Saab Fotowettbewerb: Hallo. Ich heiße Sabrina.

Unser Saab Fotowettbewerb endet am Samstag. Die Eigentümer von Sabrina haben nicht nur Bilder, sondern auch eine komplette Saab Story eingesandt, was uns sehr gefallen hat. Die Eigentümer von Sabrina, Olga und Johann, leben Saab, keine Frage. Jetzt spricht Sabrina.

Benannt wurde ich nach der kessen schwarzhaarigen aus der Krimiserie „Drei Engel für Charlie“. Auch ich bin schwarz und kess sowieso. Ich werde bald neun Jahre jung, also fast eine Teenagerin obwohl ich schon mehr als drei mal um den Äquator gereist bin.

Sabrina im Grünen

Seit kurzem habe ich auch noch eine jüngere Schwester. Sie heißt Sophie, wie die Blondine aus der Musikkomödie  „Mama Mia“ und ist auch blond. Nein, eigentlich nicht. Sie hat eher so ein „gletscherartiges“ Aussehen, aber auch hübsch anzusehen und sie hört ständig Musik von Abba. Weil meine Schwester dieses Jahr bereits im Urlaub war, hat Tom auch bereits ein Foto von ihr. Ich war dieses Jahr noch nicht im Urlaub. Aber bald ist es auch für mich soweit. Nur wenn ich dann wiederkomme ist Tom`s Fotowettbewerb leider schon beendet. Auch von mir hat Tom bereits ein sehr schönes Foto. Nein, kein Urlaubsbild, sondern eines aus meiner Heimatgegend. Warum, habe ich Euch bereits gesagt. Und weil der Tom einen so schönen Text zu meinem Foto gedichtet hat, zeige ich Euch noch einige weitere Fotos von mir und meiner Heimat. Ich bin eingebildet, meint Ihr? Ja, das bin ich. Aber das macht nichts. Ich bin ja jetzt eine Rarität.

Sabrina in der Abenddämmerung

In meiner Heimatgegend bin ich vielleicht nicht die Schönste. Auch nicht die Größte und die Schnellste sowieso nicht. Aber ich habe Persönlichkeit und die Anderen häufig nicht einmal einen Namen. Und man hat mich gern, darauf bin ich stolz.
Ich war auch noch nie krank. Ok, einmal hatte ich ein kleines Wehwehchen. Aber das war nicht so schlimm und man hatte mich bald wieder geheilt. Viel schlimmer war es, als ich einmal vor einer roten Verkehrsampel stehen blieb und mir plötzlich jemand Großes einen Schlag auf mein kleines Hinterteil verpasste.

Sabrina vor dem Staatstheater Braunschweig

Ich war damals noch keine drei Jahre und wurde bereits um mehrere Meter nach vorn geschleudert. Das war ein Schreck und hat mir vielleicht weh getan, sag ich Euch. Mein ganzer Hintern war nicht mehr zu sehen, so klein war er geworden. Aber sonst war niemand Anderem etwas passiert und auch darauf bin ich stolz. Meine Operation hatte damals ganze drei Wochen gedauert. Und teuer war sie auch, für denjenigen, der mir so wehgetan hatte. Nach der Operation war ich wieder ganz gesund und fühlte mich, als wenn nichts geschehen wäre.

Sabrina über den Dächern von Braunschweig

Einige Jahre später, ich stand gerade auf einem Parkplatz und döste vor mir hin, als jemand im vorbeifahren eine große hölzerne Kiste fallen lies. Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, sie fiel auf meinen Hintern. Aber dieses mal waren es nur einige Schürfwunden für die der Kistentransporteur Schmerzensgeld zahlen durfte. Heute sind die Schürfwunden schon längst verheilt und ich fühle mich immer noch wie frisch geboren.
Ich könnte Euch noch viel mehr aus meinem kurzen Leben berichten, aber jetzt muß ich erst einmal wieder Wirtschaftsnachrichten lesen. Schließlich interessiert es mich doch, ob ich noch irgendwann weitere Geschwister bekommen kann.

7 Gedanken zu „Saab Fotowettbewerb: Hallo. Ich heiße Sabrina.

  • Ich tendiere normalerweise nicht dazu, Gegenstände zu vermenschlichen, und rümpfe über sowas normalerweise immer die Nase – aber diese Geschichte war wirklich mal lustig, auch wenn Sabrinas Hinterteil schon einiges wegstecken musste…

  • Eine nette SAAB Geschichte, mit einem Augenzwinckern betrachtet 😉 Sehr schön!

  • Sabrina, dass Du ’ne sehr hübsche bist, weißt Du aber? Oh, ich hoff‘, dass Vera da nicht auf ihre jüngere Nichte eifersüchtig ist und mich demnächst nicht mehr fahren will… aber ich denke das verkraftet sie – Saabs haben weder etwas Rachsüchtiges noch Neidgesteuertes an sich. Sie stehen irgendwie über allem und sind in ihrer Erscheinung doch so loyal, in allen Belangen.

  • Schöne Geschichte! Pass gut auf deinen Po auf!

    🙂 🙂 🙂

    Ciao

    M.

  • Kinder,ich weiss gar nicht mehr ob das hier noch Minderjährige weiterlesen dürfen?…

  • Eine wirklich nette Geschichte von einer Verwandten unserer Familie 😉
    Mein 9-3 SC konnte die Nacht erst wieder die ganze Familie begeistern, als wir früh 1 Uhr auf eine größere Fahrt auf die Autobahn mussten. Am Ende dieser Reise gegen 7 Uhr waren zwar alle etwas müde, aber irgendwie verging die Zeit dann doch wie im Flug und ich freue mich schon darauf, den Turbo für die nächste große Tour zu starten…

    Ich habe gerade auch noch einen sehr interessanten Bericht zu einem Vorfahren von Sabrina und vielen anderen gefunden. Wirklich sehenswert und gut kommentiert.

    http://www.manager-magazin.de/video/video-1211542.html

    Viele Grüße aus der Lausitz und ein saabiges Wochenende. Marco

  • Schöne Bilder, schönes Auto!!!

    Irgendwie ist mir dieser Anblick von diesen schönen Autos zu selten geworden, was einem Verlust an Lebensqualität gleichkommt. Es herrscht automobile Monokultur oder frei nach Reinhard Fendrich „mein Gott, diese Welt ist so vulgär…“ aus dem Lied „die feinen Damen“. Das einzige Auto, was mich normalerweise erfreut, ist einer meiner vier Saabs, wenn ich mit einem unterwegs bin, in Tiefgaragen oder Parkplätzen, also ausgestiegen bin und alles von außen betrachten darf.

    Alles andere ist eine Einheitssuppe, schöne Autos sind selten geworden. Wann sieht man einen Saab, Jaguar, Alfa, Lancia, Rover oder einen großen Citroen oder Maserati oder Ferrari?

    Diese Welt ist so vulgär… 😉 😉 😉

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