich auch NEVS keinen Gefallen tun – shared mobility könnte aus meiner Sicht der Dinge höchstens parallel zu herkömmlichen Gepflogenheiten eine Erfolgsgeschichte werden. Mehr aber auch nicht.

    Dennoch ist es schön zu sehen, dass NEVS anscheinend gewaltige Fortschritte Richtung Neuanfang in Trollhättan macht – hoffen wir, dass künftig für jeden Geschmack etwas dabei ist!

    • 3. November 2016 um 2:39 PM
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      Es wird Anbieter für jede Preisklasse, und damit für jeden Geldbeutel geben. Eine andere neue Marke hat davon gesprochen sehr günstige Flatrates anbieten zu wollen. Darüber demnächst mehr.

      • 4. November 2016 um 10:31 AM
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        Mit Geschmack meinte ich eigentlich auch die Möglichkeit des Kaufs von Fahrzeugen. Sollte es wirklich nur auf shared mobility hinauslaufen, wäre NEVS für mich endgültig raus.

  • 3. November 2016 um 1:14 PM
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    Hey Tom und Mark,
    klasse – vielen Dank für Euren Besuch in Trollhättan und den tollen Bericht :).
    Anything but ordinary…

  • 3. November 2016 um 1:53 PM
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    Dieser Bericht ist Champions League! Ich habe richtig mitgefiebert. Danke dafür! Ein riesen Kompliment muss auch an NEVS gehen. Kein anderer Hersteller würde sowas machen. Das mag auch daran liegen das es keine aktuellen Fahrzeuge gibt. Aber sich auf diese Weise seine potentielle Kundschaft warm zu halten ist absolut der richtige Weg in meinen Augen. Vielleicht gibt es ja 2017 eine Wiederholung und vielleicht kann man dann schon einen Blick auf neue Produkte zulassen. Vielleicht…

    • 3. November 2016 um 2:36 PM
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      Danke, das freut Mark und mich sehr! Wir haben versucht die Atmosphäre bei NEVS etwas einzufangen und zu unseren Lesern zu transportieren. Scheinbar ist es uns gelungen.

      • 3. November 2016 um 2:44 PM
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        Das ist sehr gelungen! Spitzenklasse!

      • 3. November 2016 um 7:17 PM
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        Ja, das ist sehr gut gelungen.

        Bei mir ist es tatsächlich so, dass sich das Nutzerverhalten bereits seit 1 Jahr stark verändert.

        Die dauernd verstopften Strassen und sinnlos unproduktiv auf der Strasse vertanen Stunden haben zu einer Anpassung geführt.

        Ich habe angefangen, einen möglichst grossen Teil der Tätigkeiten, wofür ich früher mit den SAAB’s zu allen Tages- und Nachtzeiten europaweit herumgefahren bin, zu digitalisieren. Das hat bereits zu einer Reduktion von > 1/3 des Fahrpensums geführt. Wenn ich vom Rest noch einen Teil autonom fahren lassen könnte, wäre dies eine weitere Erhöhung der Produktivität und der Lebensqualität.

        Die Richtung der Gedanken stimmt also. Ob es dafür NEVS braucht und ob NEVS früh genug dran ist, ist eine andere Frage. In einigen Jahren wissen wir mehr.

  • 3. November 2016 um 7:55 PM
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    Danke an Tom und Mark, ein wirklich spannender Bericht
    mit saabigen Nebenbemerkungen. Ihr ward sehr gute
    Botschafter der deutschen Saabgemeinde. Vielen Dank!

    Dietmar

  • 4. November 2016 um 7:57 AM
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    Vielen Dank für den erstklassigen Bericht! Endlich positive Nachrichten aus Trollhättan! Ihr leistet einen hervorragenden Job!
    Als Fan der Elektro Mobilität wäre NEVS eine echte Alternative für mich!

  • 4. November 2016 um 10:49 AM
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    Danke für diesen ” Warming Welcome ” – Bericht in die mögliche neue Zeit. Aus der Beschreibung spüre ich die Begeisterung an der Arbeit und den “denken dürfenden” Ideen und sich daraus öffnenden Möglichkeiten . SPANNEND.

    • 4. November 2016 um 12:57 PM
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      Das “denken dürfen” klingt nach guter Atmosphäre und viel Spirit.

      Habe mich beim Lesen an dieser Stelle gefreut. Und zwar vor allem für die Ex-Saabler unter den NEVSlern. Die kennen das unter GM ja anders …

  • 5. November 2016 um 9:10 PM
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    Schon witzig, NEVS will “premium” sein, mal abgesehen, dass der Begriff überstrapaziert ist verbindet kein Mensch mit NEVS “premium”. Das ist China und evtl. funktioniert das auch dort in China. Hier in Europa ist die Vorstellung absolut lächerlich.

Kommentare sind geschlossen.

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